Neue Basic-T-Shirts

Ein weißes Shirt fehlt mir schon länger im Kleiderschrank. Dabei lässt sich so ein Basic zu fast allem kombinieren. Zeit, das zu ändern.

Da hieß es raus aus der Komfortzone und ein paar neue Schnittmuster ausprobieren. Bei körpernah geschnittenen T-Shirts brauche ich standardmäßig eigentlich immer eine FBA. Für ein fitted Shirt ohne FBA habe ich jetzt zwei verschiedene Schnittmuster getestet. Und ein eher locker relaxtes Shirt habe ich auch noch genäht.

Die Schnittmuster

  1. T-Shirt Fanéla von Anna von einfach nähen, gradiert für 3 Cup Größen, aus dem Buch „Keine Angst vor Klamotte – Basic Outfits“
  2. The Fitted Shirt von La Bavarese in der Cup C Version
  3. Clean Cut aus der Ottobre Woman 2/2024

Die Stoffwahl

Zwei verschiedene weiße Jerseys, ein Baumwoll-Jersey und ein Viskose-Jersey, sowie passendes Bündchen lagen schon seit letztem Jahr im Regal. Alles gekauft bei Buttinette, genau mit dem Ziel ein bzw. ein paar weiße T-Shirt daraus zu nähen.

T-Shirt Fanéla – Anna von einfach nähen

Das Buch hatte ich mir extra wegen des Shirts, das für 3 verschiedenen Cup-Größen gradiert ist, gekauft vor einigen Jahren. Nach der Maßtabelle habe ich mich dann für Größe 46 Gamma entschieden, außerdem für einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Im Schnittmuster sind Nahtzugaben von 1cm enthalten. Ich habe das Shirt aus dem Baumwoll-Jersey genäht. Den Ausschnitt habe ich ein kleines bisschen vergrößert, sonst keine Änderungen. Ingesamt hab ich mit Drucken, Kleben und Ausschneiden des Schnittmusters 2 Stunden gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Ehrlicherweise habe ich mir mehr versprochen. Bereits beim ersten Anprobieren habe ich gesehen, dass ich die gleichen Falten habe wie bei Kaufshirts, die für einen Cup B gradiert sind, sowohl seitlich als auch in der Mitte vorne hab ich Falten. Viele Falten ziehen schräg von der Schulter nach unten zur Brust und auch vorne habe ich Querfalten. Ich habe es mit verschiedenen BHs ausprobiert, die Falten sind immer da. Die Schultern sitzen gut. Außerdem sitzen die Ärmel sehr eng, nicht nur am Oberarm, auch das Armloch ist sehr eng. Möglicherweise nähe ich das Shirt irgendwann nochmal mit einem anderen Stoff.

Mein Fazit: Ingesamt ein Shirt das ich sicher tragen werde, aber in dieser Kombination Stoff/Größenwahl nicht wesentlich besser als ein ready to wear Kaufshirt.

The Fitted Shirt – La Bavarese

Hier habe ich mich für die Größe 48, Cup C entschieden und ebenfalls einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Das Schnittmuster besteht aus mehreren Dateien und so kann man nur das ausdrucken was man braucht. Das finde ich super. Nahtzugabe ist enthalten, aber die Nahtlinie ist auch eingezeichnet. Das Fitted Shirt habe ich aus dem weißen Viskosejersey genäht. Für Zuschnitt und Nähen habe ich insgesamt 2 Std. gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Das Shirt sitzt gut, das liegt vor allem auch an dem Viskosejersey. Der ist leider auch leicht durchsichtig, sehe ich jetzt auf den Fotos. Und der Brustabnäher legt sich nicht so ganz optimal und scheint durch. Aber auch unabhängig vom Stoff ist die Passform gut. Ich habe das T-Shirt 9 cm gekürzt, ansonsten keine Änderungen. Beim nächsten Mal würde ich die Schulternaht 1,5cm kürzen und ggf. auch 1cm nach vorne legen. Spannend wäre es das Shirt nochmal aus Baumwolljersey zu nähen, da hatte ich aber nichts im Vorrat.

