Mach dein Ding 2021 Mini-Tasche

Meine kleine süße Tasche zeige ich euch jetzt endlich. Genäht hab ich sie nämlich schon vor 4 Jahren, als die Mach dein Ding Tasche 2021 veröffentlicht wurde.

Als ich zuletzt meine Taschen sortiert habe, ist mir aufgefallen, dass ich die tolle Mini-Tasche noch gar nicht gezeigt habe.

In letzter Zeit hatte ich eher wenig Verwendung für so eine kleine Tasche. Aber direkt als sie fertig genäht war, habe ich sie sehr oft getragen. Und sie gefällt mir immer noch sehr gut, so dass ich sie doch wieder öfter nutzen will.

Ich habe neben der goldenen Kette auch noch ein passendes braunes Gurtband.

Genäht habe ich die Tasche aus Kork mit goldenen Sprenkeln. Den Korkstoff habe ich in einem Stoffladen bei mir in der Nähe gekauft, den es mittlerweile leider nicht mehr gibt. Die Taschenkette und das Gurtband sind von Snaply. Den Magnetverschluss habe ich irgendwann mal in Berlin auf dem Markt am Maybachufer gekauft, ebenso den Endlosreissverschluss. Der Futterstoff war auch aus meinem Vorrat. Woher ich ihn habe weiß ich nicht mehr. Es war eine Kollektion von Stoffen zum Thema Sommer und Camping.

Die Mini-Tasche hat die Designerin Anke von Cherry Picking für #machdeinding2021 entworfen und bei Anna von einfach nähen gibt es dazu ein Anleitungsvideo.

Auf der Rückseite gibt es einen Tunnel, so dass man die Tasche z.B an einem Gürtel befestigen kann, um die Tasche als Bauchtasche zu nutzen.

Projektübersicht Mini-Tasche – das ist drin

  • Schnittmuster: Mach dein Ding 2021
  • Stoff und Zubehör: Kork, Baumwollfutter gemustert, Taschenkette gold, Gurtband braun, Reißverschluss 6mm, Magnetverschluss
  • Kosten: ca. 30 Euro

Verlinkt bei Dings vom Dienstag, Creativsalat und Lieblingsstücke

Steppjacke – Burdastyle 11/2025 #118

In der Novemberausgabe 2025 von Burdastyle gibt es einen Artikel zu einem recreate Projekt: eine Tagesdecke wird zur coolen Jacke. Da hatte ich sofort total Lust das auch zu machen.

Dann hab ich einfach mal Vinted durchsucht und eine gesteppte Tagesdecke für 6 Euro gefunden. Da hab ich sofort zugeschlagen. Die eine Seite ist weiß grau gestreift mit Rosenmuster, die andere Seite einfarbig rosa.

Mein Plan war die zwei Seiten der Decke zu nutzen und auch das Schrägband der Einfassung. Zuvor musste ich die Steppung allerdings an ein paar Stellen reparieren, da hier Stiche aufgetrennt waren. Und dann stand ich vor der große Frage: Streifen mit Blumen als „Hauptstoff“ oder nur als Akzent an weniger prominenten Stellen? Und welches Schnittmuster?

Schnittmuster und Änderungen

Ich habe die Burdastyle 11/2025 nochmal durchgeblättert und bin dann bei der Steppjacke #118 hängen geblieben. Zugeschnitten hab ich Größe 46 mit etwas mehr Nahtzugabe. Außerdem habe ich etwa 9 cm Länge hinzugefügt. Genäht auch ohne die Belege, da die Jacke mit Schrägband eingefasst ist. Und die Taschen hab ich vorerst auch mal weggelassen. Hat irgendwie nicht gut ausgesehen. Da überlege ich noch.

Zuschnitt mit kleinen Herausforderungen

Beim Zuschnitt gab es ein paar kleinere Herausforderungen. Zum Beispiel musste ich direkt überlegen, wo der Einfasstreifen dran bleiben soll und wie lang der Streifen insgesamt sein muss. An den Kanten der Vorderteile habe ich oben je ca.30cm stehen lassen für den Halsausschnitt. Am Saum habe ich die komplette Breite der Decke stehen lassen, um auch am Saum dann einen möglichst durchgehende Abschluss zu haben. Die Rundung der Decke habe ich direkt so für die Vorderteile genutzt. Außerdem wollte ich, dass das Streifen- und Rosenmuster an der oberen Naht der Ärmel möglichst gut zusammenpassen.

