Neue Basic-T-Shirts

Ein weißes Shirt fehlt mir schon länger im Kleiderschrank. Dabei lässt sich so ein Basic zu fast allem kombinieren. Zeit, das zu ändern.

Da hieß es raus aus der Komfortzone und ein paar neue Schnittmuster ausprobieren. Bei körpernah geschnittenen T-Shirts brauche ich standardmäßig eigentlich immer eine FBA. Für ein fitted Shirt ohne FBA habe ich jetzt zwei verschiedene Schnittmuster getestet. Und ein eher locker relaxtes Shirt habe ich auch noch genäht.

Die Schnittmuster

  1. T-Shirt Fanéla von Anna von einfach nähen, gradiert für 3 Cup Größen, aus dem Buch „Keine Angst vor Klamotte – Basic Outfits“
  2. The Fitted Shirt von La Bavarese in der Cup C Version
  3. Clean Cut aus der Ottobre Woman 2/2024

Die Stoffwahl

Zwei verschiedene weiße Jerseys, ein Baumwoll-Jersey und ein Viskose-Jersey, sowie passendes Bündchen lagen schon seit letztem Jahr im Regal. Alles gekauft bei Buttinette, genau mit dem Ziel ein bzw. ein paar weiße T-Shirt daraus zu nähen.

T-Shirt Fanéla – Anna von einfach nähen

Das Buch hatte ich mir extra wegen des Shirts, das für 3 verschiedenen Cup-Größen gradiert ist, gekauft vor einigen Jahren. Nach der Maßtabelle habe ich mich dann für Größe 46 Gamma entschieden, außerdem für einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Im Schnittmuster sind Nahtzugaben von 1cm enthalten. Ich habe das Shirt aus dem Baumwoll-Jersey genäht. Den Ausschnitt habe ich ein kleines bisschen vergrößert, sonst keine Änderungen. Ingesamt hab ich mit Drucken, Kleben und Ausschneiden des Schnittmusters 2 Stunden gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Ehrlicherweise habe ich mir mehr versprochen. Bereits beim ersten Anprobieren habe ich gesehen, dass ich die gleichen Falten habe wie bei Kaufshirts, die für einen Cup B gradiert sind, sowohl seitlich als auch in der Mitte vorne hab ich Falten. Viele Falten ziehen schräg von der Schulter nach unten zur Brust und auch vorne habe ich Querfalten. Ich habe es mit verschiedenen BHs ausprobiert, die Falten sind immer da. Die Schultern sitzen gut. Außerdem sitzen die Ärmel sehr eng, nicht nur am Oberarm, auch das Armloch ist sehr eng. Möglicherweise nähe ich das Shirt irgendwann nochmal mit einem anderen Stoff.

Mein Fazit: Ingesamt ein Shirt das ich sicher tragen werde, aber in dieser Kombination Stoff/Größenwahl nicht wesentlich besser als ein ready to wear Kaufshirt.

The Fitted Shirt – La Bavarese

Hier habe ich mich für die Größe 48, Cup C entschieden und ebenfalls einen Rundhals-Ausschnitt und kurze Ärmel. Das Schnittmuster besteht aus mehreren Dateien und so kann man nur das ausdrucken was man braucht. Das finde ich super. Nahtzugabe ist enthalten, aber die Nahtlinie ist auch eingezeichnet. Das Fitted Shirt habe ich aus dem weißen Viskosejersey genäht. Für Zuschnitt und Nähen habe ich insgesamt 2 Std. gebraucht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Das Shirt sitzt gut, das liegt vor allem auch an dem Viskosejersey. Der ist leider auch leicht durchsichtig, sehe ich jetzt auf den Fotos. Und der Brustabnäher legt sich nicht so ganz optimal und scheint durch. Aber auch unabhängig vom Stoff ist die Passform gut. Ich habe das T-Shirt 9 cm gekürzt, ansonsten keine Änderungen. Beim nächsten Mal würde ich die Schulternaht 1,5cm kürzen und ggf. auch 1cm nach vorne legen. Spannend wäre es das Shirt nochmal aus Baumwolljersey zu nähen, da hatte ich aber nichts im Vorrat.

