Maxikleid Paola – La Bavarese

Heute zeige ich euch ein Projekt, dass ich schon zwei oder drei Jahre in meinem Kleiderschrank habe. Und ich bin nach wie vor sehr begeistert davon und trage das Kleid relativ oft: das Maxikleid Paola von La Bavarese.

Ich habe mich für die Version mit normalem V-Ausschnitt entschieden und nicht für die Version mit Knopfleiste. Die Nähanleitung war, wie immer bei Anja, sehr ausführlich und gut verständlich.

Stoffwahl & Zuschnitt

Für Paola hatte ich bei stoffe.de einen schwarz-weiß gemusterten Stoff bestellt. Ich wollte bei den Stufen möglichst den Musterverlauf beachten, so dass ich dafür 5m Stoff bestellt habe. Es hat ziemlich gut geklappt.

Nähen und Anpassungen

Das Nähen war relativ einfach. Die gesmokte Taille und Ärmelbündchen waren nur eine kleine Herausforderung. Ich habe das Gummiband locker per Hand um eine Unterspule gewickelt und die Fadenspannung an der Spulenkapsel etwas verringert, damit der Gummifaden gut rausläuft. Dazu hat Anja auf ihrer Website und bei Youtube auch ein kurzes Video. Und dann nach ein paar Tests hat es ganz gut funktioniert.

Bei der Passform habe ich nur eine kleine Änderung vorgenommen. Ich habe die Schulterbreite 2cm gekürzt.

Fazit

Ich trage das Kleid sehr gerne und relativ oft. Vor allem im Sommer ist es sehr luftig und durch die halblangen Ärmel und die Länge schützt es an den Schultern und den Beinen auch vor der Sonne. Wenn man nicht so viel Stoff dafür benötigen würde, hätte ich mir schon längst ein zweites Maxikleid Paola genäht.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Paola von La Bavarese, Gr. 48
  • Stoff: schwarz-weiß gemusterte Viskose, gekauft bei stoffe.de
  • Stoffbedarf: ca. 5 m
  • Kosten: Schnittmuster 9,90 Euro, Stoff ca. 50 Euro

Verlinkt beim Jahresbingo von Antentanni (Zum Schutz von… habe ich …) und darf direkt wieder Bingo! rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.

Ein Blick in mein kreatives Bücherregal

Heute zeige ich euch einen Blick in mein kreatives Buchregal.

Wenn ich das so sehe, müsste ich da viel öfter reingreifen und fände dann bestimmt so viele tolle Projekte, die ich noch umsetzen könnte.

Besonders ist das „Werkbuch für Mädchen“, das noch aus der Schulzeit meiner Mama ist, von 1963. Da gibt es ausführliche Kapitel zu den Themen Stricken, Sticken, Nähen, Knüpfen, Weben, Basteln, Flechten, Lederarbeiten, Scheren- und Linolschnitt, Stoffdruck, Keramik, Malen auf Porzellan, Metallarbeiten, Papierarbeiten, Lampenschirme, Holzarbeiten, Puppen und Stofftiere, Kasperle, Masken und Weihnachts- und Christbaumschmuck. Eine Fundgrube vergessener Handwerkskunst. Auch wenn die Zielgruppe Mädchen mittlerweile überholt sein dürfte, ein tolles Buch. Zum Glück konnte ich es vor der Papiertonne retten.

Taschen über Taschen

Ja, ich besitze auch einige Bücher zum Thema Taschen. Und ich habe auch einige genäht, die im Dauereinsatz sind. Zum Beispiel aus dem Pattydoo Buch „Taschenlieblinge selber nähen“ und aus dem Buch „Tolle Taschen selbstgenäht“.

Makramee-Liebe

Vor ein paar Jahren hat mir meine Schwester ein Makramee-Set geschenkt und ich habe Spaß daran gefunden. Und dann brauchte ich natürlich dafür auch ein paar neue Bücher und Material. Bei Kleinanzeigen habe ich ein riesiges Materialpaket mit verschiedenen Makrameegarnen und weiterem Zubehör gekauft. Ich habe einige kleinere Makramee Projekte umgesetzt und dann nach größeren Projekten gesucht. Da bin ich auf das Buch „Modern Macramee“ gestoßen. Von den spannenden Projekten habe ich auch schon zwei umgesetzt. Einen großen Lampenschirm und einen Hängetisch. Das runde Tablett habe ich über Kleinanzeigen gekauft.

