Rückblick 2025 & Ausblick 2026

Es ist der erste MeMadeMittwoch im neuen Jahr. Da blicken wir traditionell zurück auf das Vergangene. Es gibt aber auch bereits einen kleinen Ausblick auf das neu vor uns liegende Jahr und all die kreativen Projekte, die auf uns warten.

In 2025 habe ich einiges genäht bzw. umgearbeitet und ich bin selbst verwundert wie viel es tatsächlich war. Die allermeisten Sachen davon trage ich tatsächlich auch regelmäßig und es sind keine Schrankleichen entstanden.

  • 9 Jacken
  • 9 Shirts
  • 3 Pullis, 1 Sweatjacke
  • 5 Hosen
  • 3 Blusen
  • 3 Westen
  • 1 Kleid
  • 1 Rock
  • 1 Blazer

Insgesamt 36 Kleidungsstücke. Außerdem habe ich 2 Moonbag Luna Taschen, 5 Kissenbezüge für die Küche, 2 Leseknochen, 2 Weihnachtssäckchen, eine Kinderweste für meinen Neffen und eine Steppjacke für meine Nichte genäht. 1 Jacke und 1 Tasche waren für meine Schwester. Die Leseknochen habe ich zu Weihnachten verschenkt. Fast alles habe ich hier im Blog gezeigt, außer einer kurzen Schlafshorts und 4 Shirts (2x Vintages lines, Ottobre 5/2016 und 2x Statement, Ottobre 2/2017). Ein Vintage lines Shirt hatte ich beim MeMadeMay nur auf Instagram gezeigt:

7 Schnittmuster waren aus einer Fibre Mood, 12 aus einer Ottobre Woman, 2 aus Ottobre Kids, 3 Schnittmuster von Burdastyle habe ich vernäht sowie 8 Schnitte von anderen Labels.

Und ich habe auch ein bisschen gestrickt: 2 Sophie Scarfs und einen Kapuzenschal. Außerdem hab ich einen Cardigan begonnen, der zur Hälfte fertig ist und mit dem ich 2026 endlich wieder weitermachen möchte. Außerdem ist gerade ein weiterer Kapuzenschal auf den Nadeln, der Cappuccio Scarf von Tanja Steinbach mit dem Ziel weiter Wollreste abzubauen.

Was sagt die WordPress Statistik?

Die 5 meistgelesene Beiträge waren

Insgesamt hatte mein Blog 15.991 Aufrufe von 10.021 Besuchern. Ich habe 60 Beiträge veröffentlicht. Gezählt wurden 62 Likes und 218 Kommentare. Vielen Dank für die Likes und den Austausch über die Kommentare.

Was ist zu einem Lieblingsstück geworden?

Für mich hat sich tatsächlich die im Juli genähte Burdastyle Blouson-Jacke zu einem Liebling entwickelt. Ich habe sie wirklich oft getragen. Eigentlich hatte ich das eher von der FM Jacke Eden erwartet. Die hatte ich aber tatsächlich weniger an, einfach nur weil es mir oft zu kühl für die kürzeren Ärmel war. Auch die Tasche Moonbag Luna ist seit Sommer ein oft und gern genutzter Begleiter. Im Herbst habe ich gerne die Cordjacke Barbara aus der FM 35 getragen, die Ottobre Sweatjacke „Zip Up“ im Leomuster und den FibreMood Sweater Coco. Die T-Shirts waren Dauerbrenner im Urlaub und im Sommer. Auch der erst im Oktober umgearbeitete Windbreaker war im Herbst noch oft im Einsatz. Die erst kürzlich fertiggestellte Fibre Mood Jacke Elsie hat großes Potenzial ein Lieblingsstück zu werden.

Näh-Ausblick für 2026

Für 2026 habe ich eine gut gefüllte To Sew Liste. Sicher werde ich nicht alles davon nähen können, so viel Zeit habe ich gar nicht.

Ein Vorsatz ist es, keine neuen Schnittmuster zu kaufen. Vielmehr möchte ich Schnitte aus vorhandenen Zeitschriften oder digital gekaufte und noch nicht genähte Schnittmuster nähen. Da sollte ich auf jeden Fall fündig werden. Das ist mein erstes Projekt für 2026.

