Neue Basic-T-Shirts

Ein weißes Shirt fehlt mir schon länger im Kleiderschrank. Dabei lässt sich so ein Basic zu fast allem kombinieren. Zeit, das zu ändern.

Da hieß es raus aus der Komfortzone und ein paar neue Schnittmuster ausprobieren. Bei körpernah geschnittenen T-Shirts brauche ich standardmäßig eigentlich immer eine FBA. Für ein fitted Shirt ohne FBA habe ich jetzt zwei verschiedene Schnittmuster getestet. Und ein eher locker relaxtes Shirt habe ich auch noch genäht.

Die Schnittmuster

  1. T-Shirt Fanéla von Anna von einfach nähen, gradiert für 3 Cup Größen, aus dem Buch „Keine Angst vor Klamotte – Basic Outfits“
  2. The Fitted Shirt von La Bavarese in der Cup C Version
  3. Clean Cut aus der Ottobre Woman 2/2024

Die Stoffwahl

Zwei verschiedene weiße Jerseys, ein Baumwoll-Jersey und ein Viskose-Jersey, sowie passendes Bündchen lagen schon seit letztem Jahr im Regal. Alles gekauft bei Buttinette, genau mit dem Ziel ein bzw. ein paar weiße T-Shirt daraus zu nähen.

T-Shirt Fanéla – Anna von einfach nähen

Das Buch hatte ich mir extra wegen des Shirts, das für 3 verschiedenen Cup-Größen gradiert ist, gekauft vor einigen Jahren. Nach der Maßtabelle habe ich mich dann für Größe 46 Gamma entschieden, außerdem für einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Im Schnittmuster sind Nahtzugaben von 1cm enthalten. Ich habe das Shirt aus dem Baumwoll-Jersey genäht. Den Ausschnitt habe ich ein kleines bisschen vergrößert, sonst keine Änderungen. Ingesamt hab ich mit Drucken, Kleben und Ausschneiden des Schnittmusters 2 Stunden gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Ehrlicherweise habe ich mir mehr versprochen. Bereits beim ersten Anprobieren habe ich gesehen, dass ich die gleichen Falten habe wie bei Kaufshirts, die für einen Cup B gradiert sind, sowohl seitlich als auch in der Mitte vorne hab ich Falten. Viele Falten ziehen schräg von der Schulter nach unten zur Brust und auch vorne habe ich Querfalten. Ich habe es mit verschiedenen BHs ausprobiert, die Falten sind immer da. Die Schultern sitzen gut. Außerdem sitzen die Ärmel sehr eng, nicht nur am Oberarm, auch das Armloch ist sehr eng. Möglicherweise nähe ich das Shirt irgendwann nochmal mit einem anderen Stoff.

Mein Fazit: Ingesamt ein Shirt das ich sicher tragen werde, aber in dieser Kombination Stoff/Größenwahl nicht wesentlich besser als ein ready to wear Kaufshirt.

The Fitted Shirt – La Bavarese

Hier habe ich mich für die Größe 48, Cup C entschieden und ebenfalls einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Das Schnittmuster besteht aus mehreren Dateien und so kann man nur das ausdrucken was man braucht. Das finde ich super. Nahtzugabe ist enthalten, aber die Nahtlinie ist auch eingezeichnet. Das Fitted Shirt habe ich aus dem weißen Viskosejersey genäht. Für Zuschnitt und Nähen habe ich insgesamt 2 Std. gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Das Shirt sitzt gut, das liegt vor allem auch an dem Viskosejersey. Der ist leider auch leicht durchsichtig, sehe ich jetzt auf den Fotos. Und der Brustabnäher legt sich nicht so ganz optimal und scheint durch. Aber auch unabhängig vom Stoff ist die Passform gut. Ich habe das T-Shirt 9 cm gekürzt, ansonsten keine Änderungen. Beim nächsten Mal würde ich die Schulternaht 1,5cm kürzen und ggf. auch 1cm nach vorne legen. Spannend wäre es das Shirt nochmal aus Baumwolljersey zu nähen, da hatte ich aber nichts im Vorrat.

