Ein paar Geburtstage stehen an, da hab ich mal wieder ein paar Karten gebastelt.
Dafür habe ich meinen Plotter mal wieder aus dem Schrank geholt und mit blauer und rosegoldener Folie ein paar Schriftzüge „Happy birthday“ heiß foliert.
Aus einem Rest Musterkarton, einem winzigen Streifen goldenem Glitzerpapier und Resten von weißem und pinkem Karton habe ich zusammen mit drei dunkelblauen Kartenrohlingen dann drei ähnliche Geburtstagskarten erstellt. Sowas kann man immer gut auf Vorrat haben und meine Vorräte waren schon länger aufgebraucht.
Ich bin immer noch auf der Suche nach einem guten Hosen-/Jeans-Schnittmuster. Und so habe ich mal wieder ein neues Jeans-Schnittmuster ausprobiert.
Das Schnittmuster der Hose ist von Schnittmuster Berlin. Ich habe die Hose bei Instagram entdeckt und mich influencen lassen. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen (das Feld kreuze ich doch gleich im Jahresbingo von Antentanni an) scrolle ich ganz gerne mal durch das Internet auf der Suche nach neuen Schnittmustern. Die Beispiele der Hose Nuru auf Instagram haben alle wirklich gut ausgesehen, so dass ich mir das Schnittmuster gekauft habe. Jetzt hatte ich endlich die Muße, die Hose auch zu nähen.
Genäht habe ich Größe 46 ohne Anpassungen. Die Taschen vorne klaffen leider auf. Entweder ich habe etwas falsch gemacht oder es ist tatsächlich ein Problem des Schnittes – oder auch meiner Körperform, dass die Hose genau in diesem Bereich bei mir nicht richtig sitzt. Bei den vielen Beispielen auf Instagram kann man leider nicht erkennen ob es ein allgemeines Problem ist, weil die Trägerinnen auf den Fotos oft die Hände in den Taschen haben. Hat jemand von euch die Hose schon genäht und ein ähnliches Problem?
Der Stoff ist ein dunkelblauer elastischer Denim aus meinem Vorrat. Ich habe absolut keine Ahnung mehr woher ich ihn habe. Die 2 m haben gerade so ausgereicht.
Die Anleitung ist ok. Etwas seltsam fand ich, dass man den Saum der Hose nähen soll, bevor man diese anprobieren kann. Habe ich nicht gemacht, da ich meistens kürzen muss. Tatsächlich habe ich die Hose dann um 8 cm gekürzt. Auch dass für die Bilder in der Anleitung mit schwarzem Stoff genäht wurde finde ich etwas unglücklich, da man manche Dinge so nicht wirklich gut erkennen kann.
Die Passform finde ich ok, bis auf das Problem mit den Taschen. Allerdings sitzt die Hose auch sehr Highwaist. Für meinen Geschmack schon fast etwas zu hoch für mich. Sollte ich die Hose wirklich noch ein weiteres Mal nähen, würde ich versuchen die Taschen irgendwie zu ändern oder noch exakter zu nähen. Und auch einen farblich ähnlichen Stoff für den Taschenbeutel nutzen….
Die T-shirts sind auch selbst genäht. Das Shirt ist vermutlich aus einer sehr alten Burda Zeitschrift, ich habe es schon ewig. Leider wird der Stoff langsam an manchen Stellen dünn. Die Bluse ist „all my loving“ aus der Ottobre Woman 2/2021 mit langen Ärmeln und etwas abgewandeltem Vorderteil. Den tollen Viskosestoff habe ich vor einigen Jahren bei einer Ladenauflösung im Sale ergattert.
Ich werde die Hose sicherlich tragen. Die Form mit den sehr weiten Beinen ist gewöhnungsbedürftig. Vermutlich wird sie wegen der Taschen und des sehr hohen Sitzes kein absoltes Lieblingsteil werden.
In meinem Kleiderschrank lag schon länger ein kunterbuntes T-Shirt. Daran habe ich jetzt eine Kleinigkeit geändert.
Oft getragen habe ich es bisher nicht. Und als ich jetzt meine Sommerkleidung sortiert habe ist mir das T-shirt wieder in die Hände gefallen.
Der Stoff ist ein Design von Hamburger Liebe. Das Schnittmuster irgendein Basis-Shirt aus einer Ottobre Woman. Die aufgenähte Brusttasche fand ich ja anfangs ganz schön, mittlerweile gefiel sie mir aber nicht mehr. Also ran an den Nahttrenner und ab damit. Nach einem Waschgang sind auch die Einstichlöcher verschwunden.
