Regenjacke Juno – Fibre Mood Sp.04

Heute zeige ich euch meine neue leichte Regenjacke, die Fibre Mood Juno. Ich habe sie im Juni schon genäht und direkt dann im Camperurlaub im Baltikum im Einsatz.

Juno in kurz mit Kapuze

Entschieden habe ich mich für die kurze Version mit Kapuze. Eine Regenjacke ohne Kapuze macht für mich eher wenig Sinn. Die Größe habe ich nach der Fertigmaßtabelle gewählt und eine L genäht.

Stoffwahl und Jackenzubehör

Den passenden Stoff habe ich schon letztes Jahr bei wasted fabrics gekauft mit dem Gedanken an eine leichte Regenjacke. Es ist ein Windstopper, Farbe türkis. Die genaue Zusammensetzung weiß ich leider nicht mehr, vermutlich eine Polyamid Baumwoll Mischung. Aber der Stoff fühlt sich angenehm und nicht nach Plastik an und ist sehr dünn und leicht. Das Zubehör habe ich bei Snaply gekauft. Ich habe lange wegen der Farbe überlegt und mich dann für hellgrau entschieden. Das Schrägband für die Einfassung des Reißverschlusses hatte ich in meinem Bestand. In der Fibre Mood ist hier ein Fehler: Ich habe 116cm gebraucht und nicht wie angegeben 70cm. Das Nahtabdichtmittel ist auf Wasserbasis, gekauft bei Tigerlilly.

Besonderheiten beim Nähen und Finish

Beim Zuschneiden und Nähen habe ich auf Stecknadeln verzichtet, um keine Löcher zu produzieren. Genäht habe ich mit einer 60er Mikrotex Nadel und 3mm Stichlänge; versäubert nur wo wirklich nötig, mit der Ovi, mit einer 3-Nadelnaht. Auf das Absteppen des Reißverschlusses und der Teilungsnaht vorne habe ich verzichtet. Zwei Nadeln sind mir kaputt gegangen, beim Zusammennnähen der elastischen Kordeln. Das war richtig tricky und hat zwei Nadeln gekostet. Ich hätte dafür vermutlich keine 60er Mikrotex nutzen sollen…… hinterher ist man immer schlauer.

Die Fibre Mood Anleitung erklärt die einzelnen Schritte gut und ich hatte keinerlei Probleme. Da die Jacke ungefüttert ist, ist sie auch relativ schnell genäht.

Die Nähte habe ich dann abschließend innen noch mit Nahtabdichtmittel bestrichen um sie hoffentlich wasserdicht zu machen. Heiß bügeln ist ja bei diesem Stoff nicht möglich, daher fiel Nahtband weg und es blieb nur diese Option. Dazu habe ich die Jacke flach auf den Boden gelegt, das Mittel auf die Nähte aufgepinselt und dann gut trocknen lassen. Das habe ich auf mehrere Male gemacht weil ich sonst nicht an alle Nähte gut rangekommen wäre. Das hat also insgesamt dann nochmal 2 Tage gedauert.

Erstes Fazit

Im Camperurlaub hatte ich die neue Jacke dabei und in den ersten Tagen, als das Wetter noch etwas windig und regnerisch war, die Jacke auch direkt 2-3 mal getragen. Es hat nicht stark geregnet, aber es windig und hat immer mal wieder leicht geregnet und genieselt. Da hat die Jacke gute Dienste geleistet.

