Bluse Libbie & Shorts Tasha – Fibre Mood

Wer kennt es nicht, spontan vor meinem Mädelsurlaub auf Sardinien musste ich unbedingt noch ein matching Set aus Bluse und Shorts für mich nähen.

Der Gedanke war, dass ich das unbedingt brauche, um über Bikini die Shorts und offene Bluse auf dem Weg zum Strand zu tragen. Und die Bluse am Strand auch mal kurz überwerfen für den Weg zur Strandbar. Kleiner Spoiler: ja, genau so hab ich es gemacht und vor allem die Shorts war in der Woche Urlaub dauernd im Einsatz. Aber von vorne:

Stoffauswahl für Bluse und Shorts

Den Stoff habe ich bei wasted fabrics gekauft Anfang Juni. Da gab es mal wieder kräftig Rabatt und ich konnte mich nicht zurückhalten und habe drei Sommerstoffe gekauft. Darunter diesen gestreiften Baumwoll Viskosestoff von Blanco Tessuti. Die Zusammensetzung ist 89%Viskose, 11 % Polyamid; und mit 105 gr/m² ist er sehr leicht. Die blauen Streifen verlaufen quer und zusätzlich gibt es noch leicht transparente Streifen. Die Stoffe werden als 3m (oder mehr) Stücke verkauft. So hat es für eine Bluse und eine passende Sommershorts gereicht. Der Stoff ist wirklich ein Schmuckstück und sieht durch die leicht transparenten Streifen wirklich toll aus. Allerdings war er dadurch auch etwas schwierig zu verarbeiten, da die transparenten Streifen die Tendenz hatten sich zu verziehen. Und der Stoff ist dadurch auch schwierig zu bügeln, damit keine Falten entstehen.

Bluse Libbie – Fibre Mood 35

Die Bluse Libbie stand schon länger auf meiner To Sew Liste. Ich hab mich für die Größe M entschieden.

Insgesamt ist die Bluse nicht schwer zu nähen. Am Anfang hab ich mich vertan, daher ist die Kellerfalte im Rückenteil verkehrt herum. Stört mich aber nicht.

Mit den Ärmeln habe ich etwas gehadert. Für meinen Geschmack ist die Armkugel nicht flach genug angelegt. Als ich den ersten Ärmel eingenäht hatte, gab es vorne eine unschöne Beule und ich hatte mich echt sehr bemüht, den Ärmel ordentlich ohne Falten in das Armloch einzunähen. Keine Ahnung was ich da falsch gemacht. Ich habe dann den Ärmel an der vorderen Seite wieder ein Stück aufgetrennt und die Armkugel vorne etwas abgeflacht. Ich finde es immer noch nicht optimal, aber besser als vorher. Und nach dem Bügeln mit ordentlich Dampf sieht es jetzt ganz ok aus.

Außerdem habe ich die Bluse ca. 10 cm rundherum gekürzt. Bei der ersten Anprobe hätte die Bluse fast als Kleid durchgehen können.

Beim Zuschnitt habe ich genau aufgepasst, dass die Streifen gut zusammenpassen. Ist mir ganz gut gelungen finde ich. Die Knöpfe sind aus meinem Bestand und ich hatte genau die passende Anzahl da, sehr schön. Auf den Knopf oben im Kragensteg habe ich verzichtet, denn so hoch geschlossen werde ich die Bluse eh nicht tragen. Die optionale extra Knopfleiste habe ich nicht genäht.

Shorts Tasha – Fibre Mood 34

Der Rest des Stoffes hat genau noch für die Tasha Shorts gereicht. Ich habe hier, auch nach den Fertigmaßen, die Größe L genäht.

Die Shorts habe ich 5 cm verlängert und auf das Bindeband verzichtet. Das war ein sehr schnelles, herrlich einfaches Projekt.

Obwohl ich Bluse und Shorts im Urlaub oft getragen habe, gibts davon leider keine Fotos. Die Bilder sind zuhause im Garten entstanden.

Projektübersicht – das ist drin

  • Stoff: Baumwollviskose, ecru mit Streifen navy, und leicht transparenten Streifen; wasted fabrics
  • Schnittmuster: Bluse Libbie, Fibre Mood 35, Größe M; Shorts Tasha, Fibre Mood 34, Größe L
  • Zubehör: Vlieseline H200, Knöpfe, Gummiband; aus meinem Bestand
  • Nähzeit: Bluse Libbie: 6,5 Std. inkl. Zuschnitt; Shorts Tasha: 2,5 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: ca. 20 Euro

Und mit meinem tollen Set geht’s jetzt zum virtuellen Laufsteg vom MeMadeMittwoch.