Shirt Clean Cut – Ottobre Woman 2/2024

Das Shirt Clean Cut habe ich in der Größe 48 genäht. Bei Ottobre sind im Schnittmuster keine Nahtzugaben enthalten. Das T-Shirt will ich schon länger nähen und hatte das Schnittmuster vor einiger Zeit bereits abgezeichnet. Der Baumwoll-Jersey des Fanéla Shirts reichte genau noch für das Shirt. Ich habe das T-Shirt hinten um 5 cm und vorne um 3 cm gekürzt, sonst keine Änderungen. Das T-Shirt war in knapp 2 Stunden fertig genäht.

Hat das Schnittmuster überzeugt?

Insgesamt sitzt das Shirt gut. Das Shirt sitzt locker, aber nicht zu sehr. Die Ärmel sitzen ebenfalls locker, wie ich es mag. Auch auf Brusthöhe sitzt das Shirt gut und wirft keine übermäßig großen Falten.

Mein Fazit: Ein gut passendes Shirt mit Potenzial, ich habe es auch schon ein paar Mal getragen. Wird sicher auch nochmal genäht.

Mit meinen neuen Basic T-Shirts gehts jetzt ab zum MeMadeMittwoch. Danke an die Organisatorinnen, die diese Plattform so toll betreuen und uns die Möglichkeit geben unsere Projekte zu zeigen.

Meine T-Shirts verlinke ich auch noch im Jahresbingo von Antetanni (Raus aus der Komfortzone) bei der Creativsalat-Linkparty und Augensterns Welt.

Ein Blick in mein kreatives Bücherregal

Heute zeige ich euch einen Blick in mein kreatives Buchregal.

Wenn ich das so sehe, müsste ich da viel öfter reingreifen und fände dann bestimmt so viele tolle Projekte, die ich noch umsetzen könnte.

Besonders ist das „Werkbuch für Mädchen“, das noch aus der Schulzeit meiner Mama ist, von 1963. Da gibt es ausführliche Kapitel zu den Themen Stricken, Sticken, Nähen, Knüpfen, Weben, Basteln, Flechten, Lederarbeiten, Scheren- und Linolschnitt, Stoffdruck, Keramik, Malen auf Porzellan, Metallarbeiten, Papierarbeiten, Lampenschirme, Holzarbeiten, Puppen und Stofftiere, Kasperle, Masken und Weihnachts- und Christbaumschmuck. Eine Fundgrube vergessener Handwerkskunst. Auch wenn die Zielgruppe Mädchen mittlerweile überholt sein dürfte, ein tolles Buch. Zum Glück konnte ich es vor der Papiertonne retten.

Taschen über Taschen

Ja, ich besitze auch einige Bücher zum Thema Taschen. Und ich habe auch einige genäht, die im Dauereinsatz sind. Zum Beispiel aus dem Pattydoo Buch „Taschenlieblinge selber nähen“ und aus dem Buch „Tolle Taschen selbstgenäht“.

Makramee-Liebe

Vor ein paar Jahren hat mir meine Schwester ein Makramee-Set geschenkt und ich habe Spaß daran gefunden. Und dann brauchte ich natürlich dafür auch ein paar neue Bücher und Material. Bei Kleinanzeigen habe ich ein riesiges Materialpaket mit verschiedenen Makrameegarnen und weiterem Zubehör gekauft. Ich habe einige kleinere Makramee Projekte umgesetzt und dann nach größeren Projekten gesucht. Da bin ich auf das Buch „Modern Macramee“ gestoßen. Von den spannenden Projekten habe ich auch schon zwei umgesetzt. Einen großen Lampenschirm und einen Hängetisch. Das runde Tablett habe ich über Kleinanzeigen gekauft.

Mehrfarbige Mustersocken

Au den beiden Büchern von Stine&Stitch „Soxxbook Mustersocken“ und „Soxxbook Mützen und mehr“ habe ich schon diverse Modelle gestrickt für mich und auch zum Verschenken.

Mal schauen, ob ich demnächst mal wieder ein Projekt aus einem dieser Bücher umsetzen kann.