Sie sitzt gut und passt durch die elastischen, verstellbaren Bänder auch über alles drüber. Jetzt im Herbst war sie nach dem trockenen Sommer dann schon wieder ein paar Mal im Einsatz. Es ist natürlich keine vollwertige Regenjacke, aber für meine Zwecke passt sie super.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Juno, Fibre Mood Sp.04, Größe L
  • Stoff: Windstopper türkis, wasted fabrics
  • Zubehör: Reißverschluss, elastische Kordel, Kordelstopper von Snaply; Schrägband aus meinem Bestand; Nahtabdichtmittel McNett GearAid Seam Grip + FC auf Wasserbasis von Tigerlilly
  • Nähzeit: 6 Stunden, Trockenzeit für Nahtdichter ingesamt 2 Tage
  • Kosten: knapp 30 Euro

Jetzt verlinke ich meine Jacke Juno zum MeMadeMittwoch Blog. Mal schauen was heute und morgen dort alles gezeigt wird.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni ((Ge-)Dicht) und schon wieder heißt es 2x Bingo! Auch verlinkt beim Creativsalat.

Auch verlinkt bei der Zitronenfalterin, die unsere Jahresprojekte sammelt. Mit der Regenjacke ist wieder ein Stoff aus dem Vorrat vernäht worden.

Herbst Garderobe

Eigentlich stehen auf meiner to sew Liste noch so viele Sommersachen. Aber die verschiebe ich dann wohl auf nächstes Jahr und beginne langsam mit ein paar herbsttauglichen Teilen.

Heute ist MeMadeMittwoch im Oktober und ich zeige heute gleich mehrere Teile meiner neu genähten Teile für den Herbst.

Zuerst habe ich meine vorhandenen Stoffe durchgeschaut und überlegt was ich nähen will. Dann habe ich mit der KI mal ein bisschen gespielt und visualisiert.

Folgendes habe ich geplant (von links oben nach unten nach rechts von oben nach unten):

  • Fibremood Gitika#1, schwarzer Sommersweat mit weiß braunen Fleckenmuster
  • Fibremood Gitika#2, grau-rosa Strick
  • Ottobre Woman Top Annie, cremefarbiger Viskosejersey
  • Jogginghose Ottobre Woman Brisk Day, braun grau gemusterter Sommersweat
  • Smartpattern Chino, schwarzer Hosenstoff
  • Ottobre Miller Street, brauner Nadelstreifen Hosenstoff

Alles habe ich nicht geschafft, da ich Ende September vier Tage unterwegs war bei einer Konferenz in Kopenhagen. Und in der Agentur ist gerade so viel los, dass ich abends meistens zu platt zum Nähen war. Vier Teile zeige ich heute.

Sweater Fibremood Gitika#1 nähen

Der Gitika Sweater stand schon länger auf meiner Liste – ich habe ihn gleich zweimal genäht. Als erstes in einem dünnen dunklen Sweatjerseystoff, den ich vor vielen Jahren mal bei Driessenstoffen gekauft hatte.

Beim Nähen gab es eigentlich keine Komplikationen. Ich habe eine XL genäht und keine großen Änderungen gemacht. Ich habe den Sweater nur hinten ca. 5cm kürzer gemacht, zu den Seitennähten hin auslaufend. Ich finde meine erste Gitika ist ganz ok geworden.

Gitika #2 aus Strickstoff

Bei der zweiten Gitika habe ich eine 3cm abnäherfreie Raglan FBA Anpassung pro Seite gemacht, nach der Anleitung von Anna von einfach nähen. Der erste Sweater hat gezeigt, dass es der Passform gut tun könnte, vor allem mit dem dickeren Strickstoff.

Den grau-rosa Strickstoff hatte ich im vorletzten Jahr bei Wunderland der Stoffe gekauft. Das Aufnähen des Tunnels für die Kordeln in die Ärmel war etwas frickelig. Genäht habe ich den Strickstoff wo es ging, mit meinem Obertransportfuß. Das hat super funktioniert. Mein Reißverschluss ist 5cm kürzer als vorgesehen, da ich nichts neues kaufen wollte. Beim ersten Sweater hatte ich bereits gesehen, dass das kein Problem ist, weil zu weit würde ich den Sweater sowieso nicht öffnen. Insgesamt habe ich den Sweater um 5cm rundherum gekürzt. Ich hab den Sweater direkt nach Kopenhagen mitgenommen und dort an einem Tag zur Konferenz getragen. Tragetest eindeutig bestanden.