Auch verlinkt bei Creativsalat und Antetannis Jahresbingo (Für mich).

Andrea die Zitronenfalterin, sammelt unsere Jahresprojekte. Hier kann ich zumindest einen Haken machen. Der Stoff war zwar neu, aber ich habe zwei Schnittmuster aus vorhandenen Zeitschriften genutzt. Und der neue Stoff lag gar nicht lange im Regal, auch gut.

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Shirt Abina #2 – Fibre Mood 30

T-Shirts für den Sommer kann man immer gebrauchen. Und da ich gestern Abend Zeit hatte, ist flugs eine weitere Abina aus der Fibre Mood entstanden.

Meine erste Abina trage ich gerade ständig. Warum dann nicht noch eine nähen? Gedacht, getan. In nur 1,5 Stunden hatte ich das Shirt fertig. Das Schnittmuster war schon da, so war der Zuschnitt der 4 Teile schnell erledigt.

Der Stoff ist der Rest meiner Fibre Mood Coco, hat genau noch gereicht. War vor vielen Jahren mal in einem Überraschungspaket von Driessenstoffen. Wieder ein Rest weniger im Regal – Check! Wieder etwas mehr Ordnung im Stoffregal.

Anders als bei der ersten Abina habe ich dieses Mal am Ausschnitt ein Bündchen angenäht. Sieht man auf den Bildern leider gar nicht so gut. Den schwarzen Bündchenstoff hatte ich auch im Vorrat. Ärmelsäume und Saum sind mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Der Rest war mit der Ovi schnell genäht.

Und hier das neue Shirt Abina:

Ich überlege gerade schon welche anderen Reste für ein oder zwei weitere Abinas geeignet wären.

Verlinkt bei Anitas Jahresbingo (Ordnung) und damit kann ich zum ersten Mal „BINGO“ rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.

Jacke Judith – Fibre Mood 32

Diese coole Bomberjacke stand schon seit Erscheinen der Fibre Mood 32 auf meiner Liste. Jetzt habe ich die Jacke Judith endlich genäht, in meiner Lieblingsfarbe.

Im letzten Jahr hatte ich zwei Bestellungen bei Wasted Fabrics gemacht und wie es so ist, lauter tolle Stoffe, aber keine Zeit oder kein passendes Projekt oder die falsche Zeit für ein Projekt. Nun möchte ich der Reihe nach diese tollen Stoffe endlich in Kleidungsstücke verwandeln und so meine Vorräte wieder etwas reduzieren. Jetzt habe ich für die Jacke Judith einen Teil von zwei dieser Deadstock Stoffe genutzt.

Stoffauswahl für Judith

Der tolle Außenstoff ist ein Baumwoll Stretch Jacquard in navy/kobaltblau. Für Kragen und hinteres Bündchen habe ich einen schwarzen Bündchenstoff aus meinem Vorrat genutzt.

Als Futter habe ich, auch von wasted fabrics, einen Futterstoff von Freudenberg in der Farbe bronze antik genutzt.

Größenwahl und Anpassungen

Die Jacke habe ich in Größe XL genäht und 5 cm verlängert. 2-3 cm hätten auch gereicht. Zudem habe ich die Schulternaht um 1 cm nach vorne verlegt. Und die Ärmel habe ich nach vorne hin ca. 5-6 cm enger genäht und etwa 4 cm gekürzt.

An sich ist die Jacke nicht besonders kompliziert. Was allerdings wirklich etwas länger gedauert hat, waren die drei Paspeltaschen, denn ich wollte hier möglichst ein perfektes Ergebnis erzielen. Ich habe zuerst alle drei Taschenpositionen mit Fäden markiert. Dann habe ich mit dem Nähen der oberen waagrechten Tasche begonnen: Bügeln, Hilfsnähte setzen und schließlich die Tasche so exakt wie möglich nähen, nicht benötigte Markierungsfäden entfernen und abschließend gut bügeln. Das ganze hat 1 Stunde gedauert. Für die anderen beiden Taschen habe ich nicht ganz so lang gebraucht, aber ich wollte die Taschen so gut wie möglich und exakt nähen und dafür habe ich mir die Zeit genommen. Bei diesem Stoff kann man die Tascheneingriffe kaum erkennen.

