Herbst Garderobe

Eigentlich stehen auf meiner to sew Liste noch so viele Sommersachen. Aber die verschiebe ich dann wohl auf nächstes Jahr und beginne langsam mit ein paar herbsttauglichen Teilen.

Heute ist MeMadeMittwoch im Oktober und ich zeige heute gleich mehrere Teile meiner neu genähten Teile für den Herbst.

Zuerst habe ich meine vorhandenen Stoffe durchgeschaut und überlegt was ich nähen will. Dann habe ich mit der KI mal ein bisschen gespielt und visualisiert.

Folgendes habe ich geplant (von links oben nach unten nach rechts von oben nach unten):

  • Fibremood Gitika#1, schwarzer Sommersweat mit weiß braunen Fleckenmuster
  • Fibremood Gitika#2, grau-rosa Strick
  • Ottobre Woman Top Annie, cremefarbiger Viskosejersey
  • Jogginghose Ottobre Woman Brisk Day, braun grau gemusterter Sommersweat
  • Smartpattern Chino, schwarzer Hosenstoff
  • Ottobre Miller Street, brauner Nadelstreifen Hosenstoff

Alles habe ich nicht geschafft, da ich Ende September vier Tage unterwegs war bei einer Konferenz in Kopenhagen. Und in der Agentur ist gerade so viel los, dass ich abends meistens zu platt zum Nähen war. Vier Teile zeige ich heute.

Sweater Fibremood Gitika#1 nähen

Der Gitika Sweater stand schon länger auf meiner Liste – ich habe ihn gleich zweimal genäht. Als erstes in einem dünnen dunklen Sweatjerseystoff, den ich vor vielen Jahren mal bei Driessenstoffen gekauft hatte.

Beim Nähen gab es eigentlich keine Komplikationen. Ich habe eine XL genäht und keine großen Änderungen gemacht. Ich habe den Sweater nur hinten ca. 5cm kürzer gemacht, zu den Seitennähten hin auslaufend. Ich finde meine erste Gitika ist ganz ok geworden.

Gitika #2 aus Strickstoff

Bei der zweiten Gitika habe ich eine 3cm abnäherfreie Raglan FBA Anpassung pro Seite gemacht, nach der Anleitung von Anna von einfach nähen. Der erste Sweater hat gezeigt, dass es der Passform gut tun könnte, vor allem mit dem dickeren Strickstoff.

Den grau-rosa Strickstoff hatte ich im vorletzten Jahr bei Wunderland der Stoffe gekauft. Das Aufnähen des Tunnels für die Kordeln in die Ärmel war etwas frickelig. Genäht habe ich den Strickstoff wo es ging, mit meinem Obertransportfuß. Das hat super funktioniert. Mein Reißverschluss ist 5cm kürzer als vorgesehen, da ich nichts neues kaufen wollte. Beim ersten Sweater hatte ich bereits gesehen, dass das kein Problem ist, weil zu weit würde ich den Sweater sowieso nicht öffnen. Insgesamt habe ich den Sweater um 5cm rundherum gekürzt. Ich hab den Sweater direkt nach Kopenhagen mitgenommen und dort an einem Tag zur Konferenz getragen. Tragetest eindeutig bestanden.

Projektübersicht Gitika – das ist drin

  • Schnittmuster: Gitika, Fibre Mood 32, Gr. XL; FBA Anpassung um 3cm pro Seite rosa-grauer Sweater
  • Stoff: Sweatstoff, Driessenstoffen; Strickstoff, Wunderland der Stoffe
  • Zubehör: Nahtreißverschlüsse aus meinem Bestand, Kordeln neu bestellt bei Buttinette
  • Nähzeit: 6 Std inkl. Zuschnitt pro Sweater
  • Kosten: grau-rosa Strick ca. 18 Euro, schwarzer Stoff und Reißverschlüsse nicht mehr nachvollziehbar, Kordeln 10 Euro

Top Annie – Ottobre Woman 5/2020

Als Unterziehshirt habe ich das Top Annie aus der Ottobre Woman 5/2020 genäht. Dafür hatte ich noch einen passenden Rest eines cremefarbigen dünnen Viskose-Jersey. Da es ein sehr körpernahes Shirt ist, habe ich bei der Größe 48 noch eine FBA von 5 cm gemacht. Eine detaillierte Anleitung gibt es dafür online bei Ottobre Lab.