Shirt Clean Cut – Ottobre Woman 2/2024

Das Shirt Clean Cut habe ich in der Größe 48 genäht. Bei Ottobre sind im Schnittmuster keine Nahtzugaben enthalten. Das T-Shirt will ich schon länger nähen und hatte das Schnittmuster vor einiger Zeit bereits abgezeichnet. Der Baumwoll-Jersey des Fanéla Shirts reichte genau noch für das Shirt. Ich habe das T-Shirt hinten um 5 cm und vorne um 3 cm gekürzt, sonst keine Änderungen. Das T-Shirt war in knapp 2 Stunden fertig genäht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Insgesamt sitzt das Shirt gut. Das Shirt sitzt locker, aber nicht zu sehr. Die Ärmel sitzen ebenfalls locker, wie ich es mag. Auch auf Brusthöhe sitzt das Shirt gut und wirft keine übermäßig großen Falten.

Mein Fazit: Ein gut passendes Shirt mit Potenzial, ich habe es auch schon ein paar Mal getragen. Wird sicher auch nochmal genäht.

Mit meinen neuen Basic T-Shirts gehts jetzt ab zum MeMadeMittwoch. Danke an die Organisatorinnen, die diese Plattform so toll betreuen und uns die Möglichkeit geben unsere Projekte zu zeigen.

Meine T-Shirts verlinke ich auch noch im Jahresbingo von Antetanni (Raus aus der Komfortzone) bei der Creativsalat-Linkparty und Augensterns Welt.

Ein Blick in mein kreatives Bücherregal

Heute zeige ich euch einen Blick in mein kreatives Buchregal.

Wenn ich das so sehe, müsste ich da viel öfter reingreifen und fände dann bestimmt so viele tolle Projekte, die ich noch umsetzen könnte.

Besonders ist das „Werkbuch für Mädchen“, das noch aus der Schulzeit meiner Mama ist, von 1963. Da gibt es ausführliche Kapitel zu den Themen Stricken, Sticken, Nähen, Knüpfen, Weben, Basteln, Flechten, Lederarbeiten, Scheren- und Linolschnitt, Stoffdruck, Keramik, Malen auf Porzellan, Metallarbeiten, Papierarbeiten, Lampenschirme, Holzarbeiten, Puppen und Stofftiere, Kasperle, Masken und Weihnachts- und Christbaumschmuck. Eine Fundgrube vergessener Handwerkskunst. Auch wenn die Zielgruppe Mädchen mittlerweile überholt sein dürfte, ein tolles Buch. Zum Glück konnte ich es vor der Papiertonne retten.

Taschen über Taschen

Ja, ich besitze auch einige Bücher zum Thema Taschen. Und ich habe auch einige genäht, die im Dauereinsatz sind. Zum Beispiel aus dem Pattydoo Buch „Taschenlieblinge selber nähen“ und aus dem Buch „Tolle Taschen selbstgenäht“.

Makramee-Liebe

Vor ein paar Jahren hat mir meine Schwester ein Makramee-Set geschenkt und ich habe Spaß daran gefunden. Und dann brauchte ich natürlich dafür auch ein paar neue Bücher und Material. Bei Kleinanzeigen habe ich ein riesiges Materialpaket mit verschiedenen Makrameegarnen und weiterem Zubehör gekauft. Ich habe einige kleinere Makramee Projekte umgesetzt und dann nach größeren Projekten gesucht. Da bin ich auf das Buch „Modern Macramee“ gestoßen. Von den spannenden Projekten habe ich auch schon zwei umgesetzt. Einen großen Lampenschirm und einen Hängetisch. Das runde Tablett habe ich über Kleinanzeigen gekauft.

Mehrfarbige Mustersocken

Au den beiden Büchern von Stine&Stitch „Soxxbook Mustersocken“ und „Soxxbook Mützen und mehr“ habe ich schon diverse Modelle gestrickt für mich und auch zum Verschenken.

Mal schauen, ob ich demnächst mal wieder ein Projekt aus einem dieser Bücher umsetzen kann.

Mein Buchregal verlinke ich zum Jahresbingo von Antetanni (Aus dem Buchregal) und darf direkt wieder Bingo! rufen. Auch verlinkt bei der Creativsalat Linkparty

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Rivi Bluse – Chalk & Notch

Eine neue Bluse ist in meinen Kleiderschrank eingezogen. Und sie gefällt mir so gut, dass ich davon bestimmt noch eine zweite nähe.

Aufmerksam geworden bin ich auf die Rivi Bluse bei Instagram. Das Schnittmuster habe ich dann direkt gekauft. Besonders gefallen hat mir, dass das Schnittmuster für zwei verschiedene Cup Größen erstellt wurde, so spare ich mir eine FBA und kann direkt zuschneiden, sehr gut. Das Schnittmuster habe ich auch direkt ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten. Ein paar Tage später habe ich dann die Schnitteile zugeschnitten. Dann kamen einige andere Projekte dazwischen. Aber jetzt ein paar Wochen später habe ich die Rivi Bluse genäht.