Projektübersicht Gitika – das ist drin

  • Schnittmuster: Gitika, Fibre Mood 32, Gr. XL; FBA Anpassung um 3cm pro Seite rosa-grauer Sweater
  • Stoff: Sweatstoff, Driessenstoffen; Strickstoff, Wunderland der Stoffe
  • Zubehör: Nahtreißverschlüsse aus meinem Bestand, Kordeln neu bestellt bei Buttinette
  • Nähzeit: 6 Std inkl. Zuschnitt pro Sweater
  • Kosten: grau-rosa Strick ca. 18 Euro, schwarzer Stoff und Reißverschlüsse nicht mehr nachvollziehbar, Kordeln 10 Euro

Top Annie – Ottobre Woman 5/2020

Als Unterziehshirt habe ich das Top Annie aus der Ottobre Woman 5/2020 genäht. Dafür hatte ich noch einen passenden Rest eines cremefarbigen dünnen Viskose-Jersey. Da es ein sehr körpernahes Shirt ist, habe ich bei der Größe 48 noch eine FBA von 5 cm gemacht. Eine detaillierte Anleitung gibt es dafür online bei Ottobre Lab.

Außerdem habe ich in den Schulternähten kein Framilonband eingenäht. Sonst keine Änderungen. Für einen ersten Versuch ist das Top richtig gut geworden. Das nähe ich auf jeden Fall nochmal in einer anderen Farbe. Ein paar kleine Optimierungen wüsste ich da schon, z.B. den Ausschnitt etwas vergrößern oder je nach Dehnbarkeit des Stoffs die Brustlinie etwas anpassen.

Projektübersicht Annie – das ist drin

  • Schnittmuster: Annie, Ottobre Woman 5/2020 #1; Größe 48
  • Änderungen: FBA 5cm
  • Stoff: Rest von einem dünnen, sehr dehnbaren Jersey
  • Nähzeit: 3 Stunden
  • Kosten: nicht mehr nachvollziehbar

Jogginghose Brisk Day– Ottobre Woman 5/21

Schon länger wollte ich auch eine neue bequeme Hose für zuhause. Perfekt dafür ein weiterer Stoff, der schon lange im Regal lag. Genäht habe ich die Hose „Brisk day“ aus der Ottobre Woman 5/21. Die Hose passt perfekt, keine Änderungen. Auf den Bildern sieht man nicht so gut, dass die Farbe eher braun als schwarz ist.

Projektübersicht Brisk Day – das ist drin

  • Schnittmuster: Brisk Day, Ottobre Woman 5/21 #2, Größe 48
  • Stoff: dünner Sweatstrick, Driessenstoffen
  • Zubehör: 2 cm Gummiband, 4 mm Kordel, beides von Buttinette
  • Nähzeit: 4 Stunden
  • Kosten: Stoff nicht mehr nachvollziehbar, Kordeln & Gummiband anteilig 5 Euro

Für die Chino Hose ist zumindest schon das Schnittmuster gedruckt und geklebt. Weiter bin ich noch nicht gekommen.

Meine neuen Herbstteile verlinke ich auch im Jahresbingo bei Antetanni (der Herbst ist da) und damit rufe ich direkt Doppel-Bingo! Auch für mein Jahresprojekt kann ich für September einen Haken setzen und verlinke zu Andrea der Zitronenfalterin, die unsere Jahresprojekte sammelt. Sowohl die Stoffe als auch die Schnittmuster sind aus meinem Bestand. Und bei Creativsalat verlinke ich ebenfalls.

Jahres-Bingo: Quartal 3 2026

Das dritte Quartal 2026 ist vorbei. Ich habe ein bisschen was genäht und es gab auch ein paar Bingos.

