Rückblick 2025 & Ausblick 2026

Es ist der erste MeMadeMittwoch im neuen Jahr. Da blicken wir traditionell zurück auf das Vergangene. Es gibt aber auch bereits einen kleinen Ausblick auf das neu vor uns liegende Jahr und all die kreativen Projekte, die auf uns warten.

In 2025 habe ich einiges genäht bzw. umgearbeitet und ich bin selbst verwundert wie viel es tatsächlich war. Die allermeisten Sachen davon trage ich tatsächlich auch regelmäßig und es sind keine Schrankleichen entstanden.

  • 9 Jacken
  • 9 Shirts
  • 3 Pullis, 1 Sweatjacke
  • 5 Hosen
  • 3 Blusen
  • 3 Westen
  • 1 Kleid
  • 1 Rock
  • 1 Blazer

Insgesamt 36 Kleidungsstücke. Außerdem habe ich 2 Moonbag Luna Taschen, 5 Kissenbezüge für die Küche, 2 Leseknochen, 2 Weihnachtssäckchen, eine Kinderweste für meinen Neffen und eine Steppjacke für meine Nichte genäht. 1 Jacke und 1 Tasche waren für meine Schwester. Die Leseknochen habe ich zu Weihnachten verschenkt. Fast alles habe ich hier im Blog gezeigt, außer einer kurzen Schlafshorts und 4 Shirts (2x Vintages lines, Ottobre 5/2016 und 2x Statement, Ottobre 2/2017). Ein Vintage lines Shirt hatte ich beim MeMadeMay nur auf Instagram gezeigt:

7 Schnittmuster waren aus einer Fibre Mood, 12 aus einer Ottobre Woman, 2 aus Ottobre Kids, 3 Schnittmuster von Burdastyle habe ich vernäht sowie 8 Schnitte von anderen Labels.

Und ich habe auch ein bisschen gestrickt: 2 Sophie Scarfs und einen Kapuzenschal. Außerdem hab ich einen Cardigan begonnen, der zur Hälfte fertig ist und mit dem ich 2026 endlich wieder weitermachen möchte. Außerdem ist gerade ein weiterer Kapuzenschal auf den Nadeln, der Cappuccio Scarf von Tanja Steinbach mit dem Ziel weiter Wollreste abzubauen.

Was sagt die WordPress Statistik?

Die 5 meistgelesene Beiträge waren

Insgesamt hatte mein Blog 15.991 Aufrufe von 10.021 Besuchern. Ich habe 60 Beiträge veröffentlicht. Gezählt wurden 62 Likes und 218 Kommentare. Vielen Dank für die Likes und den Austausch über die Kommentare.

Was ist zu einem Lieblingsstück geworden?

Für mich hat sich tatsächlich die im Juli genähte Burdastyle Blouson-Jacke zu einem Liebling entwickelt. Ich habe sie wirklich oft getragen. Eigentlich hatte ich das eher von der FM Jacke Eden erwartet. Die hatte ich aber tatsächlich weniger an, einfach nur weil es mir oft zu kühl für die kürzeren Ärmel war. Auch die Tasche Moonbag Luna ist seit Sommer ein oft und gern genutzter Begleiter. Im Herbst habe ich gerne die Cordjacke Barbara aus der FM 35 getragen, die Ottobre Sweatjacke „Zip Up“ im Leomuster und den FibreMood Sweater Coco. Die T-Shirts waren Dauerbrenner im Urlaub und im Sommer. Auch der erst im Oktober umgearbeitete Windbreaker war im Herbst noch oft im Einsatz. Die erst kürzlich fertiggestellte Fibre Mood Jacke Elsie hat großes Potenzial ein Lieblingsstück zu werden.

Näh-Ausblick für 2026

Für 2026 habe ich eine gut gefüllte To Sew Liste. Sicher werde ich nicht alles davon nähen können, so viel Zeit habe ich gar nicht.

Ein Vorsatz ist es, keine neuen Schnittmuster zu kaufen. Vielmehr möchte ich Schnitte aus vorhandenen Zeitschriften oder digital gekaufte und noch nicht genähte Schnittmuster nähen. Da sollte ich auf jeden Fall fündig werden. Das ist mein erstes Projekt für 2026.