Stoffwahl für Bluse Rivi

Ich hatte bereits den perfekten Stoff zuhause: zwei gestreifte Hemden Baumwollstoffe. Einen in sand weiß gestreiften und einen pink weiß gestreiften Hemden Baumwollstoff, im letzten Jahr gekauft bei „zum Vernähen schön“. Der Stoff wartete quasi direkt auf dieses Schnittmuster. Ich hab mich erst Mal für den Stoff in pink weiß entschieden.

Zuschnitt für besondere Optik

Obwohl 1,8m Stoffverbrauch angegeben waren, haben meine 1,5m ausgereicht. Auf dem Foto sieht man den ersten Check auf dem vorgewaschenen aber noch nicht gebügelten Stoff. Der Zuschnitt nach dem Zuschneideplan in einfacher Stofflage hat perfekt funktioniert, es sind sogar noch ein paar kleine/mittlere Teile vom Stoff übrig geblieben. Für den Zuschnitt mit gestreiften Stoffen ist extra angegeben wie man die Teile auflegen muss, damit dann hinterher die besondere Streifenoptik entsteht. Es gibt zudem Infos für den Zuschnitt mit einfarbigen Stoffen.

Ich habe mich für die Bluse mit kurzen Ärmeln in Größe 14 in der Variante C/D-Cup entschieden und mich dabei an der Fertigmaßtabelle orientiert. Ich wollte die Bluse nicht oversizig.

Dann habe ich einen Feiertag genutzt (in Bayern gabs davon im Mai und Juni ja mehrere) und habe an einem Nachmittag in 6 Stunden die Bluse fast komplett fertig genäht. Nur Knopflöcher und Knöpfe fehlten noch.

Zwischenstand – noch ohne Ärmel

Die Bluse wird komplett mit französischen Nähten genäht. Im Schnittmuster sind bereits 1,5 cm Nahtzugabe enthalten. Das ist natürlich etwas aufwändiger, da man jede Naht mindestens 2 oder 3x bügelt zwischen dem Nähen. Aber das Innenleben der Bluse sieht super aus, das hat sich wirklich gelohnt.

Von innen sieht die Bluse auch wirklich gut aus.

Und das Nähen hat wirklich Spaß gemacht. Die Anleitung bietet Grafiken für jeden Schritt und eine ausführliche Erklärung. Ich hab alles verstanden, nur nicht wie ich die Seitenschlitze ordentlich hinbekommen kann. Ich hab dann von aussen nochmal eine kleine Naht gesetzt und es passt jetzt auch. Ich habe zu spät entdeckt dass es auf der Chalk & Notch Website einen Sew along gibt.

An einem weiteren Abend habe ich dann noch die Position der Knöpfe festgelegt, die Knopflöcher genäht und geöffnet und die Knöpfe angenäht. Da ich zuletzt immer Probleme mit dem automatischen Knopfloch meiner Bernina hatte, hab ich mich endlich dazu durchgerungen, einen neuen Knopflochfuß zu kaufen. Das ist schon eine Investition mit über 100 Euro, aber das war es mir auf jeden Fall wert. Denn nun näht meine Maschine wieder schöne automatische Knopflöcher.

Die Farbe ist tatsächlich etwas ungewöhnlich für mich, aber ich finde die Bluse wirklich toll. Daran werde ich mich also sicher gewöhnen.

Fotos sind entstanden bevor es so heiß wurde und ich mich in den Urlaub verabschiedet habe. Daher drinnen fotografiert. In den letzten zwei Wochen war es hier im Baltikum schön angenehm, von tropischer Hitze keine Spur. Da sag ich mal perfektes Timing und gute Urlaubswahl.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Bluse & Kleid Rivi, Chalk & Notch
  • Größe: 14, Cup C/ D
  • Stoff und Zubehör: 100% Baumwolle, „Streifen pink“ von Zum Vernähen schön; Knöpfe und Vlieseline aus dem Vorrat
  • Nähzeit: 8 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: 18,60 Stoff; 15,95 Schnittmuster

Der zweite gestreifte Stoff wird wohl demnächst auch eine Rivi Bluse, vielleicht etwas größer für eine mehr oversize Optik. Allerdings müsste ich dann alles neu ausdrucken, mal schauen ob ich darauf Lust habe…

Mit der tollen gestreiften Sommerbluse spaziere ich jetzt auf den virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch. Beim letzten Mal gab es ja einige Blusen zu sehen. Ich bin schon neugierig, was wohl heute und morgen alles Tolles gezeigt wird.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Sommerliebe) und Creativsalat.