Bei einer Tasse Kaffee habe ich dann noch das gesamte Schrägband von der Decke abgetrennt. Da verlinke ich gleich zum Jahresbingo von Anita (bei einer Tasse Kaffee handarbeiten) und darf direkt wieder 2x Bingo! rufen.

Genäht war die Jacke dann recht schnell. Am längsten hat die Versäuberung der Innennähte mit Schrägband gedauert. Genäht hab ich mit meinem Obertransportfuß, den ich viel öfter nutzen sollte. Das hat wunderbar funktioniert.

Das rosa Ärmelbündchen und die weißen Druckknöpfe hatte ich im Vorrat. Und natürlich musste auch noch ein Label an die Jacke. Da hab ich vor einiger Zeit mal eine Auswahl bei LaLeLoup bestellt. Und bei diesem hat die Farbe so gut gepasst.

Projektübersicht Burdastyle Steppjacke – das ist drin

  • Schnittmuster: Steppjacke #118, Größe 46; Burdastyle 11/2025
  • Stoff: gesteppte Tagesdecke, über Vinted gekauft
  • Sonstiges: 5 Anorakdruckknöpfe, 15mm in weiß, Snapy; Ärmelbündchen, Albstoffe; Label, LaLeLoup
  • Nähzeit: 4,5 Stunden
  • Kosten: ca. 10 Euro

Sophie Scarf als perfektes Accessoire

Mein weißer Sophie Scarf passt perfekt zur neuen Jacke. Die Jacke ist ziemlich außerhalb meiner Komfortzone, denn Kleidung in pink und mit Röschen habe ich bisher nicht im Schrank. Aber ich habe sie jetzt schon ein paar Mal getragen und gewöhne mich dran.

Von der Tagesdecke ist noch einiges übrig geblieben. Das würde vermutlich genau für eine kleine Steppjacke für meine Nichte zum 5. Geburtstag reichen. Mal schauen ob bei meinem Ottobre Kids Ausgaben ein passendes Schnittmuster dabei ist.

Auch noch verlinkt bei Creativsalat und Lieblingsstücke.

Windbreaker – Leni P.

Den Windbreaker habe ich vor ungefähr 6 Jahren für meine Mama genäht mit speziellen Features zum einfachen Anziehen im Rollstuhl. Seit einigen Jahren hing die Jacke ungenutzt im Schrank. Jetzt ist mir ein Licht aufgegangen was ich damit machen kann.

Die Jacke aus Softshell hatte ich damals genäht mit sehr langen Reißverschlüssen in den Seitennähten, die bis kurz vor das Ärmelbündchen reichten. So war es für meine Mama sehr leicht die Jacke im Sitzen an- und auszuziehen. Nach ihrem Tod hing die Softshell-Jacke seitdem an unserer Garderobe, da wir dachten, dass sich vielleicht jemand findet, der/die sie genauso gut brauchen könnte.

Jetzt zuletzt, bei diesem usseligen Herbstwetter, ist mir ein Licht aufgegangen, was ich mit dem Windbreaker machen kann. Denn eigentlich passt er auch mir ganz gut. Nur die seitlichen Reissverschlüsse gefielen mir für mich nicht. Folgende Änderungen an dem Windbreaker habe ich vorgenommen:

  • Seitliche Reissverschlüsse entfernt und Seitennähte geschlossen
  • Vorderteil: oberen Reißverschluss entfernt, mittig bis unten aufgeschnitten und Reißverschluss eingenäht
  • Eingrifftaschen mit Reißverschluss ergänzt

Ich habe überlegt ob ich in die Kapuze noch eine Kordel einziehe, mich dann aber dagegen entschieden, da sie auch so gut passt. Und ich hatte auch keine passende Kordel und Kordelstopper im Vorrat.

Übrig geblieben ist ein langer Reißverschluss, den ich aber sicher für ein anderes Projekt wieder verwenden kann.

Jetzt habe ich unverhofft und mit relativ wenig Aufwand eine neue, funktionale Herbstjacke für das (nass)kalte Wetter. Den überarbeiteten Windbreaker verlinke ich bei Anitas Jahresbingo (es werde Licht) und da darf ich auch direkt wieder Bingo! rufen, Creativsalat, dem Nachhaltigkeitsblog und bei Lieblingsstücke.

