Barrelleg-Jeans & Cardigan – Ottobre Woman 2/2024 & 5/2021

Pläne sind da um verworfen zu werden. Eigentlich wollte ich eine Jeans mit normalem Bein nähen. Dann wurde es aber spontan eine Barrelleg-Jeans. Und sie ist besser geworden als erwartet.

Barrelleg-Jeans sind ja schon seit dem Frühling total im Trend. Für mich konnte ich diese Schnittform zuerst nicht so gut vorstellen. Allerdings probiere ich ab und zu gerne was Neues aus, einen passenden Jeansstoff hatte ich auch da und Bedarf im Kleiderschrank für die eine oder andere neue Hose gibts auch. In der letzten, aktuellen Ottobre Zeitschrift 2/2024 gibt es tatsächlich ein Schnittmuster für eine Barrelleg Hose: „Ballonleg“. Im Magazin genäht aus Leinen. Da dachte ich, mein wenig dehnbarer, mitteldicker Jeansstoff von Buttinette könnte dafür funktionieren.

Und dann wurde es ein ziemliches Puzzle, denn ich hatte nur 1,5m, zum Glück lag der Stoff 150 cm breit. Die Hosenbeine bestehen aus je 4 Teilen, wodurch die gebogene Form entsteht. Das hintere Innenbeinteil musste ich teilen. Aber dann haben tatsächlich alle Teile auf den Stoff gepasst.

Ich habe sicherheitshalber eine Größe größer zugeschnitten als ich normalerweise bei Ottobre nähe, da ich mich an der Hüftweite orientiert habe und zwischen zwei Größen lag. Aber durch verschiedene Änderungen bin ich wohl bei mindestens einer wenn nicht sogar 2 Größen kleiner gelandet. Unter anderem habe ich die Innenbeinnaht etwas begradigt, eine kleine Hohlkreuzanpassung gemacht und die Schrittnaht der Hose etwas enger genäht. Im Schnittmuster sind auch Gürtelschlaufen vorgesehen, diese habe ich weggelassen.

Die Idee zum Cardigan kam mir schon im Juni beim Besuch bei einer Freundin. Sie hat eine tolle dünne Cardigan-Jacke mit schwarzweiß grafischem Muster. Und da erinnerte ich mich an einen Jersey Interlock Stoff in meinem Bestand mit schwarz weißem Punktemuster. Vor Ewigkeiten mal gekauft, ich denke bei Driessenstoffen.

Beim Durchblättern meiner vielen Ottobre Zeitschriften bin ich dann in der Ausgabe 5/2021 fündig geworden beim Cardigan „Cinnamon“. Im Magazin ist der Schnitt als Longjacke angelegt. Ich habe meine Jacke auf Hüfthöhe gekürzt. Weitere Änderungen sind aktuell keine Knöpfe, statt wie vorgesehen 2, und kleinere Taschen. Die Jacke hält wunderbar warm und ist auch gut kombinierbar. Ich frage mich echt warum ich sie nicht schon viel früher genäht habe. Eventuell nähe ich aber doch noch Knöpfe an.

Auf den Bildern trage ich auch eins meiner im Sommer genähten Shirts Statement aus der Ottobre 2/2017, gezeigt zum MMM im August.

Und damit geht’s rüber zum virtuellen Laufsteg von MeMadeMittwoch. Mal schauen was die anderen Frauen für den Herbst genäht haben.

Oktober 2024: was von der To Sew Liste hab ich geschafft?

Herbst 2024: welche Projekte habe ich umgesetzt welche noch nicht?

9 Monate des Jahres sind vorbei, da lohnt sich ein kurzer Blick zurück auf meine To Sew Liste von Anfang des Jahres. Einiges habe ich in diesem Jahr schon genäht. Was möchte ich im Herbst noch umsetzen?