Ich hatte überlegt ob ich die Jacke anstatt mit Knöpfen mit einem Reißverschluss nähe. Habe mich dann aber doch für Knöpfe entschieden. Ich hatte leider nicht 5 gleiche, passende zuhause und deshalb welche bestellt. Aber da ich auch keinen passenden Reißverschluss im Vorrat hatte ist das ok.

Projektübersicht Jacke Judith – das ist drin

  • Schnittmuster: Judith, Fibre Mood 32, Größe XL
  • Stoff und Zubehör: Baumwoll Stretch Jacquard, wasted fabrics; Futterstoff, wasted fabrics, Bündchenstoff aus meinem Vorrat, 5 Knöpfe
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 1,80m auf VB, Futter 1,5m auf VB, Bündchen 0,3m
  • Nähzeit: 7,5 Std.
  • Kosten: 17 € Stoffe und Zubehör, 7,90 € anteilig für die Fibre Mood Zeitschrift (2.Schnittmuster daraus)

Und damit verlinke ich meine Jacke Judith zum MeMadeMittwoch und bin schon sehr gespannt wie viel sommerliches dort wohl schon gezeigt wird heute und morgen.

Auch verlinkt im Jahresbingo von Anita, weil blau meine Lieblingsfarbe ist, bei Creativsalat und Lieblingsstücke. Und meine blaue Jacke Judith verlinke ich auch zu Niwibo, die im Juni blau sucht.

Und bei meinen beiden Jahresprojekten kann ich nach einem Monat Pause für Mai auch wieder einen Haken machen und verlinke die Jacke Judith zu Andrea der Zitronenfalterin, die die Jahresprojekte sammelt. Drei Stücke Stoff aus dem Stash sind vernäht für ein Schnittmuster aus einer bereits vorhandenen Zeitschrift.

Jahres-Bingo: Quartal 1 2026

Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.

Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Shirt Albina aus der Fibre Mood 30 in einem Hahnenteittmuster mit pinken Karo

Die nächsten Projekte laufen im Hintergrund schon, mal schauen ob ich wohl im nächsten Quartal schon zum ersten Mal Bingo! rufen darf?

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Shirt Abina – Fibre Mood 30

Ein neues variables Shirt ist in meinen Kleiderschrank eingezogen: Abina aus der Fibre Mood 30.

Ich habe ein paar größere Projekte in Arbeit, die aber leider noch nicht vorzeigbar sind. Aber ein kleines schnell genähtes Shirt kann ich heute beim MeMadeMittwoch im März zeigen. Es ist ein tolles Teil fürs Layering jetzt wo es morgens noch etwas kühl ist und nachmittags dann schon teilweise frühlingshaft warm.

Stoffauswahl für Abina

Zuerst dachte ich, dass ich irgendwo noch ausreichend Reste von Sweatstoff hätte, war dann aber nicht so. Dann habe ich in meinem Stoffregal einen tollen Jersey-Strickstoff entdeckt, der schon sehr lange in meinem Stash lag, perfekt für das Shirt. Ich glaube, dass der Strickstoff mit Hahnentrittmuster und Karo in pink, von Driessenstoffen ist, bin aber nicht ganz sicher.

Shirt Abina schnell genäht

Das Shirt Abina ist mit der Overlock sehr schnell genäht. Ich habe nur Kleinigkeiten geändert, das Shirt etwa 3cm verlängert und den hinteren Ausschnitt ca. 1 cm nach unten vergrößert. Beim Zuschnitt habe ich darauf geachtet, dass sich die pinken Linien und das Hahnentrittmuster an den Seitennähten treffen.

Abina sehr variabel einsetzbar

Mein neues Shirt Abina ist wirklich variabel. Es ist perfekt als Schicht über einem Langarmshirt oder einem dünnen Pullover. In der warmen Jahreszeit geht Abina dann auch alleine. Vielleicht nähe ich noch eine Zweite.

Besonders freue ich mich, dass ich dieses Stoffschätzchen, das schon sehr lange in meinem Stoffregal lag, nun endlich vernäht habe.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Abina, Fibre Mood 30, Größe L
  • Stoff: dünner Jerseystrick, vermutlich von Driessenstoffen, aus meinem Vorrat
  • Stoffverbrauch: ca. 1,20m auf VB
  • Nähzeit: 1,5 Stunden inkl. Zuschnitt
  • Kosten: nicht mehr nachvollziehbar

Mit meinem Shirt Abina verlinke ich jetzt zum virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch.

