Die Bluse aus der Ottobre Woman habe ich schon letztes Jahr genäht, aber noch gar nicht hier gezeigt.
Als ich zuletzt meine Sommerkleidung sortiert habe, hatte ich die Bluse wieder in der Hand und erinnerte mich an den etwas holprigen Nähprozess. Die Schwierigkeit an diesem Schnittmuster ist sicherlich der Ausschnitt. Es ist ein angesetzter Besatz, der in der Ottobre Zeitschrift irrtümlicherweise als Beleg bezeichnet ist. Zuerst hatte ich riesige Fragezeichen im Kopf. Nach einem Hinweis in der Ottobre Woman Facebookgruppe, habe ich bei Dawn von „two on two off“ bei Instagram eine Bilderanleitung in ihren Stories gefunden, die mir geholfen hat. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat.
Die Bluse – oh Schreck – war nach einer FBA Anpassung dann aber viel zu weit und unförmig. Auch der Ausschnitt klaffte viel zu weit auf. Nach einigen Überlegungen habe ich dann vorne die vertikalen Abnäher tiefer genäht, und hinten zusätzlich mittig einen ca. 25cm langen vertikalen Abnäher gesetzt um die Bluse wieder in Form zu bringen, d.h. am Saum wieder eine normale Weite zu haben. Und den Ausschnitt habe ich etwas weiter zugenäht. So ist aus Oh Schreck doch noch ein Wow geworden. Und ich habe die Bluse im letzten Jahr wirklich gerne getragen. Sie ist ein tolles Teil für den Sommer und vielseitig kombinierbar. Ich freue mich schon wenn es wieder wärmer wird und die Bluse wieder aus dem Schrank darf.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Earth & Stone, Ottobre Woman 2/2019 #3, Größe 48
Anpassungen: FBA 3cm, zusätzlicher vertikaler Abnäher mittig im Rückenteil, vordere vertikale Abnäher der FBA tiefer genäht, Ausschnitt etwas weiter zugenäht
Stoff: Viskose in dunkelblau vom Markt am Maybachufer in Berlin, schon länger in meinem Stash
Ich hatte Lust auf neue Dekoration und habe mal wieder mit Papier und meinem Plotter gebastelt.
Im Silhouette Design Store bin ich fündig geworden und habe drei Dateien gekauft.
Dann habe ich meine Papiervorräte durchsucht nach passenden Farben und mit meinem Silhouette Plotter alle Teile ausschneiden lassen. Dann habe ich die drei Motive je auf eine weiße Seite geklebt. Die drei passenden Rahmen in heller Holzoptik hatte ich zuvor schon gekauft.
Schon ist das erste Quartal 2026 wieder vorbei, die Zeit vergeht für meinen Geschmack viel zu schnell. Und da ist es direkt Zeit kurz bevor die Linkparty wieder endet, einen ersten Blick auf meine bisherigen Bingo-Projekte zu werfen.
Ich habe tatsächlich schon einige Bingofelder im Jahresbingo von antetanni ankreuzen können, obwohl ich eher langsam gestartet habe. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:
Aus vielen Resten ist etwas tolles Neues entstanden: Heute zeige ich euch meine neue Bomberjacke.
Beim Aufräumen habe ich ein Stickbild mit großen Blumen gefunden, das meine Mama gemacht hat und nie fertig genäht hatte. Ich habe lange überlegt was ich daraus machen soll. Und dann ist der Gedanke an eine Jacke entstanden. Auf meinem Pinterestboard sammle ich Inspirationen und da waren auch verschiedene Patchworkjacken dabei.
Inspiration vom Pinterest
Ich habe also nach passenden kleineren und größeren Stoffresten von zurückliegenden Projekten gesucht. In meiner Restekiste hatte ich Reste von den im letzten Jahr genähten Kissenbezügen für die Küche, der Fibre Mood Jacke Barbara, der Fibre Mood Gizeh Jeans, der Denimhose Nuru von Schnittmuster Berlin, einer vor Ewigkeit genähten Skinnyjeans von Sewera, einer sehr alten Burda Bikerjacke sowie verschiedenen aussortierten Jeans.