Einige ältere genähte Kleidungsstücke könnten ein Make-Over gebrauchen. Da möchte ich meinen Kleiderschrank überprüfen, welche Stücke ich optimieren oder umarbeiten kann. Zum Beispiel fällt mir da die Hose aus dem WKSA 2024 ein. Ich hatte sie ein paar Mal an, bin aber trotzdem nicht mit ihr warm geworden. Die Hosenbeine fallen irgendwie komisch und sind für meinen Geschmack auch zu kurz. Vielleicht kann ich sie zu einer Bermuda kürzen.

Jeans, Blusen & T-Shirts

Ich möchte auf jeden Fall das Thema Jeans nochmal aufgreifen, denn 1 -2 Jeans könnte ich auf jeden Fall gebrauchen. Und 1 oder 2 Blusen möchte ich auch nähen. Zum Beispiel aus der Ottobre 6/23 die Bluse Papertouch. Die Bluse stand ja auch beim WKSA 2025 schon in der engeren Auswahl. Außerdem möchte ich auch noch ein paar T-Shirts nähen. Das ist zwar eher unspektakulär, aber ein paar gute Basics müssen auch mal sein. Zum Beispiel steht das T-Shirt Clean Cut aus der Ottobre 2/24 schon länger auf meiner Liste. Das Gute: Für viele Projekte habe ich passenden Stoffe im Vorrat.

Weniger kaufen – mehr Vorräte vernähen

Ja, auch weniger Stoffe kaufen und mehr die Stoffe aus dem Vorrat vernähen ist wie immer ein Vorsatz. Dieses Jahr hat es damit ja nicht so ganz geklappt … erst im Frühling der Stoffmarkt in Fürth und dann im Herbst verschiedene Bestellungen für Projekte, die ich bisher nur teilweise oder noch gar nicht umgesetzt habe. Voilà, mein zweites Jahresprojekt für 2026.

Jetzt wünsche ich euch allen noch einen guten Start hinein in kreatives und erfolgreiches Jahr 2026!

Und ich bin schon sehr auf die vielen anderen Berichte beim MeMadeMittwoch Blog gespannt. Vielen Dank an das gesamte Team für die Organisation und dass wir auch 2026 wieder unsere Projekte im MeMadeMittwoch Blog verlinken dürfen.

Auch verlinkt bei der Jahresrückblick-Sammlung von Augensterns Welt.

Blazer Astrid K. – Ottobre Woman 5/2023

Heute zeige ich zum MeMadeMittwoch das Ergebnis eines schönen slow sewing Projekts: meinen neuen Leinenblazer. So ein Kleidungsstück hat in meiner Garderobe bisher gefehlt.

In meinen vielen Ottobre Zeitschriften bin ich fündig geworden in der Ausgabe 5/2023. Der Blazer Astrid K. war genau das was ich mir vorgestellt habe. Für mein Material brauchte es allerdings einige Anpassungen.

Genäht habe ich Größe 48. Folgende Änderungen habe ich gemacht:

  • FBA 3 cm pro Seite
  • Paspeltaschen mit 2 Paspeln, so kann ich die Klappe auch nach innen legen und habe eine schöne Tasche
  • Vollfutter statt Teilfutter
  • Blindschlitz statt echter Ärmelschlitz
  • Gesamtlänge ca. 8-10 cm gekürzt

Den Leinenviskose habe ich bei Driessenstoffen gekauft. Es ist der gleiche Stoff wie schon bei meiner Jacke Mashika von Ottobre. In der Ottobre ist es ein Cordblazer. Damit mein Leinenblazer etwas Stand hat und nicht mit der Zeit ausleiert, habe ich folgenden Teile mit Vlieseline H180 beklebt: beide Vorderteile und vorderen Seitenteile, alle vier Rückenteile von oben bis zur eingezeichneten Futterlinie, Ober- und Unterkragen, Kragenstege, rückwärtiger Beleg, Ärmelsäume und Jackensaum. Die beiden vorderen Belege habe ich mit H200 beklebt für etwas mehr Stand.