Jetzt trage ich das ziemlich bunte Shirt wieder lieber und mache dafür im Jahresbingo bei Anita ein Kreuz bei Kunterbunt.
Für dieses Projekt kam die Inspiration von meiner Schwester. Sie hat mir das Häkelpaket God save the Queen zu Weihnachten geschenkt. Also nix wie an die Nadel und losgehäkelt.
Losgelegt habe ich mit dem Corgi, dem treuen Begleiter der Queen. Normalerweise häkle ich eher größere Dinge, die kleinen Teile des Hundes bestehen teilweise nur aus wenigen Maschen. Doch nichtsdestotrotz war der Hund relativ schnell fertig.
Es dauerte dann eine Weile bis ich die Muse hatte, auch mit der Queen zu starten. Die Einzelteile der Queen waren relativ schnell gehäkelt. Fehlte dann nur noch das Ausstopfen und Zusammennähen. Der Kopf der Queen ist relativ schwer. Deshalb kann sie nicht richtig frei stehen. Im Bücherregal macht das aber nichts.
Weil noch Wolle übrig war, habe ich kurzerhand noch einen zweiten Hund gehäkelt. Jetzt hat „her majesty“ zwei Begleiter. Die Augen des zweiten Corgis sind aufgestickt, weil ich keine Einsteckaugen auf Vorrat zuhause hatte.
Blusen habe ich lange nicht mehr genäht und somit auch nicht im Schrank. Denn Kaufblusen passen meistens eher nicht. Jetzt hab ich mit der Tirza Bluse aus der FibreMood 31 einen neuen Versuch gestartet.
Zuerst habe ich aus einem größeren Reststück von dunkelblauem Musselinstoff eine Probe-Bluse in Größe L ohne Änderungen (außer dem hinzugefügten „Untertritt“) genäht. Sie ist ganz ok geworden und durchaus tragbar. Ich habe trotzdem einige Optimierungen ausgemacht.
Schnittanpassungen:
FBA mit Pivot and Slide, ca. 2 cm
Verlängerung um etwa 5 cm
Eine Schleife mehr, damit die Bluse unten besser geschlossen ist
Integration eines „Untertritts“ vorne, denn ich wollte nicht so gerne immer etwas darunter tragen müssen oder nackte Haut zeigen. Die Idee ist nicht von mir. Das habe ich auf Instagram bei Sue Stoney gesehen.
Nachdem ich am Schnittmuster die Änderungen gemacht hatte, ging es an den Zuschnitt mit einem tollen Viskosestoff „Daytona Palmen“ von Swafing, gekauft vor einigen Jahren in einem Stoffladen vor Ort, den es leider nicht mehr gibt.
Die Bluse lässt sich ganz gut nähen, auch das Wenden der Bindebänder hat ganz gut funktioniert.
An den Ärmeln habe ich vorne ein Gummiband eingezogen. Bänder wären mir hier unpraktisch vorgekommen.
Beim BINGO von antetanni kann ich damit teilnehmen, denn die Palmen sind auf jeden Fall etwas mit Blättern. Und damit mache ich mein viertes Kreuzchen.
Auch bei MeMadeMittwoch bin ich mit dieser Tirza Bluse dabei. Und jetzt schaue ich mal, was die anderen Sewistas heute auf dem virtuellen Laufsteg präsentieren.
Ich habe ein weiteres Upcycling-Projekt umgesetzt. Das vor einigen Jahren genähte Hemblusenkleid Elsenschwester war zu eng geworden und hing nur noch im Schrank. Viel zu schade um den tollen blauen Tencelstoff.
Der Stoff ist ein richtig schöner hellblauer Tencel mit einem wunderbaren Tragegefühl. Ich wollte deshalb auf jeden Fall aus dem nicht mehr getragenen Kleid Elsenschwester ein neues Kleidungsstück machen.
Eine Bluse sollte es werden. Dafür habe ich die Nahttaschen aufgetrennt, dann die Seitennaht geöffnet und das Blusenkleid auf Blusenlänge abgeschnitten.
Die rückwärtigen Naht habe ich ebenfalls bis hoch zur Passe aufgetrennt und dort einen Keil eingesetzt. Dann habe ich die endgültige Länge bestimmt und die Bluse gesäumt. Fertig ist ein schönes Teil.
