Ich bleibe entspannt ist hier bei diesem gestrickten Sommertop wohl das richtige Bingo-Feld. Eigentlich sollte das Stricktop ein schnelles kleines Projekt für zwischendurch werden…..
Aber so einfach war es dann gar nicht. Beim sortieren meiner Sommerkleidung ist mir das Stricktop, das ich im letzten Jahr gestrickt habe, wieder in die Hände gefallen.
Für das Sommertop hatte ich das in der Anleitung angegebene Drops Garn Safran in der Farbe Nr.9 Marineblau gekauft. Laut Größentabelle habe ich dann die Größe XL gestrickt. Und zwar bis das Top fertig war…. und dann die Ernüchterung: es war an den Schultern viel zu groß und hat überhaupt nicht gepasst.
Aber Aufgeben war aber keine Option. Also habe ich alles wieder aufgeribbelt und nochmal von vorne begonnen, in Größe L.
Das Catch the Wind Top passt jetzt besser. Ich habe es extra kurz gelassen, damit es sowohl zu höher geschnittenen Hosen als auch zu Röcken passt. 2-3 cm mehr würden aber auch nicht schaden.
Wenn ich es nochmal stricken sollte, würde ich auf Brusthöhe vorne 6-8 Maschen aufnehmen, dann wäre der Sitz noch etwas lockerer. Ich wollte aber nicht zum 2. Mal wieder aufribbeln.
Das Blättermuster an den Ärmeln und an den Seiten war übrigens bei der dunkelblauen Farbe gar nicht so leicht auf den Fotos einzufangen.
Heute ist Finale beim FJKA und ich kann berichten: Ich habe es geschafft, meine Valo Weste ist fertig geworden.
Am Ende waren es nochmal einige Stunden, die ich an der Weste gestrickt habe. Und fast wäre es noch knapp geworden. Für den FJKA wollte ich ein kleines Projekt stricken. Die Weste Valo ist aber gar nicht so klein wie gedacht. Denn mit 2,75 mm geht das Stricken echt langsam voran, das habe ich total unterschätzt. Als ich am Ende dachte, dass ich das Meiste geschafft habe, hatte ich noch die Doppelstrickblende mit 2,5 mm Nadeln vor mir und das Bindeband. Aber ich bin rechtzeitg fertig und die Mühe hat sich gelohnt.
Änderungen an der Weste Valo
Eine kleine Änderung habe ich gemacht: Ich habe die Weste unten am Saum nicht italienisch abgekettet. Hab ich bisher nur bei Socken gemacht und das war mir zu kompliziert und langwierig bei dem langen Saum. Stattdessen habe ich mit der Zick Zack Methode abgekettet. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es ist nicht kompliziert umzusetzen, aber sehr elastisch und sieht gut aus.
Nur die Blende ist auf der einen Seite italienisch angeschlagen und auf der anderen italienisch abgekettet. Bei 26 Maschen überschaubar. Ich finde es nicht schlimm, dass Saum und Blende unterschiedlich abgekettet sind, da es beim Tragen nicht auffällt.
Erster Tragetest – sieht gut aus
Erster Test nach dem Blocken
Die Fäden habe ich erst nach dem Blocken vernäht.
Im Magazin sind zwei Varianten für das Band angegeben: Doppelstrick und Icord. Ich habe mich für das flache Band in Doppelstrick entschieden. Zusätzlich habe ich noch ein Band mit meiner Strickmühle gemacht, hat nur knapp 10 min gedauert.
Die Wolle hat perfekt gereicht. Ich hatte 8 Knäuel der Drops Flora bestellt. Übrig habe ich nur circa ein halbes Knäuel.
Und hier ist sie nun meine neue Weste Valo. Mir hätte sie etwas kürzer fast noch besser gefallen. Aber da die Weste sowieso eher oversizig ist, passt das schon so. Und die Maße stimmen mit den Daten im Laine Magazin für die gewählt Größe überein. Die Weste gefällt mir total gut. Durch die Farbe passt sie überall dazu und ich bin überzeugt sie wird in Zukunft oft getragen.
Vielen Dank an Dana und Carola für die Organisation des FJKA 2026. Ohne den Knit along hätte ich die Weste vermutlich noch lange nicht fertig gestrickt oder gar nicht damit angefangen.
