Bluse Libbie & Shorts Tasha – Fibre Mood

Wer kennt es nicht, spontan vor meinem Mädelsurlaub auf Sardinien musste ich unbedingt noch ein matching Set aus Bluse und Shorts für mich nähen.

Der Gedanke war, dass ich das unbedingt brauche, um über Bikini die Shorts und offene Bluse auf dem Weg zum Strand zu tragen. Und die Bluse am Strand auch mal kurz überwerfen für den Weg zur Strandbar. Kleiner Spoiler: ja, genau so hab ich es gemacht und vor allem die Shorts war in der Woche Urlaub dauernd im Einsatz. Aber von vorne:

Stoffauswahl für Bluse und Shorts

Den Stoff habe ich bei wasted fabrics gekauft Anfang Juni. Da gab es mal wieder kräftig Rabatt und ich konnte mich nicht zurückhalten und habe drei Sommerstoffe gekauft. Darunter diesen gestreiften Baumwoll Viskosestoff von Blanco Tessuti. Die Zusammensetzung ist 89%Viskose, 11 % Polyamid; und mit 105 gr/m² ist er sehr leicht. Die blauen Streifen verlaufen quer und zusätzlich gibt es noch leicht transparente Streifen. Die Stoffe werden als 3m (oder mehr) Stücke verkauft. So hat es für eine Bluse und eine passende Sommershorts gereicht. Der Stoff ist wirklich ein Schmuckstück und sieht durch die leicht transparenten Streifen wirklich toll aus. Allerdings war er dadurch auch etwas schwierig zu verarbeiten, da die transparenten Streifen die Tendenz hatten sich zu verziehen. Und der Stoff ist dadurch auch schwierig zu bügeln, damit keine Falten entstehen.

Bluse Libbie – Fibre Mood 35

Die Bluse Libbie stand schon länger auf meiner To Sew Liste. Ich hab mich für die Größe M entschieden.

Insgesamt ist die Bluse nicht schwer zu nähen. Am Anfang hab ich mich vertan, daher ist die Kellerfalte im Rückenteil verkehrt herum. Stört mich aber nicht.

Mit den Ärmeln habe ich etwas gehadert. Für meinen Geschmack ist die Armkugel nicht flach genug angelegt. Als ich den ersten Ärmel eingenäht hatte, gab es vorne eine unschöne Beule und ich hatte mich echt sehr bemüht, den Ärmel ordentlich ohne Falten in das Armloch einzunähen. Keine Ahnung was ich da falsch gemacht. Ich habe dann den Ärmel an der vorderen Seite wieder ein Stück aufgetrennt und die Armkugel vorne etwas abgeflacht. Ich finde es immer noch nicht optimal, aber besser als vorher. Und nach dem Bügeln mit ordentlich Dampf sieht es jetzt ganz ok aus.

Außerdem habe ich die Bluse ca. 10 cm rundherum gekürzt. Bei der ersten Anprobe hätte die Bluse fast als Kleid durchgehen können.

Beim Zuschnitt habe ich genau aufgepasst, dass die Streifen gut zusammenpassen. Ist mir ganz gut gelungen finde ich. Die Knöpfe sind aus meinem Bestand und ich hatte genau die passende Anzahl da, sehr schön. Auf den Knopf oben im Kragensteg habe ich verzichtet, denn so hoch geschlossen werde ich die Bluse eh nicht tragen. Die optionale extra Knopfleiste habe ich nicht genäht.

Shorts Tasha – Fibre Mood 34

Der Rest des Stoffes hat genau noch für die Tasha Shorts gereicht. Ich habe hier, auch nach den Fertigmaßen, die Größe L genäht.

Die Shorts habe ich 5 cm verlängert und auf das Bindeband verzichtet. Das war ein sehr schnelles, herrlich einfaches Projekt.

Obwohl ich Bluse und Shorts im Urlaub oft getragen habe, gibts davon leider keine Fotos. Die Bilder sind zuhause im Garten entstanden.

