T-Shirts für den Sommer kann man immer gebrauchen. Und da ich gestern Abend Zeit hatte, ist flugs eine weitere Abina aus der Fibre Mood entstanden.
Meine erste Abina trage ich gerade ständig. Warum dann nicht noch eine nähen? Gedacht, getan. In nur 1,5 Stunden hatte ich das Shirt fertig. Das Schnittmuster war schon da, so war der Zuschnitt der 4 Teile schnell erledigt.
Der Stoff ist der Rest meiner Fibre Mood Coco, hat genau noch gereicht. War vor vielen Jahren mal in einem Überraschungspaket von Driessenstoffen. Wieder ein Rest weniger im Regal – Check! Wieder etwas mehr Ordnung im Stoffregal.
Anders als bei der ersten Abina habe ich dieses Mal am Ausschnitt ein Bündchen angenäht. Sieht man auf den Bildern leider gar nicht so gut. Den schwarzen Bündchenstoff hatte ich auch im Vorrat. Ärmelsäume und Saum sind mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Der Rest war mit der Ovi schnell genäht.
Und hier das neue Shirt Abina:
Ich überlege gerade schon welche anderen Reste für ein oder zwei weitere Abinas geeignet wären.
Diese coole Bomberjacke stand schon seit Erscheinen der Fibre Mood 32 auf meiner Liste. Jetzt habe ich die Jacke Judith endlich genäht, in meiner Lieblingsfarbe.
Im letzten Jahr hatte ich zwei Bestellungen bei Wasted Fabrics gemacht und wie es so ist, lauter tolle Stoffe, aber keine Zeit oder kein passendes Projekt oder die falsche Zeit für ein Projekt. Nun möchte ich der Reihe nach diese tollen Stoffe endlich in Kleidungsstücke verwandeln und so meine Vorräte wieder etwas reduzieren. Jetzt habe ich für die Jacke Judith einen Teil von zwei dieser Deadstock Stoffe genutzt.
Stoffauswahl für Judith
Der tolle Außenstoff ist ein Baumwoll Stretch Jacquard in navy/kobaltblau. Für Kragen und hinteres Bündchen habe ich einen schwarzen Bündchenstoff aus meinem Vorrat genutzt.
Als Futter habe ich, auch von wasted fabrics, einen Futterstoff von Freudenberg in der Farbe bronze antik genutzt.
Größenwahl und Anpassungen
Die Jacke habe ich in Größe XL genäht und 5 cm verlängert. 2-3 cm hätten auch gereicht. Zudem habe ich die Schulternaht um 1 cm nach vorne verlegt. Und die Ärmel habe ich nach vorne hin ca. 5-6 cm enger genäht und etwa 4 cm gekürzt.
An sich ist die Jacke nicht besonders kompliziert. Was allerdings wirklich etwas länger gedauert hat, waren die drei Paspeltaschen, denn ich wollte hier möglichst ein perfektes Ergebnis erzielen. Ich habe zuerst alle drei Taschenpositionen mit Fäden markiert. Dann habe ich mit dem Nähen der oberen waagrechten Tasche begonnen: Bügeln, Hilfsnähte setzen und schließlich die Tasche so exakt wie möglich nähen, nicht benötigte Markierungsfäden entfernen und abschließend gut bügeln. Das ganze hat 1 Stunde gedauert. Für die anderen beiden Taschen habe ich nicht ganz so lang gebraucht, aber ich wollte die Taschen so gut wie möglich und exakt nähen und dafür habe ich mir die Zeit genommen. Bei diesem Stoff kann man die Tascheneingriffe kaum erkennen.
Ich hatte überlegt ob ich die Jacke anstatt mit Knöpfen mit einem Reißverschluss nähe. Habe mich dann aber doch für Knöpfe entschieden. Ich hatte leider nicht 5 gleiche, passende zuhause und deshalb welche bestellt. Aber da ich auch keinen passenden Reißverschluss im Vorrat hatte ist das ok.
Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 1,80m auf VB, Futter 1,5m auf VB, Bündchen 0,3m
Nähzeit: 7,5 Std.
Kosten:17 € Stoffe und Zubehör, 7,90 € anteilig für die Fibre Mood Zeitschrift (2.Schnittmuster daraus)
Und damit verlinke ich meine Jacke Judith zum MeMadeMittwoch und bin schon sehr gespannt wie viel sommerliches dort wohl schon gezeigt wird heute und morgen.