Viermal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. und 8 Felder konnte ich abhaken. Das war mein 3. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in Arbeit. Mal schauen ob und was mir zu den übrigen Bingo-Feldern noch einfällt. Viele sind es ja gar nicht mehr…

Hier geht’s zu den gesammelten Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Bluse Libbie & Shorts Tasha – Fibre Mood

Wer kennt es nicht, spontan vor meinem Mädelsurlaub auf Sardinien musste ich unbedingt noch ein matching Set aus Bluse und Shorts für mich nähen.

Der Gedanke war, dass ich das unbedingt brauche, um über Bikini die Shorts und offene Bluse auf dem Weg zum Strand zu tragen. Und die Bluse am Strand auch mal kurz überwerfen für den Weg zur Strandbar. Kleiner Spoiler: ja, genau so hab ich es gemacht und vor allem die Shorts war in der Woche Urlaub dauernd im Einsatz. Aber von vorne:

Stoffauswahl für Bluse und Shorts

Den Stoff habe ich bei wasted fabrics gekauft Anfang Juni. Da gab es mal wieder kräftig Rabatt und ich konnte mich nicht zurückhalten und habe drei Sommerstoffe gekauft. Darunter diesen gestreiften Baumwoll Viskosestoff von Blanco Tessuti. Die Zusammensetzung ist 89%Viskose, 11 % Polyamid; und mit 105 gr/m² ist er sehr leicht. Die blauen Streifen verlaufen quer und zusätzlich gibt es noch leicht transparente Streifen. Die Stoffe werden als 3m (oder mehr) Stücke verkauft. So hat es für eine Bluse und eine passende Sommershorts gereicht. Der Stoff ist wirklich ein Schmuckstück und sieht durch die leicht transparenten Streifen wirklich toll aus. Allerdings war er dadurch auch etwas schwierig zu verarbeiten, da die transparenten Streifen die Tendenz hatten sich zu verziehen. Und der Stoff ist dadurch auch schwierig zu bügeln, damit keine Falten entstehen.

Bluse Libbie – Fibre Mood 35

Die Bluse Libbie stand schon länger auf meiner To Sew Liste. Ich hab mich für die Größe M entschieden.

Insgesamt ist die Bluse nicht schwer zu nähen. Am Anfang hab ich mich vertan, daher ist die Kellerfalte im Rückenteil verkehrt herum. Stört mich aber nicht.

Mit den Ärmeln habe ich etwas gehadert. Für meinen Geschmack ist die Armkugel nicht flach genug angelegt. Als ich den ersten Ärmel eingenäht hatte, gab es vorne eine unschöne Beule und ich hatte mich echt sehr bemüht, den Ärmel ordentlich ohne Falten in das Armloch einzunähen. Keine Ahnung was ich da falsch gemacht. Ich habe dann den Ärmel an der vorderen Seite wieder ein Stück aufgetrennt und die Armkugel vorne etwas abgeflacht. Ich finde es immer noch nicht optimal, aber besser als vorher. Und nach dem Bügeln mit ordentlich Dampf sieht es jetzt ganz ok aus.

Außerdem habe ich die Bluse ca. 10 cm rundherum gekürzt. Bei der ersten Anprobe hätte die Bluse fast als Kleid durchgehen können.

Beim Zuschnitt habe ich genau aufgepasst, dass die Streifen gut zusammenpassen. Ist mir ganz gut gelungen finde ich. Die Knöpfe sind aus meinem Bestand und ich hatte genau die passende Anzahl da, sehr schön. Auf den Knopf oben im Kragensteg habe ich verzichtet, denn so hoch geschlossen werde ich die Bluse eh nicht tragen. Die optionale extra Knopfleiste habe ich nicht genäht.

Shorts Tasha – Fibre Mood 34

Der Rest des Stoffes hat genau noch für die Tasha Shorts gereicht. Ich habe hier, auch nach den Fertigmaßen, die Größe L genäht.

Die Shorts habe ich 5 cm verlängert und auf das Bindeband verzichtet. Das war ein sehr schnelles, herrlich einfaches Projekt.

Obwohl ich Bluse und Shorts im Urlaub oft getragen habe, gibts davon leider keine Fotos. Die Bilder sind zuhause im Garten entstanden.