Das Futter ist Futtertaft in lila, da hatte ich von einem lange zurückliegenden Projekt noch knapp 1,5m in voller Breite im Vorrat. Die Knöpfe habe ich von meiner Cousine geschenkt bekommen. Sie sind aus dem Vorrat meiner leider bereits verstorbenen Tante, die auch sehr nähbegeistert war.

Genäht habe ich mit der Ottobre Anleitung und bei einzelnen Schritten nach der Videoanleitung von Anja von LaBavarese. Ihren Oversize Blazer habe ich ja im letzten Jahr erst genäht. Ihre Anleitung unterscheidet sich in ein paar Punkten von der Ottobre. Beispielsweise habe ich die Kragenteile erst an die Jacke und die Belege genäht und anschließend die Teile erst zusammengenäht. Das heißt aber nicht, dass die Ottobre Anleitung schlecht ist.

Die Ärmelschlitze habe ich allerdings eher ungeplant als Blindschlitz genäht. Die Anleitung in der Ottobre zum Ärmelschlitz habe ich auch trotz mehrmaligen Ausprobierens nicht verstanden. Auch Youtube konnte mir hier nicht wirklich weiterhelfen. Der Knoten im Kopf wollte einfach nicht aufgehen. So habe ich dann kurzerhand einen Blindschlitz mit je 3 Knöpfen daraus gemacht. Aber ich finde man muss den Ärmel ja auch nicht unbedingt öffnen können. Und trotz slow sewing ist mir dann ein noch wirklich doofer Fehler passiert und ich habe beim zweiten Ärmel die Knopflöcher in den Ärmelsaum eingenäht statt in den Schlitz. Und natürlich auch direkt aufgeschnitten…. zum Glück war noch genug Stoff da, dass ich diesen Teil des Ärmels nochmal zuschneiden konnte.

Mit den Knöpfen sehen die Ärmel dann gut aus.

Das war ein richtig schönes slow sewing Projekt. Ich habe an einem Abend das Schnittmuster abgezeichnet und die FBA im Vorderteil in das Schnittmuster integriert. Am nächsten Abend habe ich die Teile aus dem Stoff ausgeschnitten. Zwei weitere Abende habe ich mit dem Aufbügeln der Vlieseline verbracht. Dann habe ich an einem Abend die beiden Paspeltaschen genäht. Am Wochenende habe ich dann mehr Zeit investiert und den kompletten Blazer genäht und auch bereits die 6 Knöpfe an den Ärmeln an- sowie Schulterpolster und Ärmelfische eingenäht.

An einem weiteren Abend wurde das Futter zugeschnitten und ich habe direkt alle Teile versäubert. Der nächste Step war dann das Zusammensetzen des Futters. Und der abschließende Schritt danach das Zusammennähen von Blazer und Futter. Zuvor habe ich die Länge festgelegt. Und da ich nicht so groß bin, tatsächlich auch knapp 10 cm gekürzt. So ist der Blazer innerhalb von 2,5 Wochen neben meiner eigentlichen Arbeit hauptsächlich in den Abendstunden langsam entstanden.

Den Blazer habe ich tatsächlich direkt am Tag nach der Fertigstellung auch schon ausgeführt, zum Konzert des Dresdener Residenzorchesters, das in unserer Stadt zu Gast war und Vivaldis Vier Jahreszeiten und weitere tolle Musikstücke aufgeführt hat.

Meinen Blazer verlinke ich beim MemadeMittwoch, bei Lieblingsstücke und Creativsalat. Beim Jahresbingo von Anita kreuze ich das Feld „Am Arbeitsplatz“ an, weil ich für diesen Blazer sehr viel Zeit an meinem Nähplatz verbracht habe.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Schnittmuster: Blazer Astrid K., Ottobre Design Woman 5/2023 Nr. 8
  • Stoff: Leinenviskose stonewashed, gekauft bei Driessenstoffen; Futtertaft aus meinem Bestand
  • Stoffverbrauch: Außenstoff ca. 2,1 m VB, Futtertaft etwas weniger
  • Sonstiges: 6 kleine & 2 große Knöpfe; Einlage Vlieseline H180 und H200, je ca. 1m VB
  • Nähzeit: ca. 25-30 Stunden
  • Kosten: etwa 35 Euro