Und bei meinen beiden Jahresprojekten kann ich nach einem Monat Pause für Mai auch wieder einen Haken machen und verlinke die Jacke Judith zu Andrea der Zitronenfalterin, die die Jahresprojekte sammelt. Drei Stücke Stoff aus dem Stash sind vernäht für ein Schnittmuster aus einer bereits vorhandenen Zeitschrift.
Die Bluse aus der Ottobre Woman habe ich schon letztes Jahr genäht, aber noch gar nicht hier gezeigt.
Als ich zuletzt meine Sommerkleidung sortiert habe, hatte ich die Bluse wieder in der Hand und erinnerte mich an den etwas holprigen Nähprozess. Die Schwierigkeit an diesem Schnittmuster ist sicherlich der Ausschnitt. Es ist ein angesetzter Besatz, der in der Ottobre Zeitschrift irrtümlicherweise als Beleg bezeichnet ist. Zuerst hatte ich riesige Fragezeichen im Kopf. Nach einem Hinweis in der Ottobre Woman Facebookgruppe, habe ich bei Dawn von „two on two off“ bei Instagram eine Bilderanleitung in ihren Stories gefunden, die mir geholfen hat. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.
Die Bluse – oh Schreck – war nach einer FBA Anpassung dann aber viel zu weit und unförmig. Auch der Ausschnitt klaffte viel zu weit auf. Nach einigen Überlegungen habe ich dann vorne die vertikalen Abnäher tiefer genäht, und hinten zusätzlich mittig einen ca. 25cm langen vertikalen Abnäher gesetzt um die Bluse wieder in Form zu bringen, d.h. am Saum wieder eine normale Weite zu haben. Und den Ausschnitt habe ich etwas weiter zugenäht. So ist aus Oh Schreck doch noch ein Wow geworden. Und ich habe die Bluse im letzten Jahr wirklich gerne getragen. Sie ist ein tolles Teil für den Sommer und vielseitig kombinierbar. Ich freue mich schon wenn es wieder wärmer wird und die Bluse wieder aus dem Schrank darf.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Earth & Stone, Ottobre Woman 2/2019 #3, Größe 48
Anpassungen: FBA 3cm, zusätzlicher vertikaler Abnäher mittig im Rückenteil, vordere vertikale Abnäher der FBA tiefer genäht, Ausschnitt etwas weiter zugenäht
Stoff: Viskose in dunkelblau vom Markt am Maybachufer in Berlin, schon länger in meinem Stash
Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.
Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:
Aus vielen Resten ist etwas tolles Neues entstanden: Heute zeige ich euch meine neue Bomberjacke.
Beim Aufräumen habe ich ein Stickbild mit großen Blumen gefunden, das meine Mama gemacht hat und nie fertig genäht hatte. Ich habe lange überlegt was ich daraus machen soll. Und dann ist der Gedanke an eine Jacke entstanden. Auf meinem Pinterestboard sammle ich Inspirationen und da waren auch verschiedene Patchworkjacken dabei.
Inspiration vom Pinterest
Ich habe also nach passenden kleineren und größeren Stoffresten von zurückliegenden Projekten gesucht. In meiner Restekiste hatte ich Reste von den im letzten Jahr genähten Kissenbezügen für die Küche, der Fibre Mood Jacke Barbara, der Fibre Mood Gizeh Jeans, der Denimhose Nuru von Schnittmuster Berlin, einer vor Ewigkeit genähten Skinnyjeans von Sewera, einer sehr alten Burda Bikerjacke sowie verschiedenen aussortierten Jeans.
Suche nach dem passenden Schnittmuster
Ein kurzer Blick auf meine lange to-Sew Liste ergab: Die Bomberjacke aus der Ottobre Woman 2/2017 sollte es werden. Ich habe einen groben Plan der Jacke skizziert. Das Stickbild sollte natürlich auf die Rückseite und für drum herum, die Vorderteile und die Ärmel habe ich dann einfach Reststücke aneinander gelegt und geschaut was gut aussieht und passen könnte. Das Stickbild habe ich mit schwarzer Vlieseline H200 verstärkt.