Shirt Clean Cut – Ottobre Woman 2/2024

Das Shirt Clean Cut habe ich in der Größe 48 genäht. Bei Ottobre sind im Schnittmuster keine Nahtzugaben enthalten. Das T-Shirt will ich schon länger nähen und hatte das Schnittmuster vor einiger Zeit bereits abgezeichnet. Der Baumwoll-Jersey des Fanéla Shirts reichte genau noch für das Shirt. Ich habe das T-Shirt hinten um 5 cm und vorne um 3 cm gekürzt, sonst keine Änderungen. Das T-Shirt war in knapp 2 Stunden fertig genäht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Insgesamt sitzt das Shirt gut. Das Shirt sitzt locker, aber nicht zu sehr. Die Ärmel sitzen ebenfalls locker, wie ich es mag. Auch auf Brusthöhe sitzt das Shirt gut und wirft keine übermäßig großen Falten.

Mein Fazit: Ein gut passendes Shirt mit Potenzial, ich habe es auch schon ein paar Mal getragen. Wird sicher auch nochmal genäht.

Mit meinen neuen Basic T-Shirts gehts jetzt ab zum MeMadeMittwoch. Danke an die Organisatorinnen, die diese Plattform so toll betreuen und uns die Möglichkeit geben unsere Projekte zu zeigen.

Meine T-Shirts verlinke ich auch noch im Jahresbingo von Antetanni (Raus aus der Komfortzone) bei der Creativsalat-Linkparty und Augensterns Welt.

Bluse Helene – Ottobre Woman 5/2020

Eine weiße leichte Sommerbluse hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste: das Ottobre Woman Künstlerhemd aus der Ausgabe 5/2020. Vor Kurzem habe ich den perfekten Stoff dafür gefunden. So habe ich mir selbst ein kleines Geburtstagsgeschenk genäht.

Den tollen Stoff habe ich zuletzt bei Instagram gesehen, ich weiß nicht mehr bei wem. Und dann habe ich ihn auch direkt gekauft, bei „zum Vernähen schön“. Denn dort sind tolle Stoff immer relativ schnell ausverkauft, so auch dieser.

Bluse Helene nähen

Die Bluse heißt in der Ottobre Woman „Helene“, wird dort aber auch als Künstlerhemd bezeichnet. Für den Ärmelschlitz und den Kragen gibt es auf der Ottobredesign Website eine bebilderte Anleitung. Die Bluse ist nicht kompliziert zu nähen, wenn man schon mal eine Bluse genäht hat. Die Knopfleiste ist direkt am Vorderteil angeschnitten. Ich habe diese komplett mit Vlieseline H200 bebügelt und nicht nur die Unschlagkante. Vlieseline und Knöpfe hatte ich im Vorrat.

Änderungen an der Bluse

Ein bisschen was habe ich an der Bluse geändert: Die Taschen habe ich weggelassen. Ingesamt gefällt mir die Bluse sehr gut, nur die Länge wollte ich definitv anpassen. Da ich ja mit 1,63cm eher klein bin, habe ich das Blusen-Schnittmuster direkt vor dem Zuschnitt schon ca. 7 cm gekürzt. Die Rückenpasse habe ich doppelt zugeschnitten und mit der Burritomethode verstürzt. Ich finde das schöner und Stoff war ausreichend da.

Nachdem die Bluse fertig war, musste ich doch noch mal ran, denn die Bluse war für meinen Geschmack immer noch zu lang.

Ich habe also zuerst mal probeweise die Länge markiert und dann auch mal festgesteckt. Das „Zuviel“ habe ich abgeschnitten und dann neu gesäumt. Vorne sind es jetzt zusätzlich nochmal ca. 5 cm und hinten ca. 10 cm weniger.