Projektübersicht – das ist drin

  • Stoff: Baumwollviskose, ecru mit Streifen navy, und leicht transparenten Streifen; wasted fabrics
  • Schnittmuster: Bluse Libbie, Fibre Mood 35, Größe M; Shorts Tasha, Fibre Mood 34, Größe L
  • Zubehör: Vlieseline H200, Knöpfe, Gummiband; aus meinem Bestand
  • Nähzeit: Bluse Libbie: 6,5 Std. inkl. Zuschnitt; Shorts Tasha: 2,5 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: ca. 20 Euro

Und mit meinem tollen Set geht’s jetzt zum virtuellen Laufsteg vom MeMadeMittwoch.

Auch verlinkt bei Creativsalat und Antetannis Jahresbingo (Für mich).

Andrea die Zitronenfalterin, sammelt unsere Jahresprojekte. Hier kann ich zumindest einen Haken machen. Der Stoff war zwar neu, aber ich habe zwei Schnittmuster aus vorhandenen Zeitschriften genutzt. Und der neue Stoff lag gar nicht lange im Regal, auch gut.

Jahres-Bingo: Quartal 2 2026

Das zweite Quartal 2026 ist vorbei. Und beinahe hätte ich die Linkparty verpasst, um einen Blick auf meine Bingo-Projekte im 2. Quartal zu werfen.

Ziemlich viele Beiträge über Strickprojekte gab es. Der FJKA hat stattgefunden und ich zeigte auch noch zwei andere Strickprojekte. Außerdem habe ich einen neuen Gartenblog Angies Gartenliebe gestartet. Und einmal durfte ich tatsächlich BINGO! rufen. Das war mein 2. Quartal:

Die nächsten Projekte sind schon in der Planung. Nach den vielen gestrickten Sachen hoffe ich wieder mehr Lust und Zeit für Nähprojekte zu haben. Tolle Projekte auf meiner Liste gibts genug.

Hier geht’s zu den Bingo-Beiträgen bei Antetanni.

Rivi Bluse – Chalk & Notch

Eine neue Bluse ist in meinen Kleiderschrank eingezogen. Und sie gefällt mir so gut, dass ich davon bestimmt noch eine zweite nähe.

Aufmerksam geworden bin ich auf die Rivi Bluse bei Instagram. Das Schnittmuster habe ich dann direkt gekauft. Besonders gefallen hat mir, dass das Schnittmuster für zwei verschiedene Cup Größen erstellt wurde, so spare ich mir eine FBA und kann direkt zuschneiden, sehr gut. Das Schnittmuster habe ich auch direkt ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten. Ein paar Tage später habe ich dann die Schnitteile zugeschnitten. Dann kamen einige andere Projekte dazwischen. Aber jetzt ein paar Wochen später habe ich die Rivi Bluse genäht.

Stoffwahl für Bluse Rivi

Ich hatte bereits den perfekten Stoff zuhause: zwei gestreifte Hemden Baumwollstoffe. Einen in sand weiß gestreiften und einen pink weiß gestreiften Hemden Baumwollstoff, im letzten Jahr gekauft bei „zum Vernähen schön“. Der Stoff wartete quasi direkt auf dieses Schnittmuster. Ich hab mich erst Mal für den Stoff in pink weiß entschieden.

Zuschnitt für besondere Optik

Obwohl 1,8m Stoffverbrauch angegeben waren, haben meine 1,5m ausgereicht. Auf dem Foto sieht man den ersten Check auf dem vorgewaschenen aber noch nicht gebügelten Stoff. Der Zuschnitt nach dem Zuschneideplan in einfacher Stofflage hat perfekt funktioniert, es sind sogar noch ein paar kleine/mittlere Teile vom Stoff übrig geblieben. Für den Zuschnitt mit gestreiften Stoffen ist extra angegeben wie man die Teile auflegen muss, damit dann hinterher die besondere Streifenoptik entsteht. Es gibt zudem Infos für den Zuschnitt mit einfarbigen Stoffen.

Ich habe mich für die Bluse mit kurzen Ärmeln in Größe 14 in der Variante C/D-Cup entschieden und mich dabei an der Fertigmaßtabelle orientiert. Ich wollte die Bluse nicht oversizig.

Dann habe ich einen Feiertag genutzt (in Bayern gabs davon im Mai und Juni ja mehrere) und habe an einem Nachmittag in 6 Stunden die Bluse fast komplett fertig genäht. Nur Knopflöcher und Knöpfe fehlten noch.