Einige ältere genähte Kleidungsstücke könnten ein Make-Over gebrauchen. Da möchte ich meinen Kleiderschrank überprüfen, welche Stücke ich optimieren oder umarbeiten kann. Zum Beispiel fällt mir da die Hose aus dem WKSA 2024 ein. Ich hatte sie ein paar Mal an, bin aber trotzdem nicht mit ihr warm geworden. Die Hosenbeine fallen irgendwie komisch und sind für meinen Geschmack auch zu kurz. Vielleicht kann ich sie zu einer Bermuda kürzen.

Jeans, Blusen & T-Shirts

Ich möchte auf jeden Fall das Thema Jeans nochmal aufgreifen, denn 1 -2 Jeans könnte ich auf jeden Fall gebrauchen. Und 1 oder 2 Blusen möchte ich auch nähen. Zum Beispiel aus der Ottobre 6/23 die Bluse Papertouch. Die Bluse stand ja auch beim WKSA 2025 schon in der engeren Auswahl. Außerdem möchte ich auch noch ein paar T-Shirts nähen. Das ist zwar eher unspektakulär, aber ein paar gute Basics müssen auch mal sein. Zum Beispiel steht das T-Shirt Clean Cut aus der Ottobre 2/24 schon länger auf meiner Liste. Das Gute: Für viele Projekte habe ich passenden Stoffe im Vorrat.

Weniger kaufen – mehr Vorräte vernähen

Ja, auch weniger Stoffe kaufen und mehr die Stoffe aus dem Vorrat vernähen ist wie immer ein Vorsatz. Dieses Jahr hat es damit ja nicht so ganz geklappt … erst im Frühling der Stoffmarkt in Fürth und dann im Herbst verschiedene Bestellungen für Projekte, die ich bisher nur teilweise oder noch gar nicht umgesetzt habe. Voilà, mein zweites Jahresprojekt für 2026.

Jetzt wünsche ich euch allen noch einen guten Start hinein in kreatives und erfolgreiches Jahr 2026!

Und ich bin schon sehr auf die vielen anderen Berichte beim MeMadeMittwoch Blog gespannt. Vielen Dank an das gesamte Team für die Organisation und dass wir auch 2026 wieder unsere Projekte im MeMadeMittwoch Blog verlinken dürfen.

Auch verlinkt bei der Jahresrückblick-Sammlung von Augensterns Welt.

Jahres-Bingo: Quartal 4 2025

Die Zeit vergeht wie im Flug und fast hätte ich die letzte Zeigewoche beim Jahresbingo verpasst. Hier der abschließende Blick auf meine Bingo-Projekte im vierten und letzten Quartal 2025.

Im Quartal 4 hatte ich nur noch 6 Felder im Bingofeld übrig. Und ich habe es tatsächlich schon Anfang Dezember geschafft, das Jahresbingo von antetanni fertigzustellen. Hier fasse ich für euch nochmal alle bisherigen Beiträge zusammen:

Oversize Feecepulli Finn, genäht aus Feece in grün, weinrot und beige, mit Reißverschluss.
Steppjacke #118, Burdastyle 11/2025 ), genäht aus einem Steppstoff, weiß-grau gestreift mit Rosenmuster und rosa uni. Hier offen getragen mit einem weißen Sophie Scarf.
Windbreaker von Leni P. aus lila Softshell genäht als Jacke.
Blazer Astrid K. aus der Ottobre Woman 5/2023, genäht aus einem hellgrauen Leinenviskosestoff, hier offen getragen.

Anfang des Jahres habe ich ohne große Pläne gestartet mit dem Jahresbingo. Dass ich das Bingofeld vollständig gefüllt habe überrascht mich selber. Mal schauen, ob es 2026 auch so gut läuft. Ich freue mich schon. Und einen großen Dank an Anita für die Organisation der Jahresbingoaktion.

Meine Bingo Beiträge des Jahres 2025 könnt ihr alle nochmal anschauen unter der Kategorie Bingo 2025. Rote Kreuze sind aus dem ersten Quartal, gelbe aus dem zweiten, türkise Kreuze aus dem Dritten und lila war die Farbe im letzten Quartal.

Snowflake Hood Kapuzenschal – Drops Design

Zu Weihnachten hab ich mich auch selber beschenkt und mir einen Kapuzenschal gestrickt.

Schon im November habe ich den Snowflake Hood Kapuzenschal von Drops Design gestrickt. Hier gehts zur Anleitung bei Drops Design. Dafür habe ich zwei Knäuel einer Restwolle, die anscheinend schon sehr lange in der Wollkiste lag, genutzt. Es ist eine braun-beige melierte Wolle, 50% Mohair-Kid, 50% Polyacryl. Insgesamt habe ich ca. 80 Gramm verstrickt.