So sah meine Nähliste Anfang dieses Jahres aus:

  • Earth & Stone Bluse Ottobre 2/2019 > genäht, noch nicht verbloggt
  • Summer Safari Shorts Ottobre 2/2017 > war ein Upcycling projekt aus einer nicht passenden langen Hose, noch nicht gezeigt
  • Batik Look Shirt Ottobre 2/2019 > genäht und hier zum MeMadeMittwoch im Juni gezeigt
  • Shirt Statement Ottobre > 4x genäht, 2 davon hier gezeigt zum MeMadeMittwoch im August
  • Summer Tones Shirt Ottobre 2/2021 > dafür mehrere Statement Shirts genäht
  • Langarm-Shirt Solid and Striped Ottobre 5/2015 > Herbstprojekt
  • Skinny Jeans von Sewera
  • Hose Loose fit Ottobre 5/2015
  • Nameless Bluse von Sewera
  • Outdoorjacke Ruth Ottobre 5/2020 > für den Frühling oder nächsten Herbst vielleicht?

Außerdem habe ich zwei Ottobre Violetta Tops genäht. Eins davon hier gezeigt zum MeMadeMittwoch im Juli und das andere als Probeteil gibt es hier zu sehen.

Und ich habe zwei neue Sommer-Shorts genäht, nach dem Schnittmuster von Pech und Schwefel Hose Weissenhäuser Strand. Davon habe ich den Grundschnitt genutzt und dann auf meine gewünschte Länge gekürzt. Die Hosen habe ich im Sommer viel getragen, gute Fotos gibts – wie immer – keine. Ein vorzeigbares aus dem Urlaub habe ich gefunden: die Shorts zusammen mit einem Ottobre Statement T-Shirt.

Die dringend benötigten Sommershirts habe ich genäht, insgesamt fünf Stück sind es geworden. Ich habe dafür ausschließlich Stoffe aus meinem Vorrat vernäht und nichts neues gekauft.

Noch nicht in Angriff genommen habe ich die Jeans. Auf der Suche nach einem passenden Stoff dafür habe ich von Driessenstoffen mehrere Stoff-Probestücke bestellt. Ich konnte mich aber nicht abschließend für einen der Stoffe entscheiden. Bei Buttinette hatte ich dünne Sommerstoffe für zwei Shorts bestellt und auch zwei Denim/Jeansstoffe mitbestellt. Leider haben sie zu wenig Stretch, dass sie für die Skinnyjeans von Sewera nicht funktionieren. Ich bin aber schon auf der Suche nach einem anderen Hosenschnittmuster, das ich für diese Stoffe nutzen kann.

Zur Auswahl stehen aķtuell:

  • Jeans Tuesday Mood Ottobre 5/2017
  • Jeans Sounds of Blues Ottobre 5/2019
  • Denimhose Billie Ottobre 5/2020

Mein Ziel, die angesammelte Stoffmenge zu reduzieren, ist bei den Sommershirts auf jeden Fall geglückt.

Für die zwei Sommer Shorts und das Top Violetta habe ich allerdings neue Stoffe gekauft, diese aber direkt vernäht. Die zwei Jeansstoffe sind im Vorrat dazu gekommen.

Für die Herbstprojekte heißt es also weiterhin: Stoffvorräte abbauen.

Herbstjacke „Draufgängerin“ aus Cord – Lotte&Ludwig

Zum MeMadeMittwoch im Oktober zeige ich euch eine Herbstjacke.

Es wird Herbst und da möchte ich endlich meine „Draufgängerin“ Jacke von Lotte&Ludwig zeigen. Und kurz bevor ich heute ins Büro los bin, hab ich es endlich auch noch geschafft, schnell Fotos zu machen.

Genäht hab ich die Jacke im Winter letztes Jahr. Doch als sie endlich fertig war, war das Wetter schon zu sommerlich, dass ich sie erst mal in den Schrank hängen musste.

Entdeckt habe ich die Jacke bei Instagram, wo genau kann ich gar nicht mehr sagen. Aber der coole Jeansjackenlook hat mir sofort gefallen. Auch dass man die Jacke gefüttert oder ungefüttert nähen kann.

Mein Ziel war es, keine neuen Stoffe für diese Jacke zu kaufen, sondern etwas aus meinen Vorräten dafür zu nutzen und damit auch den Stapel der lang gehüteten Schätze zu reduzieren.