Projektübersicht Weste Valo– das ist drin:
Strickmuster: Valo, Laine Magazin 24
Wolle: Drops Flora, Farbe marzipan, 7 1/2 Knäuel
Größe: 6; gestrickt mit 2,75 mm Nadeln, Blende 2,5 mm, Bindeband 3 mm
Und jetzt verlinke ich meine Weste Valo zum MeMadeMittwoch Blog und bin schon auf die Ergebnisse der anderen Mitstrickerinnen gespannt.
Und weil ich jetzt doch gerne noch ein richtiges Sommershirt hätte, habe ich direkt schon das nächste Projekt gestartet. Das Nautical Nights Top von Drops Design. Ich stricke mit der Drops Belle in perle. Für die Streifen habe ich marineblau gekauft. Die Maschenprobe mit einer 4 mm Nadel passt.
Ich war fleißig und die Weste Valo ist schon ein ganzes Stück gewachsen.
Das Stricken ging gut voran in den letzten zwei Wochen. Mit dem Rückenteil war ich relativ schnell soweit fertig, dass die Maschen stillgelegt wurden. Dann habe ich oben an beiden Seiten entsprechend Maschen aufgenommen und die beiden Vorderteile gestrickt.
Das Wetter war schön und ich konnte auch ein paar Mal draußen im Garten sitzen und vor mich hin stricken.
Und dann war ich endlich soweit alle drei Teile auf einer Nadel zusammenzufassen. Aus Interesse hab ich mal mitgestoppt, wie lange ich mit allen Maschen für Hin-und Rückreihe brauche: knapp 30 Minuten. Da muss ich also noch einige Stunden investieren für die nächsten 25 cm……. (hier auf dem Bild ist die linke Seite aussen) Aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass die Weste bis zum Finale fertig wird.
Dann war ich 5 Tage unterwegs im Urlaub ohne Strickzeug. Ein paar Impressionen aus Dubrovnik zeige ich euch noch.
Jetzt verlinke ich meinen Zwischenstand zum MeMadeMittwoch Blog und dann schaue ich auch wie weit die anderen schon sind. Danke an Dana und Carola für die Organisation des FJKA.
Auch verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (unterwegs).
Was lange währt…heute zeige ich zum MMM ein Strickprojekt, das ich vor fast einem Jahr gestartet habe und das jetzt, nach mehreren längeren Unterbrechungen, endlich fertig geworden ist.
Entdeckt habe ich die Jacke beim MeMadeMay 2025, als ich so durch die einzelnen Beiträge bei Instagram gescrollt habe. Und was soll ich sagen, mir hat der Cardigan so gut gefallen, dass ich mir das Laine Magazin sofort bestellen musste. Der Preis von 25 Euro ist schon nicht ohne. Damit sich die Anschaffung richtig lohnt stricke ich sicher auch noch weitere Modelle daraus: Die Weste Valo stricke ich aktuell im Rahmen des FJKA und für den Pullover „Flecks of sunshine“ habe ich schon Garn bestellt.
Auswahl der passenden Wolle und Maschenprobe
Die Original-Farbe der Jacke hat mir so gut gefallen, dass ich eine möglichst ähnliche für meinen Cardigan haben wollte. Ich habe das Internet durchsucht und mich dann für die Merino Cotton Silk 400 in der Farbe moosgrün von Supergarne entschieden. Die Maschenprobe hat dann folgendes ergeben: Ich stricke mit einer 3,5er Nadel, das Bündchen mit 2,5.
Die Strick-Anleitung für Cardigan Thuja
Entschienden habe ich mich für die Größe 3. Anfangs waren die englische Beschreibung und die ganzen Abkürzungen etwas gewöhnungsbedürftig. Aber ich war dann doch relativ schnell drin. Das Muster lässt sich schön stricken. Wenn man es einmal raus hat muss man auch nicht mehr nachschauen und kann das sich wiederholende Muster gut vor sich hin stricken.
Wenn ich mehr Zeit hätte
Gestartet habe ich voll motiviert Ende Mai und bin auch erst mal gut vorangekommen. Aber im Sommer ist immer so viel los, einiges im Garten zu tun, Feste, Geburtstage usw. Kurz gesagt, fürs stricken kaum Zeit. Aber einige Male hatte ich doch Zeit draussen im Garten zu sitzen und vor mich hinzustricken. Ende des Sommers hatte ich dann Rückenteil und die beiden Vorderteile fertig.
Dann gings schon auf Weihnachten zu und die Geschenkeproduktion hatte Vorrang. Ich habe die drei Teile aber zumindest gebadet und aufgesteckt zum Trocknen.
