Sweater Griselda – Fibre Mood 31 & Rollkragenpulli Greta G. – Ottobre Woman 5/2021

Zwei neue, tolle Basiccteile sind in meinen Kleiderschrank eingezogen.

Das Nähen des Fibremood Sweaters Griselda (FM 31) hat ohne Probleme funktioniert. Auch der Strickstoff ließ sich gut vernähen.

Den olivgrünen Stoff habe ich extra für dieses Projekt bei Welt der Stoffe bestellt, denn ich hatte nichts passendes in meinem Vorrat. Aus dem Rest nähe ich vielleicht noch eine Weste oder einen Pullunder, mal schauen. Für ein Projekt ohne Ärmel sollte die Restmenge eigentlich reichen.

Genäht habe ich den Sweater in Größe L. Die Passform ist ok. Genäht ohne Änderungen. Ich hätte vielleicht eine Anpassung für die große Brust machen sollen, aber beim Tragen fällt es nicht sehr auf, dass sich ab und zu kleinere Falten bilden. Sollte ich Griselda aber nochmal nähen, würde ich mir mal die Pivot and Slide Methode anschauen, die ohne Abnäher auskommt. Das habe ich bei Instagram gesehen, als ich mir verschiedene Posts zu Griselda angeschaut habe.

Ottobre Rollkragen-Pulli Greta G.

Den Ottobre Rolli Greta G. aus der Augabe 5/2021 habe ich bereits das zweite Mal genäht. Der erste Versuch im Herbst letzten Jahres war nur semi erfolgreich. Der Rippjersey war sehr dünn und so ist daraus nur ein dünnes Langarmshirt zum Unterziehen ohne Rollkragen geworden. Ich stellte zudem fest dass eine FBA der Passform ganz gut tun würde. Ich habe nach dem Nähen das Schnittmuster direkt angepasst.

Anpassungen:

Der Rolli hat jetzt einen Brustabnäher. Den anderen Abnäher habe ich in die Seitennaht verlegt. Die vordere Länge habe ich entsprechend angepasst. Zudem habe ich auch gleich die Schulternaht um 1cm nach vorne verlegt. Aber mangels eines passenden Stoffes blieb das Projekt dann erst mal liegen.

Mit einem dicken, stabilen Rippjersey von Driessenstoffen habe ich nun einen neuen Versuch gewagt. Und der Rolli sitzt jetzt wirklich perfekt. Den Kragen musste ich aber tatsächlich 10cm weiter machen, da der Stoff sehr fest und nicht elastisch genug war für die Originalgröße. Genäht habe ich den Rollkragenpulli in Größe 44.

Meine zuletzt genähte Weste passt auch gut dazu:

Ich freue mich sehr über meine zwei neuen Basicteile. Und damit geht es zum MeMadeMittwoch, wo noch viele andere tolle Projekte vorgestellt werden.

WKSA 2024 geschafft: Das Weihnachtsoutfit ist fertig

Am Ende war es doch noch knapp, da in der Woche vor dem 21. noch so viel los war. Aber es ist geschafft: mein Outfit ist fertig!

Der Ottobre Apricot Sweater ist richtig kuschelig und sitzt perfekt. Ich habe ihn noch mit einem kleinen geplotteten Motiv aufgepeppt. Da folgt sicher noch ein zweiter, der Stoff liegt schon parat.

Die Fibremood Gizeh Barrelleg Hose passt jetzt auch. Auf den letzten Metern hätte ich beinahe noch aufgegeben. Der Stoff ist doch zu dehnbar für den Schnitt, d.h. ich musste noch einiges an Weite oben raus nehmen. Dann habe ich gemerkt dass die Innenbeinnähte etwas verzogen sind, also auch nochmal getrennt und dann auch gleich etwas enger nach unten auslaufen lassen. Die Hose finde ich jetzt ok und tragbar. Aber eigentlich hätte ich sie gerne etwas länger und die vorderen Taschen finde ich etwas klein. Der Alltag wird zeigen ob sich diese Hose für mich bewährt.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Ein großes Dankeschön geht an das Orga-Team vom MeMadeMittwoch, die diesen WKSA wieder organisiert haben.