Gestrickt war der Schal relativ schnell. Aber dann sind noch andere Sachen dazwischen gekommen. So hatte ich erst nach Weihnachten Zeit, die Naht zu schließen und die Fäden zu vernähen. Erste Anprobe – sieht gut aus.

Und dann habe ich den Kapuzenschal direkt zu einem Ausflug Probegetragen. Hat wunderbar gepasst.

Wir waren in einem Ort bei uns in der Nähe. Dort gibt es in diesem Jahr einen Krippenweg mit 30 Stationen. Der Weg ist ca. 4 km lang und führt durch den Ort. Die Krippen sind in Schaufenstern von Gewerbetreibenden, in der Kirche, im Rathaus und in Gärten von Privatpersonen ausgestellt. Die „Stille Nacht“ ist in vielen verschiedenen Facetten dargestellt. Und dafür darf ich direkt ein Kreuzchen beim Weihnachtsfreudenbingo machen.

Am Sonntag vor Weihnachten haben wir im Nachbarort ein Weihnachtshaus besucht. Dort gab es viele Christmas lights zu bestaunen. Damit darf ich auch wieder Bingo! rufen.

Das ist jedes Jahr wieder schön, weil es immer wieder etwas neues zu entdecken gibt.

Der Kapuzenschal passt zu meinen beiden Winterjacken.

Verlinkt auch zur Flickensalat Häkel- und Strickparty, Nachhaltigkeitsparty und bei Creativsalat.

Minions unterm Christbaum

Meine Nichte liebt die Minions und auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk bin ich auf eine Idee gekommen.

Ich wollte ihr die drei Minions Stuart, Bob und Kevin häkeln. Bei einer Recherche im Internet habe ich nach einer Anleitung gesucht und bin fündig geworden. Die Häkel-Anleitung stammt von Judit Guillén vom AmigurumisFanClub, ich habe sie auf dieser Seite gefunden. Dort gibt es die Anleitung in spanisch und englisch. Für besonders schwierige Schritte, wie beispielsweise die Augen gibt es auch eine Bilderanleitung.

Ich habe dann in den vielen Resten Wolle meiner Mama nach den passenden Farben – gelb, blau, schwarz, weiß, grau – gesucht und auch gefunden. Und dann hab ich einfach losgehäkelt.

Gefüllt sind Stuart, Kevin und Bob mit normaler Füllwatte. In die Schuhen habe ich zur Stabilisierung noch kleine Stücke einer dickeren Pappe gesteckt.

Darf ich vorstellen, Stuart:

Bob:

Und Kevin:

Und alle drei Minions

Die Überraschung ist gelungen und meine Nichte hat sich richtig gefreut.

Die Minions unterm Tannenbaum verlinke ich zum Weihnachtsfreudenbingo (underneath the tree) und zur Flickensalat Häkeln und Stricken Linkparty

Steppjacke Mountain Hiker für meine Nichte – Ottobre Kids 4/2016

Von meiner Burda Steppjacke hatte ich noch Stoff übrig. Da dachte ich sofort an eine süße rosa Jacke für meine Nichte als Geschenk.

Als recreate Projekt hatte ich ja im November aus einer Tagesdecke, die ich günstig bei Vinted gekauft habe, eine Steppjacke nach dem Schnittmuster 118 in der Burda 11/2025 für mich genäht. Von der gesteppten Decke war dann noch einiges übrig.

Auswahl des Schnittmusters und Zuschnitt

Und so bin ich auf die Suche nach einem passenden Kinderjacken-Schnittmuster gegangen und habe meine Ottobre Kids durchgeblättert. In der Ausgabe 4/2016 bin ich fündig geworden.

Der Zuschnitt war dann doch ein richtiges Puzzle, aber mit einer Teilung der Vorderteile habe ich es geschafft und alle Teile noch aus den Resten zugeschnitten.

Mehr Sicherheit im Dunklen

Zwischen die geteilten Vorderteile habe ich eine reflektierende Paspel eingenäht. Auf dem Foto sieht man es richtig gut, da ich es mit Blitz aufgenommen habe. So ist meine Nichte in der dunkleren Jahrszeit auf jeden Fall besser zu sehen.