Weste Crinkled & Hose Easy fit – Ottobre Woman

Eine Kombination aus Weste und Hose schwirrte mir schon länger im Kopf herum. Jetzt habe ich mich daran gewagt – wie immer ein bißchen late to the party…

Entschieden habe ich mich für die Weste Crinkled aus der Ottobre Woman 5/2023. Da ich nicht sicher war, ob so eine Weste mir wirklich steht, habe ich zuerst mit Stoffresten von zwei Leinenviskose-Stoffen ein Probeteil genäht: Hellgrün für vorne und grau für die Rückseite. Für das Futter nutze ich den Rest eines einfachen, gemusterten Baumwollstoffs. Die Vorderteile habe ich alle mit einer dünnen Vlieseline verstärkt.

Bei der Größe habe ich das Hinterteil in 46 und das Vorderteil in 50 zugeschnitten. Die Weste gefällt mir – obwohl sie als Probeteil gedacht war – wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen sie zu tragen. Mal schauen wie kombinierfreudig sie durch die zwei Farben tatsächlich ist.

Ein paar kleine Änderungen habe ich noch ausgemacht und diese dann auf das Schnittmuster übertragen:

  • Armausschnitt unten etwas enger gehalten, damit es nicht so absteht
  • Hintere Ausschnittnaht etwa 1cm tiefer gesetzt, war mir etwas zu weit oben
  • Seitennähte etwa 0,5cm verbreitert ohne Armausschnitt zu vergrößern, so sitzt die Weste etwas angenehmer

Angepasste Weste

Mit einem rotbraun gestreiften Leinenviskose-Stoff, den ich im Sale bei Buttinette gekauft habe, habe ich dann eine zweite, richtige Version der Weste genäht. Gefüttert ist sie mit einem kaminroten Viskosestoff, von dem ich genau noch den passenden Rest übrig hatte.

Die Verarbeitung der Weste ist nicht super aufwändig, durch die Ab- und Untersteppungen aber doch etwas zeitintensiver. Wenn man genau nach Anleitung vorgeht, gibt es keinerlei Probleme und die Weste fügt sich wunderbar zusammen. Die Passform finde ich mit meinen Anpassungen jetzt sehr gut.

Die Weste sieht auch super zur Jeans aus.

Projektübersicht Weste – das ist drin:

  • Schnittmuster: Weste Crinkled Ottobre Design Woman 5/2023 Nr.5
  • Stoffe: Testversion: Reststücke Leinenviskose grün und grau; Baumwollpopeline Reststücke; zweite Version: Leinenviskose 0,5 m VB, Buttinette; Reststück Viskose für das Futter
  • Sonstiges: Vlieseline H180, Knöpfe – alles aus meinem Bestand
  • Kosten: ca. 15 Euro für beide Westen

Hose Easy fit – Ottobre Woman 2/2014

Die Weste ist sehr stoffsparend, so blieb von den 2m des Leinenviskose Stoffs noch genug übrig, dass ich mir noch eine passende Hose zur Weste nähen konnte. Lange hab ich alle meine Schnittmuster- Zeitschriften und Instagram durchsucht nach einem passenden Schnitt. Entschieden habe ich mich dann für die Leinenhose „cool & classic“, die ab Größe 46, die ich genäht habe, aber „easy fit“ heißt, aus einer ziemlich alten Ottobre Woman, der 2/2014.

Von der Hose habe ich kein Probeteil genäht. Ich habe allerdings vor dem Zuschnitt das Schnittmuster mit einer passende Hose verglichen. Die Hose war relativ schnell genäht. Die Passform ist sehr gut. Das Gummiband im hinteren Bundstreifen macht den Sitz perfekt ohne weitere Anpassungen. Ich musste keine Änderungen am Schnittmuster machen. Für die Taschenbeutel habe ich einen Rest gepunktete BW-Popeline genutzt.

Die Hose passt auch zu anderen Oberteilen.

Und weil mir die Hose direkt so gut gefiel, habe ich gleich noch eine zweite genäht, mit einem Baumwoll Hosenstoff in blau mit Karomuster, auch von Buttinette.