Und damit geht’s rüber zum WKSA beim MeMadeMittwoch. Ich bin sehr gespannt auf die vielen fertigen Outfits der Mitnäherinnen.

WKSA 2024- Endspurt

Diese Woche ist viel passiert und ich habe einiges geschafft. Der Neustart bei der Hose Gizeh hat geklappt und mit dem Sweater bin ich auch schon fast fertig.

Vielen Dank allen, die mir bei meinem letzten Blogpost zum ersten Zwischenstand und dem ärgerlichen Problem mit der viel zu hoch sitzenden Hose gut zugesprochen und kommentiert haben.

Ich habe direkt am nächsten Tag das allermeiste tatsächlich wieder aufgetrennt. Die Taschen nur soweit nötig. Ich arbeite bei solchen Projekten immer mit einem gut sichtbaren, andersfarbigen Unterfaden, so fällt das Auftrennen leichter….

Neustart und fast fertig genäht

Also habe ich mit der Hose fast wieder von vorne begonnen. Oben habe ich gut 5 cm weggenommen, die vorderen Taschen entsprechend nach unten gesetzt und den Reißverschluss ebenfalls neu weiter unten eingesetzt und von unten gekürzt.

Das Kürzen von oben mit einer Zange habe ich mir dann doch nicht zugetraut, vor allem weil ich keinen weiteren passenden Reißverschluss auf Vorrat habe, wäre das Vorhaben fehlgeschlagen. Zudem hatte ich keine passenden Abschlussstücke auf Vorrat. Und unten sieht man das gekürzte Stück nicht, sieht ehrlicherweise auch nicht wirklich super aus, aber egal. Ich schaue mir das Kürzen eines Metallreißverschlusses von oben aber demnächst definitiv genauer an und probiere das bei Gelegenheit mal aus.

Als der Reißverschluss wieder geschafft war, war die Hose selbst relativ schnell zusammengenäht.

Bei den hinteren Taschen habe ich ein Label von Laleloup eingenäht. Die Nähte habe ich überall nur einfach, nicht doppelt abgesteppt. An den vorderen Taschen habe ich keine Steppnaht gesetzt, die Taschen haben stattdessen eine Untersteppnaht innen. Die Seitenteile habe ich oben ca. 2,5 cm verschmälert auf beiden Seiten.

Anschließend habe ich den Bund ausgemessen und nach meinem Maß zugeschnitten. Es ist nicht ein Stück, sondern hat in der hinteren Mitte eine Naht. Insgesamt ist er ca. 8cm länger als das originale Schnitteil von Fibremood. Die zwei Teile sind bereits zusmmengenäht und mit Einlage verstärkt. Auch die Gürtelschlaufen sind schon an der Hose angenäht. Soweit der Stand bei der Hose.

Für die nächste Woche stehen noch die Steppnaht im Schritt, das Annähen des Bundes, das Knopfloch und der Knopf sowie die Säume der Hosenbeine noch an. Das sollte zu schaffen sein.

Oberteil – Auswahl und Schnittmuster

Beim Oberteil war ich ja noch unentschlossen. Jetzt habe ich mich aber für den Sweater „Apricot College Shirt“ aus der Ottobre 2/2024 entschieden. Die eckig eingesetzten Ärmel und die gecroppte Länge finde ich spannend.

Entschieden habe ich mich für Größe 44. Zusammengenäht war dann alles relativ schnell.

Ich zeige euch einen kleinen Teaser von den eckig eingesetzten Ärmeln.

Jetzt muss ich nur noch entscheiden, ob ich im Bund den Gummi einziehe oder ein Bündchen annähe. Ich überlege noch, für das Vorderteil des Sweaters ein kleines Motiv zu plotten und dann aufzubügeln. Ein paar Ideen habe ich schon… mal schauen ob ich passende Iron-on Folie im Vorrat habe.