Mein Buchregal verlinke ich zum Jahresbingo von Antetanni (Aus dem Buchregal) und darf direkt wieder Bingo! rufen. Auch verlinkt bei der Creativsalat Linkparty

Bluse Helene – Ottobre Woman 5/2020

Eine weiße leichte Sommerbluse hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste: das Ottobre Woman Künstlerhemd aus der Ausgabe 5/2020. Vor Kurzem habe ich den perfekten Stoff dafür gefunden. So habe ich mir selbst ein kleines Geburtstagsgeschenk genäht.

Den tollen Stoff habe ich zuletzt bei Instagram gesehen, ich weiß nicht mehr bei wem. Und dann habe ich ihn auch direkt gekauft, bei „zum Vernähen schön“. Denn dort sind tolle Stoff immer relativ schnell ausverkauft, so auch dieser.

Bluse Helene nähen

Die Bluse heißt in der Ottobre Woman „Helene“, wird dort aber auch als Künstlerhemd bezeichnet. Für den Ärmelschlitz und den Kragen gibt es auf der Ottobredesign Website eine bebilderte Anleitung. Die Bluse ist nicht kompliziert zu nähen, wenn man schon mal eine Bluse genäht hat. Die Knopfleiste ist direkt am Vorderteil angeschnitten. Ich habe diese komplett mit Vlieseline H200 bebügelt und nicht nur die Unschlagkante. Vlieseline und Knöpfe hatte ich im Vorrat.

Änderungen an der Bluse

Ein bisschen was habe ich an der Bluse geändert: Die Taschen habe ich weggelassen. Ingesamt gefällt mir die Bluse sehr gut, nur die Länge wollte ich definitv anpassen. Da ich ja mit 1,63cm eher klein bin, habe ich das Blusen-Schnittmuster direkt vor dem Zuschnitt schon ca. 7 cm gekürzt. Die Rückenpasse habe ich doppelt zugeschnitten und mit der Burritomethode verstürzt. Ich finde das schöner und Stoff war ausreichend da.

Nachdem die Bluse fertig war, musste ich doch noch mal ran, denn die Bluse war für meinen Geschmack immer noch zu lang.

Ich habe also zuerst mal probeweise die Länge markiert und dann auch mal festgesteckt. Das „Zuviel“ habe ich abgeschnitten und dann neu gesäumt. Vorne sind es jetzt zusätzlich nochmal ca. 5 cm und hinten ca. 10 cm weniger.

Die Bluse sieht offen und geschlossen gut aus und ist ein tolles Basicteil.

Pünktlich zu meinem Geburtstag ist die Bluse fertig geworden und ich habe sie natürlich direkt getragen.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Helene, Ottobre Woman 5/2020 #10, Größe 48
  • Anpassungen: keine Taschen, Gesamtlänge gekürzt, hinten ca. 17cm, vorne ca. 12 cm
  • Stoff: Baumwoll Voile Dobby „große Karos“, off white; zum Vernähen schön; leider bereits ausverkauft
  • Nähzeit: ca. 5 Stundem
  • Kosten: 26,99 inkl. Versand

Verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Geburtstag) und darf da direkt zum zweiten Mal Bingo! rufen. Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke

Nach 2 Langarm-Blusen wil ich als nächstes noch eine luftige Kurzarm-Bluse nähen. Mal schauen welches Schnittmuster sich da findet. Eventuell das Hemd Tesni aus der Fibre Mood 34? Oder ich nähe noch eine Helene mit kurzen Ärmeln? Da hätte ich zumindest das Schnittmuster schon parat abgezeichnet.

Bluse Libbie & Shorts Tasha – Fibre Mood

Wer kennt es nicht, spontan vor meinem Mädelsurlaub auf Sardinien musste ich unbedingt noch ein matching Set aus Bluse und Shorts für mich nähen.