Projektübersicht – das ist drin

  • Stoff: Baumwollviskose, ecru mit Streifen navy, und leicht transparenten Streifen; wasted fabrics
  • Schnittmuster: Bluse Libbie, Fibre Mood 35, Größe M; Shorts Tasha, Fibre Mood 34, Größe L
  • Zubehör: Vlieseline H200, Knöpfe, Gummiband; aus meinem Bestand
  • Nähzeit: Bluse Libbie: 6,5 Std. inkl. Zuschnitt; Shorts Tasha: 2,5 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: ca. 20 Euro

Und mit meinem tollen Set geht’s jetzt zum virtuellen Laufsteg vom MeMadeMittwoch.

Auch verlinkt bei Creativsalat und Antetannis Jahresbingo (Für mich).

Andrea die Zitronenfalterin, sammelt unsere Jahresprojekte. Hier kann ich zumindest einen Haken für Juli machen. Der Stoff war zwar neu, aber ich habe zwei Schnittmuster aus vorhandenen Zeitschriften genutzt. Und der neue Stoff lag gar nicht lange im Regal, auch gut.

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Shirt Abina #2 – Fibre Mood 30

T-Shirts für den Sommer kann man immer gebrauchen. Und da ich gestern Abend Zeit hatte, ist flugs eine weitere Abina aus der Fibre Mood entstanden.

Meine erste Abina trage ich gerade ständig. Warum dann nicht noch eine nähen? Gedacht, getan. In nur 1,5 Stunden hatte ich das Shirt fertig. Das Schnittmuster war schon da, so war der Zuschnitt der 4 Teile schnell erledigt.

Der Stoff ist der Rest meiner Fibre Mood Coco, hat genau noch gereicht. War vor vielen Jahren mal in einem Überraschungspaket von Driessenstoffen. Wieder ein Rest weniger im Regal – Check! Wieder etwas mehr Ordnung im Stoffregal.

Anders als bei der ersten Abina habe ich dieses Mal am Ausschnitt ein Bündchen angenäht. Sieht man auf den Bildern leider gar nicht so gut. Den schwarzen Bündchenstoff hatte ich auch im Vorrat. Ärmelsäume und Saum sind mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Der Rest war mit der Ovi schnell genäht.

Und hier das neue Shirt Abina:

Ich überlege gerade schon welche anderen Reste für ein oder zwei weitere Abinas geeignet wären.

Verlinkt bei Anitas Jahresbingo (Ordnung) und damit kann ich zum ersten Mal „BINGO“ rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.

Jacke Judith – Fibre Mood 32

Diese coole Bomberjacke stand schon seit Erscheinen der Fibre Mood 32 auf meiner Liste. Jetzt habe ich die Jacke Judith endlich genäht, in meiner Lieblingsfarbe.

Im letzten Jahr hatte ich zwei Bestellungen bei Wasted Fabrics gemacht und wie es so ist, lauter tolle Stoffe, aber keine Zeit oder kein passendes Projekt oder die falsche Zeit für ein Projekt. Nun möchte ich der Reihe nach diese tollen Stoffe endlich in Kleidungsstücke verwandeln und so meine Vorräte wieder etwas reduzieren. Jetzt habe ich für die Jacke Judith einen Teil von zwei dieser Deadstock Stoffe genutzt.

Stoffauswahl für Judith

Der tolle Außenstoff ist ein Baumwoll Stretch Jacquard in navy/kobaltblau. Für Kragen und hinteres Bündchen habe ich einen schwarzen Bündchenstoff aus meinem Vorrat genutzt.

Als Futter habe ich, auch von wasted fabrics, einen Futterstoff von Freudenberg in der Farbe bronze antik genutzt.