Ich liege also gut im Zeitplan bis nächste Woche alles fertig zu bekommen. Und jetzt bin ich gespannt, wie weit die anderen Mitstreiterinnen beim WKSA des MeMadeMittwoch gekommen sind.

WKSA 2024 Zwischenstand: Gizeh Hose – Fibre Mood

Der Start mit der Fibremood Hose Gizeh war ganz gut. Zuschnitt und erste Schritte sind schnell gemacht, doch dann warten erste Probleme …. aber alles der Reihe nach.

Die Größenwahl war etwas schwierig für mich. Laut Maßtabelle habe ich das Schnittmuster dann in 46 erstellt.

Aber beim Zuschnitt musste ich etwas puzzeln, denn mein Stoff hatte nur 1,5m. Ursprünglich war er für eine andere Hose gedacht. Zuschneiden musste ich dann ohne Nahtzugabe und zusätzlich habe ich auch noch den Seitenstreifen in 2 Teile geschnitten. Also ist die Ausgangslage eigentlich eher eine 44.

Den Bund habe ich noch nicht zugeschnitten. Das messe ich nach, dann wenn ich mit der Hose soweit bin. Ich habe oft gelesen, dass der Bund sehr knapp oder zu kurz ist. Da mein Stoff knapp ist, kann ich Teile nicht mehrmals zuschneiden.

Die Reihenfolge wie die Hose genäht wird, kannte ich bisher nicht. Aber warum nicht, also startete ich wie vorgesehen mit den vorderen Taschen und dann dem Reißverschluss. Soweit so gut, klappte alles wie vorgesehen und sieht gut aus. Sogar besser als bisher bei Hosen, wo ich den Reißverschluss erst immer ziemlich am Ende in die fast fertige Hose eingenäht habe.

Ich habe tatsächlich die schriftliche Anleitung auf der Fibremood Seite bisher nicht gebraucht, die Bilder in der Zeitschrift waren für mich ausreichend.

Als nächsten Schritt habe ich das linke Hosenbein zusammengeheftet, um einen ersten Eindruck vom Sitz und der Passform der Hose zu bekommen. Ich wollte vermeiden die Hose erst im allerletzten Schritt das erste Mal anzuprobieren und dann womöglich größere Teile aufzutrennen.

Zum Glück, denn da ist schon das erste Problem sichtbar: die Hose ist für mich viel zu viel Highwaist. Mein Oberkörper ist kurz, die Hose ginge fast bis zum BH wenn ich sie so fertignähen würde. Jetzt ist guter Rat teuer….

Ich habe hin und her überlegt, werde aber wohl alles wieder auftrennen müssen, denn den Metallreißverschluss kann ich nicht von oben kürzen. Auch die vorderen Taschen muss ich auftrennen. Der Plan ist oben mindestens 5cm Höhe wegzunehmen.

Mal schauen wie es den anderen Mädels so ergeht mit ihren Projekten. Hier geht es rüber zum WKSA beim MeMadeMittwoch.

Weste mit Leomuster oder ganz schlicht – PurlSoho

An Westen kommt man gerade ja nicht vorbei. Mein Feed bei Instagram spült mir immer wieder verschiedene Westen nach oben. Und schwupps springe ich mit auf den Trend.

Da kam das kostenlose Schnittmuster von PurlSoho, das ich über Instagram entdeckt habe, gerade richtig. Und ich erinnerte mich zudem an eine Weste aus einer älteren Ottobre Zeitschrift. Als sie damals im Briefkasten lag dachte ich direkt, die Weste brauche ich. Das wurde dann aus verschiedenen Gründen doch nichts. Aber besser spät als nie!

Also habe ich in meinem zugegebenermaßen viel zu großen Stoffvorrat nach passenden Resten gesucht und bin auch fündig geworden.

Von einem dünnen Stickstoff in rosa hatte ich von einem schon sehr lange zurückliegenden Projekt noch verschiedene mittelgroße Stücke übrig. Mit geteilten Vorderteilen reichten die Reste genau für die Schnittmusterteile der Weste. Für die Innenseite habe ich ein neues Stück Musselinstoff in hellrosa mit Leomuster genutzt. Diesen habe ich Anfang 2024 gekauft mit dem Gedanken an ein luftiges Sommershirt – und dann lag er doch nur im Regal. Das Schrägband ist neu, bei Driessenstoffen extra für die Weste gekauft.