Meine Bingo Beiträge sammle ich alle unter der Kategorie Bingo 2025. Rote Kreuze sind aus dem ersten Quartal, gelbe aus dem zweiten und türkise aus dem Dritten. Im vierten Quartal nutze ich die Farbe lila.

Fleecepullover Finn

Denk ich an den Advent, denk ich an gemütliche Abende auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Lebkuchen, schön warm eingepackt in einen warmen Fleecepulli.

Ich hatte noch ein paar Fleecereste in grün 1,5m VB), weinrot (60cm) und beige (ca. 70cm). Und im Snaply Magazin habe ich das kostenlose Schnittmuster für den Fleecepulli Finn gefunden aus dem Buch „Unisex Kleidung nähen“ von Antonia Pröls.

Für das Oberteil wollte ich eine Kombination aus rot und beige, der Rest der Jacke sollte grün werden, da davon der größte Teil des Fleecestoffs vorhanden war. Außerdem wollte ich keine Knopfleiste, sondern einen Reißverschluss haben. Einen passenden braunen Reißverschluss hatte ich auch im Vorrat. Entschieden habe ich mich für die Größe 5 basierend auf meinem Brustumfang. Ausgeschnitten, Oberteil mit Reißverschluss und Kragen genäht…. und es hätte so schön sein können…. Aber es war viel zu groß, vor allem der Kragen und am liebsten hätte ich alles direkt auf den Ufo-Stapel geworfen. Denn ich hatte schön alle Nähte abgesteppt, den Reißverschluss mit Schrägband versäubert…. und Fleece trennt sich bekanntlich ziemlich blöd. Ich hab auch gar keine Fotos davon gemacht.

Aber nach einmal darüber schlafen hab ich mich doch nochmal dran gemacht und alles bis auf die Schulternähte wieder aufgetrennt. Hat einen ganzen Abend gedauert. Die Schulternähte hatte ich schon beim Zuschnitt 1cm nach vorne verlegt und das passt auch.

Folgendes hab ich dann noch angepasst:

  • Mittlere Rückennaht von oben 5cm enger genäht bis zur Rückenmitte auslaufend
  • Vordere Mittelnaht nach oben schräg auslaufen lassen, oben 4 cm enger pro Seite
  • Kragen halbiert und vorne schräg geschnitten
  • unteres Vorderteil mittig ca. 7cm höher angesetzt und zu den Seitennähten hin schräg auslaufen lassen
  • Ärmel 8cm gekürzt
  • Gesamtlänge 8cm gekürzt
  • Kein Gummiband im Saum

Jetzt habe ich eine etwas oversizige Fleejacke, die mir gefällt und gut passt. Und ich habe drei Fleecstoffe aus meinem Stash verarbeitet. Auch den Reißverschluss und das Gummiband hatte ich im Vorrat. Mit den Fleecepulli kann ich dann in der Vorweihnachtszeit gemütlich Glühwein genießen und Lebkuchen essen….und friere auch auf dem Weihnachtsmarkt nicht.

Und jetzt verlinke ich die Fleecejacke Finn zu Anitas Jahresbingo (denk ich an den Advent) und darf wieder 2x Bingo! rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat und Augensterns Kleidung Sew along

Streifenshirt Vivian – Ottobre Woman 2/2018

Ein gestreiftes Shirt passt eigentlich immer – und genauso ein gestreiftes Shirt ist jetzt neu in meiner Garderobe.

Den passenden Stoff habe ich auf dem Stoffmarkt in Fürth dieses Jahr im Mai gekauft. Es war ein Coupon und ich konnte ihn nicht liegenlassen.

Das Shirt Vivian aus der Ottobre Woman 02/2018 hatte ich schon lange auf meiner To Sew Liste. Und nun hatte ich für das Shirt endlich auch den passenden Stoff um es zu nähen.

Beim Nähen gab es keinerlei Komplikationen und das Shirt ist relativ schnell genäht. Größe 48 passt perfekt ohne Änderungen. Die „normalen“ Nähte habe ich mit dem elastischen Seraflex Garn genäht.

Mein neues Streifenshirt verlinke ich jetzt direkt bei Anitas Jahresbingo und kann damit direkt 2 Mal Bingo! rufen.