Aufteilung Muster und uni

Für die oberen Vorderteile und den Kragen habe ich die andere, gemusterte Seite des Stoffes genutzt. Für die restliche Jacke die einfarbige Seite in rosa. Das Meiste habe ich mit meinem Obertransportfuß genäht und mit der Ovi versäubert.

Paspeltaschen mit pinkem Reißverschluss

Die beiden Taschen waren ein bisschem frikelig. Bei den dünnen Paspelstreifen aus dem gesteppten Stoff musste ich ganz genau aufpassen, dass ich alle drei Schichten erwische. Für die Reißverschlüsse in den Paspeltaschen hab ich zwei Stücke von einem endlos Reißverschluss aus meinem Vorrat genutzt. Nur einen neuen Zipper habe ich dafür noch benötigt.

Passendes Futter für die Steppjacke

Im Stash hatte ich tatsächlich noch einen passenden Futtertaft in einem rosa/lila Farbton, den ich für das Futter der Steppjacke nutzen konnte.

Meine Nichte hat sich sehr gefreut über ihr Geburtstagageschenk und ich hoffe sie kann die Jacke oft tragen.

Projektübersicht Kinder Steppjacke – das ist drin:

  • Schnittmuster: Steppjacke #26, Ottobre Kids 4/2016, Größe 122
  • Stoff und Zubehör: Reste einer gesteppte Tagesdecke, Vinted; Futtertaft aus dem Vorrat; Jackenreißverschluss altrosa, 50 cm; Endlosreißverschluss pink, 2 Zipper, Gummiband 2,5cm, alles von Snaply
  • Arbeitszeit: ca. 3,5 Stunden
  • Kosten: 6 Euro

The Gift/das Geschenk (zum Geburtstag und nicht zu Weihnachten) – die Kindersteppjacke für meine Nichte – verlinke ich jetzt sehr gerne zum Weihnachtsfreudenbingo.

Auch noch verlinkt bei Creativsalat und der Nachhaltigkeitsparty

Weihnachtskugeln aus Papier

Jingle bells jingle bells jingle all the way…. da fallen mir direkt meine 3D Papier Weihnachtskugeln ein.

Im letzten Jahr habe ich für eine Adventskalenderaktion 24 3D-Papierkugeln für den Christbaum gebastelt. Leider habe ich dann meine eigene Kugel weiterverschenkt und hatte am Ende gar keine mehr für mich selber. Als ich dann für die diesjährige Adventskalenderaktion gebastelt habe ist mir die Kugel wieder eingefallen.

Also habe ich kurzerhand 3 verschiedene Kugeln für mich gemacht.

Ein Motiv sind Glocken, die ich direkt zum Weihnachtsfreudenbingo (Jingle bells) verlinke, das zweite Motiv die Krippe. Die zwei Designs sind von Lori Whitlock mit den Design Store Nummern 452903 und 453623. Im Silhouette Design Store gibt es noch viele weitere Designs.

Das dritte Motiv ist das der letztjährigen „Produktion“ ein Tannenbaum mit Stern an der Spitze. Das Motiv habe ich selber mit der Silhouette Software erstellt. Wenn man die Kugeldatei einmal gekauft hat, kann man im Grunde die 6 Außenteile auch selber gestalten.

Ich habe die Datei insgesamt etwas verkleinert, die Originalgröße war mir persönlich etwas zu groß. Hier ein Vergleich:

Die Kugeln selbst werden nur zusammengesteckt und nicht geklebt. Nur das gelbgoldene Papier für die Kugelhalterung ist aufgeklebt und das weiße Papier ist hinter die 6 Kugelseitenteile geklebt.

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Motiv mir davon am Besten gefällt. Und ihr?

Meine tollen Christbaumkugeln aus Papier verlinke ich auch noch zu Creativsalat und kreativ und froh, ein kleiner Blog.

Jacke Elsie – Fibre Mood 30

Schon als die Fibre Mood Ausgabe 30 erschienen ist, wollte ich die Jacke Elsie nähen. Endlich habe ich genug Motivation gefunden und das Projekt umgesetzt – und jetzt habe ich eine tolle neue Winterjacke.

Den Stoff – ein Sherpa-Feece in der Farbe Karamell – habe ich extra für die Jacke bei Driessenstoffen gekauft. Ich hatte ihn bei Facebook gesehen und sofort an Elsie als eine Kuschel-Plüschjacke für den Winter gedacht. Also habe ich den Stoff direkt im Sommer bestellt. Und passend für die kalte Jahreszeit habe ich jetzt eine tolle neue, kuschelige und warme Winterjacke.