Das Schnittmuster habe ich in Größe M zugeschnitten und als Basis genutzt. In beiden Vorderteilen habe ich in der Teilungsnaht eine Tasche mit Klappe integriert wie bei der Weste aus der Ottobre 2/2023 (Titelmodell).

Die Ausschnittlinie habe ich sehr stark angepasst und mehr an einen V-Ausschnitt angelehnt. Die Abschrägung ist frei Hand nach Gefühl entstanden. Der eigentliche Ausschnitt war mir viel zu hochgeschlossen.

Außerdem habe ich die Weste um einiges gekürzt, teils weil ich einen eher kurzen Oberkörper habe und auch weil der rosa Strickstoff sonst nicht gereicht hätte. Ich finde die Länge perfekt.

Genäht war die Weste sehr schnell. Einzig die Einfasung mit Schrägband dauert etwas, aber hier lohnt es sich langsam und genau zu arbeiten.

Ich liebe die Weste schon jetzt und das bleibt sicher nicht die einzige. Was ich bei einer weiteren Weste noch anpassen würde? Eventuell das Rückenteil etwas schmaler machen und auch den Halsausschnitt noch etwas mehr anpassen, damit die Weste weniger absteht oben am Hals.

Die Fakten

  • Schnittmuster: Quilted Vest von PurlSoho
  • Größe: M mit diversen Anpassungen, oben beschrieben
  • Stoff: Reste (Strickstoff), Musselin mit Leomuster von Megastoffen,Schrägband von Driessenstoffen, Baumwoll-Reste für Taschenbeutel

Und damit hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch und schaue, was die anderen Frauen so alles genäht haben.

WKSA 2024 – Projektvorstellung

In diesem Jahr möchte ich zum ersten Mal beim WKSA mitmachen. Mal schauen ob ich alles in der vorgegebenen Zeit schaffe und welche Erfahrungen ich bei dem Sew-along machen werde.

Nach längerem Überlegen habe ich mich für die Hose Gizeh aus der Fibre Mood 30 entschieden. Es ist eine Barrelleg Hose. Zu letzt habe ich die Ballonleg aus der Ottobre 2/24 genäht und möchte jetzt noch einen weiteren Barrelleg Schnitt testen.

Es wird mein erstes Kleidungsstück nach einem Fibremood Schnittmuster. Es wird also zuerst die Frage zu lösen sein, welche Größe ich zuschneide und dann welche weiteren Anpassungen noch auf mich warten. Ich habe im Vorfeld viel zur Gizeh Hose gelesen und erfahren dass sie eher klein ausfällt. Da werde ich genau messen müssen und dann entscheiden.

Die Hose soll aus einem dunkelblauen, minimal elastischen Jeansstoff entstehen. Diesen habe ich bereits Mitte des Jahres bei Buttinette gekauft, mit dem Ziel daraus eine Hose zu nähen.

Wenn die Zeit reicht möchte ich dazu einen bequemen Sweater nähen. Und zwar entweder den cropped Sweater Nr.4 aus der Ottobre 2/2024. Oder aus der Ottobre 5/2018 die Nr.16. Bei diesem Sweater gefallen mir die Ärmel richtig gut. Allerdings denke ich dass mein Stoff für die Falten zu dick sein könnte.

Den wunderbar flauschigen Sweatstoff in grau-melange habe ich zuletzt bei Driessenstoffen gekauft.

Ich bin schon gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen am WSKA 2024 nähen werden. Hier entlang.

Barrelleg-Jeans & Cardigan – Ottobre Woman 2/2024 & 5/2021

Pläne sind da um verworfen zu werden. Eigentlich wollte ich eine Jeans mit normalem Bein nähen. Dann wurde es aber spontan eine Barrelleg-Jeans. Und sie ist besser geworden als erwartet.

