Die Ü30 Blogger fragen in diesem Monat nach Basics, die jedes Outfit retten. Basics sind der Klassiker in meinem Kleiderschrank. Und in diesem Jahr habe ich auch ein paar neue Basics genäht. Ein kleiner Überblick.
Zu den Basics im Kleiderschrank gehören sicherlich Shirts, Kurzarm oder Langarm. Da kann man quasi nichts falsch machen. Der absolute Klassiker ist sicherlich ein weißes T-Shirt. Davon habe ich mir drei verschiedene genäht. Auch weitere Shirts sind entstanden:
Blusen gehen auch immer, vor allem natürlich eine weiße Bluse. Aber es darf durchaus auch mal ein kräftiger Farbton sein.
Was auch immer geht: eine h Weste oder ein Cardigan:
Schon im Vorjahr habe ich mir eine neue schwarze Hose genäht, auch ein Klassiker im Schrank.
Auch zwei selbstgenähte Blazer sind Basics in meinem Kleiderschrank. Durch die Farben passen sie gut überall dazu und werten jedes Outfit direkt auf.
Meine selbstgenähten Basics, auf sie ich mich immer verlassen kann, verlinke ich jetzt zur aktuellen Linkparty der Ü30 Blogger.
Für den Sommer wollte ich ein neues Kleid und habe jetzt endlich diesen Punkt – ein Wickelkleid aus der BurdaStyle – von meiner To Sew Liste abgehakt.
Das Kleid Nr. 101 aus der BurdaStyle 02/2021 stand schon länger auf meiner Wunschliste, aber die Zeit war nie da, bzw. waren anderen Nähprojekte immer wichtiger oder es war die falsche Jahreszeit. Aber jetzt wollte ich das Kleid für diesen Sommer doch endlich nähen, um es noch dieses Jahr tragen zu können. Denn für richtige Summer Vibes braucht es manchmal auch ein neues Sommerkleid.
In meinem Vorrat hatte ich noch 4m von einem gemusterten Viskostestoff. Ich glaube, dass ich ihn vor längerem bei Driessenstoffen gekauft habe, bin aber nicht mehr ganz sicher.
Zugeschnitten habe ich eine Größe 44 und das Schnittmuster mit anderen Oberteilen verglichen. Ich habe dann entschieden, dass ich es so probiere und den Schnitt nicht größer gradiere. Sicherheitshalber habe ich die Teile mit 1,5cm Zugabe zugeschnitten. Hätte ich aber nicht gebraucht.
Das Bindeband habe ich etwa 60cm verlängert, so dass ich es vorne binden kann. Mit der originalen Länge wäre das zu knapp geworden. Ausprobiert habe ich das zuvor einfach mit dem Maßband welche Länge ich ungefähr brauche. 40cm hätten auch gereicht.
Den Rock habe ich knapp 10cm gekürzt, so dass er knapp unter dem Knie endet. In den Rock habe ich zusätzlich Taschen ergänzt. Ein Kleid ohne Taschen geht gar nicht. Ansonsten keine weiteren Änderungen.
Beim Nähen gab es keinerlei Probleme, die Anleitung ist vollkommen ausreichend.
Die folgenden Fotos sind im Urlaub in Rumänien, genauer gesagt in der Hauptstadt Bukarest, entstanden. In der pulsierenden Hauptstadt Rumäniens habe ich zwei Tage Urban Summer Vibes mit meinem tollen Kleid genossen. Deshalb verlinke ich mein Kleid auch direkt zu den Ü30 Bloggern, deren aktuelles Thema der Sommer in der Stadt (oder auch auf dem Land) ist.
In Bukarest hat das Kleid gleich auch den Praxistest bestanden. Die Ärmelaufschläge werde ich aber wohl noch an ein zwei weiteren Stellen mit Blindstichen festnähen. Aktuell habe ich sie nur an der oberen Naht befestigt, aber sie klappen immer nach unten. Auf dem Bild oben zu sehen. Ich dachte, dass Bügeln hilft, ist aber nicht so.
Projektüberblick – das ist drin:
Stoff: Viskosestoff aus dem Bestand, vermutlich von Driessenstoffen
Ich habe ein weiteres Upcycling-Projekt umgesetzt. Das vor einigen Jahren genähte Hemblusenkleid Elsenschwester war zu eng geworden und hing nur noch im Schrank. Viel zu schade um den tollen blauen Tencelstoff.
Der Stoff ist ein richtig schöner hellblauer Tencel mit einem wunderbaren Tragegefühl. Ich wollte deshalb auf jeden Fall aus dem nicht mehr getragenen Kleid Elsenschwester ein neues Kleidungsstück machen.
Eine Bluse sollte es werden. Dafür habe ich die Nahttaschen aufgetrennt, dann die Seitennaht geöffnet und das Blusenkleid auf Blusenlänge abgeschnitten.
Die rückwärtigen Naht habe ich ebenfalls bis hoch zur Passe aufgetrennt und dort einen Keil eingesetzt. Dann habe ich die endgültige Länge bestimmt und die Bluse gesäumt. Fertig ist ein schönes Teil.
Trends gehen meistens an mir vorbei. Aber so einen Sophie Scarf, den gefühlt momentan jede Frau braucht, musste ich dann doch direkt umsetzen.
Ein passendes Knäuel Wolle war schnell gefunden und los gings. Ich habe ohne Reihenzähler so vor mich hingestrickt, bis 8 zählen funktioniert mit ein bisschen Konzentration auch gut so.
Der Sophie Scarf war in zwei Abenden relativ schnell gestrickt. Ich habe mich für die lange Variante entschieden.
Und weil man Schals und Tücher sowieso immer gebrauchen kann, habe ich auch direkt gleich einen zweiten Sophie Scarf angeschlagen. Dieser ist aufgrund des Marerials etwas breiter geworden und daher etwa 5 cm kürzer.
Beide Minischals gefallen mir sehr gut und sind auch schon im Einsatz gewesen.