Projektübersicht Hose – das ist drin:

  • Schnittmuster: Hose Easy fit Ottobre Design Woman 2/2014 Nr. 14
  • Stoffe: Leinenviskose und BW-Hosenstoff (98% BW, 2% Elasthan), je 1,5 m VB, Buttinette; Rest Baumwollpopeline für die Taschenbeutel
  • Sonstiges: Knöpfe, Gummiband, Reissverschlüsse aus dem Bestand
  • Kosten: ca. 37 Euro für beide Hosen

Und hier noch das Gesamtoutfit, das Wetter hat sich beim Fotografieren nicht von seiner beste Seite gezeigt:

Und damit verlinke ich mein Outfit aus Weste und Hose beim MeMadeMittwoch. Danke an die Organisatorinnen für dieses monatliche Treffen- ich bin schon sehr neugierig, was die anderen Frauen heute und morgen auf dem MeMadeMittwoch-Blog präsentieren.

Für die beiden Hosen (gestreift und kariert) mit den gepunkteten Taschenbeuteln mache ich im Jahresbingo von Anita gleich ein Kreuz bei Punkt, Karo, Strich. Außerdem verlinke ich mein Outfit noch bei Creativsalat und Augensterns Kleidung Sew along.

Wickelkleid – Burda Style 2/2021

Für den Sommer wollte ich ein neues Kleid und habe jetzt endlich diesen Punkt – ein Wickelkleid aus der BurdaStyle – von meiner To Sew Liste abgehakt.

Das Kleid Nr. 101 aus der BurdaStyle 02/2021 stand schon länger auf meiner Wunschliste, aber die Zeit war nie da, bzw. waren anderen Nähprojekte immer wichtiger oder es war die falsche Jahreszeit. Aber jetzt wollte ich das Kleid für diesen Sommer doch endlich nähen, um es noch dieses Jahr tragen zu können. Denn für richtige Summer Vibes braucht es manchmal auch ein neues Sommerkleid.

In meinem Vorrat hatte ich noch 4m von einem gemusterten Viskostestoff. Ich glaube, dass ich ihn vor längerem bei Driessenstoffen gekauft habe, bin aber nicht mehr ganz sicher.

Zugeschnitten habe ich eine Größe 44 und das Schnittmuster mit anderen Oberteilen verglichen. Ich habe dann entschieden, dass ich es so probiere und den Schnitt nicht größer gradiere. Sicherheitshalber habe ich die Teile mit 1,5cm Zugabe zugeschnitten. Hätte ich aber nicht gebraucht.

Das Bindeband habe ich etwa 60cm verlängert, so dass ich es vorne binden kann. Mit der originalen Länge wäre das zu knapp geworden. Ausprobiert habe ich das zuvor einfach mit dem Maßband welche Länge ich ungefähr brauche. 40cm hätten auch gereicht.

Den Rock habe ich knapp 10cm gekürzt, so dass er knapp unter dem Knie endet. In den Rock habe ich zusätzlich Taschen ergänzt. Ein Kleid ohne Taschen geht gar nicht. Ansonsten keine weiteren Änderungen.

Beim Nähen gab es keinerlei Probleme, die Anleitung ist vollkommen ausreichend.

Die folgenden Fotos sind im Urlaub in Rumänien, genauer gesagt in der Hauptstadt Bukarest, entstanden. In der pulsierenden Hauptstadt Rumäniens habe ich zwei Tage Urban Summer Vibes mit meinem tollen Kleid genossen. Deshalb verlinke ich mein Kleid auch direkt zu den Ü30 Bloggern, deren aktuelles Thema der Sommer in der Stadt (oder auch auf dem Land) ist.

In Bukarest hat das Kleid gleich auch den Praxistest bestanden. Die Ärmelaufschläge werde ich aber wohl noch an ein zwei weiteren Stellen mit Blindstichen festnähen. Aktuell habe ich sie nur an der oberen Naht befestigt, aber sie klappen immer nach unten. Auf dem Bild oben zu sehen. Ich dachte, dass Bügeln hilft, ist aber nicht so.

Projektüberblick – das ist drin:

  • Stoff: Viskosestoff aus dem Bestand, vermutlich von Driessenstoffen
  • Stoffverbrauch: ca. 3m bei VB
  • Schnittmuster: Wickelkleid #101, Burdastyle 02/2021
  • Nähzeit: 9 Stunden
  • Kosten: kann ich nicht mehr sagen

Und mit meinem Kleid geht jetzt zu MeMadeMittwoch Blog. Ich bin schon sehr neugierig, was die anderen Mädels zeigen werden.