Barrelleg-Jeans sind ja schon seit dem Frühling total im Trend. Für mich konnte ich diese Schnittform zuerst nicht so gut vorstellen. Allerdings probiere ich ab und zu gerne was Neues aus, einen passenden Jeansstoff hatte ich auch da und Bedarf im Kleiderschrank für die eine oder andere neue Hose gibts auch. In der letzten, aktuellen Ottobre Zeitschrift 2/2024 gibt es tatsächlich ein Schnittmuster für eine Barrelleg Hose: „Ballonleg“. Im Magazin genäht aus Leinen. Da dachte ich, mein wenig dehnbarer, mitteldicker Jeansstoff von Buttinette könnte dafür funktionieren.

Und dann wurde es ein ziemliches Puzzle, denn ich hatte nur 1,5m, zum Glück lag der Stoff 150 cm breit. Die Hosenbeine bestehen aus je 4 Teilen, wodurch die gebogene Form entsteht. Das hintere Innenbeinteil musste ich teilen. Aber dann haben tatsächlich alle Teile auf den Stoff gepasst.

Ich habe sicherheitshalber eine Größe größer zugeschnitten als ich normalerweise bei Ottobre nähe, da ich mich an der Hüftweite orientiert habe und zwischen zwei Größen lag. Aber durch verschiedene Änderungen bin ich wohl bei mindestens einer wenn nicht sogar 2 Größen kleiner gelandet. Unter anderem habe ich die Innenbeinnaht etwas begradigt, eine kleine Hohlkreuzanpassung gemacht und die Schrittnaht der Hose etwas enger genäht. Im Schnittmuster sind auch Gürtelschlaufen vorgesehen, diese habe ich weggelassen.

Die Idee zum Cardigan kam mir schon im Juni beim Besuch bei einer Freundin. Sie hat eine tolle dünne Cardigan-Jacke mit schwarzweiß grafischem Muster. Und da erinnerte ich mich an einen Jersey Interlock Stoff in meinem Bestand mit schwarz weißem Punktemuster. Vor Ewigkeiten mal gekauft, ich denke bei Driessenstoffen.

Beim Durchblättern meiner vielen Ottobre Zeitschriften bin ich dann in der Ausgabe 5/2021 fündig geworden beim Cardigan „Cinnamon“. Im Magazin ist der Schnitt als Longjacke angelegt. Ich habe meine Jacke auf Hüfthöhe gekürzt. Weitere Änderungen sind aktuell keine Knöpfe, statt wie vorgesehen 2, und kleinere Taschen. Die Jacke hält wunderbar warm und ist auch gut kombinierbar. Ich frage mich echt warum ich sie nicht schon viel früher genäht habe. Eventuell nähe ich aber doch noch Knöpfe an.

Auf den Bildern trage ich auch eins meiner im Sommer genähten Shirts Statement aus der Ottobre 2/2017, gezeigt zum MMM im August.

Und damit geht’s rüber zum virtuellen Laufsteg von MeMadeMittwoch. Mal schauen was die anderen Frauen für den Herbst genäht haben.

Oktober 2024: was von der To Sew Liste hab ich geschafft?

Herbst 2024: welche Projekte habe ich umgesetzt welche noch nicht?

9 Monate des Jahres sind vorbei, da lohnt sich ein kurzer Blick zurück auf meine To Sew Liste von Anfang des Jahres. Einiges habe ich in diesem Jahr schon genäht. Was möchte ich im Herbst noch umsetzen?

So sah meine Nähliste Anfang dieses Jahres aus:

  • Earth & Stone Bluse Ottobre 2/2019 > genäht, noch nicht verbloggt
  • Summer Safari Shorts Ottobre 2/2017 > war ein Upcycling projekt aus einer nicht passenden langen Hose, noch nicht gezeigt
  • Batik Look Shirt Ottobre 2/2019 > genäht und hier zum MeMadeMittwoch im Juni gezeigt
  • Shirt Statement Ottobre > 4x genäht, 2 davon hier gezeigt zum MeMadeMittwoch im August
  • Summer Tones Shirt Ottobre 2/2021 > dafür mehrere Statement Shirts genäht
  • Langarm-Shirt Solid and Striped Ottobre 5/2015 > Herbstprojekt
  • Skinny Jeans von Sewera
  • Hose Loose fit Ottobre 5/2015
  • Nameless Bluse von Sewera
  • Outdoorjacke Ruth Ottobre 5/2020 > für den Frühling oder nächsten Herbst vielleicht?