Der Gedanke war, dass ich das unbedingt brauche, um über Bikini die Shorts und offene Bluse auf dem Weg zum Strand zu tragen. Und die Bluse am Strand auch mal kurz überwerfen für den Weg zur Strandbar. Kleiner Spoiler: ja, genau so hab ich es gemacht und vor allem die Shorts war in der Woche Urlaub dauernd im Einsatz. Aber von vorne:

Stoffauswahl für Bluse und Shorts

Den Stoff habe ich bei wasted fabrics gekauft Anfang Juni. Da gab es mal wieder kräftig Rabatt und ich konnte mich nicht zurückhalten und habe drei Sommerstoffe gekauft. Darunter diesen gestreiften Baumwoll Viskosestoff von Blanco Tessuti. Die Zusammensetzung ist 89%Viskose, 11 % Polyamid; und mit 105 gr/m² ist er sehr leicht. Die blauen Streifen verlaufen quer und zusätzlich gibt es noch leicht transparente Streifen. Die Stoffe werden als 3m (oder mehr) Stücke verkauft. So hat es für eine Bluse und eine passende Sommershorts gereicht. Der Stoff ist wirklich ein Schmuckstück und sieht durch die leicht transparenten Streifen wirklich toll aus. Allerdings war er dadurch auch etwas schwierig zu verarbeiten, da die transparenten Streifen die Tendenz hatten sich zu verziehen. Und der Stoff ist dadurch auch schwierig zu bügeln, damit keine Falten entstehen.

Bluse Libbie – Fibre Mood 35

Die Bluse Libbie stand schon länger auf meiner To Sew Liste. Ich hab mich für die Größe M entschieden.

Insgesamt ist die Bluse nicht schwer zu nähen. Am Anfang hab ich mich vertan, daher ist die Kellerfalte im Rückenteil verkehrt herum. Stört mich aber nicht.

Mit den Ärmeln habe ich etwas gehadert. Für meinen Geschmack ist die Armkugel nicht flach genug angelegt. Als ich den ersten Ärmel eingenäht hatte, gab es vorne eine unschöne Beule und ich hatte mich echt sehr bemüht, den Ärmel ordentlich ohne Falten in das Armloch einzunähen. Keine Ahnung was ich da falsch gemacht. Ich habe dann den Ärmel an der vorderen Seite wieder ein Stück aufgetrennt und die Armkugel vorne etwas abgeflacht. Ich finde es immer noch nicht optimal, aber besser als vorher. Und nach dem Bügeln mit ordentlich Dampf sieht es jetzt ganz ok aus.

Außerdem habe ich die Bluse ca. 10 cm rundherum gekürzt. Bei der ersten Anprobe hätte die Bluse fast als Kleid durchgehen können.

Beim Zuschnitt habe ich genau aufgepasst, dass die Streifen gut zusammenpassen. Ist mir ganz gut gelungen finde ich. Die Knöpfe sind aus meinem Bestand und ich hatte genau die passende Anzahl da, sehr schön. Auf den Knopf oben im Kragensteg habe ich verzichtet, denn so hoch geschlossen werde ich die Bluse eh nicht tragen. Die optionale extra Knopfleiste habe ich nicht genäht.

Shorts Tasha – Fibre Mood 34

Der Rest des Stoffes hat genau noch für die Tasha Shorts gereicht. Ich habe hier, auch nach den Fertigmaßen, die Größe L genäht.

Die Shorts habe ich 5 cm verlängert und auf das Bindeband verzichtet. Das war ein sehr schnelles, herrlich einfaches Projekt.

Obwohl ich Bluse und Shorts im Urlaub oft getragen habe, gibts davon leider keine Fotos. Die Bilder sind zuhause im Garten entstanden.

Projektübersicht – das ist drin

  • Stoff: Baumwollviskose, ecru mit Streifen navy, und leicht transparenten Streifen; wasted fabrics
  • Schnittmuster: Bluse Libbie, Fibre Mood 35, Größe M; Shorts Tasha, Fibre Mood 34, Größe L
  • Zubehör: Vlieseline H200, Knöpfe, Gummiband; aus meinem Bestand
  • Nähzeit: Bluse Libbie: 6,5 Std. inkl. Zuschnitt; Shorts Tasha: 2,5 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: ca. 20 Euro

Und mit meinem tollen Set geht’s jetzt zum virtuellen Laufsteg vom MeMadeMittwoch.

Auch verlinkt bei Creativsalat und Antetannis Jahresbingo (Für mich).

Andrea die Zitronenfalterin, sammelt unsere Jahresprojekte. Hier kann ich zumindest einen Haken machen. Der Stoff war zwar neu, aber ich habe zwei Schnittmuster aus vorhandenen Zeitschriften genutzt. Und der neue Stoff lag gar nicht lange im Regal, auch gut.