Restart im Januar mit den Cardigan-Ärmeln
Ende Januar fand ich dann wieder die Motivation zum weiterstricken am Thuja Cardigan. Zuerst die Schultern verbinden mit einer 3 Nadel Abkettmethode und dann werden die Ärmel direkt an den Körper angestrickt. Die Ärmel habe ich dann gedämpft und in Form gebracht bevor ich die Seiten- und Ärmelnähte geschlossen habe. Dann habe ich erst mal alle Fäden vernäht.
Zum Schluss noch vorne entlang der Kanten Maschen auffassen und noch 17 Reihen Rippenmuster stricken – fertig. Und hier ist der Thuja Cardigan in voller Pracht:
Ich bin so begeistert von dem Cardigan und richtig stolz, dass ich es geschafft habe und dass er so schön geworden ist.
Damit verlinke ich jetzt meinen tollen grünen Thuja Cardigan zum MeMadeMittwoch. Vielen Dank an das Orga-Team, die immer wieder dieses monatliche Event organisieren.
Den Cardigan verlinke ich auch beim Jahresbingo von Antetanni. Einige Male bin ich mit einer Tasse Kaffee nachmittags draußen gesessen und habe vor mich hingestrickt.
Viel Zeit zum Stricken war diese Woche leider nicht. Aber ich kann heute von der Weste Valo immerhin schon einen kleinen Zwischenstand präsentieren. Ein Anfang ist gemacht.
Nach der Maschenprobe habe ich entschieden mit einer 2,75mm Nadel zu stricken. Und ich habe direkt losgelegt.
Los ging es mit dem Rückenteil, wo kontinuierlich Zunahmen gestrickt werden. Sieht schon ganz gut aus.
Man kann schon drei verschiedene Muster erkennen. Begonnen wird mit einem 1×1 Rippenmuster, dann geht es weiter mit einem 2×2 Rippenmuster. Dann teilt sich das Muster in halb 2×2 und 3×1, das kann man unten rechts schon erkennen.
Das Teil muss ich jetzt noch ein Stück weiter stricken bis dann die Maschen stillgelegt werden. Danach werden oben an beiden schrägen Seiten wieder Maschen aufgefasst und die Schulterpassen und Vorderteile angestrickt. Die nächsten Wochen muss ich ein bisschen mehr Tempo aufnehmen, damit ich die Weste bis zum Finale fertig bekomme.
Jetzt schaue ich mal beim MeMadeMittwoch Blog, wie weit die anderen Mitstrickerinnen schon sind.
Zum Frühling gehört das gemeinsame Stricken: Es ist wieder Frühlingsjäckchen Knit Along auf dem MeMadeMittwoch Blog und dieses Jahr bin ich auch dabei. Letztes Jahr habe ich den FJKA ja leider verpasst. Und ich habe da tatsächlich zwei Projekte auf meiner Liste.
Im letzten Jahr hatte ich mir das Laine Magazin 24 gekauft, weil ich den Thuja Cardigan so toll fand und ihn unbedingt stricken wollte. Kurzer Spoiler: Nach knapp 1 Jahr ist der Cardigan fertig und muss nur noch einmal geblockt werden. Ich zeige ihn demnächst beim MeMadeMittwoch. Und weil das Heft nicht gerade billig war, dachte ich schon immer darüber nach, dass ich mindestens noch 1 oder 2 andere Projekte daraus umsetzen möchte. In dieser Ausgabe gefallen mir nämlich fast alle Projekte. Und der FJKA ist dafür jetzt eine passende Gelegenheit.
Die Weste Valo der Designerin Rui Yamamuro aus dieser Ausgabe gefällt mir sehr sehr gut mit den verschiedenen strukturierten Liniendesigns, die an Licht und Schatten erinnern. Die Weste ist ein schönes, kleines Projekt, das ich im Rahmen des FJKA schaffen kann. Denn neben Job, Garten und Ferienwohnung ist meine Zeit knapp und stricken kann ich nur abends 1-2 Stunden oder am Wochenende. Außerdem bin ich zwischendurch 5 Tage im Urlaub und für ein Wochenende kommen Freunde zu Besuch und wir haben Altstadtfest. Zum Glück ist dieses Jahr mehr Zeit bis zum Finale.
Quelle: Laine Magazin 24
Für die Weste habe ich schon zuletzt im Drops Sale die Drops Flora (Schurwolle, Alpaka) in der Farbe marzipan gekauft. Es soll eine Weste für das ganze Jahr werden, die man immer kombinieren kann, wenn es nötig ist.
