Im Alltag geht es meist um „weniger und bewusster“, also Plastik sparen und dort wo es sinnvoll ist akzeptieren. Seit mehreren Jahren versuche ich eigentlich in allen Bereichen, Plastik zu vermeiden oder zumindest einzusparen. Ein paar Beispiele:
Gehäkelte Säckchen im Badezimmer
Schon länger nutze ich feste Haarspülung und Shampoo. Das Stück wird in den nassen Händen schnell rutschig, flutscht weg und dann muss es auch immer gut trocknen. Kurz nachgedacht, dann hatte ich die Lösung: kleine gehäkelte Säckchen aus weißem Baumwollgarn. Die habe ich ohne Anleitung nach Gefühl gehäkelt, passt und erfüllt den Zweck. Das feste Stück wandert einfach in das Säckchen. Unter der Dusche lässt es sich durch die Struktur wunderbar aufschäumen, rutscht nicht aus der Hand und nach dem Verwenden hänge ich es einfach an der Kordel auf. So trocknet die Spülung oder das Shampoo perfekt und hält länger.

Einkaufstaschen
Beim Einkaufen habe ich sowieso immer einen Beutel dabei, zum Beispiel die bunte zusammenfaltbare Tasche, genäht von einer Freundin für mich.


Und ich habe eine ziemlich große Auswahl an Einkaufsbeuteln von verschiedenen Konferenzen, oder an besonderen Orten gekauft oder geschenkt bekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals ohne eigenem Beutel beim Einkaufen waren, schon als Kinder. Eine kleine Auswahl zeige ich euch:







Ich könnte jetzt noch viele weitere Beispiele wie Bienenwachstücher, Gemüsenetze, Mehrwegflaschen usw. aufzählen. Das Gemeinsame daran ist immer: Weniger wegwerfen, nachhaltig einkaufen, praktikable Lösungen für den Alltag – ich glaube darum geht es.
Damit habe ich mir den Haken im Bingofeld „Plastik? Nein Danke“ jetzt hoffentlich verdient. Und zweimal Bingo! darf ich auch rufen.
