Hemdblusenkleid Elsenschwester wird zur blauen Frühlingsbluse

Ich habe ein weiteres Upcycling-Projekt umgesetzt. Das vor einigen Jahren genähte Hemblusenkleid Elsenschwester war zu eng geworden und hing nur noch im Schrank. Viel zu schade um den tollen blauen Tencelstoff.

Der Stoff ist ein richtig schöner hellblauer Tencel mit einem wunderbaren Tragegefühl. Ich wollte deshalb auf jeden Fall aus dem nicht mehr getragenen Kleid Elsenschwester ein neues Kleidungsstück machen.

Eine Bluse sollte es werden. Dafür habe ich die Nahttaschen aufgetrennt, dann die Seitennaht geöffnet und das Blusenkleid auf Blusenlänge abgeschnitten.

Die rückwärtigen Naht habe ich ebenfalls bis hoch zur Passe aufgetrennt und dort einen Keil eingesetzt. Dann habe ich die endgültige Länge bestimmt und die Bluse gesäumt. Fertig ist ein schönes Teil.

Die Bluse passt auch perfekt zur Ü30 Bloggeraktion für März: blau die Farbe des Monats März. Und denke ich an diese schöne Bluse denke ich an den Frühling und verlinke auch noch beim Jahresbingo von Anita.

Außerdem verlinke ich mein Upcycling-Projekt auch bei der Nachhaltigkeitsparty.

Kein Jahresrückblick – dafür ein vielleicht neues Lieblingsteil

Ich habe mal wieder gestrickt. Bei Instagram habe ich einige gestrickte Westen / Pullunder gesehen und mir gedacht, das könnte ein neues Winterprojekt für mich werden.

Wie nennt man das nun, Weste, Pullunder, Slip over … egal. Mein fertiges Strickstück gefällt mir richtig gut und wird bestimmt ein neues Lieblingsteil, ich möchte es kaum noch ausziehen. Leider gibt’s noch keine besseren Bilder, aktuell liegt der Pullunder gewaschen zum Trocknen.

Mit dem Stricken habe ich schon im November begonnen, für Weihnachten hat es ganz knapp nicht mehr gereicht. Aber in den Tagen nach Weihnachten habe ich die „Driftwood Vest“ noch fertig gemacht.

Die Wolle ist ein Gemisch mit Alpaka, die von einem anderen Projekt noch übrig war. Die Knöpfe sind auch aus meinem Fundus.

Das Strickmuster ist ein kostenloses Design von Drops Design. Gestrickt wird von vorne unten in einem Stück nach oben und dann das Hinterteil wieder bis unten. Nur die Halsblende wird dann am Ende noch angestrickt.

Einen kurzen Rückblick habe ich im Oktober schon gemacht. Wen es interessiert hier entlang bitte.

Ich wünsche euch allen ein gutes und glückliches neues Jahr und viele tolle MeMade Projekte. Und damit geht’s rüber zum MMM.

WKSA 2024 Zwischenstand: Gizeh Hose – Fibre Mood

Der Start mit der Fibremood Hose Gizeh war ganz gut. Zuschnitt und erste Schritte sind schnell gemacht, doch dann warten erste Probleme …. aber alles der Reihe nach.

Die Größenwahl war etwas schwierig für mich. Laut Maßtabelle habe ich das Schnittmuster dann in 50 erstellt.

Aber beim Zuschnitt musste ich etwas puzzeln, denn mein Stoff hatte nur 1,5m. Ursprünglich war er für eine andere Hose gedacht. Zuschneiden musste ich dann ohne Nahtzugabe und zusätzlich habe ich auch noch den Seitenstreifen in 2 Teile geschnitten. Also ist die Ausgangslage eigentlich eher eine 48.

Den Bund habe ich noch nicht zugeschnitten. Das messe ich nach, dann wenn ich mit der Hose soweit bin. Ich habe oft gelesen, dass der Bund sehr knapp oder zu kurz ist. Da mein Stoff knapp ist, kann ich Teile nicht mehrmals zuschneiden.