Bei meinen zwei Jahresprojekten (Stoffabbau und vorhandene Schnittmuster nutzen) kann ich auch wieder Häkchen setzen. Denn sowohl die Nr.30 der Fibre Mood als auch den Stoff hatte ich bereits zuhause. Da verlinke ich direkt zu Andrea – Die Zitronenfalterin, die alle Jahresprojekte sammelt.

Im Jahresbingo bei Antetanni hake ich mit dem Shirt das Feld „Mein Freund der Fehler“ab. Das Halsbündchen habe ich nämlich trotz mehrmaliger Kontrolle mit der Naht nach vorne angenäht. Zum Glück habe ich das sehr ordentlich genäht und es fällt bei dem gemusterten Stoff nicht auf.

Auch verlinkt bei Creativsalat, Lieblingsstücke und Augensterns Welt.

Sweater Lara in Colorblock – Fibre Mood Special No.3

Meine zweite Lara hatte ich ja schon angekündigt, jetzt ist die Colorblock Version fertig – genäht aus 100% Resten.

Eine zweite Lara hat sich mir direkt aufgedrängt, denn ich wollte die Reste des Sweatstoffes nicht wieder ins Regal zurücklegen, damit sie dort wieder ewig liegen bleiben.

Die Reste meiner ersten Lara und des Apricot Sweater, den ich im Dezember 2024 genäht hatte, reichten nicht aus für einen ganzen Sweater. Aber ich habe noch einen passenden dickeren Jersey in rot gefunden und passende Reste von Bündchenstoff. Und die zusätzliche kräftige Farbe passt wie ich finde sehr gut dazu. Nach einer kurzen Puzzelei und einer kleinen gezeichneten Visualisierung war klar wie die zweite Lara werden sollte.

Lara ohne Bauchtasche

Die Reste reichten nicht für eine Bauchtasche. Und das Rückenteil habe ich ebenfalls nicht geteilt und es ist komplett aus dem dunkelblauen Sweatstoff. Der Nähprozess ging super schnell, da ich ja das Schnittmuster direkt kurz davor bereits genäht hatte.

Mir gefällt auch diese Lara super gut und ich freue mich, dass ich Reste vernähen konnte.

Die Colorblock Lara verlinke ich zum Jahresbingo bei Antetanni (100%), zu Creativsalat und zu Augensterns Welt.

Sweater Lara – Fibre Mood Special No.3

Passend zu den immer noch sehr kalten Temperaturen habe ich mir einen Sweater genäht.

Die Spezialausgabe No.3 der Fibre Mood habe ich mir Mitte des letzten Jahres bestellt. Ich wollte eigentlich direkt die Bluse Odyna nähen, hatte dann aber noch einige andere Projekte und so blieb es und die Bluse steht immer noch auf meiner Liste und die Fibre Mood Zeitschrift ungenutzt.

Meine Jahresprojekte

Zum ersten MeMadMittwoch 2026 hatte ich in meinem Rückblick und Ausblick meine Pläne ja bereits beschrieben.

Mein erstes Jahresprojekte ist es, ungenutze Schnittmuster aus meinem Bestand (sowohl digitale als auch aus Zeitschriften) zu nähen.

Mein zweites Jahresprojekt ist es, den umfangreichen Stoffbestand zu reduzieren umd mit Stoffen aus dem Vorrat zu nähen.

Bei anderen gesehen

Zuletzt habe ich dann bei Instagram den Sweater Lara entdeckt und war direkt begeistert. Sowohl vom Schnittmuster als auch davon, dass die Zeitschrift schon zuhause lag. Ich sollte echt mal meine vorhandenen Schnittmuster-Zeitschriften genauer durchschauen. Da schlummern viele tolle Schnitte, die ich noch umsetzen könnte.

Ein Sweater passt jedenfalls zu einem Winter mit sehr viel Schnee, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten, viel besser als eine Bluse.

Für das zweite Jahresprojekt kann ich mit dem Sweater ebenfalls ein Häkchen setzen. Denn ein passender Stoff lag im Regal. Den sehr dunkelblauen, fast schwarzen Sweatstoff hatte ich damals gleichzeitig mit dem grauen Sweat gekauft, aus dem ich zum WKSA 24 den Ottobre Sweater Apricot genäht habe.