Paspeltaschen und überall Fussel

Die Position der Taschen hatte ich mir mit gut sichtbaren Fäden markiert. So war das Nähen der beiden Taschen kein Problem. Ingesamt ging das Nähen mit dem Obertransportfuß meiner Bernina Nähmaschine wirklich gut. Nur mein Fusselroller war ständig im Einsatz und der Staubsauger hat vorübergehend ein neues Zuhause an meinem Nähplatz bekommen. Genäht habe ich Größe M. Die Jacke hab ich ca. 5cm verlängert und die Ärmel ca. 3cm gekürzt. Sonst keine weiteren Änderungen. Den Reißverschluss hatte ich im Vorrat.

Jackenfutter für Elsie – wie wird die Jacke warm und winddicht?

Den Steppstoff, den ich als Futter verwendet habe, habe ich bei EvLis Needle bestellt. Ich wollte ursprünglich einen Futterstoff selbst mit Volumenvlies absteppen, hatte dann aber zu wenig dünnes Vlies.

Zusätzlich habe ich noch eine Schicht Meida 80 sms Thermovlies zwischen Außenstoff und Futter mitgefasst. Das hatte ich vor längerem gekauft, eigentlich für ein anderes Projekt, das ich aber dann nicht genäht habe. Das Sherpa-Fleece und das Steppfutter alleine wären mir für den Winter zu wenig. Durch die Meida-Schicht soll die Jacke warm und winddicht werden. Ich habe die Futterteile also 2x zugeschnitten, aus Steppstoff und aus Meida. Die Futterteile und die Teile aus Meida habe ich dann wie eine Schicht behandelt.

Mit einem Trick zum perfekten Ergebnis

Vorab hatte ich bei lee_z.sews bei Instagram noch einen smarten Trick gelesen, wie man das Gummiband im Saum einfacher einnähen kann. Und zwar habe ich nach ihrem Hinweis in beiden Ärmeln eine Wendeöffnung offen gelassen. So ist es deutlich einfacher das Gumiband im Saum und auch in den Ärmeln zu fixieren.

Projektübersicht Fibre Mood Jacke Elsie – das ist drin

  • Schnittmuster: Elsie, Fibre Mood 30, Größe M
  • Stoff: Sherpa Fleece, Driessenstoffen; Futter Steppstoff, EvLis Needle; Meida DRY 80 sms Thermovlies, Patchwork Nordlicht
  • Arbeitszeit: 10 bis 12 Stunden, hab nicht so genau mitgestoppt
  • Kosten: 55 Euro

Mein weißer Sophie Scarf passt auch wunderbar zu Elsie. Mein zweiter kuscheliger Sophie Scarf passt ebenfalls dazu.

Und wenn es draussen ganz frisch ist und man sich am liebsten drinnen einkuscheln würde, aber doch das Haus verlassen muss, passt auch mein langer gestreifter Wollschal perfekt zu meiner Kuscheljacke.

Das Meida Thermovlies hält bisher auch was es verspricht. Ich trage die Jacke schon seit zwei Wochen eigentlich ständig. Auch bei den mittlerweile herrschenden Minusgraden hält sie warm. Und der Wind bläst ebenfalls nicht durch.

Mit meiner neuen Elsie Jacke verlinke ich mich jetzt zum letzten MeMadeMittwoch des Jahres. Danke an die Organisatorinnen für dieses tolle monatliche Treffen. Es war mir das gesamte Jahr über eine große Freude, immer am ersten Mittwoch des Monats dabei zu sein.

Meine Kuscheljacke Elsie und die verschiedenen wärmenden selbstgestrickten Schals passen auch perfekt zum aktuellen Motto „Jetzt wirds kuschelig“ bei den Ü30 Bloggern.

Die Jacke verlinke ich auch noch zum Jahresbingo von Antetanni (denk ich an den Winter) und damit habe ich mein Bingofeld tatsächlich vollständig ausgefüllt! Hätte ich im Februar wirklich nicht gedacht und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Für diejenige, die es interessiert: Alle meine Bingo Beiträge aus diesem Jahr findet ihr hier: Bingo 2025

Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke.

Und beim Weihnachtsfreudenbingo passt die Jacke perfekt zu Baby it’s cold outside.