Die Reihenfolge wie die Hose genäht wird, kannte ich bisher nicht. Aber warum nicht, also startete ich wie vorgesehen mit den vorderen Taschen und dann dem Reißverschluss. Soweit so gut, klappte alles wie vorgesehen und sieht gut aus. Sogar besser als bisher bei Hosen, wo ich den Reißverschluss erst immer ziemlich am Ende in die fast fertige Hose eingenäht habe.

Ich habe tatsächlich die schriftliche Anleitung auf der Fibremood Seite bisher nicht gebraucht, die Bilder in der Zeitschrift waren für mich ausreichend.

Als nächsten Schritt habe ich das linke Hosenbein zusammengeheftet, um einen ersten Eindruck vom Sitz und der Passform der Hose zu bekommen. Ich wollte vermeiden die Hose erst im allerletzten Schritt das erste Mal anzuprobieren und dann womöglich größere Teile aufzutrennen.

Zum Glück, denn da ist schon das erste Problem sichtbar: die Hose ist für mich viel zu viel Highwaist. Mein Oberkörper ist kurz, die Hose ginge fast bis zum BH wenn ich sie so fertignähen würde. Jetzt ist guter Rat teuer….

Ich habe hin und her überlegt, werde aber wohl alles wieder auftrennen müssen, denn den Metallreißverschluss kann ich nicht von oben kürzen. Auch die vorderen Taschen muss ich auftrennen. Der Plan ist oben mindestens 5cm Höhe wegzunehmen.

Mal schauen wie es den anderen Mädels so ergeht mit ihren Projekten. Hier geht es rüber zum WKSA beim MeMadeMittwoch.

WKSA 2024 – Projektvorstellung

In diesem Jahr möchte ich zum ersten Mal beim WKSA mitmachen. Mal schauen ob ich alles in der vorgegebenen Zeit schaffe und welche Erfahrungen ich bei dem Sew-along machen werde.

Nach längerem Überlegen habe ich mich für die Hose Gizeh aus der Fibre Mood 30 entschieden. Es ist eine Barrelleg Hose. Zu letzt habe ich die Ballonleg aus der Ottobre 2/24 genäht und möchte jetzt noch einen weiteren Barrelleg Schnitt testen.

Es wird mein erstes Kleidungsstück nach einem Fibremood Schnittmuster. Es wird also zuerst die Frage zu lösen sein, welche Größe ich zuschneide und dann welche weiteren Anpassungen noch auf mich warten. Ich habe im Vorfeld viel zur Gizeh Hose gelesen und erfahren dass sie eher klein ausfällt. Da werde ich genau messen müssen und dann entscheiden.

Die Hose soll aus einem dunkelblauen, minimal elastischen Jeansstoff entstehen. Diesen habe ich bereits Mitte des Jahres bei Buttinette gekauft, mit dem Ziel daraus eine Hose zu nähen.

Wenn die Zeit reicht möchte ich dazu einen bequemen Sweater nähen. Und zwar entweder den cropped Sweater Nr.4 aus der Ottobre 2/2024. Oder aus der Ottobre 5/2018 die Nr.16. Bei diesem Sweater gefallen mir die Ärmel richtig gut. Allerdings denke ich dass mein Stoff für die Falten zu dick sein könnte.

Den wunderbar flauschigen Sweatstoff in grau-melange habe ich zuletzt bei Driessenstoffen gekauft.

Ich bin schon gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen am WSKA 2024 nähen werden. Hier entlang.

Makramee-Projekte: Spiegel, Windlicht, Lampe

Meine Schwester hat mir vor 3 Jahre ein Makramee Buch geschenkt. Die ersten Versuche haben soviel Spaß gemacht, dass mittlerweile schon einige schöne Makramee Dinge entstanden sind.

Makramee Spiegel selbermachen

Bei DIY Carinchen habe ich einen tollen Makrameespiegel gesehen. Das passende Garn, einen Metallring und einen Spiegel hatte ich schon. Die Anleitung ist leicht verständlich.