Sweater Lara mit kleineren Anpassungen nähen

Ich hab mich beim Sweater Lara für die Version mit Bauchtasche entschieden. Das Nähen hat ohne Probleme funktioniert. Die Ärmel habe ich zum Ärmelbündchen hin 6 cm schmaler genäht und auch das Saumbündchen 10cm gekürzt.

Der Sweater gefällt mir richtig gut und ich will direkt eine weitere Lara umsetzen. Dieses Mal mit dem Ziel Resteverwertung im Colorblocking Stil. Die Reste der ersten Lara und des Apricot Sweaters zusammen mit einem Stück eines roten dickeren Jersey-Stoffes könnten reichen. So ungefähr könnte ich mir das vorstellen, mal schauen wie ich die Teile auf den Resten platzieren kann:

Projektübersicht Sweater Lara – das ist drin

  • Schnittmuster: Lara, Fibre Mood Sp. 03
  • Stoff: Sweat, Driessenstoffen; Bündchen, Snaply
  • Größe und Anpassungen: Gr. L, da ich es nicht so oversizig wollte; Saumbündchen 10 cm gekürzt, Ärmel nach vorn 6cm verschmälert
  • Arbeitszeit: circa 3 Stunden
  • Kosten: 20 Euro

Und jetzt verlinke ich meinen Sweater Lara zum MeMadeMittwoch und bin schon ganz gespannt, was die anderen Mitnäherinnen so genäht haben. Vielen Dank ans ganze Orgateam, für diese monatliche Aktion.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von antetanni (bei anderen gesehen), Creativsalat, Lieblingsstücke und bei Andrea der Zitronenfalterin, die unsere Jahresprojekte sammelt.

Jacke Elsie – Fibre Mood 30

Schon als die Fibre Mood Ausgabe 30 erschienen ist, wollte ich die Jacke Elsie nähen. Endlich habe ich genug Motivation gefunden und das Projekt umgesetzt – und jetzt habe ich eine tolle neue Winterjacke.

Den Stoff – ein Sherpa-Feece in der Farbe Karamell – habe ich extra für die Jacke bei Driessenstoffen gekauft. Ich hatte ihn bei Facebook gesehen und sofort an Elsie als eine Kuschel-Plüschjacke für den Winter gedacht. Also habe ich den Stoff direkt im Sommer bestellt. Und passend für die kalte Jahreszeit habe ich jetzt eine tolle neue, kuschelige und warme Winterjacke.

Paspeltaschen und überall Fussel

Die Position der Taschen hatte ich mir mit gut sichtbaren Fäden markiert. So war das Nähen der beiden Taschen kein Problem. Ingesamt ging das Nähen mit dem Obertransportfuß meiner Bernina Nähmaschine wirklich gut. Nur mein Fusselroller war ständig im Einsatz und der Staubsauger hat vorübergehend ein neues Zuhause an meinem Nähplatz bekommen. Genäht habe ich Größe M. Die Jacke hab ich ca. 5cm verlängert und die Ärmel ca. 3cm gekürzt. Sonst keine weiteren Änderungen. Den Reißverschluss hatte ich im Vorrat.

Jackenfutter für Elsie – wie wird die Jacke warm und winddicht?

Den Steppstoff, den ich als Futter verwendet habe, habe ich bei EvLis Needle bestellt. Ich wollte ursprünglich einen Futterstoff selbst mit Volumenvlies absteppen, hatte dann aber zu wenig dünnes Vlies.

Zusätzlich habe ich noch eine Schicht Meida 80 sms Thermovlies zwischen Außenstoff und Futter mitgefasst. Das hatte ich vor längerem gekauft, eigentlich für ein anderes Projekt, das ich aber dann nicht genäht habe. Das Sherpa-Fleece und das Steppfutter alleine wären mir für den Winter zu wenig. Durch die Meida-Schicht soll die Jacke warm und winddicht werden. Ich habe die Futterteile also 2x zugeschnitten, aus Steppstoff und aus Meida. Die Futterteile und die Teile aus Meida habe ich dann wie eine Schicht behandelt.