Suche nach dem passenden Schnittmuster
Ein kurzer Blick auf meine lange to-Sew Liste ergab: Die Bomberjacke aus der Ottobre Woman 2/2017 sollte es werden. Ich habe einen groben Plan der Jacke skizziert. Das Stickbild sollte natürlich auf die Rückseite und für drum herum, die Vorderteile und die Ärmel habe ich dann einfach Reststücke aneinander gelegt und geschaut was gut aussieht und passen könnte. Das Stickbild habe ich mit schwarzer Vlieseline H200 verstärkt.
Ich habe versucht sowohl die beiden Vorderteile als auch die vorderen Ärmel möglichst symmetrisch zu machen. Hat so ungefähr auch funktioniert. Außerdem habe ich versucht von allen Resten auch in möglichst allen Teilen etwas zu nutzen, damit das Gesamtbild einheitlicher wird. Die vorderen Seitenteile und die hinteren Ärmel habe ich dann aus einem größeren Reststück einfarbig zugeschnitten. Sonst wäre es wahrscheinlich zu viel geworden und viele von den kleineren Resten hätten dafür auch nicht mehr gereicht.
Beim Erstellen des „Stoffes“ war es gar nicht so einfach, die passenden Stücke und Kombinationen zu finden. Ich habe immer mal wieder zwischendurch wenn gerade eine halbe Stunde Zeit war, ein paar Stücke/Streifen zusammengenäht.
Bomberjacke nähen
Das Nähen der Jacke hat ohne Probleme funktioniert. Ich habe mich dann entschieden den Kragen aus einem Rest von rotem Bündchenstoff zu nähen, um damit eine Verbindung der roten Blumen auf der Rückseite mit der Vorderseite der Jacke zu erzielen. Für das Jackenbündchen habe ich ein Fertigbündchem von Albstoffe genutzt, das ich vor einigen Jahren mal gekauft habe.
Stoffreste für das Futter
Für das Futter habe ich einen schwarz-weiß gemusterten Viskosestoff genutzt, von dem ich noch mehrere mittelgroße Reste hatte. Den Stoff hatte ich mir vor einigen Jahren bei Stoffe.de bestellt und daraus das Maxikleid Paola von La Bavarese genäht (noch nicht hier gezeigt). Und ich hatte damals sicherheitshalber etwas mehr bestellt, damit ich den Musterverlauf beachten kann.
Und hier die Jacke an der Frau:
Ich finde die Jacke super, sie ist besser geworden als erwartet. Der Ottobreschnitt sitzt sehr gut. Ich kann ich mir gut vorstellen noch eine weitere Jacke nach diesem Schnitt zu nähen.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Bomber, Ottobre Woman 2/2017, Gr. 48, Vorderteile 50
Stoff: verschiedene Reste von Denim, Cord, Jeans, Bündchen von Albstoffe (vor Ewigkeiten mal gekauft), Viskoserest (von einem Kleid)
Kosten: eigentlich keine, verbraucht habe ich neben den Stoffresten einiges an Garn, das Stück H200 Vlieseline und einen RV, alles aus meinem Bestand.
Nähzeit: Stoff „Erstellung“ nicht mitgestoppt, Jacke nähen 5 Stunden
Und damit hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch Blog und schaue, was die anderen fleißigen Näherinnen heute zeigen.
Und zu Andrea der Zitronenfalterin verlinke ich auch, denn ich kann auch für dieses Projekt einen Haken bei meinen zwei Jahresprojekten (vorhandene Schnittmuster und Stoffe aus dem Bestand nutzen) machen.
Heute zeige ich euch meine Karte, die ich für Elfis Osterkarten Blog Hop gebastelt habe… es wird tierisch.
Auf der Suche nach Inspiration für meine Osterkarte kam der Newletter von Elly Mae im Februar genau richtig. Monatlich gibt es für Abonnenten ein Freebie zum Plotten und dazu viele kreative Ideen was man aus dem Design noch machen kann.
Ich habe also erstmal meine Papiervorräte durchsucht und die passenden Farben herausgesucht. Dann habe ich alles der Reihe nach mit dem Plotter schneiden lassen und zu guter Letzt musste ich nur noch alles zusammenkleben.
Hier die fertige Karte: ist sie nicht zuckersüß?