Sehr lange hatte ich schon einen dunklen, gestreiften/karierten Cordstoff sowie weissen Teddystoff im Regal liegen. Diese Kombination sollte es werden. Wie habe ich mich dann beim Zuschnitt selbst verflucht… Streifen?!?!? Die sollten natürlich bei den Nähen schön aufeinander treffen. Das war ein ganz schöner Aufwand mit 3 Rückenteilen usw. Aber ich denke es hat sich gelohnt.

Vor dem Zuschnitt mit dem richtigen Stoff habe ich zur Sicherheit aus einem alten Baumwollbettlaken ein Probeteil genäht um die Passform zu prüfen. Von Lotte&Ludwig hatte ich bis dahin noch keinen anderen Schnitt genäht. Tatsächlich haben sich ein paar kleine Änderungen ergeben: Ein paar Zentimeter mehr Brustweite und ein paar Zentimeter weniger Schulterbreite.

Etwas aufwändiger bei dieser Jacke waren die Tascheneingriffe. Mit der Anleitung hat es aber relativ gut funktioniert.

Da man in der dunklen Jahreszeit mit einer dunklen Jacke nicht so gut gesehen wird, habe ich unten an der oberen Bundkante eine reflektierende Paspel eingenäht.

Und damit hüpfe ich nun rüber zum heutigen MeMadeMittwoch und schaue mal ob es bei den anderen Damen auch schon herbstlich wird.

MMM im August: ein paar neue Sommershirts – Ottobre Woman 2/2017 & 2/2022

Zum heutigen MeMadeMittwoch zeige ich euch drei neue Sommershirts, die zuletzt entstanden sind.

In meinem Kleiderschrank fehlten definitiv ein paar neue Sommershirts. Inspiriert wurde ich auf Instagram und habe daraufhin meine zahlreichen Ottobre Zeitschriften durchsucht und bin auch fündig geworden.

Das erste Shirt ist das Statement Shirt aus der Ottobre 2/2017. Das habe ich nach einem ersten Probeteil gleich ein zweites Mal genäht. Vernäht habe ich dafür Stoffe aus meinem Bestand. Das erste mal einen hellblauen Jersey, leicht glänzend. Beim zweiten Shirt habe ich mich für einen schwarzen Jersey mit glänzendem Muster entschieden.

Ich habe beim hellblauen Probeteil die Ärmel nur umgeschlagen und festgenäht. Außerdem möchte ich noch ein schönes Motiv plotten und vorne auf das Shirt aufbügeln. Dafür hatte ich bisher aber noch keine Zeit.

Folgende Änderungen habe ich an dem Schnitt vorgenommen:

Beide Shirts habe ich um etwa 5-7 cm gekürzt. Außerdem habe ich mittig im Rückenteil von oben einen etwa 4cm breiten Abnäher genäht und diesen bis etwa zur Taille hin auslaufen lassen. So sitzt das Shirt an Ausschnitt und Schultern besser. Den Ausschnitt habe ich etwas verkleinert, da dieser mir schon im Schnittmuster sehr groß vorkam.

Entschuldigt bitte für die improvisierten Bilder, ich liefere noch bessere nach bei Gelegenheit.

Ein weiteres Shirt ist entstanden, wieder aus einer alten Ottobre: das Top Naaemah aus der Zeitschrift 2/2022. Ich hatte von einem sehr dünnen Jersey noch knapp 1m übrig. Da musste ich etwas puzzeln, so dass einer der Ärmel tatsächlich nicht im Fadenlauf zugeschnitten ist. Ich wollte aber, dass der Musterverlauf auf Vorder- und Hinterteil zusammenpasst. Das ist mir auch einigermaßen gut gelungen, trotz überschaubarer Stoffmenge.

Das Top sitzt sehr gut. Die Länge habe ich auch hier etwas gekürzt. Sollte ich es nochmal nähen, müsste ich die Größe vermutlich an die Stoffwahl anpassen. Denn dieser gemusterte Jersey ist sehr dünn und relativ dehnbar. Mit einem etwas festeren Jersey müsste ich vermutlich eine Größe größer nähen.