Mit einem Trick zum perfekten Ergebnis

Vorab hatte ich bei lee_z.sews bei Instagram noch einen smarten Trick gelesen, wie man das Gummiband im Saum einfacher einnähen kann. Und zwar habe ich nach ihrem Hinweis in beiden Ärmeln eine Wendeöffnung offen gelassen. So ist es deutlich einfacher das Gumiband im Saum und auch in den Ärmeln zu fixieren.

Projektübersicht Fibre Mood Jacke Elsie – das ist drin

  • Schnittmuster: Elsie, Fibre Mood 30, Größe M
  • Stoff: Sherpa Fleece, Driessenstoffen; Futter Steppstoff, EvLis Needle; Meida DRY 80 sms Thermovlies, Patchwork Nordlicht
  • Arbeitszeit: 10 bis 12 Stunden, hab nicht so genau mitgestoppt
  • Kosten: 55 Euro

Mein weißer Sophie Scarf passt auch wunderbar zu Elsie. Mein zweiter kuscheliger Sophie Scarf passt ebenfalls dazu.

Und wenn es draussen ganz frisch ist und man sich am liebsten drinnen einkuscheln würde, aber doch das Haus verlassen muss, passt auch mein langer gestreifter Wollschal perfekt zu meiner Kuscheljacke.

Das Meida Thermovlies hält bisher auch was es verspricht. Ich trage die Jacke schon seit zwei Wochen eigentlich ständig. Auch bei den mittlerweile herrschenden Minusgraden hält sie warm. Und der Wind bläst ebenfalls nicht durch.

Mit meiner neuen Elsie Jacke verlinke ich mich jetzt zum letzten MeMadeMittwoch des Jahres. Danke an die Organisatorinnen für dieses tolle monatliche Treffen. Es war mir das gesamte Jahr über eine große Freude, immer am ersten Mittwoch des Monats dabei zu sein.

Meine Kuscheljacke Elsie und die verschiedenen wärmenden selbstgestrickten Schals passen auch perfekt zum aktuellen Motto „Jetzt wirds kuschelig“ bei den Ü30 Bloggern.

Die Jacke verlinke ich auch noch zum Jahresbingo von Antetanni (denk ich an den Winter) und damit habe ich mein Bingofeld tatsächlich vollständig ausgefüllt! Hätte ich im Februar wirklich nicht gedacht und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Für diejenige, die es interessiert: Alle meine Bingo Beiträge aus diesem Jahr findet ihr hier: Bingo 2025

Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke.

Und beim Weihnachtsfreudenbingo passt die Jacke perfekt zu Baby it’s cold outside.

Außerdem läuft ja gerade der Weihnachtskleid Sew along beim MeMadeMittwch Blog. Alle meine Beiträge dazu findet ihr hier: WKSA 2025

Für den Herbst genäht

Der Sommer neigt sich dem Ende und ich habe zuletzt einige Basic-Teile für den Herbst (aber nicht nur) genäht.

Sweatjacke Zip Up – Ottobre 2/2020

Die Jacke Zip Up aus der Ottobre Woman 2/2020 stand schon länger auf meiner To Sew Liste. Mit einem schönen Leo-Viskose Twilljersey, den ich Ende letzten Jahres bei Wunderland der Stoffe gekauft habe, ist nun eine sehr schöne und bequeme Jacke entstanden. Den Stoff hatte ich gekauft ohne ein konkretes Projekt im Kopf.

Genäht habe ich die Jacke in Größe 48, passt perfekt ohne größere Änderungen. Auf die Streifenapplikation auf den Ärmeln habe ich verzichtet. Und den Kragen habe ich ca.3 cm in der Höhe gekürzt, so dass es genau mit dem Reißverschluss gepasst hat. Erstmals habe ich auch mit elastischem Nähgarn genäht. Das Seraflex Garn von Mettler hatte ich Anfang des Jahres gekauft, aber bisher noch nicht genutzt. Hat gut funktioniert.

Projektüberblick Sweatjacke – das ist drin

  • Schnittmuster: Jacke „Zip Up“, Ottobre Design Woman 2/2020 Nr.3
  • Stoffe: Viskose Twilljersey im Leomuster camel blau, Wunderland der Stoffe; Bio-Bündchenstoff in navy, Snaply;
  • Sonstiges: Seraflex Garn Mettler, Nähwelt Flach; Reißverschluss, Snaply
  • Nähzeit: ca. 10 Stunden
  • Kosten: 40 Euro.