Die Bluse sieht offen und geschlossen gut aus und ist ein tolles Basicteil.

Pünktlich zu meinem Geburtstag ist die Bluse fertig geworden und ich habe sie natürlich direkt getragen.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Helene, Ottobre Woman 5/2020 #10, Größe 48
  • Anpassungen: keine Taschen, Gesamtlänge gekürzt, hinten ca. 17cm, vorne ca. 12 cm
  • Stoff: Baumwoll Voile Dobby „große Karos“, off white; zum Vernähen schön; leider bereits ausverkauft
  • Nähzeit: ca. 5 Stundem
  • Kosten: 26,99 inkl. Versand

Verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Geburtstag) und darf da direkt zum zweiten Mal Bingo! rufen. Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke

Nach 2 Langarm-Blusen wil ich als nächstes noch eine luftige Kurzarm-Bluse nähen. Mal schauen welches Schnittmuster sich da findet. Eventuell das Hemd Tesni aus der Fibre Mood 34? Oder ich nähe noch eine Helene mit kurzen Ärmeln? Da hätte ich zumindest das Schnittmuster schon parat abgezeichnet.

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Bluse Earth & Stone – Ottobre Woman 2/2019

Die Bluse aus der Ottobre Woman habe ich schon letztes Jahr genäht, aber noch gar nicht hier gezeigt.

Als ich zuletzt meine Sommerkleidung sortiert habe, hatte ich die Bluse wieder in der Hand und erinnerte mich an den etwas holprigen Nähprozess. Die Schwierigkeit an diesem Schnittmuster ist sicherlich der Ausschnitt. Es ist ein angesetzter Besatz, der in der Ottobre Zeitschrift irrtümlicherweise als Beleg bezeichnet ist. Zuerst hatte ich riesige Fragezeichen im Kopf. Nach einem Hinweis in der Ottobre Woman Facebookgruppe, habe ich bei Dawn von „two on two off“ bei Instagram eine Bilderanleitung in ihren Stories gefunden, die mir geholfen hat. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.

Die Bluse – oh Schreck – war nach einer FBA Anpassung dann aber viel zu weit und unförmig. Auch der Ausschnitt klaffte viel zu weit auf. Nach einigen Überlegungen habe ich dann vorne die vertikalen Abnäher tiefer genäht, und hinten zusätzlich mittig einen ca. 25cm langen vertikalen Abnäher gesetzt um die Bluse wieder in Form zu bringen, d.h. am Saum wieder eine normale Weite zu haben. Und den Ausschnitt habe ich etwas weiter zugenäht. So ist aus Oh Schreck doch noch ein Wow geworden. Und ich habe die Bluse im letzten Jahr wirklich gerne getragen. Sie ist ein tolles Teil für den Sommer und vielseitig kombinierbar. Ich freue mich schon wenn es wieder wärmer wird und die Bluse wieder aus dem Schrank darf.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Earth & Stone, Ottobre Woman 2/2019 #3, Größe 48
  • Anpassungen: FBA 3cm, zusätzlicher vertikaler Abnäher mittig im Rückenteil, vordere vertikale Abnäher der FBA tiefer genäht, Ausschnitt etwas weiter zugenäht
  • Stoff: Viskose in dunkelblau vom Markt am Maybachufer in Berlin, schon länger in meinem Stash
  • Kosten: kann ich nicht mehr nachvollziehen

Die Bluse verlinke ich direkt zu Anitas Jahresbingo (Von ach du Schreck zu wow) und zu Creativsalat

Jahres-Bingo: Quartal 1 2026

Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.

Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Shirt Albina aus der Fibre Mood 30 in einem Hahnenteittmuster mit pinken Karo

Die nächsten Projekte laufen im Hintergrund schon, mal schauen ob ich wohl im nächsten Quartal schon zum ersten Mal Bingo! rufen darf?