Shirt Abina #2 – Fibre Mood 30

T-Shirts für den Sommer kann man immer gebrauchen. Und da ich gestern Abend Zeit hatte, ist flugs eine weitere Abina aus der Fibre Mood entstanden.

Meine erste Abina trage ich gerade ständig. Warum dann nicht noch eine nähen? Gedacht, getan. In nur 1,5 Stunden hatte ich das Shirt fertig. Das Schnittmuster war schon da, so war der Zuschnitt der 4 Teile schnell erledigt.

Der Stoff ist der Rest meiner Fibre Mood Coco, hat genau noch gereicht. War vor vielen Jahren mal in einem Überraschungspaket von Driessenstoffen. Wieder ein Rest weniger im Regal – Check! Wieder etwas mehr Ordnung im Stoffregal.

Anders als bei der ersten Abina habe ich dieses Mal am Ausschnitt ein Bündchen angenäht. Sieht man auf den Bildern leider gar nicht so gut. Den schwarzen Bündchenstoff hatte ich auch im Vorrat. Ärmelsäume und Saum sind mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Der Rest war mit der Ovi schnell genäht.

Und hier das neue Shirt Abina:

Ich überlege gerade schon welche anderen Reste für ein oder zwei weitere Abinas geeignet wären.

Verlinkt bei Anitas Jahresbingo (Ordnung) und damit kann ich zum ersten Mal „BINGO“ rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.

Jacke Judith – Fibre Mood 32

Diese coole Bomberjacke stand schon seit Erscheinen der Fibre Mood 32 auf meiner Liste. Jetzt habe ich die Jacke Judith endlich genäht, in meiner Lieblingsfarbe.

Im letzten Jahr hatte ich zwei Bestellungen bei Wasted Fabrics gemacht und wie es so ist, lauter tolle Stoffe, aber keine Zeit oder kein passendes Projekt oder die falsche Zeit für ein Projekt. Nun möchte ich der Reihe nach diese tollen Stoffe endlich in Kleidungsstücke verwandeln und so meine Vorräte wieder etwas reduzieren. Jetzt habe ich für die Jacke Judith einen Teil von zwei dieser Deadstock Stoffe genutzt.

Stoffauswahl für Judith

Der tolle Außenstoff ist ein Baumwoll Stretch Jacquard in navy/kobaltblau. Für Kragen und hinteres Bündchen habe ich einen schwarzen Bündchenstoff aus meinem Vorrat genutzt.

Als Futter habe ich, auch von wasted fabrics, einen Futterstoff von Freudenberg in der Farbe bronze antik genutzt.

Größenwahl und Anpassungen

Die Jacke habe ich in Größe XL genäht und 5 cm verlängert. 2-3 cm hätten auch gereicht. Zudem habe ich die Schulternaht um 1 cm nach vorne verlegt. Und die Ärmel habe ich nach vorne hin ca. 5-6 cm enger genäht und etwa 4 cm gekürzt.

An sich ist die Jacke nicht besonders kompliziert. Was allerdings wirklich etwas länger gedauert hat, waren die drei Paspeltaschen, denn ich wollte hier möglichst ein perfektes Ergebnis erzielen. Ich habe zuerst alle drei Taschenpositionen mit Fäden markiert. Dann habe ich mit dem Nähen der oberen waagrechten Tasche begonnen: Bügeln, Hilfsnähte setzen und schließlich die Tasche so exakt wie möglich nähen, nicht benötigte Markierungsfäden entfernen und abschließend gut bügeln. Das ganze hat 1 Stunde gedauert. Für die anderen beiden Taschen habe ich nicht ganz so lang gebraucht, aber ich wollte die Taschen so gut wie möglich und exakt nähen und dafür habe ich mir die Zeit genommen. Bei diesem Stoff kann man die Tascheneingriffe kaum erkennen.

Ich hatte überlegt ob ich die Jacke anstatt mit Knöpfen mit einem Reißverschluss nähe. Habe mich dann aber doch für Knöpfe entschieden. Ich hatte leider nicht 5 gleiche, passende zuhause und deshalb welche bestellt. Aber da ich auch keinen passenden Reißverschluss im Vorrat hatte ist das ok.