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Rivi Bluse – Chalk & Notch

Eine neue Bluse ist in meinen Kleiderschrank eingezogen. Und sie gefällt mir so gut, dass ich davon bestimmt noch eine zweite nähe.

Aufmerksam geworden bin ich auf die Rivi Bluse bei Instagram. Das Schnittmuster habe ich dann direkt gekauft. Besonders gefallen hat mir, dass das Schnittmuster für zwei verschiedene Cup Größen erstellt wurde, so spare ich mir eine FBA und kann direkt zuschneiden, sehr gut. Das Schnittmuster habe ich auch direkt ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten. Ein paar Tage später habe ich dann die Schnitteile zugeschnitten. Dann kamen einige andere Projekte dazwischen. Aber jetzt ein paar Wochen später habe ich die Rivi Bluse genäht.

Stoffwahl für Bluse Rivi

Ich hatte bereits den perfekten Stoff zuhause: zwei gestreifte Hemden Baumwollstoffe. Einen in sand weiß gestreiften und einen pink weiß gestreiften Hemden Baumwollstoff, im letzten Jahr gekauft bei „zum Vernähen schön“. Der Stoff wartete quasi direkt auf dieses Schnittmuster. Ich hab mich erst Mal für den Stoff in pink weiß entschieden.

Zuschnitt für besondere Optik

Obwohl 1,8m Stoffverbrauch angegeben waren, haben meine 1,5m ausgereicht. Auf dem Foto sieht man den ersten Check auf dem vorgewaschenen aber noch nicht gebügelten Stoff. Der Zuschnitt nach dem Zuschneideplan in einfacher Stofflage hat perfekt funktioniert, es sind sogar noch ein paar kleine/mittlere Teile vom Stoff übrig geblieben. Für den Zuschnitt mit gestreiften Stoffen ist extra angegeben wie man die Teile auflegen muss, damit dann hinterher die besondere Streifenoptik entsteht. Es gibt zudem Infos für den Zuschnitt mit einfarbigen Stoffen.

Ich habe mich für die Bluse mit kurzen Ärmeln in Größe 14 in der Variante C/D-Cup entschieden und mich dabei an der Fertigmaßtabelle orientiert. Ich wollte die Bluse nicht oversizig.

Dann habe ich einen Feiertag genutzt (in Bayern gabs davon im Mai und Juni ja mehrere) und habe an einem Nachmittag in 6 Stunden die Bluse fast komplett fertig genäht. Nur Knopflöcher und Knöpfe fehlten noch.

Zwischenstand – noch ohne Ärmel

Die Bluse wird komplett mit französischen Nähten genäht. Im Schnittmuster sind bereits 1,5 cm Nahtzugabe enthalten. Das ist natürlich etwas aufwändiger, da man jede Naht mindestens 2 oder 3x bügelt zwischen dem Nähen. Aber das Innenleben der Bluse sieht super aus, das hat sich wirklich gelohnt.

Von innen sieht die Bluse auch wirklich gut aus.

Und das Nähen hat wirklich Spaß gemacht. Die Anleitung bietet Grafiken für jeden Schritt und eine ausführliche Erklärung. Ich hab alles verstanden, nur nicht wie ich die Seitenschlitze ordentlich hinbekommen kann. Ich hab dann von aussen nochmal eine kleine Naht gesetzt und es passt jetzt auch. Ich habe zu spät entdeckt dass es auf der Chalk & Notch Website einen Sew along gibt.

An einem weiteren Abend habe ich dann noch die Position der Knöpfe festgelegt, die Knopflöcher genäht und geöffnet und die Knöpfe angenäht. Da ich zuletzt immer Probleme mit dem automatischen Knopfloch meiner Bernina hatte, hab ich mich endlich dazu durchgerungen, einen neuen Knopflochfuß zu kaufen. Das ist schon eine Investition mit über 100 Euro, aber das war es mir auf jeden Fall wert. Denn nun näht meine Maschine wieder schöne automatische Knopflöcher.