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Ottobre Bomber (2/2017) als Upcycling-Projekt

Aus vielen Resten ist etwas tolles Neues entstanden: Heute zeige ich euch meine neue Bomberjacke.

Beim Aufräumen habe ich ein Stickbild mit großen Blumen gefunden, das meine Mama gemacht hat und nie fertig genäht hatte. Ich habe lange überlegt was ich daraus machen soll. Und dann ist der Gedanke an eine Jacke entstanden. Auf meinem Pinterestboard sammle ich Inspirationen und da waren auch verschiedene Patchworkjacken dabei.

Inspiration vom Pinterest

Ich habe also nach passenden kleineren und größeren Stoffresten von zurückliegenden Projekten gesucht. In meiner Restekiste hatte ich Reste von den im letzten Jahr genähten Kissenbezügen für die Küche, der Fibre Mood Jacke Barbara, der Fibre Mood Gizeh Jeans, der Denimhose Nuru von Schnittmuster Berlin, einer vor Ewigkeit genähten Skinnyjeans von Sewera, einer sehr alten Burda Bikerjacke sowie verschiedenen aussortierten Jeans.

Suche nach dem passenden Schnittmuster

Ein kurzer Blick auf meine lange to-Sew Liste ergab: Die Bomberjacke aus der Ottobre Woman 2/2017 sollte es werden. Ich habe einen groben Plan der Jacke skizziert. Das Stickbild sollte natürlich auf die Rückseite und für drum herum, die Vorderteile und die Ärmel habe ich dann einfach Reststücke aneinander gelegt und geschaut was gut aussieht und passen könnte. Das Stickbild habe ich mit schwarzer Vlieseline H200 verstärkt.

Ich habe versucht sowohl die beiden Vorderteile als auch die vorderen Ärmel möglichst symmetrisch zu machen. Hat so ungefähr auch funktioniert. Außerdem habe ich versucht von allen Resten auch in möglichst allen Teilen etwas zu nutzen, damit das Gesamtbild einheitlicher wird. Die vorderen Seitenteile und die hinteren Ärmel habe ich dann aus einem größeren Reststück einfarbig zugeschnitten. Sonst wäre es wahrscheinlich zu viel geworden und viele von den kleineren Resten hätten dafür auch nicht mehr gereicht.

Beim Erstellen des „Stoffes“ war es gar nicht so einfach, die passenden Stücke und Kombinationen zu finden. Ich habe immer mal wieder zwischendurch wenn gerade eine halbe Stunde Zeit war, ein paar Stücke/Streifen zusammengenäht.

Bomberjacke nähen

Das Nähen der Jacke hat ohne Probleme funktioniert. Ich habe mich dann entschieden den Kragen aus einem Rest von rotem Bündchenstoff zu nähen, um damit eine Verbindung der roten Blumen auf der Rückseite mit der Vorderseite der Jacke zu erzielen. Für das Jackenbündchen habe ich ein Fertigbündchem von Albstoffe genutzt, das ich vor einigen Jahren mal gekauft habe.

Stoffreste für das Futter

Für das Futter habe ich einen schwarz-weiß gemusterten Viskosestoff genutzt, von dem ich noch mehrere mittelgroße Reste hatte. Den Stoff hatte ich mir vor einigen Jahren bei Stoffe.de bestellt und daraus das Maxikleid Paola von La Bavarese genäht (noch nicht hier gezeigt). Und ich hatte damals sicherheitshalber etwas mehr bestellt, damit ich den Musterverlauf beachten kann.