Und mit diesen Sommershirts hüpfe ich rüber auf den virtuellen Laufsteg des heutigen MeMadeMittwoch, wo ihr noch viele tolle Outfits von anderen Nähbegeisterten entdecken könnt.

Top Violetta #2 – Ottobre Design 2/2020

Als ich bei meinem letzten kurzen Berlinbesuch Anfang Juni auf dem Markt am Maybachufer einen wunderbaren Viskosestoff gefunden habe, wusste ich: das wird eine weiteres Violetta-Top.

Mein erstes Violetta Top aus Musselin war eigentlich als Testprojekt gedacht, ist aber doch ganz schön geworden. Als ich dann bei meinem letzten kurzen Berlinbesuch Anfang Juni auf dem Markt am Maybachufer einen wunderbaren Viskosestoff gefunden habe, wusste ich: das wird eine weitere Violetta.

Bei der Musselin-Version habe ich festgestellt, dass ich etwas mehr Brustweite benötige und auch einen kleinen Längenausgleich vorne.

Da es sich lediglich um 2cm handelt, habe ich kurzerhand im oberen Bereich des Vorderteils die nächstgrößere Größe abgezeichnet und auf Taillenhöhe wieder zur ursprünglichen Größe gewechselt.

Nach dem Zuschnitt ist mir dann aufgefallen, dass ich trotzdem etwas vergessen hatte: die Verlängerung des Vorderteils um ein paar Zentimeter.

Was solls? Erst mal nähen, anprobieren und dann schauen…

Im Vergleich zum Musselinstoff geht das Bügeln bei der Viskose natürlich viel besser. Der Beleg bleibt schön liegen, ohne dass ich ihn mit einem Blindstich rundherum fixieren musste. Lediglich im Schatten der beiden Seitennähte unter den Achseln habe ich den Beleg zusätzlich fixiert.

Vorne am Top fehlten natürlich trotzdem ein paar Zentimeter und ich hätte mich geärgert, wenn ich das so gelassen hätte. Also habe ich einen 5cm breiten Streifen zugeschnitten, unten angenäht und an der Naht nach innen als Tunnelinnenseite umgeklappt. Passt super. Was ich allerdings nicht beachtet habe: Vorderteil und Rückenteil sind jetzt natürlich unterschiedlich lang. Schöner würde es aussehen, wenn ich die Seiten noch aneinander angepasst hätte. Beim Tragen fällt es aber gar nicht störend auf.

Fazit: Die Anpassungen sind gelungen, das Top sitzt besser als die Testversion.

Falls ich das Top noch ein drittes Mal nähe, werde ich den Ausschnitt etwas vergrößern. Er sitzt für mein Empfinden nämlich etwas sehr hoch.

Die Fakten:

Schnittmuster: Top Violetta aus der Ottobre Woman 2/2020

Anpassungen: ab der Taille eine Größe kleiner, Vorderteil ca. 4 cm verlängert, Bindebänder ca. je 20 cm gekürzt.

Stoff: Viskosestoff vom Markt am Maybachufer in Berlin

Jetzt müsste sich nur noch der Sommer öfter zeigen. Die Fotos sind deshalb auch drinnen entstanden, da es draussen nur regnet und gar nicht sommerlich ist aktuell. Und damit hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch.

Edit: nachdem ich das Top getragen hatte, musste ich den Halsausschnitt doch noch ändern. Beim Tragen hatte ich ständig das Gefühl daran zuppeln zu müssen, da mich der Stoff so nah am Hals doch ziemlich gestört hat.

Also: nochmal aufgetrennt und die vordere Ausschnittlinie angepasst. Das habe ich Freihand gemacht und mittig ist der Ausschnitt jetzt ca. 3cm tiefer. Mehr ging nicht, sonst hätte ich auch einen neuen Beleg benötigt. Aber das reicht völlig aus, so dass das Top nun viel besser sitzt und hoffentlich diesen Sommer noch oft getragen wird.

MeMadeMittwoch: Batik Look – Ottobre Design 2/2019

Mein Beitrag zum MeMadeMittwoch im Juni: das Blusenshirt Batik Look aus der Ottobre 2/2019.