Sweater Coco –Fibre Mood 33

Genäht schon Ende Mai, dann direkt ein paar Mal getragen und noch gar nicht verbloggt, weil es dann Sommer wurde und zu warm war: den Sweater Coco. Der Sweater war ein einfach zu nähendes Projekt und ich habe dafür einen dünneren Sweatstoff aus meinem Vorrat vernäht. Der Stoff lag schon einige Jahre im Regal und ist vermutlich aus einem Überraschungspaket von Driessenstoffen.

Den dünnen Trägerstreifen habe ich nicht direkt angenäht, sondern die genaue Länge und Position zuerst beim Anprobieren ermittelt und dann angenäht. Genäht in Größe XL ohne Änderungen.

Projektüberblick Sweater – das ist drin

  • Schnittmuster: Sweater Coco, Fibre Mood 33
  • Stoffe: Sweatstoff, Driessenstoffen; Bündchenstoff Snaply
  • Nähzeit: ca. 3 Stunden
  • Kosten: ca. 10 Euro

Boyfriend T-Shirt – mode.erscheinung

T-Shirts kann man immer gebrauchen. Und in meinem Instagramfeed ist mir das Boyfriend Shirt von Svenja von mode.erscheinung über den Weg gelaufen. Das Schnittmuster ist im August neu erschienen und ich habe es direkt gekauft, da ich kein Schnitttmuster für ein ähnliches Oversize Shirt in meinen Daten habe. Das Shirt habe ich stark gekürzt, ca. 15 cm, sonst keine Änderungen. Genäht in Größe IJ. Als ersten Test habe ich dafür einen Jersey in grün genutzt, der schon jahrelang in meinem Stoffregal lag.

Projektüberblick T-Shirt – das ist drin

  • Schnittmuster: Boyfriend Shirt, mode.erscheinung
  • Stoffe: Jersey in grün aus dem Vorrat
  • Nähzeit: ca. 2 Stunden, inkl. Schnittmuster drucken und kleben
  • Kosten: ca. 15 Euro, davon 3,95 € Schnittmuster (Einführungspreis)

Jacke Barbara – Fibre Mood 35

Der Herbst ist immer auch die Gelegenheit für eine neue Jacke. Genäht habe ich die Jacke Barbara aus der aktuellen Fibre Mood Ausgabe, Nr. 35. Der Stoff ist ein Soft-Cord (von Stoffe.de glaube ich) und lag schon länger im Regal.

Folgendes hab ich an der Jacke Barbara geändert:

  • obere Tasche nach innen verlegt
  • untere Taschen zur Paspeltasche geändert
  • Jacke ca. 15cm gekürzt
  • Ärmel ca. 5cm gekürzt

Genäht hab ich die Jacke in Größe L, ich hab mich an der Fertigmaßtabelle orientiert und wollte die Jacke nicht zu oversize. Außerdem hatte ich nur 1,5m von dem Stoff und davon ist auch kein Fitzelchen übrig geblieben. Ich musste sogar die Taschenbeutel teilen.

Die unteren Taschenbeutel habe ich an den Belegen und an der Nahtzugabe des Saums per Hand mit einigen Stichen fixiert. Die Knöpfe sind ebenfalls aus meinem Vorrat, ich habe sie vor sehr vielen Jahren mal bei Nanu Nana gekauft.

Beim Nähen gab es keine Probleme. Nur muss ich jetzt mein ganzes Nähzimmer grundreinigen, da der Cord wahnsinnig gefusselt hat. Ich hoffe, dass ich mich daran erinnere, bevor ich nächstes Mal Cordstoff kaufe….

Projektüberblick – das ist drin

  • Schnittmuster: Jacke Barbara, Fibre Mood 35
  • Stoff und Zubehör: Soft-Cord, vermutlich von Stoffe.de, Rest Denim für Taschenbeutel, BW-Paspel, Knöpfe – alles aus meinem Vorrat
  • Nähzeit: ungefähr 10 Stunden
  • Kosten: ca. 20 Euro

Danke an alle, die bis hierher gelesen haben. Jetzt verlinke ich zum virtuellen Laufsteg vom MeMadeMittwoch. Danke an das ganze Team für die Organisation dieser monatlichen Aktion.

Außerdem verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (denke ich an den Herbst), bei Creativsalat, Lieblingsstücke und Augensterns Kleidung Sew along.