Ich habe versucht sowohl die beiden Vorderteile als auch die vorderen Ärmel möglichst symmetrisch zu machen. Hat so ungefähr auch funktioniert. Außerdem habe ich versucht von allen Resten auch in möglichst allen Teilen etwas zu nutzen, damit das Gesamtbild einheitlicher wird. Die vorderen Seitenteile und die hinteren Ärmel habe ich dann aus einem größeren Reststück einfarbig zugeschnitten. Sonst wäre es wahrscheinlich zu viel geworden und viele von den kleineren Resten hätten dafür auch nicht mehr gereicht.
Beim Erstellen des „Stoffes“ war es gar nicht so einfach, die passenden Stücke und Kombinationen zu finden. Ich habe immer mal wieder zwischendurch wenn gerade eine halbe Stunde Zeit war, ein paar Stücke/Streifen zusammengenäht.
Bomberjacke nähen
Das Nähen der Jacke hat ohne Probleme funktioniert. Ich habe mich dann entschieden den Kragen aus einem Rest von rotem Bündchenstoff zu nähen, um damit eine Verbindung der roten Blumen auf der Rückseite mit der Vorderseite der Jacke zu erzielen. Für das Jackenbündchen habe ich ein Fertigbündchem von Albstoffe genutzt, das ich vor einigen Jahren mal gekauft habe.
Stoffreste für das Futter
Für das Futter habe ich einen schwarz-weiß gemusterten Viskosestoff genutzt, von dem ich noch mehrere mittelgroße Reste hatte. Den Stoff hatte ich mir vor einigen Jahren bei Stoffe.de bestellt und daraus das Maxikleid Paola von La Bavarese genäht (noch nicht hier gezeigt). Und ich hatte damals sicherheitshalber etwas mehr bestellt, damit ich den Musterverlauf beachten kann.
Und hier die Jacke an der Frau:
Ich finde die Jacke super, sie ist besser geworden als erwartet. Der Ottobreschnitt sitzt sehr gut. Ich kann ich mir gut vorstellen noch eine weitere Jacke nach diesem Schnitt zu nähen.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Bomber, Ottobre Woman 2/2017, Gr. 48, Vorderteile 50
Stoff: verschiedene Reste von Denim, Cord, Jeans, Bündchen von Albstoffe (vor Ewigkeiten mal gekauft), Viskoserest (von einem Kleid)
Kosten: eigentlich keine, verbraucht habe ich neben den Stoffresten einiges an Garn, das Stück H200 Vlieseline und einen RV, alles aus meinem Bestand.
Nähzeit: Stoff „Erstellung“ nicht mitgestoppt, Jacke nähen 5 Stunden
Und damit hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch Blog und schaue, was die anderen fleißigen Näherinnen heute zeigen.
Und zu Andrea der Zitronenfalterin verlinke ich auch, denn ich kann auch für dieses Projekt einen Haken bei meinen zwei Jahresprojekten (vorhandene Schnittmuster und Stoffe aus dem Bestand nutzen) machen.
Ein neues variables Shirt ist in meinen Kleiderschrank eingezogen: Abina aus der Fibre Mood 30.
Ich habe ein paar größere Projekte in Arbeit, die aber leider noch nicht vorzeigbar sind. Aber ein kleines schnell genähtes Shirt kann ich heute beim MeMadeMittwoch im März zeigen. Es ist ein tolles Teil fürs Layering jetzt wo es morgens noch etwas kühl ist und nachmittags dann schon teilweise frühlingshaft warm.
Stoffauswahl für Abina
Zuerst dachte ich, dass ich irgendwo noch ausreichend Reste von Sweatstoff hätte, war dann aber nicht so. Dann habe ich in meinem Stoffregal einen tollen Jersey-Strickstoff entdeckt, der schon sehr lange in meinem Stash lag, perfekt für das Shirt. Ich glaube, dass der Strickstoff mit Hahnentrittmuster und Karo in pink, von Driessenstoffen ist, bin aber nicht ganz sicher.
Shirt Abina schnell genäht
Das Shirt Abina ist mit der Overlock sehr schnell genäht. Ich habe nur Kleinigkeiten geändert, das Shirt etwa 3cm verlängert und den hinteren Ausschnitt ca. 1 cm nach unten vergrößert. Beim Zuschnitt habe ich darauf geachtet, dass sich die pinken Linien und das Hahnentrittmuster an den Seitennähten treffen.
