Ein paar Geburtstage stehen an, da hab ich mal wieder ein paar Karten gebastelt.
Dafür habe ich meinen Plotter mal wieder aus dem Schrank geholt und mit blauer und rosegoldener Folie ein paar Schriftzüge „Happy birthday“ heiß foliert.
Aus einem Rest Musterkarton, einem winzigen Streifen goldenem Glitzerpapier und Resten von weißem und pinkem Karton habe ich zusammen mit drei dunkelblauen Kartenrohlingen dann drei ähnliche Geburtstagskarten erstellt. Sowas kann man immer gut auf Vorrat haben und meine Vorräte waren schon länger aufgebraucht.
Ein gestreiftes Shirt passt eigentlich immer – und genauso ein gestreiftes Shirt ist jetzt neu in meiner Garderobe.
Den passenden Stoff habe ich auf dem Stoffmarkt in Fürth dieses Jahr im Mai gekauft. Es war ein Coupon und ich konnte ihn nicht liegenlassen.
Das Shirt Vivian aus der Ottobre Woman 02/2018 hatte ich schon lange auf meiner To Sew Liste. Und nun hatte ich für das Shirt endlich auch den passenden Stoff um es zu nähen.
Beim Nähen gab es keinerlei Komplikationen und das Shirt ist relativ schnell genäht. Größe 48 passt perfekt ohne Änderungen. Die „normalen“ Nähte habe ich mit dem elastischen Seraflex Garn genäht.
Mein neues Streifenshirt verlinke ich jetzt direkt bei Anitas Jahresbingo und kann damit direkt 2 Mal Bingo! rufen.
Projektübersicht – das ist drin
Schnittmuster: Vivian, Nr.3, Ottobre Design Woman 02/2018
Stoff: Jersey, genaue Zusammensetzng unbekannt; Stoffmarkt Holland in Fürth
Ich bin immer noch auf der Suche nach einem guten Hosen-/Jeans-Schnittmuster. Und so habe ich mal wieder ein neues Jeans-Schnittmuster ausprobiert.
Das Schnittmuster der Hose ist von Schnittmuster Berlin. Ich habe die Hose bei Instagram entdeckt und mich influencen lassen. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen (das Feld kreuze ich doch gleich im Jahresbingo von Antentanni an) scrolle ich ganz gerne mal durch das Internet auf der Suche nach neuen Schnittmustern. Die Beispiele der Hose Nuru auf Instagram haben alle wirklich gut ausgesehen, so dass ich mir das Schnittmuster gekauft habe. Jetzt hatte ich endlich die Muße, die Hose auch zu nähen.
Genäht habe ich Größe 46 ohne Anpassungen. Die Taschen vorne klaffen leider auf. Entweder ich habe etwas falsch gemacht oder es ist tatsächlich ein Problem des Schnittes – oder auch meiner Körperform, dass die Hose genau in diesem Bereich bei mir nicht richtig sitzt. Bei den vielen Beispielen auf Instagram kann man leider nicht erkennen ob es ein allgemeines Problem ist, weil die Trägerinnen auf den Fotos oft die Hände in den Taschen haben. Hat jemand von euch die Hose schon genäht und ein ähnliches Problem?
Der Stoff ist ein dunkelblauer elastischer Denim aus meinem Vorrat. Ich habe absolut keine Ahnung mehr woher ich ihn habe. Die 2 m haben gerade so ausgereicht.
Die Anleitung ist ok. Etwas seltsam fand ich, dass man den Saum der Hose nähen soll, bevor man diese anprobieren kann. Habe ich nicht gemacht, da ich meistens kürzen muss. Tatsächlich habe ich die Hose dann um 8 cm gekürzt. Auch dass für die Bilder in der Anleitung mit schwarzem Stoff genäht wurde finde ich etwas unglücklich, da man manche Dinge so nicht wirklich gut erkennen kann.
Die Passform finde ich ok, bis auf das Problem mit den Taschen. Allerdings sitzt die Hose auch sehr Highwaist. Für meinen Geschmack schon fast etwas zu hoch für mich. Sollte ich die Hose wirklich noch ein weiteres Mal nähen, würde ich versuchen die Taschen irgendwie zu ändern oder noch exakter zu nähen. Und auch einen farblich ähnlichen Stoff für den Taschenbeutel nutzen….
Die T-shirts sind auch selbst genäht. Das Shirt ist vermutlich aus einer sehr alten Burda Zeitschrift, ich habe es schon ewig. Leider wird der Stoff langsam an manchen Stellen dünn. Die Bluse ist „all my loving“ aus der Ottobre Woman 2/2021 mit langen Ärmeln und etwas abgewandeltem Vorderteil. Den tollen Viskosestoff habe ich vor einigen Jahren bei einer Ladenauflösung im Sale ergattert.
Ich werde die Hose sicherlich tragen. Die Form mit den sehr weiten Beinen ist gewöhnungsbedürftig. Vermutlich wird sie wegen der Taschen und des sehr hohen Sitzes kein absoltes Lieblingsteil werden.
Die Weste Luna von Fibre Mood hat mich auf den ersten Blick gar nicht so überzeugt. Als ich dann aber einige Beispiele der Weste auf Instagram gesehen habe, wollte ich sie mir doch nähen.
Auf dem Stoffmarkt in Fürth habe ich dafür bei Rietjesstoffen den perfekt passenden Stoff gefunden: einen Memory Polyester Stoff in einer grau-grün-blau schimmernden Farbe, je nach Lichteinfall. Einen dunkelblauen Futtertaft und einen passenden Reißverschluss habe ich auch gleich auf dem Stoffmarkt gekauft.