Außerdem habe ich in den Schulternähten kein Framilonband eingenäht. Sonst keine Änderungen. Für einen ersten Versuch ist das Top richtig gut geworden. Das nähe ich auf jeden Fall nochmal in einer anderen Farbe. Ein paar kleine Optimierungen wüsste ich da schon, z.B. den Ausschnitt etwas vergrößern oder je nach Dehnbarkeit des Stoffs die Brustlinie etwas anpassen.

Projektübersicht Annie – das ist drin

  • Schnittmuster: Annie, Ottobre Woman 5/2020 #1; Größe 48
  • Änderungen: FBA 5cm
  • Stoff: Rest von einem dünnen, sehr dehnbaren Jersey
  • Nähzeit: 3 Stunden
  • Kosten: nicht mehr nachvollziehbar

Jogginghose Brisk Day– Ottobre Woman 5/21

Schon länger wollte ich auch eine neue bequeme Hose für zuhause. Perfekt dafür ein weiterer Stoff, der schon lange im Regal lag. Genäht habe ich die Hose „Brisk day“ aus der Ottobre Woman 5/21. Die Hose passt perfekt, keine Änderungen. Auf den Bildern sieht man nicht so gut, dass die Farbe eher braun als schwarz ist.

Projektübersicht Brisk Day – das ist drin

  • Schnittmuster: Brisk Day, Ottobre Woman 5/21 #2, Größe 48
  • Stoff: dünner Sweatstrick, Driessenstoffen
  • Zubehör: 2 cm Gummiband, 4 mm Kordel, beides von Buttinette
  • Nähzeit: 4 Stunden
  • Kosten: Stoff nicht mehr nachvollziehbar, Kordeln & Gummiband anteilig 5 Euro

Für die Chino Hose ist zumindest schon das Schnittmuster gedruckt und geklebt. Weiter bin ich noch nicht gekommen.

Meine neuen Herbstteile verlinke ich auch im Jahresbingo bei Antetanni (der Herbst ist da) und damit rufe ich direkt Doppel-Bingo! Auch für mein Jahresprojekt kann ich für September einen Haken setzen und verlinke zu Andrea der Zitronenfalterin, die unsere Jahresprojekte sammelt. Sowohl die Stoffe als auch die Schnittmuster sind aus meinem Bestand. Und bei Creativsalat verlinke ich ebenfalls.

Jahres-Bingo: Quartal 3 2026

Das dritte Quartal 2026 ist vorbei. Ich habe ein bisschen was genäht und es gab auch ein paar Bingos.

Viermal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. und 8 Felder konnte ich abhaken. Das war mein 3. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in Arbeit. Mal schauen ob und was mir zu den übrigen Bingo-Feldern noch einfällt. Viele sind es ja gar nicht mehr…

Hier geht’s zu den gesammelten Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Neue Basic-T-Shirts

Ein weißes Shirt fehlt mir schon länger im Kleiderschrank. Dabei lässt sich so ein Basic zu fast allem kombinieren. Zeit, das zu ändern.

Da hieß es raus aus der Komfortzone und ein paar neue Schnittmuster ausprobieren. Bei körpernah geschnittenen T-Shirts brauche ich standardmäßig eigentlich immer eine FBA. Für ein fitted Shirt ohne FBA habe ich jetzt zwei verschiedene Schnittmuster getestet. Und ein eher locker relaxtes Shirt habe ich auch noch genäht.