Projektübersicht – das ist drin

  • Schnittmuster: Vivian, Nr.3, Ottobre Design Woman 02/2018
  • Stoff: Jersey, genaue Zusammensetzng unbekannt; Stoffmarkt Holland in Fürth
  • Kosten: 10 Euro
  • Nähzeit: 2 Stunden

Verlinkt auch bei Creativsalat, Lieblingsstücke und Kreativ und Froh, ein kleiner Blog

Weste Luna – Fibre Mood 33

Die Weste Luna von Fibre Mood hat mich auf den ersten Blick gar nicht so überzeugt. Als ich dann aber einige Beispiele der Weste auf Instagram gesehen habe, wollte ich sie mir doch nähen.

Auf dem Stoffmarkt in Fürth habe ich dafür bei Rietjesstoffen den perfekt passenden Stoff gefunden: einen Memory Polyester Stoff in einer grau-grün-blau schimmernden Farbe, je nach Lichteinfall. Einen dunkelblauen Futtertaft und einen passenden Reißverschluss habe ich auch gleich auf dem Stoffmarkt gekauft.

Genäht habe ich Luna in der Größe XL, das Rückenteil knapp 5cm gekürzt. Ansonsten keine weiteren Änderungen und die Weste war relativ schnell genäht. Im Jahresbingo von Antetanni kreuze ich dieses Mal das Feld „Für mich“ an – zwar nähe ich das meiste für mich, aber irgendwann muss ich dieses Feld ja auch mal ankreuzen.

Aktuell ist es viel zu warm für eine Weste, aber die etwas kühleren Sommer-und Herbsttage und Abende kommen bestimmt.

Projektüberblick – das ist drin

  • Schnittmuster: Weste Luna, Fibremood 33
  • Material: Memory Polyester, Futtertaft, Reißverschluss – alles vom Stoffmarkt Fürth
  • Stoffverbrauch: ca. je 1m bei VB
  • Nähzeit: 5-6 Stunden inkl. Schnittmuster abpausen und Zuschnitt
  • Kosten: ca. 15 Euro

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Wickelkleid – Burda Style 2/2021

Für den Sommer wollte ich ein neues Kleid und habe jetzt endlich diesen Punkt – ein Wickelkleid aus der BurdaStyle – von meiner To Sew Liste abgehakt.

Das Kleid Nr. 101 aus der BurdaStyle 02/2021 stand schon länger auf meiner Wunschliste, aber die Zeit war nie da, bzw. waren anderen Nähprojekte immer wichtiger oder es war die falsche Jahreszeit. Aber jetzt wollte ich das Kleid für diesen Sommer doch endlich nähen, um es noch dieses Jahr tragen zu können. Denn für richtige Summer Vibes braucht es manchmal auch ein neues Sommerkleid.

In meinem Vorrat hatte ich noch 4m von einem gemusterten Viskostestoff. Ich glaube, dass ich ihn vor längerem bei Driessenstoffen gekauft habe, bin aber nicht mehr ganz sicher.

Zugeschnitten habe ich eine Größe 44 und das Schnittmuster mit anderen Oberteilen verglichen. Ich habe dann entschieden, dass ich es so probiere und den Schnitt nicht größer gradiere. Sicherheitshalber habe ich die Teile mit 1,5cm Zugabe zugeschnitten. Hätte ich aber nicht gebraucht.

Das Bindeband habe ich etwa 60cm verlängert, so dass ich es vorne binden kann. Mit der originalen Länge wäre das zu knapp geworden. Ausprobiert habe ich das zuvor einfach mit dem Maßband welche Länge ich ungefähr brauche. 40cm hätten auch gereicht.

Den Rock habe ich knapp 10cm gekürzt, so dass er knapp unter dem Knie endet. In den Rock habe ich zusätzlich Taschen ergänzt. Ein Kleid ohne Taschen geht gar nicht. Ansonsten keine weiteren Änderungen.

Beim Nähen gab es keinerlei Probleme, die Anleitung ist vollkommen ausreichend.

Die folgenden Fotos sind im Urlaub in Rumänien, genauer gesagt in der Hauptstadt Bukarest, entstanden. In der pulsierenden Hauptstadt Rumäniens habe ich zwei Tage Urban Summer Vibes mit meinem tollen Kleid genossen. Deshalb verlinke ich mein Kleid auch direkt zu den Ü30 Bloggern, deren aktuelles Thema der Sommer in der Stadt (oder auch auf dem Land) ist.