Am Anfang steht die Maschenprobe
Gestern habe ich schon mal ein paar Maschenproben gestrickt. Als Maschenproben sind 1×1, 2×2 und 3×1 Rippmuster angegeben. Mit einer 3,5mm Nadel ist das 1×1 Rippenmuster bei mir etwas zu groß geworden. Nochmal gestrickt mit einer 3mm Nadel passt es genau. Die Maschenprobe mit der 3mm Nadel für das 3×1 Rippenmuster ist allerdings wieder etwas zu groß geworden (auf dem Bild noch nicht geblockt), mit einer 2,5mm Nadel dann richtig (nicht im Bild). Auf das 2×2 habe ich verzichtet. Da die Weste aus verschiedenen Mustern zusammengesetzt ist, werde ich mit einer 2,75mm Nadel stricken und hoffentlich so einen guten Mittelwert bekommen.
Oder doch ein Häkel-Projekt?
Auch ein Häkelprojekt will ich umsetzen: Den Sultanah Cardigan von LaCrochetteriePH. Den Cardigan kann ich mir für den Sommer sehr gut vorstellen und die Anleitung dafür habe ich mir auch bereits gekauft.
Der Cardigan kann individuell auf die eigene Größe angepasst werden. Im Lookbook gibt es einige Beispiele, damit man einen ungefähren Eindruck für die notwendigen/gewünschten Maße bekommt. Meine Maße habe ich mir schon abgemessen und überlegt. Ich würde eine kurze Variante häkeln wie auf dem Bild. Leider habe ich dafür aber keine ausreichende Menge an passender Sommerwolle im Stash, die ich dafür nutzen kann. Eine Freundin aus Österreich hat für mich über willhaben Sommerwolle gekauft, die perfekt ist für den Cardigan. Die bekomme ich aber erst am Wochenende 8./9.5. wenn unsere Freunde uns besuchen werden.
Ich werde also zuerst mal mit der Weste loslegen. Zuvor schaue ich aber noch beim MeMadeMittwoch Blog vobei, welche Ideen und Pläne die anderen Frauen (und Männer ?) so haben.
Und hier noch der Fahrplan vom FJKA26. Vielleicht hat ja die eine oder andere auch Lust dabei zu sein. 26.04.26 1. Zwischenstand: Wolle ist da, Der Plan steht, hab schon angefangen oder ein Ufo ausgegraben und weitergestrickt/gehäkelt. 10.05.2026 2. Zwischenstand: Läuft, brauche Motivation oder Hilfe, habe mich umentschieden… 31.05.2026 Finale: Ich bin schon beim nächsten Teil, ich bin noch am Stricken/Häkeln und zeige mein Ergebnis beim nächsten MMM.
Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.
Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:
Der Kapuzenschal, den ich im Dezember letztes Jahr gestrickt habe war ein Test, ob mir so ein Schal überhaupt steht und praktisch ist. Der Schal sieht gut aus, ist tragbar, aber nicht allzu warm. Da uns der Winter noch sehr im Griff hat wollte ich noch einen wärmeren Kapuzenschal stricken.
Von meiner Mama habe ich zwei Truhen mit Wollresten geerbt. Und für einen weiteren Kapuzenschal wollte ich auch wieder auf bereits vorhandene Wolle zurückgreifen und den Resteabbau weiter fortsetzen. Gefunden habe ich von der Junghans Wolle „Poco“ 4 Knäuel, je 2 in der gleichen Farbe. Einmal weinrot einmal aubergine. Die Farben passen gut zusammen, also war der Plan geboren einen gestreiften Schal damit zu stricken.
Auswahl des Strickmusters für den Kapuzenschal
Bei Instagram ist mir dann das neue Strickmuster des Cappuccio Scarf von Tanja Steinbach über den Weg gelaufen. Im Lana Grossa Shop gab es das Strickmuster bis Ende Dezemer noch mit einem Rabatt und ich habe direkt zugeschlagen.
Cappuccio Scarf Kapuzenschal stricken
Zuerst werden die zwei Schalteile gestrickt Gestrickt wird im Halbpatent mit tiefgestochenen Maschen. In jeder 10. Reihe werden 2 Maschen aufgenommen, danach habe ich dann auch immer die Farbe gewechselt.
Meine Wolle hat bei der Maschenprobe ergeben, dass zwar die Breite passt aber die Höhe nicht ganz. Deshalb sind meine Schalteile etwas länger geworden. Finde ich aber gut so, denn ich mag es, den Schal mehrmals schön warm um den Hals zu wickeln.