Die Schnittmuster

  1. T-Shirt Fanéla von Anna von einfach nähen, gradiert für 3 Cup Größen, aus dem Buch „Keine Angst vor Klamotte – Basic Outfits“
  2. The Fitted Shirt von La Bavarese in der Cup C Version
  3. Clean Cut aus der Ottobre Woman 2/2024

Die Stoffwahl

Zwei verschiedene weiße Jerseys, ein Baumwoll-Jersey und ein Viskose-Jersey, sowie passendes Bündchen lagen schon seit letztem Jahr im Regal. Alles gekauft bei Buttinette, genau mit dem Ziel ein bzw. ein paar weiße T-Shirt daraus zu nähen.

T-Shirt Fanéla – Anna von einfach nähen

Das Buch hatte ich mir extra wegen des Shirts, das für 3 verschiedenen Cup-Größen gradiert ist, gekauft vor einigen Jahren. Nach der Maßtabelle habe ich mich dann für Größe 46 Gamma entschieden, außerdem für einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Im Schnittmuster sind Nahtzugaben von 1cm enthalten. Ich habe das Shirt aus dem Baumwoll-Jersey genäht. Den Ausschnitt habe ich ein kleines bisschen vergrößert, sonst keine Änderungen. Ingesamt hab ich mit Drucken, Kleben und Ausschneiden des Schnittmusters 2 Stunden gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Ehrlicherweise habe ich mir mehr versprochen. Bereits beim ersten Anprobieren habe ich gesehen, dass ich die gleichen Falten habe wie bei Kaufshirts, die für einen Cup B gradiert sind, sowohl seitlich als auch in der Mitte vorne hab ich Falten. Viele Falten ziehen schräg von der Schulter nach unten zur Brust und auch vorne habe ich Querfalten. Ich habe es mit verschiedenen BHs ausprobiert, die Falten sind immer da. Die Schultern sitzen gut. Außerdem sitzen die Ärmel sehr eng, nicht nur am Oberarm, auch das Armloch ist sehr eng. Möglicherweise nähe ich das Shirt irgendwann nochmal mit einem anderen Stoff.

Mein Fazit: Ingesamt ein Shirt das ich sicher tragen werde, aber in dieser Kombination Stoff/Größenwahl nicht wesentlich besser als ein ready to wear Kaufshirt.

The Fitted Shirt – La Bavarese

Hier habe ich mich für die Größe 48, Cup C entschieden und ebenfalls einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Das Schnittmuster besteht aus mehreren Dateien und so kann man nur das ausdrucken was man braucht. Das finde ich super. Nahtzugabe ist enthalten, aber die Nahtlinie ist auch eingezeichnet. Das Fitted Shirt habe ich aus dem weißen Viskosejersey genäht. Für Zuschnitt und Nähen habe ich insgesamt 2 Std. gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Das Shirt sitzt gut, das liegt vor allem auch an dem Viskosejersey. Der ist leider auch leicht durchsichtig, sehe ich jetzt auf den Fotos. Und der Brustabnäher legt sich nicht so ganz optimal und scheint durch. Aber auch unabhängig vom Stoff ist die Passform gut. Ich habe das T-Shirt 9 cm gekürzt, ansonsten keine Änderungen. Beim nächsten Mal würde ich die Schulternaht 1,5cm kürzen und ggf. auch 1cm nach vorne legen. Spannend wäre es das Shirt nochmal aus Baumwolljersey zu nähen, da hatte ich aber nichts im Vorrat.