Wenn alles festgeknüpft ist werden die Ende ausgefranst, gekämmt und grob auf Länge geschnitten. Dann habe ich alles mehrmals mit Haarspray fixiert und danach alles in die endgültige Form geschnitten.

Der Makrameering wird abschließend mit Heißkleber auf dem Spiegel befestigt.

Makramee Windlicht selbermachen

Eines meiner ersten Makramee Basteleien ist dieses tolle Windlicht. Man braucht ein passendes Glas und Makrameegarn. Hier bei mir ein 3mm Baumwollgarn gezwirnt. Mit wenigen Basisknoten entsteht dann relativ schnell ein tolles Dekoobjekt. Inspiration und einfache Anleitungen findet man bei YouTube und Pinterest.

Makramee Nachttischlampe upcyceln

Meine Tante hatte den Lampenfuß einer Nachttischlampe übrig. Der Schirm war kaputt gegangen. Der schöne Porzellanfuß war viel zu schade für den Müll. Da hatte ich eine Idee.

Ich habe im Internet einen passenden Drahtschirm für die Lampe bestellt und dann mit Garnresten, die von einem anderen Projekt übrig waren, den Schirm beknotet. Das Muster habe ich mir selbst ausgedacht. Neben dem Makrameegarn habe ich noch einige Holzperlen verarbeitet.

Makramee Lampenschirm selber machen

Ich habe noch zwei weitere Makrameelampen gemacht.

Die erste ist eine große Hängematte. Die Anleitung dazu hatte ich aus einem Buch. Man braucht natürlich passendes Makrameegarn und dazu noch verschiedene Ringe.

Während des Knüpfens sollte die Arbeit hängen. Ich habe dafür die Aufhängen unseres Hängesessels genutzt.

Die zweite Lampe ist ähnlich entstanden wie die Nachttischlampe. Meine Schwester hatte einen großen Ikea Lampenfuß übrig, den sie nicht mehr brauchte.

Das Muster habe ich mir aus einem Makramee Musterbuch ausgesucht. Das schwierigste bei diesem Projekt war, die passende Länge der Makrameeschnüre zu berechnen.

Makramee Hängetisch knüpfen

Aus dem gleichen Buch wie die große Hängelampe ist auch dieser Hängetisch.

Mit dem passenden Tablett hatte ich richtig Glück. Das schöne Stück habe ich günstig bei Kleinanzeigen gefunden.

Puppenkleidung nach dem Freebook von Firlefanz

Geschenke für meine Nichte sind immer ein etwas schwieriges Thema. Da kam der Gedanke Puppenkleidung zu nähen.

Meine Nichte hat eine Puppe und sie liebt es sie an- und auszuziehen. Damit die Kleine etwas mehr Auswahl bei der Puppenkleidung hat, habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und ein paar Puppenkleider genäht.

Schnittmuster waren im Internet schnell gefunden. Aus dem tollen Freebook Puppenjumper 2.0 von Firlefanz kann man unterschiedliche Dinge nähen, angefangen von einem Puppenoverall, Puppenpullover, Puppenjacke, Puppenkleid und sogar einen Puppenschlafsack.

Da die Puppe sehr dünn ist, musste ich die kleinste Größe noch etwas anpassen. Das war aber kein großes Problem. Ich habe ein Kleid, eine Winterjacke und nach eigenem Schnitt ein Stirnband, einen Schal sowie Handschuhe genäht.

An Weihnachten war die Freude groß und die Puppe durfte direkt mit neuer Winterkleidung im Buggy spazieren fahren.

Schmuckschale aus lufttrocknender Modelliermasse selbermachen

Schon länger lag eine Packung lufttrocknende Modelliermasse im Regal. Und dann habe ich bei Instagram etwas gesehen, das ich ausprobieren wollte: eine kleine Schale für Schmuck oder Schlüssel.

Der erste Gang war in den Garten an die Weinpflanze, um ein schönes passendes Blatt auszuwählen.