Beim Jahresbingo von Antetanni kreuze ich dieses Mal mit meinem neuen Sommerkleid das Feld „denk ich an den Sommer“ an.

Auch noch verlinkt bei Creativsalat , Lieblingsstücke und Augensterns Kleidung Sew along

Rock „Girl next door“ – Ottobre Woman 5/2021

Schon länger wollte ich mir einen Sommerrock nähen. Jetzt ist er mit einer ungeplanten Änderung endlich fertig.

Der Rock ist aus der Ottobre Woman 5/2021 und ist eigentlich relativ schnell genäht. In der hinteren Mitte hat er einen nahtverdeckten Reißverschluss. Da freue ich mich immer wieder über meinen Bernina Nähmaschinenfuß für nahtverdeckte Reißverschlüsse, denn damit kann man diese echt super leicht einnähen. Auch die Nahttaschen im Rock finde ich super.

Der Rock war bis auf den Saum fertig und dann brachte die Anprobe kurz Ernüchterung: Der Rock hat sich zu sehr an meine Beine angeschmiegt statt schön zu fallen. Der Polyesterstoff war doch nicht die beste Wahl für den Rock.

Den Stoff habe ich im letzten Jahr mit einer größeren Bestellung bei driessenstoffen.nl gekauft. Als ich dann entschieden hatte, dass daraus ein Rock wird, hatte ich nicht mehr genau im Kopf, was für eine Zusammensetzung der Stoff hat und gedacht, es wäre ein Polyester-Mischgewebe mit einem kleineren Anteil Polyester.

Dann hing der Rock erst mal im Nähzimmer. Beim Jahresbingo von Anita mache ich für den Rock deshalb ein Kreuz bei „Was hängt denn da“.

Ein antistatisches Futter musste her für einen Unterrock. Ich habe mich dann für einen schwarzen Venezia Futterstoff entschieden, den ich bestellen musste, da ich nichts mehr im Vorrat hatte. Die Rockteile habe ich leicht schmaler und etwas kürzer zugeschnitten und dann an die Zugabe des Bundes innen angenäht.

So kann ich den Rock tragen und freue mich dass ich ihn doch noch fertig genäht habe.

Projekt-Überblick: Das ist drin

  • Stoff: Polyester-Stretch Panther grün, gekauft bei Driessenstoffen (4,77 € für 3m); Venetia Futterstoff schwarz, gekauft online bei Nähmit.de (11,40 € für 1m inkl. Versand)
  • Stoffverbrauch: Außenstoff knapp 2m bei VB, Futterstoff knapp 1m bei VB
  • Sonstiges: Nahtreißverschluss 15cm, aus meinem Vorrat
  • Schnittmuster: Rock „Girl next door“, Ottobre Design Woman 5/2021 Nr. 15
  • Nähzeit: ca. 5 Stunden inkl. Schnitt abpausen, Zuschnitt und Einlage aufbügeln
  • Kosten gesamt: 18,58 €. Das setzt sich zusammen aus 5,18€ (2m Außenstoff + Versand anteilig) + 11,40€ Futterstoff inkl. Versand + Nahtreißverschluss ca. 2 Euro (Markt am Maybachufer Berlin)

Und jetzt hüpfe ich rüber zum MeMadeMittwoch und schaue was die anderen Frauen heute Tolles präsentieren.

Blousonjacke – Burda Style 7/2023

Ich hab mal wieder aus der Burda etwas genäht: eine Blousonjacke.

Die Jacke hat mir sofort gefallen. Allerdings ist dieses Modell aus der Burda 7/2023 Nr.108 nur bis Größe 44 verfügbar. Daher musste ich die Schnitteile zuerst um 2 Größen auf Größe 48 hoch gradieren. Das habe ich das erste Mal gemacht und mir zuvor ein-zwei Videotutorials angeschaut und es hat gut geklappt.

Genäht war die Jacke dann relativ schnell. Genäht ohne Änderungen, nur die Ärmel habe ich etwa 5cm gekürzt. In den Ärmeln habe ich statt der Kordeln ein Gummi eingezogen.