Shirt Clean Cut – Ottobre Woman 2/2024

Das Shirt Clean Cut habe ich in der Größe 48 genäht. Bei Ottobre sind im Schnittmuster keine Nahtzugaben enthalten. Das T-Shirt will ich schon länger nähen und hatte das Schnittmuster vor einiger Zeit bereits abgezeichnet. Der Baumwoll-Jersey des Fanéla Shirts reichte genau noch für das Shirt. Ich habe das T-Shirt hinten um 5 cm und vorne um 3 cm gekürzt, sonst keine Änderungen. Das T-Shirt war in knapp 2 Stunden fertig genäht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Insgesamt sitzt das Shirt gut. Das Shirt sitzt locker, aber nicht zu sehr. Die Ärmel sitzen ebenfalls locker, wie ich es mag. Auch auf Brusthöhe sitzt das Shirt gut und wirft keine übermäßig großen Falten.

Mein Fazit: Ein gut passendes Shirt mit Potenzial, ich habe es auch schon ein paar Mal getragen. Wird sicher auch nochmal genäht.

Mit meinen neuen Basic T-Shirts gehts jetzt ab zum MeMadeMittwoch. Danke an die Organisatorinnen, die diese Plattform so toll betreuen und uns die Möglichkeit geben unsere Projekte zu zeigen.

Meine T-Shirts verlinke ich auch noch im Jahresbingo von Antetanni (Raus aus der Komfortzone) bei der Creativsalat-Linkparty und Augensterns Welt. Auch beim Jahresprojekt mache ich für August einen Haken, die Zitronenfalterin sammelt unsere Beiträge.

Bluse Helene – Ottobre Woman 5/2020

Eine weiße leichte Sommerbluse hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste: das Ottobre Woman Künstlerhemd aus der Ausgabe 5/2020. Vor Kurzem habe ich den perfekten Stoff dafür gefunden. So habe ich mir selbst ein kleines Geburtstagsgeschenk genäht.

Den tollen Stoff habe ich zuletzt bei Instagram gesehen, ich weiß nicht mehr bei wem. Und dann habe ich ihn auch direkt gekauft, bei „zum Vernähen schön“. Denn dort sind tolle Stoff immer relativ schnell ausverkauft, so auch dieser.

Bluse Helene nähen

Die Bluse heißt in der Ottobre Woman „Helene“, wird dort aber auch als Künstlerhemd bezeichnet. Für den Ärmelschlitz und den Kragen gibt es auf der Ottobredesign Website eine bebilderte Anleitung. Die Bluse ist nicht kompliziert zu nähen, wenn man schon mal eine Bluse genäht hat. Die Knopfleiste ist direkt am Vorderteil angeschnitten. Ich habe diese komplett mit Vlieseline H200 bebügelt und nicht nur die Unschlagkante. Vlieseline und Knöpfe hatte ich im Vorrat.

Änderungen an der Bluse

Ein bisschen was habe ich an der Bluse geändert: Die Taschen habe ich weggelassen. Ingesamt gefällt mir die Bluse sehr gut, nur die Länge wollte ich definitv anpassen. Da ich ja mit 1,63cm eher klein bin, habe ich das Blusen-Schnittmuster direkt vor dem Zuschnitt schon ca. 7 cm gekürzt. Die Rückenpasse habe ich doppelt zugeschnitten und mit der Burritomethode verstürzt. Ich finde das schöner und Stoff war ausreichend da.

Nachdem die Bluse fertig war, musste ich doch noch mal ran, denn die Bluse war für meinen Geschmack immer noch zu lang.

Ich habe also zuerst mal probeweise die Länge markiert und dann auch mal festgesteckt. Das „Zuviel“ habe ich abgeschnitten und dann neu gesäumt. Vorne sind es jetzt zusätzlich nochmal ca. 5 cm und hinten ca. 10 cm weniger.

Die Bluse sieht offen und geschlossen gut aus und ist ein tolles Basicteil.