Größenwahl und Anpassungen

Die Jacke habe ich in Größe XL genäht und 5 cm verlängert. 2-3 cm hätten auch gereicht. Zudem habe ich die Schulternaht um 1 cm nach vorne verlegt. Und die Ärmel habe ich nach vorne hin ca. 5-6 cm enger genäht und etwa 4 cm gekürzt.

An sich ist die Jacke nicht besonders kompliziert. Was allerdings wirklich etwas länger gedauert hat, waren die drei Paspeltaschen, denn ich wollte hier möglichst ein perfektes Ergebnis erzielen. Ich habe zuerst alle drei Taschenpositionen mit Fäden markiert. Dann habe ich mit dem Nähen der oberen waagrechten Tasche begonnen: Bügeln, Hilfsnähte setzen und schließlich die Tasche so exakt wie möglich nähen, nicht benötigte Markierungsfäden entfernen und abschließend gut bügeln. Das ganze hat 1 Stunde gedauert. Für die anderen beiden Taschen habe ich nicht ganz so lang gebraucht, aber ich wollte die Taschen so gut wie möglich und exakt nähen und dafür habe ich mir die Zeit genommen. Bei diesem Stoff kann man die Tascheneingriffe kaum erkennen.

Ich hatte überlegt ob ich die Jacke anstatt mit Knöpfen mit einem Reißverschluss nähe. Habe mich dann aber doch für Knöpfe entschieden. Ich hatte leider nicht 5 gleiche, passende zuhause und deshalb welche bestellt. Aber da ich auch keinen passenden Reißverschluss im Vorrat hatte ist das ok.

Projektübersicht Jacke Judith – das ist drin

  • Schnittmuster: Judith, Fibre Mood 32, Größe XL
  • Stoff und Zubehör: Baumwoll Stretch Jacquard, wasted fabrics; Futterstoff, wasted fabrics, Bündchenstoff aus meinem Vorrat, 5 Knöpfe
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 1,80m auf VB, Futter 1,5m auf VB, Bündchen 0,3m
  • Nähzeit: 7,5 Std.
  • Kosten: 17 € Stoffe und Zubehör, 7,90 € anteilig für die Fibre Mood Zeitschrift (2.Schnittmuster daraus)

Und damit verlinke ich meine Jacke Judith zum MeMadeMittwoch und bin schon sehr gespannt wie viel sommerliches dort wohl schon gezeigt wird heute und morgen.

Auch verlinkt im Jahresbingo von Anita, weil blau meine Lieblingsfarbe ist, bei Creativsalat und Lieblingsstücke. Und meine blaue Jacke Judith verlinke ich auch zu Niwibo, die im Juni blau sucht.

Und bei meinen beiden Jahresprojekten kann ich nach einem Monat Pause für Mai auch wieder einen Haken machen und verlinke die Jacke Judith zu Andrea der Zitronenfalterin, die die Jahresprojekte sammelt. Drei Stücke Stoff aus dem Stash sind vernäht für ein Schnittmuster aus einer bereits vorhandenen Zeitschrift.

Jahres-Bingo: Quartal 1 2026

Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.

Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Shirt Albina aus der Fibre Mood 30 in einem Hahnenteittmuster mit pinken Karo

Die nächsten Projekte laufen im Hintergrund schon, mal schauen ob ich wohl im nächsten Quartal schon zum ersten Mal Bingo! rufen darf?

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Shirt Abina – Fibre Mood 30

Ein neues variables Shirt ist in meinen Kleiderschrank eingezogen: Abina aus der Fibre Mood 30.

Ich habe ein paar größere Projekte in Arbeit, die aber leider noch nicht vorzeigbar sind. Aber ein kleines schnell genähtes Shirt kann ich heute beim MeMadeMittwoch im März zeigen. Es ist ein tolles Teil fürs Layering jetzt wo es morgens noch etwas kühl ist und nachmittags dann schon teilweise frühlingshaft warm.