Jetzt schaffe ich es auch mal, beim MeMadeMittwoch dabei zu sein. Gestern habe ich meinen freien Tag genutzt und ein Batik Look Blusenshirt aus der Ottobre 2/2019 genäht.

In der Ottobre fand ich den Schnitt auf den ersten Blick gar nicht so gut. Auf Instagram habe ich dann dieses Blusenshirt hier bei Bimbambuki gesehen und muss sagen: wow, ein tolles Basicteil, wenn man es in einem schönen unifarbenen Stoff näht. Und da hatte ich genau den perfekten Stoff auch bereits im Regal liegen.

Der Stoff ist ein dunkelblauer Polyester-Baumwolle-Elasthan Mix mit einer schönen gerippten Struktur. Hatte ich schon länger mal bei Stoffe.de gekauft. Trägt sich super, ist beim Nähen allerdings eine kleine Diva. Mit einer Microtex Nadel ging es einigermaßen. Und die Struktur des Stoffes verzeiht zum Glück den ein oder anderen ausgelassenen Stich.

Das Gummiband am Ausschnitt habe ich nicht wie im Schnittmuster vorgesehen mit 1cm Abstand genäht, sondern habe den Tunnel direkt oben an die Ausschnittkante genäht.

Außerdem habe ich das Shirt um etwa 5cm gekürzt. Sonst habe ich keine weiteren Änderungen durchgeführt.

Verlinkt bei MeMadeMittwoch, wo ihr noch viele andere tolle genähte Sachen entdecken könnt.

Top Violetta aus Musselin – Ottobre Design 2/2022

In der Ottobre 2/2020 hat mir das Top Violetta sofort gefallen. Aber bis ich es genäht habe sind dann doch 4 Jahre vergangen. Für den Sommer wollte ich den Schnitt mit einem Musselinstoff nähen.

Der Schnitt ist einfach zu nähen. Ich habe nur Kleinigkeiten geändert: das Top ein Stück gekürzt & die Bindebänder ca. 20cm auf jeder Seite gekürzt.

Die Belege habe ich innen noch mit einem Blindstich fixiert.

Das Top trägt sich sehr angenehm. Ich denke vor allem für warme Sommertage ein perfektes Kleidungsstück.

Bei nächsten Top werde ich vorne etwas mehr Brustweite zugeben und gleichzeitig am Vorderteil einen Längenausgleich machen. Aber auch die erste Violetta gefällt mir gut und wird im Sommer sicher oft getragen.

Oversize Blazer Ricarda – LaBavarese

Bei Anja von Labavarese habe ich auf Instagram den Oversize Blazer Ricarda gesehen. Ein tolles Projekt für mich, bei dem ich wieder viel gelernt habe.

Das Schnittmuster habe ich mir plotten lassen, da ich keine Lust auf kleben hatte. Und dann lagen die Ausdrucke erstmal wochenlang in der Ecke.

Ich hatte bereits Stoff im Regal, auch verschiedene Einlagen und dünne Schulterpolster bestellt. Aber dann kamen viele andere Dinge im real life dazwischen, bis ich endlich anfangen konnte.

Für den Zuschnitt habe ich erstmals bestimmte Teile nur grob zugeschnitten, Einlage aufgebügelt und dann erst genau zugeschnitten. Das war ein Tipp in der Anleitung, damit sich die Viskose nicht verzieht und die Teile ungenau werden.

Die oberen Bereiche der Rückenteile, alle Kragenteile, Saum und Ärmelsäume habe ich mit H200 verstärkt. Die Vorderteile sind komplett mit einer dünnen Gewebeeinlage verstärkt.

Genäht hab ich den Blazer aus einem Viskosestoff in Jeansoptik aus meinem Bestand. Leider weiß ich nicht mehr woher ich ihn habe. Gefüttert ist der Blazer mit einem dunkelblauen dünnen Viskosestoff, gekauft bei Driessenstoffen.nl

Für die Knöpfe am Ärmel hatte ich in meinen Beständen ein paar herausgesucht. Entschieden habe ich mich für die goldenen.