Und hier die Jacke an der Frau:

Ich finde die Jacke super, sie ist besser geworden als erwartet. Der Ottobreschnitt sitzt sehr gut. Ich kann ich mir gut vorstellen noch eine weitere Jacke nach diesem Schnitt zu nähen.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Bomber, Ottobre Woman 2/2017, Gr. 48, Vorderteile 50
  • Stoff: verschiedene Reste von Denim, Cord, Jeans, Bündchen von Albstoffe (vor Ewigkeiten mal gekauft), Viskoserest (von einem Kleid)
  • Kosten: eigentlich keine, verbraucht habe ich neben den Stoffresten einiges an Garn, das Stück H200 Vlieseline und einen RV, alles aus meinem Bestand.
  • Nähzeit: Stoff „Erstellung“ nicht mitgestoppt, Jacke nähen 5 Stunden

Und damit hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch Blog und schaue, was die anderen fleißigen Näherinnen heute zeigen.

Auch verlinkt bei Valomeas Reste-Linkparty, Creativsalat , Lieblingsstücke und Anitas Jahresbingo (Upcycling).

Und zu Andrea der Zitronenfalterin verlinke ich auch, denn ich kann auch für dieses Projekt einen Haken bei meinen zwei Jahresprojekten (vorhandene Schnittmuster und Stoffe aus dem Bestand nutzen) machen.

Langarmshirt Greta G. – Ottobre Woman 5/2021

In der kalten Jahreszeit sind langärmlige Shirts als Kombiteil immer eine gute Wahl. Ein Glück dass ich passenden Stoff hatte und auch ein passendes Schnittmuster war schnell gefunden.

Da dachte ich zuerst an den Rolli Greta G. aus der Ottobre Woman 5/2021. Das Schnittmuster habe ich ja Anfang letzten Jahres schon mal genäht und für mich angepasst. Der Rolli wäre also eigentlich schnell genäht. Und ich habe Mitte 2025 bei Buttinette auch einen Viskosestrick in der Farbe brombeere bei einer größeren Bestellung mitbestellt.

Rollkragenshirt Greta G. nähen mit anderem Kragendetail

Das Shirt war schnell zugeschnitten und genäht. Ich habe die Schulternaht und die Naht wo der Ärmel eingesetzt ist mit einem Wabenstich abgesteppt (Version B in der Ottobre). Mit dem gleichen Wabenstich habe ich die Ärmelsäume genäht. Den Saum des Shirts habe ich mit einer Zwillingsnadel genäht. Das Kragenteil habe ich nicht als Rollkragen genäht, weil ich Viskosestrick nicht sehr stabil ist und vermutlich nicht schön am Hals angelegen hätte oder zu eng geworden wäre. Stattdessen habe ich die Ausschnittlösung des Ottobre Shirts Vintage Lines (Ottobre Woman 5/2016) genutzt.

Mein neues Langarmshirt verlinke ich zum Jahresbingo (Glück), zum Creativsalat und zu Lieblingsstücke

Jahres-Bingo: Quartal 4 2025

Die Zeit vergeht wie im Flug und fast hätte ich die letzte Zeigewoche beim Jahresbingo verpasst. Hier der abschließende Blick auf meine Bingo-Projekte im vierten und letzten Quartal 2025.

Im Quartal 4 hatte ich nur noch 6 Felder im Bingofeld übrig. Und ich habe es tatsächlich schon Anfang Dezember geschafft, das Jahresbingo von antetanni fertigzustellen. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Oversize Feecepulli Finn, genäht aus Feece in grün, weinrot und beige, mit Reißverschluss.
Steppjacke #118, Burdastyle 11/2025 ), genäht aus einem Steppstoff, weiß-grau gestreift mit Rosenmuster und rosa uni. Hier offen getragen mit einem weißen Sophie Scarf.
Windbreaker von Leni P. aus lila Softshell genäht als Jacke.
Blazer Astrid K. aus der Ottobre Woman 5/2023, genäht aus einem hellgrauen Leinenviskosestoff, hier offen getragen.

Anfang des Jahres habe ich ohne große Pläne gestartet mit dem Jahresbingo. Dass ich das Bingofeld vollständig gefüllt habe überrascht mich selber. Mal schauen, ob es 2026 auch so gut läuft. Ich freue mich schon. Und einen großen Dank an Anita für die Organisation der Jahresbingoaktion.