Pünktlich zu meinem Geburtstag ist die Bluse fertig geworden und ich habe sie natürlich direkt getragen.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Helene, Ottobre Woman 5/2020 #10, Größe 48
  • Anpassungen: keine Taschen, Gesamtlänge gekürzt, hinten ca. 17cm, vorne ca. 12 cm
  • Stoff: Baumwoll Voile Dobby „große Karos“, off white; zum Vernähen schön; leider bereits ausverkauft
  • Nähzeit: ca. 5 Stundem
  • Kosten: 26,99 inkl. Versand

Verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Geburtstag) und darf da direkt zum zweiten Mal Bingo! rufen. Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke

Nach 2 Langarm-Blusen wil ich als nächstes noch eine luftige Kurzarm-Bluse nähen. Mal schauen welches Schnittmuster sich da findet. Eventuell das Hemd Tesni aus der Fibre Mood 34? Oder ich nähe noch eine Helene mit kurzen Ärmeln? Da hätte ich zumindest das Schnittmuster schon parat abgezeichnet.

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Bluse Earth & Stone – Ottobre Woman 2/2019

Die Bluse aus der Ottobre Woman habe ich schon letztes Jahr genäht, aber noch gar nicht hier gezeigt.

Als ich zuletzt meine Sommerkleidung sortiert habe, hatte ich die Bluse wieder in der Hand und erinnerte mich an den etwas holprigen Nähprozess. Die Schwierigkeit an diesem Schnittmuster ist sicherlich der Ausschnitt. Es ist ein angesetzter Besatz, der in der Ottobre Zeitschrift irrtümlicherweise als Beleg bezeichnet ist. Zuerst hatte ich riesige Fragezeichen im Kopf. Nach einem Hinweis in der Ottobre Woman Facebookgruppe, habe ich bei Dawn von „two on two off“ bei Instagram eine Bilderanleitung in ihren Stories gefunden, die mir geholfen hat. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.

Die Bluse – oh Schreck – war nach einer FBA Anpassung dann aber viel zu weit und unförmig. Auch der Ausschnitt klaffte viel zu weit auf. Nach einigen Überlegungen habe ich dann vorne die vertikalen Abnäher tiefer genäht, und hinten zusätzlich mittig einen ca. 25cm langen vertikalen Abnäher gesetzt um die Bluse wieder in Form zu bringen, d.h. am Saum wieder eine normale Weite zu haben. Und den Ausschnitt habe ich etwas weiter zugenäht. So ist aus Oh Schreck doch noch ein Wow geworden. Und ich habe die Bluse im letzten Jahr wirklich gerne getragen. Sie ist ein tolles Teil für den Sommer und vielseitig kombinierbar. Ich freue mich schon wenn es wieder wärmer wird und die Bluse wieder aus dem Schrank darf.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Earth & Stone, Ottobre Woman 2/2019 #3, Größe 48
  • Anpassungen: FBA 3cm, zusätzlicher vertikaler Abnäher mittig im Rückenteil, vordere vertikale Abnäher der FBA tiefer genäht, Ausschnitt etwas weiter zugenäht
  • Stoff: Viskose in dunkelblau vom Markt am Maybachufer in Berlin, schon länger in meinem Stash
  • Kosten: kann ich nicht mehr nachvollziehen

Die Bluse verlinke ich direkt zu Anitas Jahresbingo (Von ach du Schreck zu wow) und zu Creativsalat

Jahres-Bingo: Quartal 1 2026

Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.

Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Shirt Albina aus der Fibre Mood 30 in einem Hahnenteittmuster mit pinken Karo

Die nächsten Projekte laufen im Hintergrund schon, mal schauen ob ich wohl im nächsten Quartal schon zum ersten Mal Bingo! rufen darf?

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Ottobre Bomber (2/2017) als Upcycling-Projekt

Aus vielen Resten ist etwas tolles Neues entstanden: Heute zeige ich euch meine neue Bomberjacke.

Beim Aufräumen habe ich ein Stickbild mit großen Blumen gefunden, das meine Mama gemacht hat und nie fertig genäht hatte. Ich habe lange überlegt was ich daraus machen soll. Und dann ist der Gedanke an eine Jacke entstanden. Auf meinem Pinterestboard sammle ich Inspirationen und da waren auch verschiedene Patchworkjacken dabei.