Ich habe mal wieder gestrickt. Bei Instagram habe ich einige gestrickte Westen / Pullunder gesehen und mir gedacht, das könnte ein neues Winterprojekt für mich werden.
Wie nennt man das nun, Weste, Pullunder, Slip over … egal. Mein fertiges Strickstück gefällt mir richtig gut und wird bestimmt ein neues Lieblingsteil, ich möchte es kaum noch ausziehen. Leider gibt’s noch keine besseren Bilder, aktuell liegt der Pullunder gewaschen zum Trocknen.
Mit dem Stricken habe ich schon im November begonnen, für Weihnachten hat es ganz knapp nicht mehr gereicht. Aber in den Tagen nach Weihnachten habe ich die „Driftwood Vest“ noch fertig gemacht.
Die Wolle ist ein Gemisch mit Alpaka, die von einem anderen Projekt noch übrig war. Die Knöpfe sind auch aus meinem Fundus.
Das Strickmuster ist ein kostenloses Design von Drops Design. Gestrickt wird von vorne unten in einem Stück nach oben und dann das Hinterteil wieder bis unten. Nur die Halsblende wird dann am Ende noch angestrickt.
Einen kurzen Rückblick habe ich im Oktober schon gemacht. Wen es interessiert hier entlang bitte.
Ich wünsche euch allen ein gutes und glückliches neues Jahr und viele tolle MeMade Projekte. Und damit geht’s rüber zum MMM.
Der Start mit der Fibremood Hose Gizeh war ganz gut. Zuschnitt und erste Schritte sind schnell gemacht, doch dann warten erste Probleme …. aber alles der Reihe nach.
Die Größenwahl war etwas schwierig für mich. Laut Maßtabelle habe ich das Schnittmuster dann in 50 erstellt.
Aber beim Zuschnitt musste ich etwas puzzeln, denn mein Stoff hatte nur 1,5m. Ursprünglich war er für eine andere Hose gedacht. Zuschneiden musste ich dann ohne Nahtzugabe und zusätzlich habe ich auch noch den Seitenstreifen in 2 Teile geschnitten. Also ist die Ausgangslage eigentlich eher eine 48.
Den Bund habe ich noch nicht zugeschnitten. Das messe ich nach, dann wenn ich mit der Hose soweit bin. Ich habe oft gelesen, dass der Bund sehr knapp oder zu kurz ist. Da mein Stoff knapp ist, kann ich Teile nicht mehrmals zuschneiden.
Die Reihenfolge wie die Hose genäht wird, kannte ich bisher nicht. Aber warum nicht, also startete ich wie vorgesehen mit den vorderen Taschen und dann dem Reißverschluss. Soweit so gut, klappte alles wie vorgesehen und sieht gut aus. Sogar besser als bisher bei Hosen, wo ich den Reißverschluss erst immer ziemlich am Ende in die fast fertige Hose eingenäht habe.
Ich habe tatsächlich die schriftliche Anleitung auf der Fibremood Seite bisher nicht gebraucht, die Bilder in der Zeitschrift waren für mich ausreichend.
Als nächsten Schritt habe ich das linke Hosenbein zusammengeheftet, um einen ersten Eindruck vom Sitz und der Passform der Hose zu bekommen. Ich wollte vermeiden die Hose erst im allerletzten Schritt das erste Mal anzuprobieren und dann womöglich größere Teile aufzutrennen.
Zum Glück, denn da ist schon das erste Problem sichtbar: die Hose ist für mich viel zu viel Highwaist. Mein Oberkörper ist kurz, die Hose ginge fast bis zum BH wenn ich sie so fertignähen würde. Jetzt ist guter Rat teuer….
Ich habe hin und her überlegt, werde aber wohl alles wieder auftrennen müssen, denn den Metallreißverschluss kann ich nicht von oben kürzen. Auch die vorderen Taschen muss ich auftrennen. Der Plan ist oben mindestens 5cm Höhe wegzunehmen.
Mal schauen wie es den anderen Mädels so ergeht mit ihren Projekten. Hier geht es rüber zum WKSA beim MeMadeMittwoch.
In diesem Jahr möchte ich zum ersten Mal beim WKSA mitmachen. Mal schauen ob ich alles in der vorgegebenen Zeit schaffe und welche Erfahrungen ich bei dem Sew-along machen werde.