Meine Bingo Beiträge des Jahres 2025 könnt ihr alle nochmal anschauen unter der Kategorie Bingo 2025. Rote Kreuze sind aus dem ersten Quartal, gelbe aus dem zweiten, türkise Kreuze aus dem Dritten und lila war die Farbe im letzten Quartal.

WKSA 25 Finale: Hose und Bluse

Passend zum Weihnachtslied „we wish you a Merry christmas“ wünsche ich euch allen fröhliche Weihnachten. Und ich zeige euch mein fertiges Weihnachtsoutfit.

Über meine Pläne und die Fortschritte habe ich die letzten drei Wochen hier geschrieben: WKSA 2025

Bluse Floral Dreams

Mit der Bluse „Floral Dreams“ aus der Ottobre 5/2019 bin ich so semi zufrieden. Die Bluse ist tragbar und der Sitz ist im Großen und Ganzen ok. Der Sitz wäre mit einer FBA von einen halben Zentimeter pro Seite mehr vermutlich noch besser, bzw. würde auch eine leichte Korrektur der Position der Schulterabnäher helfen. Ich habe die Bluse ja ohne Probeteil genäht und die Anpassungen quasi direkt blind umgesetzt. Wenn ich sie nochmal nähe würde ich da also noch mal ein paar Kleinigkeiten anpassen.

Hose Classic straight leg

Mit der Hose „classic straight leg“ aus der Ottobre 5/2017 bin ich sehr zufrieden. Der Sitz ist sehr gut. Obwohl ich dafür noch eine Anpassung machen musste. Denn der Bund stand hinten unschön ab.

Ich habe dann den Bund noch mal geöffnet und hinten ein Gummiband eingezogen. Jetzt sitzt die Hose gut. Wenn ich die Hose nochmal nähe, würde ich da auf jeden Fall auch schauen, welche Anpassungen am Schnittmuster sinnvoll sind. Die Hose habe ich um 10 cm gekürzt.

Das Ziel einer schönen Innenverarbeitung ist nicht vollständig geglückt. Denn mit meiner Streifenversäuberung bin ich nicht zu 100% zufrieden, aber das ist wohl Meckern auf hohem Niveau. Ich hätte am Innenbund zuvor die Nahtzugabe wegschneiden müssen, das habe ich vergessen. Jetzt ist der Innenbund natürlich länger als der Außenbund. Und auch ließ sich der Innenbund nur mit ein paar kleinen Falten annähen. Aber all das sieht man von außen nicht. Das Bild ist fotografiert, bevor ich das Gummiband eingezogen habe.

Positiv für mich ist, dass ich ausschließlich mit Material aus meinem Stash gearbeitet habe und nichts extra kaufen musste.

Insgesamt ist mein Plan für den WKSA 2025 aufgegangen und ich habe ein tragbares Outfit für die Weihnachtseinladung am 26.12.

Die kommenden freien Tage werde ich nutzen, um schön gemütlich noch eine zweite Bluse zu nähen. Und natürlich werde ich beim MeMadeMittwoch Blog schauen, welche tollen Weihnachtsoutfits bei den anderen Mitnäherinnen entstanden sind. Ein großer Dank geht an das gesamte Team für die Organisation des WKSA auch in diesem Jahr.

Projektübersicht – das ist drin

Bluse Floral Dreams

  • Schnittmuster: Nummer 4, Ottobre Woman 5/2019
  • Stoff: Blusenstoff, Zusammensetzung weiß ich nicht mehr, in petrol; aus meinem Bestand, vor ca. 2 Jahren gekauft bei Stoffe.de
  • Größe und Anpassungen: 46, FBA 3cm, Taillenabnäher in die Schulter rotiert

Hose Classic straight leg

  • Schnittmuster: Hose Nr. 12, Ottobre Woman 5/2017
  • Stoff: Polyester-Mischung, Zusammensetzung unbekannt, aus meinem Bestand, woher weiß ich nicht mehr
  • Größe und Anpassungen: 46; 10cm gekürzt; Gummiband im hinteren Bund

Verlinkt auch beim Weihnachtsfreudenbingo (we wish you a merry christmas) und damit darf ich schon das dritte und vierte Mal Bingo! rufen.