Zwischenstand – noch ohne Ärmel

Die Bluse wird komplett mit französischen Nähten genäht. Im Schnittmuster sind bereits 1,5 cm Nahtzugabe enthalten. Das ist natürlich etwas aufwändiger, da man jede Naht mindestens 2 oder 3x bügelt zwischen dem Nähen. Aber das Innenleben der Bluse sieht super aus, das hat sich wirklich gelohnt.

Von innen sieht die Bluse auch wirklich gut aus.

Und das Nähen hat wirklich Spaß gemacht. Die Anleitung bietet Grafiken für jeden Schritt und eine ausführliche Erklärung. Ich hab alles verstanden, nur nicht wie ich die Seitenschlitze ordentlich hinbekommen kann. Ich hab dann von aussen nochmal eine kleine Naht gesetzt und es passt jetzt auch. Ich habe zu spät entdeckt dass es auf der Chalk & Notch Website einen Sew along gibt.

An einem weiteren Abend habe ich dann noch die Position der Knöpfe festgelegt, die Knopflöcher genäht und geöffnet und die Knöpfe angenäht. Da ich zuletzt immer Probleme mit dem automatischen Knopfloch meiner Bernina hatte, hab ich mich endlich dazu durchgerungen, einen neuen Knopflochfuß zu kaufen. Das ist schon eine Investition mit über 100 Euro, aber das war es mir auf jeden Fall wert. Denn nun näht meine Maschine wieder schöne automatische Knopflöcher.

Die Farbe ist tatsächlich etwas ungewöhnlich für mich, aber ich finde die Bluse wirklich toll. Daran werde ich mich also sicher gewöhnen.

Fotos sind entstanden bevor es so heiß wurde und ich mich in den Urlaub verabschiedet habe. Daher drinnen fotografiert. In den letzten zwei Wochen war es hier im Baltikum schön angenehm, von tropischer Hitze keine Spur. Da sag ich mal perfektes Timing und gute Urlaubswahl.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Bluse & Kleid Rivi, Chalk & Notch
  • Größe: 14, Cup C/ D
  • Stoff und Zubehör: 100% Baumwolle, „Streifen pink“ von Zum Vernähen schön; Knöpfe und Vlieseline aus dem Vorrat
  • Nähzeit: 8 Std. inkl. Zuschnitt
  • Kosten: 18,60 Stoff; 15,95 Schnittmuster

Der zweite gestreifte Stoff wird wohl demnächst auch eine Rivi Bluse, vielleicht etwas größer für eine mehr oversize Optik. Allerdings müsste ich dann alles neu ausdrucken, mal schauen ob ich darauf Lust habe…

Mit der tollen gestreiften Sommerbluse spaziere ich jetzt auf den virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch. Beim letzten Mal gab es ja einige Blusen zu sehen. Ich bin schon neugierig, was wohl heute und morgen alles Tolles gezeigt wird.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (Sommerliebe) und Creativsalat.

Gestricktes Sommertop „Catch the Wind“ – Drops Design

Ich bleibe entspannt ist hier bei diesem gestrickten Sommertop wohl das richtige Bingo-Feld. Eigentlich sollte das Stricktop ein schnelles kleines Projekt für zwischendurch werden…..

Aber so einfach war es dann gar nicht. Beim sortieren meiner Sommerkleidung ist mir das Stricktop, das ich im letzten Jahr gestrickt habe, wieder in die Hände gefallen.

Für das Sommertop hatte ich das in der Anleitung angegebene Drops Garn Safran in der Farbe Nr.9 Marineblau gekauft. Laut Größentabelle habe ich dann die Größe XL gestrickt. Und zwar bis das Top fertig war…. und dann die Ernüchterung: es war an den Schultern viel zu groß und hat überhaupt nicht gepasst.

Aber Aufgeben war aber keine Option. Also habe ich alles wieder aufgeribbelt und nochmal von vorne begonnen, in Größe L.

Das Catch the Wind Top passt jetzt besser. Ich habe es extra kurz gelassen, damit es sowohl zu höher geschnittenen Hosen als auch zu Röcken passt. 2-3 cm mehr würden aber auch nicht schaden.