Die Farbe ist tatsächlich etwas ungewöhnlich für mich, aber ich finde die Bluse wirklich toll. Daran werde ich mich also sicher gewöhnen.

Fotos sind entstanden bevor es so heiß wurde und ich mich in den Urlaub verabschiedet habe. Daher drinnen fotografiert. In den letzten zwei Wochen war es hier im Baltikum schön angenehm, von tropischer Hitze keine Spur. Da sag ich mal perfektes Timing und gute Urlaubswahl.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Bluse & Kleid Rivi, Chalk & Notch
  • Größe: 14, Cup C/ D
  • Stoff und Zubehör: 100% Baumwolle, „Streifen pink“ von Zum Vernähen schön; Knöpfe und Vlieseline aus dem Vorrat
  • Nähzeit: 8 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: 18,60 Stoff; 15,95 Schnittmuster

Der zweite gestreifte Stoff wird wohl demnächst auch eine Rivi Bluse, vielleicht etwas größer für eine mehr oversize Optik. Allerdings müsste ich dann alles neu ausdrucken, mal schauen ob ich darauf Lust habe…

Mit der tollen gestreiften Sommerbluse spaziere ich jetzt auf den virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch. Beim letzten Mal gab es ja einige Blusen zu sehen. Ich bin schon neugierig, was wohl heute und morgen alles Tolles gezeigt wird.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Sommerliebe) und Creativsalat.

Gestricktes Sommertop „Catch the Wind“ – Drops Design

Ich bleibe entspannt ist hier bei diesem gestrickten Sommertop wohl das richtige Bingo-Feld. Eigentlich sollte das Stricktop ein schnelles kleines Projekt für zwischendurch werden…..

Aber so einfach war es dann gar nicht. Beim sortieren meiner Sommerkleidung ist mir das Stricktop, das ich im letzten Jahr gestrickt habe, wieder in die Hände gefallen.

Für das Sommertop hatte ich das in der Anleitung angegebene Drops Garn Safran in der Farbe Nr.9 Marineblau gekauft. Laut Größentabelle habe ich dann die Größe XL gestrickt. Und zwar bis das Top fertig war…. und dann die Ernüchterung: es war an den Schultern viel zu groß und hat überhaupt nicht gepasst.

Aber Aufgeben war aber keine Option. Also habe ich alles wieder aufgeribbelt und nochmal von vorne begonnen, in Größe L.

Das Catch the Wind Top passt jetzt besser. Ich habe es extra kurz gelassen, damit es sowohl zu höher geschnittenen Hosen als auch zu Röcken passt. 2-3 cm mehr würden aber auch nicht schaden.

Wenn ich es nochmal stricken sollte, würde ich auf Brusthöhe vorne 6-8 Maschen aufnehmen, dann wäre der Sitz noch etwas lockerer. Ich wollte aber nicht zum 2. Mal wieder aufribbeln.

Das Blättermuster an den Ärmeln und an den Seiten war übrigens bei der dunkelblauen Farbe gar nicht so leicht auf den Fotos einzufangen.

Verlinkt beim Jahresbingo von antetanni (ich bleib entspannt), der Flickensalat Linkparty Stricken und bei Creativsalat.

Shirt Abina #2 – Fibre Mood 30

T-Shirts für den Sommer kann man immer gebrauchen. Und da ich gestern Abend Zeit hatte, ist flugs eine weitere Abina aus der Fibre Mood entstanden.

Meine erste Abina trage ich gerade ständig. Warum dann nicht noch eine nähen? Gedacht, getan. In nur 1,5 Stunden hatte ich das Shirt fertig. Das Schnittmuster war schon da, so war der Zuschnitt der 4 Teile schnell erledigt.

Der Stoff ist der Rest meiner Fibre Mood Coco, hat genau noch gereicht. War vor vielen Jahren mal in einem Überraschungspaket von Driessenstoffen. Wieder ein Rest weniger im Regal – Check! Wieder etwas mehr Ordnung im Stoffregal.

Anders als bei der ersten Abina habe ich dieses Mal am Ausschnitt ein Bündchen angenäht. Sieht man auf den Bildern leider gar nicht so gut. Den schwarzen Bündchenstoff hatte ich auch im Vorrat. Ärmelsäume und Saum sind mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Der Rest war mit der Ovi schnell genäht.