Die Karte ist richtig groß. Ich musste deshalb rund herum noch ein paar Milimeter abschneiden, damit die Karte ins Kuvert gepasst hat. Beim nächsten Mal würde ich die Karte direkt etwas verkleinern.
Ostern steht vor der Türe und ich mache zu ersten Mal bei Elfis Osterkarten Blog Hop mit. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht.
Zuerst möchte ich der lieben Elfi Danke sagen, dass ich nach dem Weihnachtskarten Blog Hop jetzt auch beim Osterkarten Blog Hop dabei sein darf. Heute ist der 17. März und mein Zeigetag.
Die Post hat mir die Karte von der lieben Starky schon vor einigen Tagen gebracht. Ich hatte noch gar nicht damit gerechnet und mich wirklich sehr gefreut. Diesen Glücksmoment verlinke ich direkt bei der Glücksmomente Linkparty von Augensterns Welt.
Zusätzlich zu der tollen Karte mit einem zuckersüßen Osterhasenei und lieben Wünschen habe ich auch noch schöne bunte Frühlingsservietten bekommen. Ich freue mich schon wenn ich sie rund um Ostern dann nutzen werde.
Morgen seht ihr meine Osterkarte, die ich an Christine versendet habe auf ihrem Blog Christines Nostalgie. Liebe Christine, ich hoffe meine Karte gefällt dir.
Ein neues variables Shirt ist in meinen Kleiderschrank eingezogen: Abina aus der Fibre Mood 30.
Ich habe ein paar größere Projekte in Arbeit, die aber leider noch nicht vorzeigbar sind. Aber ein kleines schnell genähtes Shirt kann ich heute beim MeMadeMittwoch im März zeigen. Es ist ein tolles Teil fürs Layering jetzt wo es morgens noch etwas kühl ist und nachmittags dann schon teilweise frühlingshaft warm.
Stoffauswahl für Abina
Zuerst dachte ich, dass ich irgendwo noch ausreichend Reste von Sweatstoff hätte, war dann aber nicht so. Dann habe ich in meinem Stoffregal einen tollen Jersey-Strickstoff entdeckt, der schon sehr lange in meinem Stash lag, perfekt für das Shirt. Ich glaube, dass der Strickstoff mit Hahnentrittmuster und Karo in pink, von Driessenstoffen ist, bin aber nicht ganz sicher.
Shirt Abina schnell genäht
Das Shirt Abina ist mit der Overlock sehr schnell genäht. Ich habe nur Kleinigkeiten geändert, das Shirt etwa 3cm verlängert und den hinteren Ausschnitt ca. 1 cm nach unten vergrößert. Beim Zuschnitt habe ich darauf geachtet, dass sich die pinken Linien und das Hahnentrittmuster an den Seitennähten treffen.
Abina sehr variabel einsetzbar
Mein neues Shirt Abina ist wirklich variabel. Es ist perfekt als Schicht über einem Langarmshirt oder einem dünnen Pullover. In der warmen Jahreszeit geht Abina dann auch alleine. Vielleicht nähe ich noch eine Zweite.
Besonders freue ich mich, dass ich dieses Stoffschätzchen, das schon sehr lange in meinem Stoffregal lag, nun endlich vernäht habe.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Abina, Fibre Mood 30, Größe L
Stoff: dünner Jerseystrick, vermutlich von Driessenstoffen, aus meinem Vorrat
Stoffverbrauch: ca. 1,20m auf VB
Nähzeit: 1,5 Stunden inkl. Zuschnitt
Kosten: nicht mehr nachvollziehbar
Mit meinem Shirt Abina verlinke ich jetzt zum virtuellen Laufsteg des MeMadeMittwoch.
Bei meinen zwei Jahresprojekten (Stoffabbau und vorhandene Schnittmuster nutzen) kann ich auch wieder Häkchen setzen. Denn sowohl die Nr.30 der Fibre Mood als auch den Stoff hatte ich bereits zuhause. Da verlinke ich direkt zu Andrea – Die Zitronenfalterin, die alle Jahresprojekte sammelt.