Genäht habe ich Luna in der Größe XL, das Rückenteil knapp 5cm gekürzt. Ansonsten keine weiteren Änderungen und die Weste war relativ schnell genäht. Im Jahresbingo von Antetanni kreuze ich dieses Mal das Feld „Für mich“ an – zwar nähe ich das meiste für mich, aber irgendwann muss ich dieses Feld ja auch mal ankreuzen.
Aktuell ist es viel zu warm für eine Weste, aber die etwas kühleren Sommer-und Herbsttage und Abende kommen bestimmt.
Projektüberblick – das ist drin
Schnittmuster: Weste Luna, Fibremood 33
Material: Memory Polyester, Futtertaft, Reißverschluss – alles vom Stoffmarkt Fürth
Stoffverbrauch: ca. je 1m bei VB
Nähzeit: 5-6 Stunden inkl. Schnittmuster abpausen und Zuschnitt
Aus einem Stoffrest ist ein farbenfrohes neues T-Shirt entstanden.
Vor vier Jahren habe ich mir aus einem Stoff mit bunten Palmzweigen das Kleid „Frollein Matrossel“ für einen Wochenendtrip nach Hamburg zu meinen Freundinnen genäht. Dort habe ich es an unserem Mädelsabend zum Essen und dem anschließenden Besuch in einer karibischen Cocktailbar getragen. Denn in der Bar darf man ausschließlich bunte, fröhliche Kleidung tragen. Das Kleid habe ich damals genau für diesen Zweck genäht – und seitdem schon öfter getragen.
Der übrig gebliebenen Stoff lag seit damals in meinem Regal. Beim Sortieren und Aufräumen ist er mir nun wieder in die Hände gefallen. Und da ich sowieso vorhatte, ein paar neue T-Shirts zu nähen, hab ich direkt mit diesem Stoffrest losgelegt. Genäht habe ich ein T-Shirt nach dem bewährten und bereits für mich angepassten Schnittmuster „Statement“ aus der Ottobre Design Woman 2/2017. Ein schönes neues T-Shirt im Schrank und ein Stoffrest weniger im Regal – perfekt!
Das farbenfrohe Shirt mit den Palmzweigen und Blättern trage ich, seit es fertig ist, richtig gerne. Es lässt sich gut zu allen meinen Hosen und Jeans gut kombinieren. Beim Jahresbingo von Antetanni kreuze ich für Kleid und T-Shirt das Feld „Zweige oder Naturmaterial“ an.
Für den Sommer wollte ich ein neues Kleid und habe jetzt endlich diesen Punkt – ein Wickelkleid aus der BurdaStyle – von meiner To Sew Liste abgehakt.
Das Kleid Nr. 101 aus der BurdaStyle 02/2021 stand schon länger auf meiner Wunschliste, aber die Zeit war nie da, bzw. waren anderen Nähprojekte immer wichtiger oder es war die falsche Jahreszeit. Aber jetzt wollte ich das Kleid für diesen Sommer doch endlich nähen, um es noch dieses Jahr tragen zu können. Denn für richtige Summer Vibes braucht es manchmal auch ein neues Sommerkleid.
In meinem Vorrat hatte ich noch 4m von einem gemusterten Viskostestoff. Ich glaube, dass ich ihn vor längerem bei Driessenstoffen gekauft habe, bin aber nicht mehr ganz sicher.
Zugeschnitten habe ich eine Größe 44 und das Schnittmuster mit anderen Oberteilen verglichen. Ich habe dann entschieden, dass ich es so probiere und den Schnitt nicht größer gradiere. Sicherheitshalber habe ich die Teile mit 1,5cm Zugabe zugeschnitten. Hätte ich aber nicht gebraucht.
Das Bindeband habe ich etwa 60cm verlängert, so dass ich es vorne binden kann. Mit der originalen Länge wäre das zu knapp geworden. Ausprobiert habe ich das zuvor einfach mit dem Maßband welche Länge ich ungefähr brauche. 40cm hätten auch gereicht.
Den Rock habe ich knapp 10cm gekürzt, so dass er knapp unter dem Knie endet. In den Rock habe ich zusätzlich Taschen ergänzt. Ein Kleid ohne Taschen geht gar nicht. Ansonsten keine weiteren Änderungen.
Beim Nähen gab es keinerlei Probleme, die Anleitung ist vollkommen ausreichend.
Die folgenden Fotos sind im Urlaub in Rumänien, genauer gesagt in der Hauptstadt Bukarest, entstanden. In der pulsierenden Hauptstadt Rumäniens habe ich zwei Tage Urban Summer Vibes mit meinem tollen Kleid genossen. Deshalb verlinke ich mein Kleid auch direkt zu den Ü30 Bloggern, deren aktuelles Thema der Sommer in der Stadt (oder auch auf dem Land) ist.
In Bukarest hat das Kleid gleich auch den Praxistest bestanden. Die Ärmelaufschläge werde ich aber wohl noch an ein zwei weiteren Stellen mit Blindstichen festnähen. Aktuell habe ich sie nur an der oberen Naht befestigt, aber sie klappen immer nach unten. Auf dem Bild oben zu sehen. Ich dachte, dass Bügeln hilft, ist aber nicht so.
Projektüberblick – das ist drin:
Stoff: Viskosestoff aus dem Bestand, vermutlich von Driessenstoffen