Außerdem läuft ja gerade der Weihnachtskleid Sew along beim MeMadeMittwch Blog. Alle meine Beiträge dazu findet ihr hier: WKSA 2025

Blazer Astrid K. – Ottobre Woman 5/2023

Heute zeige ich zum MeMadeMittwoch das Ergebnis eines schönen slow sewing Projekts: meinen neuen Leinenblazer. So ein Kleidungsstück hat in meiner Garderobe bisher gefehlt.

In meinen vielen Ottobre Zeitschriften bin ich fündig geworden in der Ausgabe 5/2023. Der Blazer Astrid K. war genau das was ich mir vorgestellt habe. Für mein Material brauchte es allerdings einige Anpassungen.

Genäht habe ich Größe 48. Folgende Änderungen habe ich gemacht:

  • FBA 3 cm pro Seite
  • Paspeltaschen mit 2 Paspeln, so kann ich die Klappe auch nach innen legen und habe eine schöne Tasche
  • Vollfutter statt Teilfutter
  • Blindschlitz statt echter Ärmelschlitz
  • Gesamtlänge ca. 8-10 cm gekürzt

Den Leinenviskose habe ich bei Driessenstoffen gekauft. Es ist der gleiche Stoff wie schon bei meiner Jacke Mashika von Ottobre. In der Ottobre ist es ein Cordblazer. Damit mein Leinenblazer etwas Stand hat und nicht mit der Zeit ausleiert, habe ich folgenden Teile mit Vlieseline H180 beklebt: beide Vorderteile und vorderen Seitenteile, alle vier Rückenteile von oben bis zur eingezeichneten Futterlinie, Ober- und Unterkragen, Kragenstege, rückwärtiger Beleg, Ärmelsäume und Jackensaum. Die beiden vorderen Belege habe ich mit H200 beklebt für etwas mehr Stand.

Das Futter ist Futtertaft in lila, da hatte ich von einem lange zurückliegenden Projekt noch knapp 1,5m in voller Breite im Vorrat. Die Knöpfe habe ich von meiner Cousine geschenkt bekommen. Sie sind aus dem Vorrat meiner leider bereits verstorbenen Tante, die auch sehr nähbegeistert war.

Genäht habe ich mit der Ottobre Anleitung und bei einzelnen Schritten nach der Videoanleitung von Anja von LaBavarese. Ihren Oversize Blazer habe ich ja im letzten Jahr erst genäht. Ihre Anleitung unterscheidet sich in ein paar Punkten von der Ottobre. Beispielsweise habe ich die Kragenteile erst an die Jacke und die Belege genäht und anschließend die Teile erst zusammengenäht. Das heißt aber nicht, dass die Ottobre Anleitung schlecht ist.

Die Ärmelschlitze habe ich allerdings eher ungeplant als Blindschlitz genäht. Die Anleitung in der Ottobre zum Ärmelschlitz habe ich auch trotz mehrmaligen Ausprobierens nicht verstanden. Auch Youtube konnte mir hier nicht wirklich weiterhelfen. Der Knoten im Kopf wollte einfach nicht aufgehen. So habe ich dann kurzerhand einen Blindschlitz mit je 3 Knöpfen daraus gemacht. Aber ich finde man muss den Ärmel ja auch nicht unbedingt öffnen können. Und trotz slow sewing ist mir dann ein noch wirklich doofer Fehler passiert und ich habe beim zweiten Ärmel die Knopflöcher in den Ärmelsaum eingenäht statt in den Schlitz. Und natürlich auch direkt aufgeschnitten…. zum Glück war noch genug Stoff da, dass ich diesen Teil des Ärmels nochmal zuschneiden konnte.

Mit den Knöpfen sehen die Ärmel dann gut aus.

Das war ein richtig schönes slow sewing Projekt. Ich habe an einem Abend das Schnittmuster abgezeichnet und die FBA im Vorderteil in das Schnittmuster integriert. Am nächsten Abend habe ich die Teile aus dem Stoff ausgeschnitten. Zwei weitere Abende habe ich mit dem Aufbügeln der Vlieseline verbracht. Dann habe ich an einem Abend die beiden Paspeltaschen genäht. Am Wochenende habe ich dann mehr Zeit investiert und den kompletten Blazer genäht und auch bereits die 6 Knöpfe an den Ärmeln an- sowie Schulterpolster und Ärmelfische eingenäht.