Und hier das neue Shirt Abina:

Ich überlege gerade schon welche anderen Reste für ein oder zwei weitere Abinas geeignet wären.

Verlinkt bei Anitas Jahresbingo (Ordnung) und damit kann ich zum ersten Mal „BINGO“ rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.

Jacke Judith – Fibre Mood 32

Diese coole Bomberjacke stand schon seit Erscheinen der Fibre Mood 32 auf meiner Liste. Jetzt habe ich die Jacke Judith endlich genäht, in meiner Lieblingsfarbe.

Im letzten Jahr hatte ich zwei Bestellungen bei Wasted Fabrics gemacht und wie es so ist, lauter tolle Stoffe, aber keine Zeit oder kein passendes Projekt oder die falsche Zeit für ein Projekt. Nun möchte ich der Reihe nach diese tollen Stoffe endlich in Kleidungsstücke verwandeln und so meine Vorräte wieder etwas reduzieren. Jetzt habe ich für die Jacke Judith einen Teil von zwei dieser Deadstock Stoffe genutzt.

Stoffauswahl für Judith

Der tolle Außenstoff ist ein Baumwoll Stretch Jacquard in navy/kobaltblau. Für Kragen und hinteres Bündchen habe ich einen schwarzen Bündchenstoff aus meinem Vorrat genutzt.

Als Futter habe ich, auch von wasted fabrics, einen Futterstoff von Freudenberg in der Farbe bronze antik genutzt.

Größenwahl und Anpassungen

Die Jacke habe ich in Größe XL genäht und 5 cm verlängert. 2-3 cm hätten auch gereicht. Zudem habe ich die Schulternaht um 1 cm nach vorne verlegt. Und die Ärmel habe ich nach vorne hin ca. 5-6 cm enger genäht und etwa 4 cm gekürzt.

An sich ist die Jacke nicht besonders kompliziert. Was allerdings wirklich etwas länger gedauert hat, waren die drei Paspeltaschen, denn ich wollte hier möglichst ein perfektes Ergebnis erzielen. Ich habe zuerst alle drei Taschenpositionen mit Fäden markiert. Dann habe ich mit dem Nähen der oberen waagrechten Tasche begonnen: Bügeln, Hilfsnähte setzen und schließlich die Tasche so exakt wie möglich nähen, nicht benötigte Markierungsfäden entfernen und abschließend gut bügeln. Das ganze hat 1 Stunde gedauert. Für die anderen beiden Taschen habe ich nicht ganz so lang gebraucht, aber ich wollte die Taschen so gut wie möglich und exakt nähen und dafür habe ich mir die Zeit genommen. Bei diesem Stoff kann man die Tascheneingriffe kaum erkennen.

Ich hatte überlegt ob ich die Jacke anstatt mit Knöpfen mit einem Reißverschluss nähe. Habe mich dann aber doch für Knöpfe entschieden. Ich hatte leider nicht 5 gleiche, passende zuhause und deshalb welche bestellt. Aber da ich auch keinen passenden Reißverschluss im Vorrat hatte ist das ok.

Projektübersicht Jacke Judith – das ist drin

  • Schnittmuster: Judith, Fibre Mood 32, Größe XL
  • Stoff und Zubehör: Baumwoll Stretch Jacquard, wasted fabrics; Futterstoff, wasted fabrics, Bündchenstoff aus meinem Vorrat, 5 Knöpfe
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 1,80m auf VB, Futter 1,5m auf VB, Bündchen 0,3m
  • Nähzeit: 7,5 Std.
  • Kosten: 17 € Stoffe und Zubehör, 7,90 € anteilig für die Fibre Mood Zeitschrift (2.Schnittmuster daraus)

Und damit verlinke ich meine Jacke Judith zum MeMadeMittwoch und bin schon sehr gespannt wie viel sommerliches dort wohl schon gezeigt wird heute und morgen.

Auch verlinkt im Jahresbingo von Anita, weil blau meine Lieblingsfarbe ist, bei Creativsalat und Lieblingsstücke. Und meine blaue Jacke Judith verlinke ich auch zu Niwibo, die im Juni blau sucht.

