Plastik? Nein Danke

„Plastik? Nein danke!“ Ein Feld auf dem Jahresbingo bei Antetanni. Ich habe dafür kein größeres Projekt, aber ein paar kleine Sachen und Gedanken dazu.

Im Alltag geht es meist um „weniger und bewusster“, also Plastik sparen und dort wo es sinnvoll ist akzeptieren. Seit mehreren Jahren versuche ich eigentlich in allen Bereichen, Plastik zu vermeiden oder zumindest einzusparen. Ein paar Beispiele:

Gehäkelte Säckchen im Badezimmer

Schon länger nutze ich feste Haarspülung und Shampoo. Das Stück wird in den nassen Händen schnell rutschig, flutscht weg und dann muss es auch immer gut trocknen. Kurz nachgedacht, dann hatte ich die Lösung: kleine gehäkelte Säckchen aus weißem Baumwollgarn. Die habe ich ohne Anleitung nach Gefühl gehäkelt, passt und erfüllt den Zweck. Das feste Stück wandert einfach in das Säckchen. Unter der Dusche lässt es sich durch die Struktur wunderbar aufschäumen, rutscht nicht aus der Hand und nach dem Verwenden hänge ich es einfach an der Kordel auf. So trocknet die Spülung oder das Shampoo perfekt und hält länger.

Einkaufstaschen

Beim Einkaufen habe ich sowieso immer einen Beutel dabei, zum Beispiel die bunte zusammenfaltbare Tasche, genäht von einer Freundin für mich.

Und ich habe eine ziemlich große Auswahl an Einkaufsbeuteln von verschiedenen Konferenzen, oder an besonderen Orten gekauft oder geschenkt bekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals ohne eigenem Beutel beim Einkaufen waren, schon als Kinder. Eine kleine Auswahl zeige ich euch:

Ich könnte jetzt noch viele weitere Beispiele wie Bienenwachstücher, Gemüsenetze, Mehrwegflaschen usw. aufzählen. Das Gemeinsame daran ist immer: Weniger wegwerfen, nachhaltig einkaufen, praktikable Lösungen für den Alltag – ich glaube darum geht es.

Damit habe ich mir den Haken im Bingofeld „Plastik? Nein Danke“ jetzt hoffentlich verdient. Und zweimal Bingo! darf ich auch rufen.

Moonbag Luna als Upcycling-Projekt

Bereits für Weihnachten habe ich eine Moonbag Luna von Crearesa in Größe M für meine Schwester als Geschenk genäht. Jetzt endlich hab ich es geschafft auch ein Exemplar für mich zu machen.

So eine kleine feine Tasche mit doch ordentlich Platz will ich schon länger. Und die erste für meine Schwester ist so schön geworden, dass ich mich geärgert habe, warum ich nicht gleich zwei Exemplare genäht habe.

Jetzt habe ich die Feiertage rund um Ostern genutzt, um dieses kleine Taschenprojekt umzusetzen. Die Anleitung ist top. Besonders toll finde ich die extra Schnitteile für die Einlage. Genäht war die Tasche dann relativ schnell. Genutzt habe ich dafür -wie auch schon bei der erste Tasche – eine alte aussortierte Männerjeans, die ich schon zuvor zerlegt hatte. Noch schnell zwei Bügelbilder drauf und einen meiner Taschengurte dran -fertig ist die Upcycling Moonbag Luna.

Und weil ich am Feiertag gewerkelt hab gibt’s ein Häkchen beim BINGO von Antetanni. Auch noch verlinkt bei Creativsalat.

Kassetten Tasche Mixtape – Katiela

Gesehen und geinfluenct worden….so eine coole Kassettentasche Mixtape von Katiela musste ich auch haben.

Also sofort das Nähpaket für die Tasche „Mixtape“ bestellt und sehnsüchtig gewartet bis die Vorbestellungbei mir ankommt.

Zusätzlich habe ich noch Gurtband, Reißverschluss und Paspelband bei snaply bestellt.

Genäht ist die Tasche relativ fix, alle Teile braucht man nur ausschneiden znd dann kann es schon mit dem Nähen losgehen. Aus meinem Set habe ich zwei Taschen genäht. Eine mit Paspel, eine ohne.

Bei der zweiten habe ich auch 2 Zipper auf den Reißverschluss gefädelt, so kann man die Tasche besser öffnen. Und ich überlege tatsächlich ob ich die erste nochmal an einer Seite auftrenne, um auch einen zweiten Zipper aufzufädeln.

Das Zusammennähen mit der zusätzlichen Paspel war etwas kompliziert und ist an ein paar Stellen nicht ganz so schön geworden. Fällt aber insgesamt nicht wirklich auf.