Abina sehr variabel einsetzbar
Mein neues Shirt Abina ist wirklich variabel. Es ist perfekt als Schicht über einem Langarmshirt oder einem dünnen Pullover. In der warmen Jahreszeit geht Abina dann auch alleine. Vielleicht nähe ich noch eine Zweite.
Besonders freue ich mich, dass ich dieses Stoffschätzchen, das schon sehr lange in meinem Stoffregal lag, nun endlich vernäht habe.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Abina, Fibre Mood 30, Größe L
Stoff: dünner Jerseystrick, vermutlich von Driessenstoffen, aus meinem Vorrat
Stoffverbrauch: ca. 1,20m auf VB
Nähzeit: 1,5 Stunden inkl. Zuschnitt
Kosten: nicht mehr nachvollziehbar
Mit meinem Shirt Abina verlinke ich jetzt zum virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch.
Bei meinen zwei Jahresprojekten (Stoffabbau und vorhandene Schnittmuster nutzen) kann ich auch wieder Häkchen setzen. Denn sowohl die Nr.30 der Fibre Mood als auch den Stoff hatte ich bereits zuhause. Da verlinke ich direkt zu Andrea – Die Zitronenfalterin, die alle Jahresprojekte sammelt.
Im Jahresbingo bei Antetanni hake ich mit dem Shirt das Feld „Mein Freund der Fehler“ab. Das Halsbündchen habe ich nämlich trotz mehrmaliger Kontrolle mit der Naht nach vorne angenäht. Zum Glück habe ich das sehr ordentlich genäht und es fällt bei dem gemusterten Stoff nicht auf.
In der kalten Jahreszeit sind langärmlige Shirts als Kombiteil immer eine gute Wahl. Ein Glück dass ich passenden Stoff hatte und auch ein passendes Schnittmuster war schnell gefunden.
Da dachte ich zuerst an den Rolli Greta G. aus der Ottobre Woman 5/2021. Das Schnittmuster habe ich ja Anfang letzten Jahres schon mal genäht und für mich angepasst. Der Rolli wäre also eigentlich schnell genäht. Und ich habe Mitte 2025 bei Buttinette auch einen Viskosestrick in der Farbe brombeere bei einer größeren Bestellung mitbestellt.
Rollkragenshirt Greta G. nähen mit anderem Kragendetail
Das Shirt war schnell zugeschnitten und genäht. Ich habe die Schulternaht und die Naht wo der Ärmel eingesetzt ist mit einem Wabenstich abgesteppt (Version B in der Ottobre). Mit dem gleichen Wabenstich habe ich die Ärmelsäume genäht. Den Saum des Shirts habe ich mit einer Zwillingsnadel genäht. Das Kragenteil habe ich nicht als Rollkragen genäht, weil ich Viskosestrick nicht sehr stabil ist und vermutlich nicht schön am Hals angelegen hätte oder zu eng geworden wäre. Stattdessen habe ich die Ausschnittlösung des Ottobre Shirts Vintage Lines (Ottobre Woman 5/2016) genutzt.
Meine zweite Lara hatte ich ja schon angekündigt, jetzt ist die Colorblock Version fertig – genäht aus 100% Resten.
Eine zweite Lara hat sich mir direkt aufgedrängt, denn ich wollte die Reste des Sweatstoffes nicht wieder ins Regal zurücklegen, damit sie dort wieder ewig liegen bleiben.
Die Reste meiner ersten Lara und des Apricot Sweater, den ich im Dezember 2024 genäht hatte, reichten nicht aus für einen ganzen Sweater. Aber ich habe noch einen passenden dickeren Jersey in rot gefunden und passende Reste von Bündchenstoff. Und die zusätzliche kräftige Farbe passt wie ich finde sehr gut dazu. Nach einer kurzen Puzzelei und einer kleinen gezeichneten Visualisierung war klar wie die zweite Lara werden sollte.
Lara ohne Bauchtasche
Die Reste reichten nicht für eine Bauchtasche. Und das Rückenteil habe ich ebenfalls nicht geteilt und es ist komplett aus dem dunkelblauen Sweatstoff. Der Nähprozess ging super schnell, da ich ja das Schnittmuster direkt kurz davor bereits genäht hatte.
Mir gefällt auch diese Lara super gut und ich freue mich, dass ich Reste vernähen konnte.
Passend zu den immer noch sehr kalten Temperaturen habe ich mir einen Sweater genäht.