Mehrfarbige Mustersocken

Au den beiden Büchern von Stine&Stitch „Soxxbook Mustersocken“ und „Soxxbook Mützen und mehr“ habe ich schon diverse Modelle gestrickt für mich und auch zum Verschenken.

Mal schauen, ob ich demnächst mal wieder ein Projekt aus einem dieser Bücher umsetzen kann.

Mein Buchregal verlinke ich zum Jahresbingo von Antetanni (Aus dem Buchregal) und darf direkt wieder Bingo! rufen. Auch verlinkt bei der Creativsalat Linkparty

Bluse Helene – Ottobre Woman 5/2020

Eine weiße leichte Sommerbluse hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste: das Ottobre Woman Künstlerhemd aus der Ausgabe 5/2020. Vor Kurzem habe ich den perfekten Stoff dafür gefunden. So habe ich mir selbst ein kleines Geburtstagsgeschenk genäht.

Den tollen Stoff habe ich zuletzt bei Instagram gesehen, ich weiß nicht mehr bei wem. Und dann habe ich ihn auch direkt gekauft, bei „zum Vernähen schön“. Denn dort sind tolle Stoff immer relativ schnell ausverkauft, so auch dieser.

Bluse Helene nähen

Die Bluse heißt in der Ottobre Woman „Helene“, wird dort aber auch als Künstlerhemd bezeichnet. Für den Ärmelschlitz und den Kragen gibt es auf der Ottobredesign Website eine bebilderte Anleitung. Die Bluse ist nicht kompliziert zu nähen, wenn man schon mal eine Bluse genäht hat. Die Knopfleiste ist direkt am Vorderteil angeschnitten. Ich habe diese komplett mit Vlieseline H200 bebügelt und nicht nur die Unschlagkante. Vlieseline und Knöpfe hatte ich im Vorrat.

Änderungen an der Bluse

Ein bisschen was habe ich an der Bluse geändert: Die Taschen habe ich weggelassen. Ingesamt gefällt mir die Bluse sehr gut, nur die Länge wollte ich definitv anpassen. Da ich ja mit 1,63cm eher klein bin, habe ich das Blusen-Schnittmuster direkt vor dem Zuschnitt schon ca. 7 cm gekürzt. Die Rückenpasse habe ich doppelt zugeschnitten und mit der Burritomethode verstürzt. Ich finde das schöner und Stoff war ausreichend da.

Nachdem die Bluse fertig war, musste ich doch noch mal ran, denn die Bluse war für meinen Geschmack immer noch zu lang.

Ich habe also zuerst mal probeweise die Länge markiert und dann auch mal festgesteckt. Das „Zuviel“ habe ich abgeschnitten und dann neu gesäumt. Vorne sind es jetzt zusätzlich nochmal ca. 5 cm und hinten ca. 10 cm weniger.

Die Bluse sieht offen und geschlossen gut aus und ist ein tolles Basicteil.

Pünktlich zu meinem Geburtstag ist die Bluse fertig geworden und ich habe sie natürlich direkt getragen.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Helene, Ottobre Woman 5/2020 #10, Größe 48
  • Anpassungen: keine Taschen, Gesamtlänge gekürzt, hinten ca. 17cm, vorne ca. 12 cm
  • Stoff: Baumwoll Voile Dobby „große Karos“, off white; zum Vernähen schön; leider bereits ausverkauft
  • Nähzeit: ca. 5 Stundem
  • Kosten: 26,99 inkl. Versand

Verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Geburtstag) und darf da direkt zum zweiten Mal Bingo! rufen. Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke

Nach 2 Langarm-Blusen wil ich als nächstes noch eine luftige Kurzarm-Bluse nähen. Mal schauen welches Schnittmuster sich da findet. Eventuell das Hemd Tesni aus der Fibre Mood 34? Oder ich nähe noch eine Helene mit kurzen Ärmeln? Da hätte ich zumindest das Schnittmuster schon parat abgezeichnet.

Bluse Libbie & Shorts Tasha – Fibre Mood

Wer kennt es nicht, spontan vor meinem Mädelsurlaub auf Sardinien musste ich unbedingt noch ein matching Set aus Bluse und Shorts für mich nähen.