Inspiration vom Pinterest

Ich habe also nach passenden kleineren und größeren Stoffresten von zurückliegenden Projekten gesucht. In meiner Restekiste hatte ich Reste von den im letzten Jahr genähten Kissenbezügen für die Küche, der Fibre Mood Jacke Barbara, der Fibre Mood Gizeh Jeans, der Denimhose Nuru von Schnittmuster Berlin, einer vor Ewigkeit genähten Skinnyjeans von Sewera, einer sehr alten Burda Bikerjacke sowie verschiedenen aussortierten Jeans.

Suche nach dem passenden Schnittmuster

Ein kurzer Blick auf meine lange to-Sew Liste ergab: Die Bomberjacke aus der Ottobre Woman 2/2017 sollte es werden. Ich habe einen groben Plan der Jacke skizziert. Das Stickbild sollte natürlich auf die Rückseite und für drum herum, die Vorderteile und die Ärmel habe ich dann einfach Reststücke aneinander gelegt und geschaut was gut aussieht und passen könnte. Das Stickbild habe ich mit schwarzer Vlieseline H200 verstärkt.

Ich habe versucht sowohl die beiden Vorderteile als auch die vorderen Ärmel möglichst symmetrisch zu machen. Hat so ungefähr auch funktioniert. Außerdem habe ich versucht von allen Resten auch in möglichst allen Teilen etwas zu nutzen, damit das Gesamtbild einheitlicher wird. Die vorderen Seitenteile und die hinteren Ärmel habe ich dann aus einem größeren Reststück einfarbig zugeschnitten. Sonst wäre es wahrscheinlich zu viel geworden und viele von den kleineren Resten hätten dafür auch nicht mehr gereicht.

Beim Erstellen des „Stoffes“ war es gar nicht so einfach, die passenden Stücke und Kombinationen zu finden. Ich habe immer mal wieder zwischendurch wenn gerade eine halbe Stunde Zeit war, ein paar Stücke/Streifen zusammengenäht.

Bomberjacke nähen

Das Nähen der Jacke hat ohne Probleme funktioniert. Ich habe mich dann entschieden den Kragen aus einem Rest von rotem Bündchenstoff zu nähen, um damit eine Verbindung der roten Blumen auf der Rückseite mit der Vorderseite der Jacke zu erzielen. Für das Jackenbündchen habe ich ein Fertigbündchem von Albstoffe genutzt, das ich vor einigen Jahren mal gekauft habe.

Stoffreste für das Futter

Für das Futter habe ich einen schwarz-weiß gemusterten Viskosestoff genutzt, von dem ich noch mehrere mittelgroße Reste hatte. Den Stoff hatte ich mir vor einigen Jahren bei Stoffe.de bestellt und daraus das Maxikleid Paola von La Bavarese genäht (noch nicht hier gezeigt). Und ich hatte damals sicherheitshalber etwas mehr bestellt, damit ich den Musterverlauf beachten kann.

Und hier die Jacke an der Frau:

Ich finde die Jacke super, sie ist besser geworden als erwartet. Der Ottobreschnitt sitzt sehr gut. Ich kann ich mir gut vorstellen noch eine weitere Jacke nach diesem Schnitt zu nähen.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Bomber, Ottobre Woman 2/2017, Gr. 48, Vorderteile 50
  • Stoff: verschiedene Reste von Denim, Cord, Jeans, Bündchen von Albstoffe (vor Ewigkeiten mal gekauft), Viskoserest (von einem Kleid)
  • Kosten: eigentlich keine, verbraucht habe ich neben den Stoffresten einiges an Garn, das Stück H200 Vlieseline und einen RV, alles aus meinem Bestand.
  • Nähzeit: Stoff „Erstellung“ nicht mitgestoppt, Jacke nähen 5 Stunden

Und damit hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch Blog und schaue, was die anderen fleißigen Näherinnen heute zeigen.