Außerdem habe ich zwei Ottobre Violetta Tops genäht. Eins davon hier gezeigt zum MeMadeMittwoch im Juli und das andere als Probeteil gibt es hier zu sehen.

Und ich habe zwei neue Sommer-Shorts genäht, nach dem Schnittmuster von Pech und Schwefel Hose Weissenhäuser Strand. Davon habe ich den Grundschnitt genutzt und dann auf meine gewünschte Länge gekürzt. Die Hosen habe ich im Sommer viel getragen, gute Fotos gibts – wie immer – keine. Ein vorzeigbares aus dem Urlaub habe ich gefunden: die Shorts zusammen mit einem Ottobre Statement T-Shirt.

Die dringend benötigten Sommershirts habe ich genäht, insgesamt fünf Stück sind es geworden. Ich habe dafür ausschließlich Stoffe aus meinem Vorrat vernäht und nichts neues gekauft.

Noch nicht in Angriff genommen habe ich die Jeans. Auf der Suche nach einem passenden Stoff dafür habe ich von Driessenstoffen mehrere Stoff-Probestücke bestellt. Ich konnte mich aber nicht abschließend für einen der Stoffe entscheiden. Bei Buttinette hatte ich dünne Sommerstoffe für zwei Shorts bestellt und auch zwei Denim/Jeansstoffe mitbestellt. Leider haben sie zu wenig Stretch, dass sie für die Skinnyjeans von Sewera nicht funktionieren. Ich bin aber schon auf der Suche nach einem anderen Hosenschnittmuster, das ich für diese Stoffe nutzen kann.

Zur Auswahl stehen aķtuell:

  • Jeans Tuesday Mood Ottobre 5/2017
  • Jeans Sounds of Blues Ottobre 5/2019
  • Denimhose Billie Ottobre 5/2020

Mein Ziel, die angesammelte Stoffmenge zu reduzieren, ist bei den Sommershirts auf jeden Fall geglückt.

Für die zwei Sommer Shorts und das Top Violetta habe ich allerdings neue Stoffe gekauft, diese aber direkt vernäht. Die zwei Jeansstoffe sind im Vorrat dazu gekommen.

Für die Herbstprojekte heißt es also weiterhin: Stoffvorräte abbauen.

Herbstjacke „Draufgängerin“ aus Cord – Lotte&Ludwig

Zum MeMadeMittwoch im Oktober zeige ich euch eine Herbstjacke.

Es wird Herbst und da möchte ich endlich meine „Draufgängerin“ Jacke von Lotte&Ludwig zeigen. Und kurz bevor ich heute ins Büro los bin, hab ich es endlich auch noch geschafft, schnell Fotos zu machen.

Genäht hab ich die Jacke im Winter letztes Jahr. Doch als sie endlich fertig war, war das Wetter schon zu sommerlich, dass ich sie erst mal in den Schrank hängen musste.

Entdeckt habe ich die Jacke bei Instagram, wo genau kann ich gar nicht mehr sagen. Aber der coole Jeansjackenlook hat mir sofort gefallen. Auch dass man die Jacke gefüttert oder ungefüttert nähen kann.

Mein Ziel war es, keine neuen Stoffe für diese Jacke zu kaufen, sondern etwas aus meinen Vorräten dafür zu nutzen und damit auch den Stapel der lang gehüteten Schätze zu reduzieren.

Sehr lange hatte ich schon einen dunklen, gestreiften/karierten Cordstoff sowie weissen Teddystoff im Regal liegen. Diese Kombination sollte es werden. Wie habe ich mich dann beim Zuschnitt selbst verflucht… Streifen?!?!? Die sollten natürlich bei den Nähen schön aufeinander treffen. Das war ein ganz schöner Aufwand mit 3 Rückenteilen usw. Aber ich denke es hat sich gelohnt.