Nach längerem Überlegen habe ich mich für die Hose Gizeh aus der Fibre Mood 30 entschieden. Es ist eine Barrelleg Hose. Zu letzt habe ich die Ballonleg aus der Ottobre 2/24 genäht und möchte jetzt noch einen weiteren Barrelleg Schnitt testen.
Es wird mein erstes Kleidungsstück nach einem Fibremood Schnittmuster. Es wird also zuerst die Frage zu lösen sein, welche Größe ich zuschneide und dann welche weiteren Anpassungen noch auf mich warten. Ich habe im Vorfeld viel zur Gizeh Hose gelesen und erfahren dass sie eher klein ausfällt. Da werde ich genau messen müssen und dann entscheiden.
Die Hose soll aus einem dunkelblauen, minimal elastischen Jeansstoff entstehen. Diesen habe ich bereits Mitte des Jahres bei Buttinette gekauft, mit dem Ziel daraus eine Hose zu nähen.
Wenn die Zeit reicht möchte ich dazu einen bequemen Sweater nähen. Und zwar entweder den cropped Sweater Nr.4 aus der Ottobre 2/2024. Oder aus der Ottobre 5/2018 die Nr.16. Bei diesem Sweater gefallen mir die Ärmel richtig gut. Allerdings denke ich dass mein Stoff für die Falten zu dick sein könnte.
Den wunderbar flauschigen Sweatstoff in grau-melange habe ich zuletzt bei Driessenstoffen gekauft.
Ich bin schon gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen am WSKA 2024 nähen werden. Hier entlang.
Meine Schwester hat mir vor 3 Jahre ein Makramee Buch geschenkt. Die ersten Versuche haben soviel Spaß gemacht, dass mittlerweile schon einige schöne Makramee Dinge entstanden sind.
Makramee Spiegel selbermachen
Bei DIY Carinchen habe ich einen tollen Makrameespiegel gesehen. Das passende Garn, einen Metallring und einen Spiegel hatte ich schon. Die Anleitung ist leicht verständlich.
Wenn alles festgeknüpft ist werden die Ende ausgefranst, gekämmt und grob auf Länge geschnitten. Dann habe ich alles mehrmals mit Haarspray fixiert und danach alles in die endgültige Form geschnitten.
Der Makrameering wird abschließend mit Heißkleber auf dem Spiegel befestigt.
Makramee Windlicht selbermachen
Eines meiner ersten Makramee Basteleien ist dieses tolle Windlicht. Man braucht ein passendes Glas und Makrameegarn. Hier bei mir ein 3mm Baumwollgarn gezwirnt. Mit wenigen Basisknoten entsteht dann relativ schnell ein tolles Dekoobjekt. Inspiration und einfache Anleitungen findet man bei YouTube und Pinterest.
Makramee Nachttischlampe upcyceln
Meine Tante hatte den Lampenfuß einer Nachttischlampe übrig. Der Schirm war kaputt gegangen. Der schöne Porzellanfuß war viel zu schade für den Müll. Da hatte ich eine Idee.
Ich habe im Internet einen passenden Drahtschirm für die Lampe bestellt und dann mit Garnresten, die von einem anderen Projekt übrig waren, den Schirm beknotet. Das Muster habe ich mir selbst ausgedacht. Neben dem Makrameegarn habe ich noch einige Holzperlen verarbeitet.
Makramee Lampenschirm selber machen
Ich habe noch zwei weitere Makrameelampen gemacht.
Die erste ist eine große Hängematte. Die Anleitung dazu hatte ich aus einem Buch. Man braucht natürlich passendes Makrameegarn und dazu noch verschiedene Ringe.
Während des Knüpfens sollte die Arbeit hängen. Ich habe dafür die Aufhängen unseres Hängesessels genutzt.
Die zweite Lampe ist ähnlich entstanden wie die Nachttischlampe. Meine Schwester hatte einen großen Ikea Lampenfuß übrig, den sie nicht mehr brauchte.
Das Muster habe ich mir aus einem Makramee Musterbuch ausgesucht. Das schwierigste bei diesem Projekt war, die passende Länge der Makrameeschnüre zu berechnen.
Makramee Hängetisch knüpfen
Aus dem gleichen Buch wie die große Hängelampe ist auch dieser Hängetisch.
Mit dem passenden Tablett hatte ich richtig Glück. Das schöne Stück habe ich günstig bei Kleinanzeigen gefunden.