Auch verlinkt bei Valomeas Reste-Linkparty, Creativsalat , Lieblingsstücke und Anitas Jahresbingo (Upcycling).

Und zu Andrea der Zitronenfalterin verlinke ich auch, denn ich kann auch für dieses Projekt einen Haken bei meinen zwei Jahresprojekten (vorhandene Schnittmuster und Stoffe aus dem Bestand nutzen) machen.

Langarmshirt Greta G. – Ottobre Woman 5/2021

In der kalten Jahreszeit sind langärmlige Shirts als Kombiteil immer eine gute Wahl. Ein Glück dass ich passenden Stoff hatte und auch ein passendes Schnittmuster war schnell gefunden.

Da dachte ich zuerst an den Rolli Greta G. aus der Ottobre Woman 5/2021. Das Schnittmuster habe ich ja Anfang letzten Jahres schon mal genäht und für mich angepasst. Der Rolli wäre also eigentlich schnell genäht. Und ich habe Mitte 2025 bei Buttinette auch einen Viskosestrick in der Farbe brombeere bei einer größeren Bestellung mitbestellt.

Rollkragenshirt Greta G. nähen mit anderem Kragendetail

Das Shirt war schnell zugeschnitten und genäht. Ich habe die Schulternaht und die Naht wo der Ärmel eingesetzt ist mit einem Wabenstich abgesteppt (Version B in der Ottobre). Mit dem gleichen Wabenstich habe ich die Ärmelsäume genäht. Den Saum des Shirts habe ich mit einer Zwillingsnadel genäht. Das Kragenteil habe ich nicht als Rollkragen genäht, weil ich Viskosestrick nicht sehr stabil ist und vermutlich nicht schön am Hals angelegen hätte oder zu eng geworden wäre. Stattdessen habe ich die Ausschnittlösung des Ottobre Shirts Vintage Lines (Ottobre Woman 5/2016) genutzt.

Mein neues Langarmshirt verlinke ich zum Jahresbingo (Glück), zum Creativsalat und zu Lieblingsstücke

Jahres-Bingo: Quartal 4 2025

Die Zeit vergeht wie im Flug und fast hätte ich die letzte Zeigewoche beim Jahresbingo verpasst. Hier der abschließende Blick auf meine Bingo-Projekte im vierten und letzten Quartal 2025.

Im Quartal 4 hatte ich nur noch 6 Felder im Bingofeld übrig. Und ich habe es tatsächlich schon Anfang Dezember geschafft, das Jahresbingo von antetanni fertigzustellen. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Oversize Feecepulli Finn, genäht aus Feece in grün, weinrot und beige, mit Reißverschluss.
Steppjacke #118, Burdastyle 11/2025 ), genäht aus einem Steppstoff, weiß-grau gestreift mit Rosenmuster und rosa uni. Hier offen getragen mit einem weißen Sophie Scarf.
Windbreaker von Leni P. aus lila Softshell genäht als Jacke.
Blazer Astrid K. aus der Ottobre Woman 5/2023, genäht aus einem hellgrauen Leinenviskosestoff, hier offen getragen.

Anfang des Jahres habe ich ohne große Pläne gestartet mit dem Jahresbingo. Dass ich das Bingofeld vollständig gefüllt habe überrascht mich selber. Mal schauen, ob es 2026 auch so gut läuft. Ich freue mich schon. Und einen großen Dank an Anita für die Organisation der Jahresbingoaktion.

Meine Bingo Beiträge des Jahres 2025 könnt ihr alle nochmal anschauen unter der Kategorie Bingo 2025. Rote Kreuze sind aus dem ersten Quartal, gelbe aus dem zweiten, türkise Kreuze aus dem Dritten und lila war die Farbe im letzten Quartal.