Wenn ich es nochmal stricken sollte, würde ich auf Brusthöhe vorne 6-8 Maschen aufnehmen, dann wäre der Sitz noch etwas lockerer. Ich wollte aber nicht zum 2. Mal wieder aufribbeln.

Das Blättermuster an den Ärmeln und an den Seiten war übrigens bei der dunkelblauen Farbe gar nicht so leicht auf den Fotos einzufangen.

Verlinkt beim Jahresbingo von antetanni (ich bleib entspannt), der Flickensalat Linkparty Stricken und bei Creativsalat.

Shirt Abina #2 – Fibre Mood 30

T-Shirts für den Sommer kann man immer gebrauchen. Und da ich gestern Abend Zeit hatte, ist flugs eine weitere Abina aus der Fibre Mood entstanden.

Meine erste Abina trage ich gerade ständig. Warum dann nicht noch eine nähen? Gedacht, getan. In nur 1,5 Stunden hatte ich das Shirt fertig. Das Schnittmuster war schon da, so war der Zuschnitt der 4 Teile schnell erledigt.

Der Stoff ist der Rest meiner Fibre Mood Coco, hat genau noch gereicht. War vor vielen Jahren mal in einem Überraschungspaket von Driessenstoffen. Wieder ein Rest weniger im Regal – Check! Wieder etwas mehr Ordnung im Stoffregal.

Anders als bei der ersten Abina habe ich dieses Mal am Ausschnitt ein Bündchen angenäht. Sieht man auf den Bildern leider gar nicht so gut. Den schwarzen Bündchenstoff hatte ich auch im Vorrat. Ärmelsäume und Saum sind mit der Zwillingsnadel abgesteppt. Der Rest war mit der Ovi schnell genäht.

Und hier das neue Shirt Abina:

Ich überlege gerade schon welche anderen Reste für ein oder zwei weitere Abinas geeignet wären.

Verlinkt bei Anitas Jahresbingo (Ordnung) und damit kann ich zum ersten Mal „BINGO“ rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.

Jacke Judith – Fibre Mood 32

Diese coole Bomberjacke stand schon seit Erscheinen der Fibre Mood 32 auf meiner Liste. Jetzt habe ich die Jacke Judith endlich genäht, in meiner Lieblingsfarbe.

Im letzten Jahr hatte ich zwei Bestellungen bei Wasted Fabrics gemacht und wie es so ist, lauter tolle Stoffe, aber keine Zeit oder kein passendes Projekt oder die falsche Zeit für ein Projekt. Nun möchte ich der Reihe nach diese tollen Stoffe endlich in Kleidungsstücke verwandeln und so meine Vorräte wieder etwas reduzieren. Jetzt habe ich für die Jacke Judith einen Teil von zwei dieser Deadstock Stoffe genutzt.

Stoffauswahl für Judith

Der tolle Außenstoff ist ein Baumwoll Stretch Jacquard in navy/kobaltblau. Für Kragen und hinteres Bündchen habe ich einen schwarzen Bündchenstoff aus meinem Vorrat genutzt.

Als Futter habe ich, auch von wasted fabrics, einen Futterstoff von Freudenberg in der Farbe bronze antik genutzt.

Größenwahl und Anpassungen

Die Jacke habe ich in Größe XL genäht und 5 cm verlängert. 2-3 cm hätten auch gereicht. Zudem habe ich die Schulternaht um 1 cm nach vorne verlegt. Und die Ärmel habe ich nach vorne hin ca. 5-6 cm enger genäht und etwa 4 cm gekürzt.

An sich ist die Jacke nicht besonders kompliziert. Was allerdings wirklich etwas länger gedauert hat, waren die drei Paspeltaschen, denn ich wollte hier möglichst ein perfektes Ergebnis erzielen. Ich habe zuerst alle drei Taschenpositionen mit Fäden markiert. Dann habe ich mit dem Nähen der oberen waagrechten Tasche begonnen: Bügeln, Hilfsnähte setzen und schließlich die Tasche so exakt wie möglich nähen, nicht benötigte Markierungsfäden entfernen und abschließend gut bügeln. Das ganze hat 1 Stunde gedauert. Für die anderen beiden Taschen habe ich nicht ganz so lang gebraucht, aber ich wollte die Taschen so gut wie möglich und exakt nähen und dafür habe ich mir die Zeit genommen. Bei diesem Stoff kann man die Tascheneingriffe kaum erkennen.