Der Gedanke war, dass ich das unbedingt brauche, um über Bikini die Shorts und offene Bluse auf dem Weg zum Strand zu tragen. Und die Bluse am Strand auch mal kurz überwerfen für den Weg zur Strandbar. Kleiner Spoiler: ja, genau so hab ich es gemacht und vor allem die Shorts war in der Woche Urlaub dauernd im Einsatz. Aber von vorne:

Stoffauswahl für Bluse und Shorts

Den Stoff habe ich bei wasted fabrics gekauft Anfang Juni. Da gab es mal wieder kräftig Rabatt und ich konnte mich nicht zurückhalten und habe drei Sommerstoffe gekauft. Darunter diesen gestreiften Baumwoll Viskosestoff von Blanco Tessuti. Die Zusammensetzung ist 89%Viskose, 11 % Polyamid; und mit 105 gr/m² ist er sehr leicht. Die blauen Streifen verlaufen quer und zusätzlich gibt es noch leicht transparente Streifen. Die Stoffe werden als 3m (oder mehr) Stücke verkauft. So hat es für eine Bluse und eine passende Sommershorts gereicht. Der Stoff ist wirklich ein Schmuckstück und sieht durch die leicht transparenten Streifen wirklich toll aus. Allerdings war er dadurch auch etwas schwierig zu verarbeiten, da die transparenten Streifen die Tendenz hatten sich zu verziehen. Und der Stoff ist dadurch auch schwierig zu bügeln, damit keine Falten entstehen.

Bluse Libbie – Fibre Mood 35

Die Bluse Libbie stand schon länger auf meiner To Sew Liste. Ich hab mich für die Größe M entschieden.

Insgesamt ist die Bluse nicht schwer zu nähen. Am Anfang hab ich mich vertan, daher ist die Kellerfalte im Rückenteil verkehrt herum. Stört mich aber nicht.

Mit den Ärmeln habe ich etwas gehadert. Für meinen Geschmack ist die Armkugel nicht flach genug angelegt. Als ich den ersten Ärmel eingenäht hatte, gab es vorne eine unschöne Beule und ich hatte mich echt sehr bemüht, den Ärmel ordentlich ohne Falten in das Armloch einzunähen. Keine Ahnung was ich da falsch gemacht. Ich habe dann den Ärmel an der vorderen Seite wieder ein Stück aufgetrennt und die Armkugel vorne etwas abgeflacht. Ich finde es immer noch nicht optimal, aber besser als vorher. Und nach dem Bügeln mit ordentlich Dampf sieht es jetzt ganz ok aus.

Außerdem habe ich die Bluse ca. 10 cm rundherum gekürzt. Bei der ersten Anprobe hätte die Bluse fast als Kleid durchgehen können.

Beim Zuschnitt habe ich genau aufgepasst, dass die Streifen gut zusammenpassen. Ist mir ganz gut gelungen finde ich. Die Knöpfe sind aus meinem Bestand und ich hatte genau die passende Anzahl da, sehr schön. Auf den Knopf oben im Kragensteg habe ich verzichtet, denn so hoch geschlossen werde ich die Bluse eh nicht tragen. Die optionale extra Knopfleiste habe ich nicht genäht.

Shorts Tasha – Fibre Mood 34

Der Rest des Stoffes hat genau noch für die Tasha Shorts gereicht. Ich habe hier, auch nach den Fertigmaßen, die Größe L genäht.

Die Shorts habe ich 5 cm verlängert und auf das Bindeband verzichtet. Das war ein sehr schnelles, herrlich einfaches Projekt.

Obwohl ich Bluse und Shorts im Urlaub oft getragen habe, gibts davon leider keine Fotos. Die Bilder sind zuhause im Garten entstanden.

Projektübersicht – das ist drin

  • Stoff: Baumwollviskose, ecru mit Streifen navy, und leicht transparenten Streifen; wasted fabrics
  • Schnittmuster: Bluse Libbie, Fibre Mood 35, Größe M; Shorts Tasha, Fibre Mood 34, Größe L
  • Zubehör: Vlieseline H200, Knöpfe, Gummiband; aus meinem Bestand
  • Nähzeit: Bluse Libbie: 6,5 Std. inkl. Zuschnitt; Shorts Tasha: 2,5 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: ca. 20 Euro

Und mit meinem tollen Set geht’s jetzt zum virtuellen Laufsteg vom MeMadeMittwoch.

Auch verlinkt bei Creativsalat und Antetannis Jahresbingo (Für mich).

Andrea die Zitronenfalterin, sammelt unsere Jahresprojekte. Hier kann ich zumindest einen Haken machen. Der Stoff war zwar neu, aber ich habe zwei Schnittmuster aus vorhandenen Zeitschriften genutzt. Und der neue Stoff lag gar nicht lange im Regal, auch gut.