Im Jahresbingo bei Antetanni hake ich mit dem Shirt das Feld „Mein Freund der Fehler“ab. Das Halsbündchen habe ich nämlich trotz mehrmaliger Kontrolle mit der Naht nach vorne angenäht. Zum Glück habe ich das sehr ordentlich genäht und es fällt bei dem gemusterten Stoff nicht auf.
In der kalten Jahreszeit sind langärmlige Shirts als Kombiteil immer eine gute Wahl. Ein Glück dass ich passenden Stoff hatte und auch ein passendes Schnittmuster war schnell gefunden.
Da dachte ich zuerst an den Rolli Greta G. aus der Ottobre Woman 5/2021. Das Schnittmuster habe ich ja Anfang letzten Jahres schon mal genäht und für mich angepasst. Der Rolli wäre also eigentlich schnell genäht. Und ich habe Mitte 2025 bei Buttinette auch einen Viskosestrick in der Farbe brombeere bei einer größeren Bestellung mitbestellt.
Rollkragenshirt Greta G. nähen mit anderem Kragendetail
Das Shirt war schnell zugeschnitten und genäht. Ich habe die Schulternaht und die Naht wo der Ärmel eingesetzt ist mit einem Wabenstich abgesteppt (Version B in der Ottobre). Mit dem gleichen Wabenstich habe ich die Ärmelsäume genäht. Den Saum des Shirts habe ich mit einer Zwillingsnadel genäht. Das Kragenteil habe ich nicht als Rollkragen genäht, weil ich Viskosestrick nicht sehr stabil ist und vermutlich nicht schön am Hals angelegen hätte oder zu eng geworden wäre. Stattdessen habe ich die Ausschnittlösung des Ottobre Shirts Vintage Lines (Ottobre Woman 5/2016) genutzt.
Meine zweite Lara hatte ich ja schon angekündigt, jetzt ist die Colorblock Version fertig – genäht aus 100% Resten.
Eine zweite Lara hat sich mir direkt aufgedrängt, denn ich wollte die Reste des Sweatstoffes nicht wieder ins Regal zurücklegen, damit sie dort wieder ewig liegen bleiben.
Die Reste meiner ersten Lara und des Apricot Sweater, den ich im Dezember 2024 genäht hatte, reichten nicht aus für einen ganzen Sweater. Aber ich habe noch einen passenden dickeren Jersey in rot gefunden und passende Reste von Bündchenstoff. Und die zusätzliche kräftige Farbe passt wie ich finde sehr gut dazu. Nach einer kurzen Puzzelei und einer kleinen gezeichneten Visualisierung war klar wie die zweite Lara werden sollte.
Lara ohne Bauchtasche
Die Reste reichten nicht für eine Bauchtasche. Und das Rückenteil habe ich ebenfalls nicht geteilt und es ist komplett aus dem dunkelblauen Sweatstoff. Der Nähprozess ging super schnell, da ich ja das Schnittmuster direkt kurz davor bereits genäht hatte.
Mir gefällt auch diese Lara super gut und ich freue mich, dass ich Reste vernähen konnte.
Diese Woche hat mich am Abend nach einem stressigen Tag im Büro ein kleines Überraschungspaket erwartet.
Ich wusste zwar schon dass ich eine der glücklichen Gewinnerinnen im Weihnachtsfreudenbingo von Antetanni, Nähkäschtle und Starkyli. Aber wenn dann plötzlich ein kleines Päckchen ankommt ist die Freude noch größer.
Mein Geschenk kommt von Anita und sie hat sich wirklich etwas tolles einfallen lassen. In einer Boxy Bag aus rosa Outdoorstoff versteckte sich eine weitere, wirklich tolle und aufwändig genähte bunte kleine Boxy Bag. Ich bin ja viel zu ungeduldig aus so vielen kleinen Teilchen was neues, größeres zu machen. Wirklich allerliebst, es gibt so viel zu entdecken. Seht selbst:
Die Tasche ist wirklich toll verarbeitet, es gibt so viel zu entdecken und der Aufnäher „Bag Street Boys“ ist ein zusätzlicher witziger Hingucker.
Außerdem gab’s noch Schokolade (lecker) und was fürs Badezimmer. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und werde die beiden BoxyTäschchen in Ehren halten und einen passenden Einsatzzweck dafür finden. Nochmal ein herzliches Dankeschön an Anita!