WKSA Endspurt: Hose Classic straight leg – Ottobre Woman 5/17

It’s beginning to look a lot like christmas. Heute ist schon der 3. Advent und bei mir läuft das Nähen für den WKSA jetzt allmählich ganz gut gut.

Letzte Woche hatte ich tatsächlich Zeit ein bisschen weihnachtlich zu dekorieren.

Da verlinke ich gleich mal zum Weihnachtsfreudenbingo.

Die Bluse ist fertig

Die Bluse Floral Dreams war dann nach einem eher zähen Start aufgrund von Zeitmangel relativ schnell genäht und ist bereits fertig. Sie ist schön geworden und ich freue mich schon darauf, wenn ich sie bald zeigen darf. Zum Finale gibt’s dann die Details. So konnte ich mich dann ganz auf die Hose konzentrieren.

Hose Classic straight leg – Zuschnitt & Anpassungen

Das Schnittmuster habe ich in 46 abgezeichnet. Ich habe alle Teile aus dem schwarzen Stoff zugeschnitten, auch die Taschenbeutel. So kann schon im Fall der Fälle nichts in einer anderen Farbe rausblitzen.

Hose Classic straight leg nähen

Beim Nähen läuft es bisher gut. Der Stoff lässt sich mit einer Microtex Nadel gut nähen.

Reißverschluss hatte ich in meinem Stash. Er hatte schon mal ein erstes Leben in einer anderen Hose. Ich hab noch ein paar restliche Fäden entfernt und den Reißverschluss dann gebügelt – sieht aus wie neu. Die vorderen Falten habe ich erst nach einer ersten Anprobe eingenäht, da ich nicht sicher war, ob die Hose sonst zu eng wird.

So bin ich gut vorangekommen. Es fehlt noch der Bund und ich muss noch die finale Länge festlegen und säumen. Ich sollte damit also bis zum Finale fertig werden.

Noch Zeit für eine zweite Bluse ?

Kurz von Euphorie gepackt, weil alles so gut voranging, habe ich noch die Schnittteile für die Bluse Papertouch aus der Ottobre Woman 6/2023 abgepaust. Aber das ist auch für Ottobre-Verhältnisse schwierig. Es ist unmöglich die Positionen für die kleinen Falten im Ärmel auf dem Schnittmusterbogen zu identifizieren. Denn der Ärmel ist auf dem Bogen in 2 Teile getrennt, die sich leider auch noch überlagern. So ist nicht ganz klar ob die Markierungen zum einen oder anderen Teil gehören. Das ginge wirklich besser!!!

Bei Mademoiselle Opossum habe ich mir das Blusenschnittmuster der Kollektion mit Herz heruntergeladen. Leider fehlt in den Daten die erwähnte Größentabelle und auch die Infos zum Stoffverbrauch sind mit 1-2m eher vage. Ich werde die Designerin kontaktieren, ob sie das noch zur Verfügung stellen kann. Also erst mal abwarten.

Endspurt bis Weihnachten

Nächste Woche nähe ich zuerst die Hose fertig. Vielleicht schaffe ich es sogar heute noch. Dann stehen die Weihnachtsfeier in der Agentur und ein Tag Weihnachtsshopping in Regensburg an. Ich will auch noch ein paar letzte Weihnachtsplätzchen backen. Ob ich dann noch Zeit und Lust für eine zweite Bluse habe, entscheide ich spontan.

Jetzt verlinke ich zum MeMadeMittwoch Blog und schaue mir an, wie weit die anderen Mitnäherinnen schon gekommen sind.