In Bukarest hat das Kleid gleich auch den Praxistest bestanden. Die Ärmelaufschläge werde ich aber wohl noch an ein zwei weiteren Stellen mit Blindstichen festnähen. Aktuell habe ich sie nur an der oberen Naht befestigt, aber sie klappen immer nach unten. Auf dem Bild oben zu sehen. Ich dachte, dass Bügeln hilft, ist aber nicht so.

Projektüberblick – das ist drin:

  • Stoff: Viskosestoff aus dem Bestand, vermutlich von Driessenstoffen
  • Stoffverbrauch: ca. 3m bei VB
  • Schnittmuster: Wickelkleid #101, Burdastyle 02/2021
  • Nähzeit: 9 Stunden
  • Kosten: kann ich nicht mehr sagen

Und mit meinem Kleid geht jetzt zu MeMadeMittwoch Blog. Ich bin schon sehr neugierig, was die anderen Mädels zeigen werden.

Beim Jahresbingo von Antetanni kreuze ich dieses Mal mit meinem neuen Sommerkleid das Feld „denk ich an den Sommer“ an.

Auch noch verlinkt bei Creativsalat , Lieblingsstücke und Augensterns Kleidung Sew along

Das war mein MeMadeMay 2025

Dieses Jahr habe ich das erste Mal beim MeMadeMay mitgemacht. Meine Learnings….

An 21 von 31 Tagen habe ich auch bei Instagram ein Foto gepostet. Nach einem verspäteten Start am 7.Mai habe ich nur an Tagen kein Foto gepostet, an denen ich das Gleiche wie am Tag zuvor oder eine Kombination, die ich zuvor schon gezeigt habe, getragen habe. Aber ich habe tatsächlich an fast allen Tagen mindestens ein selbstgemachtes Teil getragen.

Ich habe 6 verschiedene Kleidunggsstücke aus einer Ottobre Woman an 10 Tagen getragen. 3 Teile waren aus der Burda und zwei aus der Fibre Mood. Alles andere waren weitere Schnittmuster von anderen Designer:innen.

Viele Sommerteile sind leider im Schrank geblieben, weil einfach das Wetter im Mai an vielen Tagen dafür nicht gut genug war.

Was sind meine Learnings?

Meine Basic T-Shirts (Ottobre Statement 2/2017, auf mich angepasst), genäht im letzten Jahr, funktionieren gut. Da werde ich noch 1-2 weitere, einfarbige Shirts nähen, die dann noch besser kombinierbar sind.

Ich habe definitiv Bedarf an einer neuen Jeans. Ich werde das Thema nochmal aufgreifen, ein Schnittmuster zu finden, das ich als Basismuster nutzen kann.

Es lohnt sich, lange nicht getragenen Kleidungsstücken eine zweite Chance zu geben. Gutes Beispiel ist der Twisted dress Pullover. Als ich den Pulli vor einigen Jahren genäht habe, hat er mir gar nicht gefallen. Jetzt finde ich ihn richtig gut. Vor allem die Passform ist super. Und auch den Hoodie, den ich nach dem Buch von Katrin Ziegler genäht habe und die Bikerjacke aus der Burda finde ich immer noch gut und werde sie wieder häufiger tragen.

Den Apricot Sweater aus der Ottobre 2/2024, genäht beim WKSA im letzten Jahr, habe ich seitdem schon öfter getragen. Allerdings bin ich mit dem Gummizug bzw. der cropped Länge nicht so ganz zufrieden und überlege, ob ich stattdessen ein Bündchen annähe und so den Sweater etwas verlängere.

Im Zuge des MeMadeMay habe ich auch etwas repariert. Bei der Burda Bikerjacke war der Zipper vom Reißverschluss abgebrochen. Da habe ich einen neuen gekauft und angebracht. An dem Burda Knotenshirt war am Ärmel eine Saumnaht aufgetrennt, die habe ich wieder festgenäht. Deshalb mache ich auch ein Kreuz im Jahresbingo bei Antetanni bei „etwas repariert“.

Moonbag Luna als Upcycling-Projekt

Bereits für Weihnachten habe ich eine Moonbag Luna von Crearesa in Größe M für meine Schwester als Geschenk genäht. Jetzt endlich hab ich es geschafft auch ein Exemplar für mich zu machen.

So eine kleine feine Tasche mit doch ordentlich Platz will ich schon länger. Und die erste für meine Schwester ist so schön geworden, dass ich mich geärgert habe, warum ich nicht gleich zwei Exemplare genäht habe.