An einem weiteren Abend wurde das Futter zugeschnitten und ich habe direkt alle Teile versäubert. Der nächste Step war dann das Zusammensetzen des Futters. Und der abschließende Schritt danach das Zusammennähen von Blazer und Futter. Zuvor habe ich die Länge festgelegt. Und da ich nicht so groß bin, tatsächlich auch knapp 10 cm gekürzt. So ist der Blazer innerhalb von 2,5 Wochen neben meiner eigentlichen Arbeit hauptsächlich in den Abendstunden langsam entstanden.

Den Blazer habe ich tatsächlich direkt am Tag nach der Fertigstellung auch schon ausgeführt, zum Konzert des Dresdener Residenzorchesters, das in unserer Stadt zu Gast war und Vivaldis Vier Jahreszeiten und weitere tolle Musikstücke aufgeführt hat.

Meinen Blazer verlinke ich beim MemadeMittwoch, bei Lieblingsstücke und Creativsalat. Beim Jahresbingo von Anita kreuze ich das Feld „Am Arbeitsplatz“ an, weil ich für diesen Blazer sehr viel Zeit an meinem Nähplatz verbracht habe.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Blazer Astrid K., Ottobre Design Woman 5/2023 Nr. 8
  • Stoff: Leinenviskose stonewashed, gekauft bei Driessenstoffen; Futtertaft aus meinem Bestand
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 2,1 m VB, Futtertaft etwas weniger
  • Sonstiges: 6 kleine & 2 große Knöpfe; Einlage Vlieseline H180 und H200, je ca. 1m VB
  • Nähzeit: ca. 25-30 Stunden
  • Kosten: etwa 35 Euro

Steppjacke – Burdastyle 11/2025 #118

In der Novemberausgabe 2025 von Burdastyle gibt es einen Artikel zu einem recreate Projekt: eine Tagesdecke wird zur coolen Jacke. Da hatte ich sofort total Lust das auch zu machen.

Dann hab ich einfach mal Vinted durchsucht und eine gesteppte Tagesdecke für 6 Euro gefunden. Da hab ich sofort zugeschlagen. Die eine Seite ist weiß grau gestreift mit Rosenmuster, die andere Seite einfarbig rosa.

Mein Plan war die zwei Seiten der Decke zu nutzen und auch das Schrägband der Einfassung. Zuvor musste ich die Steppung allerdings an ein paar Stellen reparieren, da hier Stiche aufgetrennt waren. Und dann stand ich vor der große Frage: Streifen mit Blumen als „Hauptstoff“ oder nur als Akzent an weniger prominenten Stellen? Und welches Schnittmuster?

Schnittmuster und Änderungen

Ich habe die Burdastyle 11/2025 nochmal durchgeblättert und bin dann bei der Steppjacke #118 hängen geblieben. Zugeschnitten hab ich Größe 46 mit etwas mehr Nahtzugabe. Außerdem habe ich etwa 9 cm Länge hinzugefügt. Genäht auch ohne die Belege, da die Jacke mit Schrägband eingefasst ist. Und die Taschen hab ich vorerst auch mal weggelassen. Hat irgendwie nicht gut ausgesehen. Da überlege ich noch.

Zuschnitt mit kleinen Herausforderungen

Beim Zuschnitt gab es ein paar kleinere Herausforderungen. Zum Beispiel musste ich direkt überlegen, wo der Einfasstreifen dran bleiben soll und wie lang der Streifen insgesamt sein muss. An den Kanten der Vorderteile habe ich oben je ca.30cm stehen lassen für den Halsausschnitt. Am Saum habe ich die komplette Breite der Decke stehen lassen, um auch am Saum dann einen möglichst durchgehende Abschluss zu haben. Die Rundung der Decke habe ich direkt so für die Vorderteile genutzt. Außerdem wollte ich, dass das Streifen- und Rosenmuster an der oberen Naht der Ärmel möglichst gut zusammenpassen.

Bei einer Tasse Kaffee habe ich dann noch das gesamte Schrägband von der Decke abgetrennt. Da verlinke ich gleich zum Jahresbingo von Anita (bei einer Tasse Kaffee handarbeiten) und darf direkt wieder 2x Bingo! rufen.

Genäht war die Jacke dann recht schnell. Am längsten hat die Versäuberung der Innennähte mit Schrägband gedauert. Genäht hab ich mit meinem Obertransportfuß, den ich viel öfter nutzen sollte. Das hat wunderbar funktioniert.