Und bei meinen beiden Jahresprojekten kann ich nach einem Monat Pause für Mai auch wieder einen Haken machen und verlinke die Jacke Judith zu Andrea der Zitronenfalterin, die die Jahresprojekte sammelt. Drei Stücke Stoff aus dem Stash sind vernäht für ein Schnittmuster aus einer bereits vorhandenen Zeitschrift.

FJKA 26 Finale: Valo Weste – Laine Magazin 24

Heute ist Finale beim FJKA und ich kann berichten: Ich habe es geschafft, meine Valo Weste ist fertig geworden.

Am Ende waren es nochmal einige Stunden, die ich an der Weste gestrickt habe. Und fast wäre es noch knapp geworden. Für den FJKA wollte ich ein kleines Projekt stricken. Die Weste Valo ist aber gar nicht so klein wie gedacht. Denn mit 2,75 mm geht das Stricken echt langsam voran, das habe ich total unterschätzt. Als ich am Ende dachte, dass ich das Meiste geschafft habe, hatte ich noch die Doppelstrickblende mit 2,5 mm Nadeln vor mir und das Bindeband. Aber ich bin rechtzeitg fertig und die Mühe hat sich gelohnt.

Änderungen an der Weste Valo

Eine kleine Änderung habe ich gemacht: Ich habe die Weste unten am Saum nicht italienisch abgekettet. Hab ich bisher nur bei Socken gemacht und das war mir zu kompliziert und langwierig bei dem langen Saum. Stattdessen habe ich mit der Zick Zack Methode abgekettet. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es ist nicht kompliziert umzusetzen, aber sehr elastisch und sieht gut aus.

Nur die Blende ist auf der einen Seite italienisch angeschlagen und auf der anderen italienisch abgekettet. Bei 26 Maschen überschaubar. Ich finde es nicht schlimm, dass Saum und Blende unterschiedlich abgekettet sind, da es beim Tragen nicht auffällt.

Erster Tragetest – sieht gut aus

Erster Test nach dem Blocken

Die Fäden habe ich erst nach dem Blocken vernäht.

Im Magazin sind zwei Varianten für das Band angegeben: Doppelstrick und Icord. Ich habe mich für das flache Band in Doppelstrick entschieden. Zusätzlich habe ich noch ein Band mit meiner Strickmühle gemacht, hat nur knapp 10 min gedauert.

Die Wolle hat perfekt gereicht. Ich hatte 8 Knäuel der Drops Flora bestellt. Übrig habe ich nur circa ein halbes Knäuel.

Und hier ist sie nun meine neue Weste Valo. Mir hätte sie etwas kürzer fast noch besser gefallen. Aber da die Weste sowieso eher oversizig ist, passt das schon so. Und die Maße stimmen mit den Daten im Laine Magazin für die gewählt Größe überein. Die Weste gefällt mir total gut. Durch die Farbe passt sie überall dazu und ich bin überzeugt sie wird in Zukunft oft getragen.

Vielen Dank an Dana und Carola für die Organisation des FJKA 2026. Ohne den Knit along hätte ich die Weste vermutlich noch lange nicht fertig gestrickt oder gar nicht damit angefangen.

Projektübersicht Weste Valo– das ist drin:

  • Strickmuster: Valo, Laine Magazin 24
  • Wolle: Drops Flora, Farbe marzipan, 7 1/2 Knäuel
  • Größe: 6; gestrickt mit 2,75 mm Nadeln, Blende 2,5 mm, Bindeband 3 mm
  • Änderungen: Saum Zick Zack abgekettet statt italienisch

Und jetzt verlinke ich meine Weste Valo zum MeMadeMittwoch Blog und bin schon auf die Ergebnisse der anderen Mitstrickerinnen gespannt.

Und weil ich jetzt doch gerne noch ein richtiges Sommershirt hätte, habe ich direkt schon das nächste Projekt gestartet. Das Nautical Nights Top von Drops Design. Ich stricke mit der Drops Belle in perle. Für die Streifen habe ich marineblau gekauft. Die Maschenprobe mit einer 4 mm Nadel passt.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von antetanni (mich kann man öffnen), Creativsalat und der Flickensalat Stricken und Häkeln Linkparty.