Bei der Kapuze habe ich die Anzahl der Reihen dann angepasst, bis ich die angegebene Höhe erreicht habe. Dann wird über die mittleren Maschen hin und hergestrickt und in jeder Reihe 1 Masche abgenommen. Am Ende werden die letzten Maschen mit einem Kordelrand abgekettet.
Die Wolle ist fast vollständig aufgebraucht. Das sind die Reste.
Und mit dem tollen gestreiften Cappuccio Scarf eröffne ich mein Bingojahr und kreuze das Feld „Winter“ an.
Es ist der erste MeMadeMittwoch im neuen Jahr. Da blicken wir traditionell zurück auf das Vergangene. Es gibt aber auch bereits einen kleinen Ausblick auf das neu vor uns liegende Jahr und all die kreativen Projekte, die auf uns warten.
In 2025 habe ich einiges genäht bzw. umgearbeitet und ich bin selbst verwundert wie viel es tatsächlich war. Die allermeisten Sachen davon trage ich tatsächlich auch regelmäßig und es sind keine Schrankleichen entstanden.
9 Jacken
9 Shirts
3 Pullis, 1 Sweatjacke
5 Hosen
3 Blusen
3 Westen
1 Kleid
1 Rock
1 Blazer
Insgesamt 36 Kleidungsstücke. Außerdem habe ich 2 Moonbag Luna Taschen, 5 Kissenbezüge für die Küche, 2 Leseknochen, 2 Weihnachtssäckchen, eine Kinderweste für meinen Neffen und eine Steppjacke für meine Nichte genäht. 1 Jacke und 1 Tasche waren für meine Schwester. Die Leseknochen habe ich zu Weihnachten verschenkt. Fast alles habe ich hier im Blog gezeigt, außer einer kurzen Schlafshorts und 4 Shirts (2x Vintages lines, Ottobre 5/2016 und 2x Statement, Ottobre 2/2017). Ein Vintage lines Shirt hatte ich beim MeMadeMay nur auf Instagram gezeigt:
7 Schnittmuster waren aus einer Fibre Mood, 12 aus einer Ottobre Woman, 2 aus Ottobre Kids, 3 Schnittmuster von Burdastyle habe ich vernäht sowie 8 Schnitte von anderen Labels.
Und ich habe auch ein bisschen gestrickt: 2 Sophie Scarfs und einen Kapuzenschal. Außerdem hab ich einen Cardigan begonnen, der zur Hälfte fertig ist und mit dem ich 2026 endlich wieder weitermachen möchte. Außerdem ist gerade ein weiterer Kapuzenschal auf den Nadeln, der Cappuccio Scarf von Tanja Steinbach mit dem Ziel weiter Wollreste abzubauen.
Insgesamt hatte mein Blog 15.991 Aufrufe von 10.021 Besuchern. Ich habe 60 Beiträge veröffentlicht. Gezählt wurden 62 Likes und 218 Kommentare. Vielen Dank für die Likes und den Austausch über die Kommentare.
Was ist zu einem Lieblingsstück geworden?
Für mich hat sich tatsächlich die im Juli genähte Burdastyle Blouson-Jacke zu einem Liebling entwickelt. Ich habe sie wirklich oft getragen. Eigentlich hatte ich das eher von der FM Jacke Eden erwartet. Die hatte ich aber tatsächlich weniger an, einfach nur weil es mir oft zu kühl für die kürzeren Ärmel war. Auch die Tasche Moonbag Luna ist seit Sommer ein oft und gern genutzter Begleiter. Im Herbst habe ich gerne die Cordjacke Barbara aus der FM 35 getragen, die Ottobre Sweatjacke „Zip Up“ im Leomuster und den FibreMood Sweater Coco. Die T-Shirts waren Dauerbrenner im Urlaub und im Sommer. Auch der erst im Oktober umgearbeitete Windbreaker war im Herbst noch oft im Einsatz. Die erst kürzlich fertiggestellte Fibre Mood Jacke Elsie hat großes Potenzial ein Lieblingsstück zu werden.
Näh-Ausblick für 2026
Für 2026 habe ich eine gut gefüllte To Sew Liste. Sicher werde ich nicht alles davon nähen können, so viel Zeit habe ich gar nicht.