Das rosa Ärmelbündchen und die weißen Druckknöpfe hatte ich im Vorrat. Und natürlich musste auch noch ein Label an die Jacke. Da hab ich vor einiger Zeit mal eine Auswahl bei LaLeLoup bestellt. Und bei diesem hat die Farbe so gut gepasst.

Projektübersicht Burdastyle Steppjacke – das ist drin

  • Schnittmuster: Steppjacke #118, Größe 46; Burdastyle 11/2025
  • Stoff: gesteppte Tagesdecke, über Vinted gekauft
  • Sonstiges: 5 Anorakdruckknöpfe, 15mm in weiß, Snapy; Ärmelbündchen, Albstoffe; Label, LaLeLoup
  • Nähzeit: 4,5 Stunden
  • Kosten: ca. 10 Euro

Sophie Scarf als perfektes Accessoire

Mein weißer Sophie Scarf passt perfekt zur neuen Jacke. Die Jacke ist ziemlich außerhalb meiner Komfortzone, denn Kleidung in pink und mit Röschen habe ich bisher nicht im Schrank. Aber ich habe sie jetzt schon ein paar Mal getragen und gewöhne mich dran.

Von der Tagesdecke ist noch einiges übrig geblieben. Das würde vermutlich genau für eine kleine Steppjacke für meine Nichte zum 5. Geburtstag reichen. Mal schauen ob bei meinem Ottobre Kids Ausgaben ein passendes Schnittmuster dabei ist.

Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke.

Papierbastelei mit dem Plotter für Weihnachten

Für ein kleines weihnachtliches Papierprojekt habe ich mal wieder mit meinem Plotter gearbeitet. Ich wollte ein paar 3D Sterne aus Papier basteln, als Schmuck für den Baum.

Die Datei aus dem Silhouette Design Store, die ich mir dafür ausgesucht habe, ist eine Print and Cut Datei.

Bild: Silhouette Design Store

Da ich aber noch einen ganzen Packen rotes Tonpapier habe, und außerdem nicht so viel Druckertinte verschwenden wollte, musste ich die Datei in der Silhouette Software bearbeiten. Ich wollte nämlich die 3D Sterne aus dem rotem Tonpapier ausscheiden lassen und innen dann weisses Papier hinter die Löcher kleben. Die Datei musste ich deshalb in eine Schneidedatei für das rote Tonpapier und eine zweite Datei für das weiße Inlay abändern. Ich habe unter anderem die Nachzeichnen-Funktion und Punkt bearbeiten genutzt und einfach so lange ausprobiert bis es gut aussah.

Zuerst habe ich einen ca. 15cm breiten Stern ausschneiden lassen um zu testen ob die kleinen Löcher richtig geschnitten werden und auch die Datei passt. Die äußere Schnittlinie und die Falzlinien habe ich dann noch etwas optimiert, weil sie nicht ganz zusammengepasst haben. Weil der erste Stern etwas groß ist habe ich den zweiten Stern kleiner, in der originalen Größe, etwa 10cm breit, ausschneiden lassen. Und dann noch einem etwas kleineren, ca 8cm breit. Das Arbeiten mit Papier und dem elektrostatischen Bett meines Silhouette Portrait 4 macht wirklich Spaß, da nichts mehr fest klebt und das Papier nicht mehr mühsam von der Klebematte abgelöst werden muss. Hab ich mir letztes Jahr zu Weihnachten gewünscht und es noch keine Sekunde bereut.

Die Datei ist jetzt so bearbeitet, dass ich mehrere Sterne produzieren könnte. Die kleinste Größe gefällt mir am besten. Bei der Größe passen dann auch drei Sterne auf ein Blatt. Mal schauen wie viele ich tatsächlich noch mache. Die Sterne wären eigentlich eine ganz nette Kleinigkeit zum Verschenken. Und ich mache dieses Jahr auch wieder bei einer Adventskalender-Aktion mit. Vielleicht wäre das was?

Projektübersicht – das ist drin

  • Silhouette Design Store Datei „3D Star Christmas Ornaments“ D-1230654 – bearbeitet
  • rotes Tonpapier, Stärke 120 gr/m³
  • weißes Druckerpapier, Stärke 80 gr/m³
  • Kleber, Faden zum Aufhängen

Die weihnachtlichen Sterne verlinke ich jetzt zu Anitas Jahresbingo (etwas mit Sternen) und darf direkt 2x Bingo! rufen. Auch verlinkt bei froh und kreativ und Creativsalat