Vor dem Zuschnitt mit dem richtigen Stoff habe ich zur Sicherheit aus einem alten Baumwollbettlaken ein Probeteil genäht um die Passform zu prüfen. Von Lotte&Ludwig hatte ich bis dahin noch keinen anderen Schnitt genäht. Tatsächlich haben sich ein paar kleine Änderungen ergeben: Ein paar Zentimeter mehr Brustweite und ein paar Zentimeter weniger Schulterbreite.

Etwas aufwändiger bei dieser Jacke waren die Tascheneingriffe. Mit der Anleitung hat es aber relativ gut funktioniert.

Da man in der dunklen Jahreszeit mit einer dunklen Jacke nicht so gut gesehen wird, habe ich unten an der oberen Bundkante eine reflektierende Paspel eingenäht.

Und damit hüpfe ich nun rüber zum heutigen MeMadeMittwoch und schaue mal ob es bei den anderen Damen auch schon herbstlich wird.

MMM im August: ein paar neue Sommershirts – Ottobre Woman 2/2017 & 2/2022

Zum heutigen MeMadeMittwoch zeige ich euch drei neue Sommershirts, die zuletzt entstanden sind.

In meinem Kleiderschrank fehlten definitiv ein paar neue Sommershirts. Inspiriert wurde ich auf Instagram und habe daraufhin meine zahlreichen Ottobre Zeitschriften durchsucht und bin auch fündig geworden.

Das erste Shirt ist das Statement Shirt aus der Ottobre 2/2017. Das habe ich nach einem ersten Probeteil gleich ein zweites Mal genäht. Vernäht habe ich dafür Stoffe aus meinem Bestand. Das erste mal einen hellblauen Jersey, leicht glänzend. Beim zweiten Shirt habe ich mich für einen schwarzen Jersey mit glänzendem Muster entschieden.

Ich habe beim hellblauen Probeteil die Ärmel nur umgeschlagen und festgenäht. Außerdem möchte ich noch ein schönes Motiv plotten und vorne auf das Shirt aufbügeln. Dafür hatte ich bisher aber noch keine Zeit.

Folgende Änderungen habe ich an dem Schnitt vorgenommen:

Beide Shirts habe ich um etwa 5-7 cm gekürzt. Außerdem habe ich mittig im Rückenteil von oben einen etwa 4cm breiten Abnäher genäht und diesen bis etwa zur Taille hin auslaufen lassen. So sitzt das Shirt an Ausschnitt und Schultern besser. Den Ausschnitt habe ich etwas verkleinert, da dieser mir schon im Schnittmuster sehr groß vorkam.

Entschuldigt bitte für die improvisierten Bilder, ich liefere noch bessere nach bei Gelegenheit.

Ein weiteres Shirt ist entstanden, wieder aus einer alten Ottobre: das Top Naaemah aus der Zeitschrift 2/2022. Ich hatte von einem sehr dünnen Jersey noch knapp 1m übrig. Da musste ich etwas puzzeln, so dass einer der Ärmel tatsächlich nicht im Fadenlauf zugeschnitten ist. Ich wollte aber, dass der Musterverlauf auf Vorder- und Hinterteil zusammenpasst. Das ist mir auch einigermaßen gut gelungen, trotz überschaubarer Stoffmenge.

Das Top sitzt sehr gut. Die Länge habe ich auch hier etwas gekürzt. Sollte ich es nochmal nähen, müsste ich die Größe vermutlich an die Stoffwahl anpassen. Denn dieser gemusterte Jersey ist sehr dünn und relativ dehnbar. Mit einem etwas festeren Jersey müsste ich vermutlich eine Größe größer nähen.

Und mit diesen Sommershirts hüpfe ich rüber auf den virtuellen Laufsteg des heutigen MeMadeMittwoch, wo ihr noch viele tolle Outfits von anderen Nähbegeisterten entdecken könnt.