Was habe ich in dem Projekt zum ersten Mal gemacht:

  • Schulterpolster und Ärmelfisch einnähen
  • gestufter Rückschnitt eines Abnähers
  • Paspeltaschen, zwar schon bei anderen Projekten gemacht, aber das Wissen hier nochmal vertieft
  • echten Reverskragen nähen

Das Nähvideo von Anja von LaBavarese ist sehr hilfreich, aber die Anleitung im E-Book ist auch sehr gut und ausführlich.

Ich habe den Blazer ein kleines Stück gekürzt. Auch die Ärmel. Leider sind die Ärmel für meinen Geschmack trotzdem noch ein klein bisschen zu lang geworden. Aber gekrempelt sieht es auch gut aus. Ansonsten passt der Blazer sehr gut.

Ich werde wohl vorne noch einen Knopf anbringen, damit man den Blazer schließen kann. Ich habe lange überlegt, ob ich das machen soll oder nicht

Ich habe jetzt ein wirklich tolles Masterpiece im Schrank und die Arbeit hat sich total gelohnt.

Geburtstagskarten selber machen mit Plotter, Print & Cut, Stempeln & Motivpapier

Da ich mich schon vor Weihnachten viel mit Papier beschäftigt habe, wollte ich meinen Plotter, meine Stempel und meine Stampin’up Präge und Stanzmaschine nutzen, um individuelle Geburtstagskarten zu erstellen.

Neben den oben genannten „Geräten“ habe ich fertige Kartenrohlinge genutzt, die ich schon länger zuhause hatte, sowie verschiedene Papiere, die ich bei Tedi und in anderen Schreibwarenläden gekauft habe.

Entstanden sind verschiedene Karten.

Geburtstagskarte mit Print & Cut und Stempeln

Die Lavendelpflanzen sind eine Datei aus dem Silhouette Design Store. Ich habe mit Print und Cut mehrere davon ausgedruckt und im Nachgang mit dem Plotter geschnitten. Dann habe ich im Silhouette Studio ein Offset für die Lavendelpflanzen erstellt und dieses aus grünem Tonpapier schneiden lassen. Darauf habe ich die ausgedruckten und geschnittenen Lavendelbilder geklebt. Mit normalem Kleber und Foamtape habe ich dann jeweils 3 davon auf die Kartenrohlinge geklebt und die Karte noch mit Glitzersteinen und einem gestempelten Schriftzug ergänzt.

Karte mit Prägung

Die rosa Karte ist nach einer Idee von Lisa Curcio entstanden. Ich habe sie zufällig bei YouTube entdeckt und mich inspirieren lassen für die Karten. Die beiden Seitenteile sind geprägt, dann auf einen schwarzen Karton geklebt. Die Blüte ist ein Silhouette Design. Ich habe das mit einem schwarzen Stift mit dem Plotter malen lassen. Zusammengesetzt war dann alles relativ schnell. Der Schriftzug „Happy birthday“ ist gestempelt.

Geburtstagskarte mit Torte und Ballons mit dem Plotter erstellen

Die Karte mit den Ballons ist auch mit dem Plotter und Silhouette Studio entstanden. Die Datei habe ich irgendwo mal in einem Paket mit gekauft. Da ich die Torte und die Bestandteile in verschiedenen Farben wollte, habe ich die Datei mit Silhouette Studio bearbeitet, dann die verschiedenen Teile ausschneiden lassen und am Ende alles zusammengeklebt. Um den Kuchen noch etwas aufzupeppen habe ich dann noch mit einem Glitzerstift ein Highlight gesetzt. Der Happy Birthday Schriftzug ist wieder gestempelt. Die Bänder der Ballons sind Freihand gezeichnet.

Geburtstagskarte mit Motivpapier und Stempeln

Für die blaue Geburtstagskarte habe ich Stampinup Designerpapier (kariertes Papier), verschiedene Stempel und meinen Plotter genutzt. Den Hintergrund habe ich selber erstellt, indem ich verschiedene zusammenpassende Stempel auf ein weißes Papier gestempelt habe und so mein eigenes Musterpapier erstellt habe.