Die Spezialausgabe No.3 der Fibre Mood habe ich mir Mitte des letzten Jahres bestellt. Ich wollte eigentlich direkt die Bluse Odyna nähen, hatte dann aber noch einige andere Projekte und so blieb es und die Bluse steht immer noch auf meiner Liste und die Fibre Mood Zeitschrift ungenutzt.
Meine Jahresprojekte
Zum ersten MeMadMittwoch 2026 hatte ich in meinem Rückblick und Ausblick meine Pläne ja bereits beschrieben.
Mein erstes Jahresprojekte ist es, ungenutze Schnittmuster aus meinem Bestand (sowohl digitale als auch aus Zeitschriften) zu nähen.
Mein zweites Jahresprojekt ist es, den umfangreichen Stoffbestand zu reduzieren umd mit Stoffen aus dem Vorrat zu nähen.
Bei anderen gesehen
Zuletzt habe ich dann bei Instagram den Sweater Lara entdeckt und war direkt begeistert. Sowohl vom Schnittmuster als auch davon, dass die Zeitschrift schon zuhause lag. Ich sollte echt mal meine vorhandenen Schnittmuster-Zeitschriften genauer durchschauen. Da schlummern viele tolle Schnitte, die ich noch umsetzen könnte.
Ein Sweater passt jedenfalls zu einem Winter mit sehr viel Schnee, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten, viel besser als eine Bluse.
Für das zweite Jahresprojekt kann ich mit dem Sweater ebenfalls ein Häkchen setzen. Denn ein passender Stoff lag im Regal. Den sehr dunkelblauen, fast schwarzen Sweatstoff hatte ich damals gleichzeitig mit dem grauen Sweat gekauft, aus dem ich zum WKSA 24 den Ottobre Sweater Apricot genäht habe.
Sweater Lara mit kleineren Anpassungen nähen
Ich hab mich beim Sweater Lara für die Version mit Bauchtasche entschieden. Das Nähen hat ohne Probleme funktioniert. Die Ärmel habe ich zum Ärmelbündchen hin 6 cm schmaler genäht und auch das Saumbündchen 10cm gekürzt.
Der Sweater gefällt mir richtig gut und ich will direkt eine weitere Lara umsetzen. Dieses Mal mit dem Ziel Resteverwertung im Colorblocking Stil. Die Reste der ersten Lara und des Apricot Sweaters zusammen mit einem Stück eines roten dickeren Jersey-Stoffes könnten reichen. So ungefähr könnte ich mir das vorstellen, mal schauen wie ich die Teile auf den Resten platzieren kann:
Projektübersicht Sweater Lara – das ist drin
Schnittmuster: Lara, Fibre Mood Sp. 03
Stoff: Sweat, Driessenstoffen; Bündchen, Snaply
Größe und Anpassungen: Gr. L, da ich es nicht so oversizig wollte; Saumbündchen 10 cm gekürzt, Ärmel nach vorn 6cm verschmälert
Arbeitszeit: circa 3 Stunden
Kosten: 20 Euro
Und jetzt verlinke ich meinen Sweater Lara zum MeMadeMittwoch und bin schon ganz gespannt, was die anderen Mitnäherinnen so genäht haben. Vielen Dank ans ganze Orgateam, für diese monatliche Aktion.
Die Zeit vergeht wie im Flug und fast hätte ich die letzte Zeigewoche beim Jahresbingo verpasst. Hier der abschließende Blick auf meine Bingo-Projekte im vierten und letzten Quartal 2025.
Im Quartal 4 hatte ich nur noch 6 Felder im Bingofeld übrig. Und ich habe es tatsächlich schon Anfang Dezember geschafft, das Jahresbingo von antetanni fertigzustellen. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:
Anfang des Jahres habe ich ohne große Pläne gestartet mit dem Jahresbingo. Dass ich das Bingofeld vollständig gefüllt habe überrascht mich selber. Mal schauen, ob es 2026 auch so gut läuft. Ich freue mich schon. Und einen großen Dank an Anita für die Organisation der Jahresbingoaktion.
Meine Bingo Beiträge des Jahres 2025 könnt ihr alle nochmal anschauen unter der Kategorie Bingo 2025. Rote Kreuze sind aus dem ersten Quartal, gelbe aus dem zweiten, türkise Kreuze aus dem Dritten und lila war die Farbe im letzten Quartal.