Die Modelliermasse habe ich dünn ausgerollt und dann das Blatt fest darauf gedrückt. Den Blattabdruck habe ich anschließend mit einem Cuttermesser entlang des Randes vorsichtig ausgeschnitten. Dann habe ich das „Blatt“ in eine kleine Schüssel gelegt, um die Modelliermasse in die gewünschte Form zu bringen. Und dann hieß es warten, bis die Masse komplett ausgetrocknet war.

Die getrocknete Schale in Blattform habe ich dann mit Acrylfarbe bemalt und auch wieder gut trocknen lassen. Die Form kann abschließend noch mit Klarlack besprüht werden, dann ist die Farbe besser haltbar. Fertig!

Die fertige Blattschale habe ich dann passend an eine befreundete Winzerin verschenkt.

Häkellampe Luna – Handemade Kultur

Diese tolle Häkellampe Luna habe ich bei Handmade Kultur gesehen und hatte sofort Lust sie zu häkeln.

Zugegeben: das war ein etwas aufwändigeres Häkelprojekt für mein Näh- und Kreativzimmer. Aber es hat sich gelohnt!

Die Idee zur Lampe bekam ich durch den Adventskalender von Handmade Kultur. Die Anleitung für die Häkellampe Luna war hinter einem der Türchen versteckt.

Ich habe mit einem dünnen weißen Garn gehäkelt, das ich noch zuhause hatte. Die Lampe besteht aus verschiedenen Sechsecken und Fünfecken für die es mehrere unterschiedliche Designs gibt. In der Auswahl ist man völlig frei, lediglich die Anzahl der Fünf- und Sechsecke ist festgelegt, so dass am Ende eine Kugel entsteht.

Nachdem alles fertig gehäkelt war, habe ich alle Teile zusammengenäht und nur an einer Stelle die Kugel offengelassen, durch die später die Lampenfassung eingeführt wird.

Die nächste Herausforderung war dann, einen passend großen Ballon zu finden. Auf den aufgeblasenen Ballon wird dann die Lampe gespannt und mit Stoffseife mit höchstem Stärkegrad mehrmals richtig nass eingepinselt.

Nachdem alles gut durchgetrocknet war, konnte die Lampe in mein Nähzimmer einziehen.

Upcycling: Türkranz für Weihnachten

Kurz vor Weihnachten ist es passiert. Der Kugelkranz ist kaputt und hat viele Kugeln verloren. Was nun?

Wegwerfen oder ein neues Upcycling-Projekt. Ich hatte da eine Idee.

Wollreste gibt’s hier genug.. Also raus mit den Pompom-Maker und wickeln……

Farblich habe ich mich für weiß, rot, orange und grün entschieden. Die Fäden habe ich länger gelassen und die Pompoms damit direkt an den Draht des Kranzes fest gebunden.

Am Schluss habe ich noch eine kurze Lichterkette mit kleinen Kugeln in den Kranz gewickelt und das kleine Batteriefach hinten versteckt.

So ist ein toller neuer Türkranz entstanden, der in der Weihnachtszeit die Korridortüre schmückt.

Geldbeutel Portmoney Genius – Wittsich

Eine neue Näh-Herausforderung für mich: ein Geldbeutel. Und nicht irgendeinen, sondern einen mit viel Platz und verschiedenen Fächern. Der Portmoney Genius von Wittsich sollte es werden.

Das Wichtigste bei diesem aufwändigen Näh-Projekt: exaktes Nähen, bügeln und Geduld.

Die schwarz weißen Innenstoffe hatte ich im Bestand, weiß nicht mehr woher. Den lila Korkstoff habe ich bei Fräulein Fiine im Laden gekauft, den es leider nicht mehr gibt mittlerweile.

Entstanden ist ein kleines Meisterwerk. Aber seht selbst auf den Bildern.

Update 3 Jahre später: der Geldbeutel ist immer noch im Einsatz und sieht auch immer noch gut aus