Projektübersicht Jacke Judith – das ist drin

  • Schnittmuster: Judith, Fibre Mood 32, Größe XL
  • Stoff und Zubehör: Baumwoll Stretch Jacquard, wasted fabrics; Futterstoff, wasted fabrics, Bündchenstoff aus meinem Vorrat, 5 Knöpfe
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 1,80m auf VB, Futter 1,5m auf VB, Bündchen 0,3m
  • Nähzeit: 7,5 Std.
  • Kosten: 17 € Stoffe und Zubehör, 7,90 € anteilig für die Fibre Mood Zeitschrift (2.Schnittmuster daraus)

Und damit verlinke ich meine Jacke Judith zum MeMadeMittwoch und bin schon sehr gespannt wie viel sommerliches dort wohl schon gezeigt wird heute und morgen.

Auch verlinkt im Jahresbingo von Anita, weil blau meine Lieblingsfarbe ist, bei Creativsalat und Lieblingsstücke. Und meine blaue Jacke Judith verlinke ich auch zu Niwibo, die im Juni blau sucht.

Und bei meinen beiden Jahresprojekten kann ich nach einem Monat Pause für Mai auch wieder einen Haken machen und verlinke die Jacke Judith zu Andrea der Zitronenfalterin, die die Jahresprojekte sammelt. Drei Stücke Stoff aus dem Stash sind vernäht für ein Schnittmuster aus einer bereits vorhandenen Zeitschrift.

Bluse Earth & Stone – Ottobre Woman 2/2019

Die Bluse aus der Ottobre Woman habe ich schon letztes Jahr genäht, aber noch gar nicht hier gezeigt.

Als ich zuletzt meine Sommerkleidung sortiert habe, hatte ich die Bluse wieder in der Hand und erinnerte mich an den etwas holprigen Nähprozess. Die Schwierigkeit an diesem Schnittmuster ist sicherlich der Ausschnitt. Es ist ein angesetzter Besatz, der in der Ottobre Zeitschrift irrtümlicherweise als Beleg bezeichnet ist. Zuerst hatte ich riesige Fragezeichen im Kopf. Nach einem Hinweis in der Ottobre Woman Facebookgruppe, habe ich bei Dawn von „two on two off“ bei Instagram eine Bilderanleitung in ihren Stories gefunden, die mir geholfen hat. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.

Die Bluse – oh Schreck – war nach einer FBA Anpassung dann aber viel zu weit und unförmig. Auch der Ausschnitt klaffte viel zu weit auf. Nach einigen Überlegungen habe ich dann vorne die vertikalen Abnäher tiefer genäht, und hinten zusätzlich mittig einen ca. 25cm langen vertikalen Abnäher gesetzt um die Bluse wieder in Form zu bringen, d.h. am Saum wieder eine normale Weite zu haben. Und den Ausschnitt habe ich etwas weiter zugenäht. So ist aus Oh Schreck doch noch ein Wow geworden. Und ich habe die Bluse im letzten Jahr wirklich gerne getragen. Sie ist ein tolles Teil für den Sommer und vielseitig kombinierbar. Ich freue mich schon wenn es wieder wärmer wird und die Bluse wieder aus dem Schrank darf.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Earth & Stone, Ottobre Woman 2/2019 #3, Größe 48
  • Anpassungen: FBA 3cm, zusätzlicher vertikaler Abnäher mittig im Rückenteil, vordere vertikale Abnäher der FBA tiefer genäht, Ausschnitt etwas weiter zugenäht
  • Stoff: Viskose in dunkelblau vom Markt am Maybachufer in Berlin, schon länger in meinem Stash
  • Kosten: kann ich nicht mehr nachvollziehen

Die Bluse verlinke ich direkt zu Anitas Jahresbingo (Von ach du Schreck zu wow) und zu Creativsalat

Jahres-Bingo: Quartal 1 2026

Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.

Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Shirt Albina aus der Fibre Mood 30 in einem Hahnenteittmuster mit pinken Karo

Die nächsten Projekte laufen im Hintergrund schon, mal schauen ob ich wohl im nächsten Quartal schon zum ersten Mal Bingo! rufen darf?

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Shirt Abina – Fibre Mood 30

Ein neues variables Shirt ist in meinen Kleiderschrank eingezogen: Abina aus der Fibre Mood 30.