Ich hatte überlegt ob ich die Jacke anstatt mit Knöpfen mit einem Reißverschluss nähe. Habe mich dann aber doch für Knöpfe entschieden. Ich hatte leider nicht 5 gleiche, passende zuhause und deshalb welche bestellt. Aber da ich auch keinen passenden Reißverschluss im Vorrat hatte ist das ok.

Projektübersicht Jacke Judith – das ist drin

  • Schnittmuster: Judith, Fibre Mood 32, Größe XL
  • Stoff und Zubehör: Baumwoll Stretch Jacquard, wasted fabrics; Futterstoff, wasted fabrics, Bündchenstoff aus meinem Vorrat, 5 Knöpfe
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 1,80m auf VB, Futter 1,5m auf VB, Bündchen 0,3m
  • Nähzeit: 7,5 Std.
  • Kosten: 17 € Stoffe und Zubehör, 7,90 € anteilig für die Fibre Mood Zeitschrift (2.Schnittmuster daraus)

Und damit verlinke ich meine Jacke Judith zum MeMadeMittwoch und bin schon sehr gespannt wie viel sommerliches dort wohl schon gezeigt wird heute und morgen.

Auch verlinkt im Jahresbingo von Anita, weil blau meine Lieblingsfarbe ist, bei Creativsalat und Lieblingsstücke. Und meine blaue Jacke Judith verlinke ich auch zu Niwibo, die im Juni blau sucht.

Und bei meinen beiden Jahresprojekten kann ich nach einem Monat Pause für Mai auch wieder einen Haken machen und verlinke die Jacke Judith zu Andrea der Zitronenfalterin, die die Jahresprojekte sammelt. Drei Stücke Stoff aus dem Stash sind vernäht für ein Schnittmuster aus einer bereits vorhandenen Zeitschrift.

FJKA 26 Finale: Valo Weste – Laine Magazin 24

Heute ist Finale beim FJKA und ich kann berichten: Ich habe es geschafft, meine Valo Weste ist fertig geworden.

Am Ende waren es nochmal einige Stunden, die ich an der Weste gestrickt habe. Und fast wäre es noch knapp geworden. Für den FJKA wollte ich ein kleines Projekt stricken. Die Weste Valo ist aber gar nicht so klein wie gedacht. Denn mit 2,75 mm geht das Stricken echt langsam voran, das habe ich total unterschätzt. Als ich am Ende dachte, dass ich das Meiste geschafft habe, hatte ich noch die Doppelstrickblende mit 2,5 mm Nadeln vor mir und das Bindeband. Aber ich bin rechtzeitg fertig und die Mühe hat sich gelohnt.

Änderungen an der Weste Valo

Eine kleine Änderung habe ich gemacht: Ich habe die Weste unten am Saum nicht italienisch abgekettet. Hab ich bisher nur bei Socken gemacht und das war mir zu kompliziert und langwierig bei dem langen Saum. Stattdessen habe ich mit der Zick Zack Methode abgekettet. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es ist nicht kompliziert umzusetzen, aber sehr elastisch und sieht gut aus.

Nur die Blende ist auf der einen Seite italienisch angeschlagen und auf der anderen italienisch abgekettet. Bei 26 Maschen überschaubar. Ich finde es nicht schlimm, dass Saum und Blende unterschiedlich abgekettet sind, da es beim Tragen nicht auffällt.

Erster Tragetest – sieht gut aus

Erster Test nach dem Blocken

Die Fäden habe ich erst nach dem Blocken vernäht.

Im Magazin sind zwei Varianten für das Band angegeben: Doppelstrick und Icord. Ich habe mich für das flache Band in Doppelstrick entschieden. Zusätzlich habe ich noch ein Band mit meiner Strickmühle gemacht, hat nur knapp 10 min gedauert.

Die Wolle hat perfekt gereicht. Ich hatte 8 Knäuel der Drops Flora bestellt. Übrig habe ich nur circa ein halbes Knäuel.