Ein Vorsatz ist es, keine neuen Schnittmuster zu kaufen. Vielmehr möchte ich Schnitte aus vorhandenen Zeitschriften oder digital gekaufte und noch nicht genähte Schnittmuster nähen. Da sollte ich auf jeden Fall fündig werden. Das ist mein erstes Projekt für 2026.
Einige ältere genähte Kleidungsstücke könnten ein Make-Over gebrauchen. Da möchte ich meinen Kleiderschrank überprüfen, welche Stücke ich optimieren oder umarbeiten kann. Zum Beispiel fällt mir da die Hose aus dem WKSA 2024 ein. Ich hatte sie ein paar Mal an, bin aber trotzdem nicht mit ihr warm geworden. Die Hosenbeine fallen irgendwie komisch und sind für meinen Geschmack auch zu kurz. Vielleicht kann ich sie zu einer Bermuda kürzen.
Jeans, Blusen & T-Shirts
Ich möchte auf jeden Fall das Thema Jeans nochmal aufgreifen, denn 1 -2 Jeans könnte ich auf jeden Fall gebrauchen. Und 1 oder 2 Blusen möchte ich auch nähen. Zum Beispiel aus der Ottobre 6/23 die Bluse Papertouch. Die Bluse stand ja auch beim WKSA 2025 schon in der engeren Auswahl. Außerdem möchte ich auch noch ein paar T-Shirts nähen. Das ist zwar eher unspektakulär, aber ein paar gute Basics müssen auch mal sein. Zum Beispiel steht das T-Shirt Clean Cut aus der Ottobre 2/24 schon länger auf meiner Liste. Das Gute: Für viele Projekte habe ich passenden Stoffe im Vorrat.
Weniger kaufen – mehr Vorräte vernähen
Ja, auch weniger Stoffe kaufen und mehr die Stoffe aus dem Vorrat vernähen ist wie immer ein Vorsatz. Dieses Jahr hat es damit ja nicht so ganz geklappt … erst im Frühling der Stoffmarkt in Fürth und dann im Herbst verschiedene Bestellungen für Projekte, die ich bisher nur teilweise oder noch gar nicht umgesetzt habe. Voilà, mein zweites Jahresprojekt für 2026.
Jetzt wünsche ich euch allen noch einen guten Start hinein in kreatives und erfolgreiches Jahr 2026!
Und ich bin schon sehr auf die vielen anderen Berichte beim MeMadeMittwoch Blog gespannt. Vielen Dank an das gesamte Team für die Organisation und dass wir auch 2026 wieder unsere Projekte im MeMadeMittwoch Blog verlinken dürfen.
Auch verlinkt bei der Jahresrückblick-Sammlung von Augensterns Welt.
Zu Weihnachten hab ich mich auch selber beschenkt und mir einen Kapuzenschal gestrickt.
Schon im November habe ich den Snowflake Hood Kapuzenschal von Drops Design gestrickt. Hier gehts zur Anleitung bei Drops Design. Dafür habe ich zwei Knäuel einer Restwolle, die anscheinend schon sehr lange in der Wollkiste lag, genutzt. Es ist eine braun-beige melierte Wolle, 50% Mohair-Kid, 50% Polyacryl. Insgesamt habe ich ca. 80 Gramm verstrickt.
Gestrickt war der Schal relativ schnell. Aber dann sind noch andere Sachen dazwischen gekommen. So hatte ich erst nach Weihnachten Zeit, die Naht zu schließen und die Fäden zu vernähen. Erste Anprobe – sieht gut aus.
Und dann habe ich den Kapuzenschal direkt zu einem Ausflug Probegetragen. Hat wunderbar gepasst.
Wir waren in einem Ort bei uns in der Nähe. Dort gibt es in diesem Jahr einen Krippenweg mit 30 Stationen. Der Weg ist ca. 4 km lang und führt durch den Ort. Die Krippen sind in Schaufenstern von Gewerbetreibenden, in der Kirche, im Rathaus und in Gärten von Privatpersonen ausgestellt. Die „Stille Nacht“ ist in vielen verschiedenen Facetten dargestellt. Und dafür darf ich direkt ein Kreuzchen beim Weihnachtsfreudenbingo machen.
Am Sonntag vor Weihnachten haben wir im Nachbarort ein Weihnachtshaus besucht. Dort gab es viele Christmas lights zu bestaunen. Damit darf ich auch wieder Bingo! rufen.
Das ist jedes Jahr wieder schön, weil es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt.
Der Kapuzenschal passt zu meinen beiden Winterjacken.