Ich habe ein paar größere Projekte in Arbeit, die aber leider noch nicht vorzeigbar sind. Aber ein kleines schnell genähtes Shirt kann ich heute beim MeMadeMittwoch im März zeigen. Es ist ein tolles Teil fürs Layering jetzt wo es morgens noch etwas kühl ist und nachmittags dann schon teilweise frühlingshaft warm.

Stoffauswahl für Abina

Zuerst dachte ich, dass ich irgendwo noch ausreichend Reste von Sweatstoff hätte, war dann aber nicht so. Dann habe ich in meinem Stoffregal einen tollen Jersey-Strickstoff entdeckt, der schon sehr lange in meinem Stash lag, perfekt für das Shirt. Ich glaube, dass der Strickstoff mit Hahnentrittmuster und Karo in pink, von Driessenstoffen ist, bin aber nicht ganz sicher.

Shirt Abina schnell genäht

Das Shirt Abina ist mit der Overlock sehr schnell genäht. Ich habe nur Kleinigkeiten geändert, das Shirt etwa 3cm verlängert und den hinteren Ausschnitt ca. 1 cm nach unten vergrößert. Beim Zuschnitt habe ich darauf geachtet, dass sich die pinken Linien und das Hahnentrittmuster an den Seitennähten treffen.

Abina sehr variabel einsetzbar

Mein neues Shirt Abina ist wirklich variabel. Es ist perfekt als Schicht über einem Langarmshirt oder einem dünnen Pullover. In der warmen Jahreszeit geht Abina dann auch alleine. Vielleicht nähe ich noch eine Zweite.

Besonders freue ich mich, dass ich dieses Stoffschätzchen, das schon sehr lange in meinem Stoffregal lag, nun endlich vernäht habe.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Abina, Fibre Mood 30, Größe L
  • Stoff: dünner Jerseystrick, vermutlich von Driessenstoffen, aus meinem Vorrat
  • Stoffverbrauch: ca. 1,20m auf VB
  • Nähzeit: 1,5 Stunden inkl. Zuschnitt
  • Kosten: nicht mehr nachvollziehbar

Mit meinem Shirt Abina verlinke ich jetzt zum virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch.

Bei meinen zwei Jahresprojekten (Stoffabbau und vorhandene Schnittmuster nutzen) kann ich auch wieder Häkchen setzen. Denn sowohl die Nr.30 der Fibre Mood als auch den Stoff hatte ich bereits zuhause. Da verlinke ich direkt zu Andrea – Die Zitronenfalterin, die alle Jahresprojekte sammelt.

Im Jahresbingo bei Antetanni hake ich mit dem Shirt das Feld „Mein Freund der Fehler“ab. Das Halsbündchen habe ich nämlich trotz mehrmaliger Kontrolle mit der Naht nach vorne angenäht. Zum Glück habe ich das sehr ordentlich genäht und es fällt bei dem gemusterten Stoff nicht auf.

Auch verlinkt bei Creativsalat, Lieblingsstücke und Augensterns Welt.

Langarmshirt Greta G. – Ottobre Woman 5/2021

In der kalten Jahreszeit sind langärmlige Shirts als Kombiteil immer eine gute Wahl. Ein Glück dass ich passenden Stoff hatte und auch ein passendes Schnittmuster war schnell gefunden.

Da dachte ich zuerst an den Rolli Greta G. aus der Ottobre Woman 5/2021. Das Schnittmuster habe ich ja Anfang letzten Jahres schon mal genäht und für mich angepasst. Der Rolli wäre also eigentlich schnell genäht. Und ich habe Mitte 2025 bei Buttinette auch einen Viskosestrick in der Farbe brombeere bei einer größeren Bestellung mitbestellt.

Rollkragenshirt Greta G. nähen mit anderem Kragendetail

Das Shirt war schnell zugeschnitten und genäht. Ich habe die Schulternaht und die Naht wo der Ärmel eingesetzt ist mit einem Wabenstich abgesteppt (Version B in der Ottobre). Mit dem gleichen Wabenstich habe ich die Ärmelsäume genäht. Den Saum des Shirts habe ich mit einer Zwillingsnadel genäht. Das Kragenteil habe ich nicht als Rollkragen genäht, weil ich Viskosestrick nicht sehr stabil ist und vermutlich nicht schön am Hals angelegen hätte oder zu eng geworden wäre. Stattdessen habe ich die Ausschnittlösung des Ottobre Shirts Vintage Lines (Ottobre Woman 5/2016) genutzt.

Mein neues Langarmshirt verlinke ich zum Jahresbingo (Glück), zum Creativsalat und zu Lieblingsstücke