Und hier ist sie nun meine neue Weste Valo. Mir hätte sie etwas kürzer fast noch besser gefallen. Aber da die Weste sowieso eher oversizig ist, passt das schon so. Und die Maße stimmen mit den Daten im Laine Magazin für die gewählt Größe überein. Die Weste gefällt mir total gut. Durch die Farbe passt sie überall dazu und ich bin überzeugt sie wird in Zukunft oft getragen.

Vielen Dank an Dana und Carola für die Organisation des FJKA 2026. Ohne den Knit along hätte ich die Weste vermutlich noch lange nicht fertig gestrickt oder gar nicht damit angefangen.

Projektübersicht Weste Valo– das ist drin:

  • Strickmuster: Valo, Laine Magazin 24
  • Wolle: Drops Flora, Farbe marzipan, 7 1/2 Knäuel
  • Größe: 6; gestrickt mit 2,75 mm Nadeln, Blende 2,5 mm, Bindeband 3 mm
  • Änderungen: Saum Zick Zack abgekettet statt italienisch

Und jetzt verlinke ich meine Weste Valo zum MeMadeMittwoch Blog und bin schon auf die Ergebnisse der anderen Mitstrickerinnen gespannt.

Und weil ich jetzt doch gerne noch ein richtiges Sommershirt hätte, habe ich direkt schon das nächste Projekt gestartet. Das Nautical Nights Top von Drops Design. Ich stricke mit der Drops Belle in perle. Für die Streifen habe ich marineblau gekauft. Die Maschenprobe mit einer 4 mm Nadel passt.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von antetanni (mich kann man öffnen), Creativsalat und der Flickensalat Stricken und Häkeln Linkparty.

FJKA – 2.Zwischenstand

Ich war fleißig und die Weste Valo ist schon ein ganzes Stück gewachsen.

Das Stricken ging gut voran in den letzten zwei Wochen. Mit dem Rückenteil war ich relativ schnell soweit fertig, dass die Maschen stillgelegt wurden. Dann habe ich oben an beiden Seiten entsprechend Maschen aufgenommen und die beiden Vorderteile gestrickt.

Das Wetter war schön und ich konnte auch ein paar Mal draußen im Garten sitzen und vor mich hin stricken.

Und dann war ich endlich soweit alle drei Teile auf einer Nadel zusammenzufassen. Aus Interesse hab ich mal mitgestoppt, wie lange ich mit allen Maschen für Hin-und Rückreihe brauche: knapp 30 Minuten. Da muss ich also noch einige Stunden investieren für die nächsten 25 cm……. (hier auf dem Bild ist die linke Seite aussen) Aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass die Weste bis zum Finale fertig wird.

Dann war ich 5 Tage unterwegs im Urlaub ohne Strickzeug. Ein paar Impressionen aus Dubrovnik zeige ich euch noch.

Jetzt verlinke ich meinen Zwischenstand zum MeMadeMittwoch Blog und dann schaue ich auch wie weit die anderen schon sind. Danke an Dana und Carola für die Organisation des FJKA.

Auch verlinkt beim Jahresbingo von Antetanni (unterwegs).

Strickjacke „Thuja“ – Laine Magazin 24

Was lange währt…heute zeige ich zum MMM ein Strickprojekt, das ich vor fast einem Jahr gestartet habe und das jetzt, nach mehreren längeren Unterbrechungen, endlich fertig geworden ist.

Entdeckt habe ich die Jacke beim MeMadeMay 2025, als ich so durch die einzelnen Beiträge bei Instagram gescrollt habe. Und was soll ich sagen, mir hat der Cardigan so gut gefallen, dass ich mir das Laine Magazin sofort bestellen musste. Der Preis von 25 Euro ist schon nicht ohne. Damit sich die Anschaffung richtig lohnt stricke ich sicher auch noch weitere Modelle daraus: Die Weste Valo stricke ich aktuell im Rahmen des FJKA und für den Pullover „Flecks of sunshine“ habe ich schon Garn bestellt.