Stoffauswahl für Abina

Zuerst dachte ich, dass ich irgendwo noch ausreichend Reste von Sweatstoff hätte, war dann aber nicht so. Dann habe ich in meinem Stoffregal einen tollen Jersey-Strickstoff entdeckt, der schon sehr lange in meinem Stash lag, perfekt für das Shirt. Ich glaube, dass der Strickstoff mit Hahnentrittmuster und Karo in pink, von Driessenstoffen ist, bin aber nicht ganz sicher.

Shirt Abina schnell genäht

Das Shirt Abina ist mit der Overlock sehr schnell genäht. Ich habe nur Kleinigkeiten geändert, das Shirt etwa 3cm verlängert und den hinteren Ausschnitt ca. 1 cm nach unten vergrößert. Beim Zuschnitt habe ich darauf geachtet, dass sich die pinken Linien und das Hahnentrittmuster an den Seitennähten treffen.

Abina sehr variabel einsetzbar

Mein neues Shirt Abina ist wirklich variabel. Es ist perfekt als Schicht über einem Langarmshirt oder einem dünnen Pullover. In der warmen Jahreszeit geht Abina dann auch alleine. Vielleicht nähe ich noch eine Zweite.

Besonders freue ich mich, dass ich dieses Stoffschätzchen, das schon sehr lange in meinem Stoffregal lag, nun endlich vernäht habe.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Abina, Fibre Mood 30, Größe L
  • Stoff: dünner Jerseystrick, vermutlich von Driessenstoffen, aus meinem Vorrat
  • Stoffverbrauch: ca. 1,20m auf VB
  • Nähzeit: 1,5 Stunden inkl. Zuschnitt
  • Kosten: nicht mehr nachvollziehbar

Mit meinem Shirt Abina verlinke ich jetzt zum virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch.

Bei meinen zwei Jahresprojekten (Stoffabbau und vorhandene Schnittmuster nutzen) kann ich auch wieder Häkchen setzen. Denn sowohl die Nr.30 der Fibre Mood als auch den Stoff hatte ich bereits zuhause. Da verlinke ich direkt zu Andrea – Die Zitronenfalterin, die alle Jahresprojekte sammelt.

Im Jahresbingo bei Antetanni hake ich mit dem Shirt das Feld „Mein Freund der Fehler“ab. Das Halsbündchen habe ich nämlich trotz mehrmaliger Kontrolle mit der Naht nach vorne angenäht. Zum Glück habe ich das sehr ordentlich genäht und es fällt bei dem gemusterten Stoff nicht auf.

Auch verlinkt bei Creativsalat, Lieblingsstücke und Augensterns Welt.

Sweater Lara in Colorblock – Fibre Mood Special No.3

Meine zweite Lara hatte ich ja schon angekündigt, jetzt ist die Colorblock Version fertig – genäht aus 100% Resten.

Eine zweite Lara hat sich mir direkt aufgedrängt, denn ich wollte die Reste des Sweatstoffes nicht wieder ins Regal zurücklegen, damit sie dort wieder ewig liegen bleiben.

Die Reste meiner ersten Lara und des Apricot Sweater, den ich im Dezember 2024 genäht hatte, reichten nicht aus für einen ganzen Sweater. Aber ich habe noch einen passenden dickeren Jersey in rot gefunden und passende Reste von Bündchenstoff. Und die zusätzliche kräftige Farbe passt wie ich finde sehr gut dazu. Nach einer kurzen Puzzelei und einer kleinen gezeichneten Visualisierung war klar wie die zweite Lara werden sollte.

Lara ohne Bauchtasche

Die Reste reichten nicht für eine Bauchtasche. Und das Rückenteil habe ich ebenfalls nicht geteilt und es ist komplett aus dem dunkelblauen Sweatstoff. Der Nähprozess ging super schnell, da ich ja das Schnittmuster direkt kurz davor bereits genäht hatte.

Mir gefällt auch diese Lara super gut und ich freue mich, dass ich Reste vernähen konnte.

Die Colorblock Lara verlinke ich zum Jahresbingo bei Antetanni (100%), zu Creativsalat und zu Augensterns Welt.