Zwei Motive daraus habe ich dann nochmal extra gestempelt auf blaues Tonpapier geklebt und mit einer kleinen Kontur ausgeschnitten. Die Wellenform unter dem Schriftzug habe ich mit dem Plotter geschnitten, Schneidedatei selber in Silhouette Studio erstellt.

3D Cupcake Karte

Eine ganz besondere 3D Geburtstagskarte habe ich für meinen Neffen gebastelt. Die Datei ist ebenfalls eine Silhouette Datei, Cupcake Stand Birthday Card mit der ID 448066. Im Original ist die Karte ziemlich pink. Für meinen Neffen sollte das Farbschema etwas neutraler werden.

Genutzt habe ich für die Basis einen hellgelben Karton einer alten Dokumentenmappe. Geschnitten habe ich alles mit meinem Silhouette Plotter, danach entsprechend der Anleitung zusammengeklebt. Den Schriftzug „Alles Gute“ habe ich auch mit meinem Plotter schreiben lassen.

Die Karte lässt sich auch flach legen und kann so per Post verschickt werden. Die eigentliche Fläche zum Schreiben ist ein extra Teil. Dieses habe ich nicht genutzt und statt dessen eine kleine persönliche Widmung auf der Rückseite direkt auf die Karte geschrieben.

Makramee-Projekte: Spiegel, Windlicht, Lampe

Meine Schwester hat mir vor 3 Jahre ein Makramee Buch geschenkt. Die ersten Versuche haben soviel Spaß gemacht, dass mittlerweile schon einige schöne Makramee Dinge entstanden sind.

Makramee Spiegel selbermachen

Bei DIY Carinchen habe ich einen tollen Makrameespiegel gesehen. Das passende Garn, einen Metallring und einen Spiegel hatte ich schon. Die Anleitung ist leicht verständlich.

Wenn alles festgeknüpft ist werden die Ende ausgefranst, gekämmt und grob auf Länge geschnitten. Dann habe ich alles mehrmals mit Haarspray fixiert und danach alles in die endgültige Form geschnitten.

Der Makrameering wird abschließend mit Heißkleber auf dem Spiegel befestigt.

Makramee Windlicht selbermachen

Eines meiner ersten Makramee Basteleien ist dieses tolle Windlicht. Man braucht ein passendes Glas und Makrameegarn. Hier bei mir ein 3mm Baumwollgarn gezwirnt. Mit wenigen Basisknoten entsteht dann relativ schnell ein tolles Dekoobjekt. Inspiration und einfache Anleitungen findet man bei YouTube und Pinterest.

Makramee Nachttischlampe upcyceln

Meine Tante hatte den Lampenfuß einer Nachttischlampe übrig. Der Schirm war kaputt gegangen. Der schöne Porzellanfuß war viel zu schade für den Müll. Da hatte ich eine Idee.

Ich habe im Internet einen passenden Drahtschirm für die Lampe bestellt und dann mit Garnresten, die von einem anderen Projekt übrig waren, den Schirm beknotet. Das Muster habe ich mir selbst ausgedacht. Neben dem Makrameegarn habe ich noch einige Holzperlen verarbeitet.

Makramee Lampenschirm selber machen

Ich habe noch zwei weitere Makrameelampen gemacht.

Die erste ist eine große Hängematte. Die Anleitung dazu hatte ich aus einem Buch. Man braucht natürlich passendes Makrameegarn und dazu noch verschiedene Ringe.

Während des Knüpfens sollte die Arbeit hängen. Ich habe dafür die Aufhängen unseres Hängesessels genutzt.

Die zweite Lampe ist ähnlich entstanden wie die Nachttischlampe. Meine Schwester hatte einen großen Ikea Lampenfuß übrig, den sie nicht mehr brauchte.

Das Muster habe ich mir aus einem Makramee Musterbuch ausgesucht. Das schwierigste bei diesem Projekt war, die passende Länge der Makrameeschnüre zu berechnen.

Makramee Hängetisch knüpfen

Aus dem gleichen Buch wie die große Hängelampe ist auch dieser Hängetisch.

Mit dem passenden Tablett hatte ich richtig Glück. Das schöne Stück habe ich günstig bei Kleinanzeigen gefunden.