Auswahl der passenden Wolle und Maschenprobe

Die Original-Farbe der Jacke hat mir so gut gefallen, dass ich eine möglichst ähnliche für meinen Cardigan haben wollte. Ich habe das Internet durchsucht und mich dann für die Merino Cotton Silk 400 in der Farbe moosgrün von Supergarne entschieden. Die Maschenprobe hat dann folgendes ergeben: Ich stricke mit einer 3,5er Nadel, das Bündchen mit 2,5.

Die Strick-Anleitung für Cardigan Thuja

Entschienden habe ich mich für die Größe 3. Anfangs waren die englische Beschreibung und die ganzen Abkürzungen etwas gewöhnungsbedürftig. Aber ich war dann doch relativ schnell drin. Das Muster lässt sich schön stricken. Wenn man es einmal raus hat muss man auch nicht mehr nachschauen und kann das sich wiederholende Muster gut vor sich hin stricken.

Wenn ich mehr Zeit hätte

Gestartet habe ich voll motiviert Ende Mai und bin auch erst mal gut vorangekommen. Aber im Sommer ist immer so viel los, einiges im Garten zu tun, Feste, Geburtstage usw. Kurz gesagt, fürs stricken kaum Zeit. Aber einige Male hatte ich doch Zeit draussen im Garten zu sitzen und vor mich hinzustricken. Ende des Sommers hatte ich dann Rückenteil und die beiden Vorderteile fertig.

Dann gings schon auf Weihnachten zu und die Geschenkeproduktion hatte Vorrang. Ich habe die drei Teile aber zumindest gebadet und aufgesteckt zum Trocknen.

Restart im Januar mit den Cardigan-Ärmeln

Ende Januar fand ich dann wieder die Motivation zum weiterstricken am Thuja Cardigan. Zuerst die Schultern verbinden mit einer 3 Nadel Abkettmethode und dann werden die Ärmel direkt an den Körper angestrickt. Die Ärmel habe ich dann gedämpft und in Form gebracht bevor ich die Seiten- und Ärmelnähte geschlossen habe. Dann habe ich erst mal alle Fäden vernäht.

Zum Schluss noch vorne entlang der Kanten Maschen auffassen und noch 17 Reihen Rippenmuster stricken – fertig. Und hier ist der Thuja Cardigan in voller Pracht:

Ich bin so begeistert von dem Cardigan und richtig stolz, dass ich es geschafft habe und dass er so schön geworden ist.

Damit verlinke ich jetzt meinen tollen grünen Thuja Cardigan zum MeMadeMittwoch. Vielen Dank an das Orga-Team, die immer wieder dieses monatliche Event organisieren.

Den Cardigan verlinke ich auch beim Jahresbingo von Antetanni. Einige Male bin ich mit einer Tasse Kaffee nachmittags draußen gesessen und habe vor mich hingestrickt.

Auch verlinkt bei Creativsalat, der Flickensalat Stricken und Häkeln Linkparty und Lieblingsstücke.

FJKA 1. Zwischenstand

Viel Zeit zum Stricken war diese Woche leider nicht. Aber ich kann heute von der Weste Valo immerhin schon einen kleinen Zwischenstand präsentieren. Ein Anfang ist gemacht.

Nach der Maschenprobe habe ich entschieden mit einer 2,75mm Nadel zu stricken. Und ich habe direkt losgelegt.

Los ging es mit dem Rückenteil, wo kontinuierlich Zunahmen gestrickt werden. Sieht schon ganz gut aus.

Man kann schon drei verschiedene Muster erkennen. Begonnen wird mit einem 1×1 Rippenmuster, dann geht es weiter mit einem 2×2 Rippenmuster. Dann teilt sich das Muster in halb 2×2 und 3×1, das kann man unten rechts schon erkennen.

Das Teil muss ich jetzt noch ein Stück weiter stricken bis dann die Maschen stillgelegt werden. Danach werden oben an beiden schrägen Seiten wieder Maschen aufgefasst und die Schulterpassen und Vorderteile angestrickt. Die nächsten Wochen muss ich ein bisschen mehr Tempo aufnehmen, damit ich die Weste bis zum Finale fertig bekomme.

Jetzt schaue ich mal beim MeMadeMittwoch Blog, wie weit die anderen Mitstrickerinnen schon sind.

Auch verlinkt bei Anitas Jahresbingo (Muster).