Jetzt habe ich die Feiertage rund um Ostern genutzt, um dieses kleine Taschenprojekt umzusetzen. Die Anleitung ist top. Besonders toll finde ich die extra Schnitteile für die Einlage. Genäht war die Tasche dann relativ schnell. Genutzt habe ich dafür -wie auch schon bei der erste Tasche – eine alte aussortierte Männerjeans, die ich schon zuvor zerlegt hatte. Noch schnell zwei Bügelbilder drauf und einen meiner Taschengurte dran -fertig ist die Upcycling Moonbag Luna.

Und weil ich am Feiertag gewerkelt hab gibt’s ein Häkchen beim BINGO von Antetanni. Auch noch verlinkt bei Creativsalat.

Oktober 2024: was von der To Sew Liste hab ich geschafft?

Herbst 2024: welche Projekte habe ich umgesetzt welche noch nicht?

9 Monate des Jahres sind vorbei, da lohnt sich ein kurzer Blick zurück auf meine To Sew Liste von Anfang des Jahres. Einiges habe ich in diesem Jahr schon genäht. Was möchte ich im Herbst noch umsetzen?

So sah meine Nähliste Anfang dieses Jahres aus:

  • Earth & Stone Bluse Ottobre 2/2019 > genäht, noch nicht verbloggt
  • Summer Safari Shorts Ottobre 2/2017 > war ein Upcycling projekt aus einer nicht passenden langen Hose, noch nicht gezeigt
  • Batik Look Shirt Ottobre 2/2019 > genäht und hier zum MeMadeMittwoch im Juni gezeigt
  • Shirt Statement Ottobre > 4x genäht, 2 davon hier gezeigt zum MeMadeMittwoch im August
  • Summer Tones Shirt Ottobre 2/2021 > dafür mehrere Statement Shirts genäht
  • Langarm-Shirt Solid and Striped Ottobre 5/2015 > Herbstprojekt
  • Skinny Jeans von Sewera
  • Hose Loose fit Ottobre 5/2015
  • Nameless Bluse von Sewera
  • Outdoorjacke Ruth Ottobre 5/2020 > für den Frühling oder nächsten Herbst vielleicht?

Außerdem habe ich zwei Ottobre Violetta Tops genäht. Eins davon hier gezeigt zum MeMadeMittwoch im Juli und das andere als Probeteil gibt es hier zu sehen.

Und ich habe zwei neue Sommer-Shorts genäht, nach dem Schnittmuster von Pech und Schwefel Hose Weissenhäuser Strand. Davon habe ich den Grundschnitt genutzt und dann auf meine gewünschte Länge gekürzt. Die Hosen habe ich im Sommer viel getragen, gute Fotos gibts – wie immer – keine. Ein vorzeigbares aus dem Urlaub habe ich gefunden: die Shorts zusammen mit einem Ottobre Statement T-Shirt.

Die dringend benötigten Sommershirts habe ich genäht, insgesamt fünf Stück sind es geworden. Ich habe dafür ausschließlich Stoffe aus meinem Vorrat vernäht und nichts neues gekauft.

Noch nicht in Angriff genommen habe ich die Jeans. Auf der Suche nach einem passenden Stoff dafür habe ich von Driessenstoffen mehrere Stoff-Probestücke bestellt. Ich konnte mich aber nicht abschließend für einen der Stoffe entscheiden. Bei Buttinette hatte ich dünne Sommerstoffe für zwei Shorts bestellt und auch zwei Denim/Jeansstoffe mitbestellt. Leider haben sie zu wenig Stretch, dass sie für die Skinnyjeans von Sewera nicht funktionieren. Ich bin aber schon auf der Suche nach einem anderen Hosenschnittmuster, das ich für diese Stoffe nutzen kann.

Zur Auswahl stehen aķtuell:

  • Jeans Tuesday Mood Ottobre 5/2017
  • Jeans Sounds of Blues Ottobre 5/2019
  • Denimhose Billie Ottobre 5/2020

Mein Ziel, die angesammelte Stoffmenge zu reduzieren, ist bei den Sommershirts auf jeden Fall geglückt.

Für die zwei Sommer Shorts und das Top Violetta habe ich allerdings neue Stoffe gekauft, diese aber direkt vernäht. Die zwei Jeansstoffe sind im Vorrat dazu gekommen.

Für die Herbstprojekte heißt es also weiterhin: Stoffvorräte abbauen.