Den jeansblauen Mikrofasersatin habe ich bei Evlis Needle gekauft. Die Kordel und der Reissverschluss sind vom Stoffmarkt Holland in Fürth, den ich letzte Woche besucht habe.

Und damit geht’s rüber zum MeMadeMittwoch Blog.

Auch verlinkt bei Creativsalat , Lieblingsstücke und Antetannis Jahresbingo, zwar nicht Samt oder Seide aber Satin.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Stoff: Microfaser Satin, gekauft bei EvLis Needle
  • Sonstiges: Reissverschluss 55 cm; knapp 3m Kordel. Beides gekauft beim Stoffmarkt Holland in Fürth
  • Stoffverbrauch: 2 m bei VB
  • Kosten: 27,30 € gesamt. Das setzt sich zusammen aus Stoff 19,80 €, Reissverschluss 3,50 € ; Kordel 4,00 €
  • Nähzeit: 5 Stunden, inkl. Schnittmuster abpausen, Schnittmuster gradieren, Zuschnitt, Einlage aufbügeln

Jacke Mashika – Ottobre Woman 2/2022

Schon länger wollte ich mir eine leichte Frühlings-/ Sommerjacke nähen. In einer älteren Ottobre bin ich fündig geworden.

Die Jacke ist aus der Ottobre Woman 2/2022 und besonders gefallen mir die weiten Ärmel und die Falten im Rückenteil. Ich habe aber weder in der Ottobre Facebookgruppe noch bei Instagram Nähbeispiele dieser Jacke gefunden. Nur beim französischen Ottobreaddicts Blog gibt es ein Beispiel dieser Jacke, allerdings aus Oilskin. Da fällt das Modell aber natürlich total anders.

In der Zeitung ist die Jacke zweifarbig gearbeitet. Ich hab mich aber dafür entschieden, die Jacke einfarbig zu nähen.

Den Leinenviskose-Stoff in altgrün habe ich bei Driessenstoffen bestellt. Zubehör (elastische Kordel, Kordelstopper und Reißverschluss) ist von Snaply.

Beim Nähen gab es eigentlich keine Probleme. Nur die Verarbeitung des Halsausschnittstreifens mit den Reißverschlussenden vorne habe ich nicht verstanden, bestimmt 3x wieder aufgetrennt und dann so gemacht wie ich meinte. Jetzt passt es.

Genäht habe ich die Jacke in Größe 48, mit einer FBA (Pivot&Slide Methode) 2cm auf jeder Seite. An den Seitennähten habe ich dann aber ab der Ärmelnaht nach unten auslaufend 2cm enger genäht, die Ärmel um 8 cm gekürzt und das Rückenteil um 4 cm gekürzt. Vermutlich hätte auch eine 46 mit FBA gepasst.

Geändert habe ich zudem noch die Taschen. Diese habe ich gedreht, damit ich meine Hände auch gut einstecken kann. Mit der Öffnung nach oben, wie vorgesehen, fand ich komisch.

Die Jacke ist ungefüttert. Ich hätte gerne noch den Reißer innen mit einem Beleg oder einem Band abgedeckt, ist mir aber erst eingefallen als es zu spät war. Ist notiert, falls ich die Jacke nochmal nähe.

Die Kapuze mit elastischer Kordel und Kordelstopper finde ich super. So kann man die Kapuze so eng oder weit machen wie man möchte. Die 2 Ösen hatte ich im Vorrat. Bevor ich diese in die Kapuze gesetzt habe, habe ich einen Test mit einer Öse auf einem kleinen Reststück des Stoffes gemacht.

So ist eine tolle dünne Jacke für Frühling und etwas kühlere Sommerabende entstanden. Das fehlte mir noch im Kleiderschrank.

Und damit verlinke ich meine Jacke jetzt beim MeMadeMittwoch und schaue mal ob es wohl schon mehr Sommerteile oder noch mehr Frühlingskleidung zu sehen gibt.

Beim Jahresbingo von Antetanni mache ich einen Haken bei einfarbig. Auch verlinkt beim Kleidung nähen Sewalong von Augensterns Welt, Creativsalat und Lieblingsstücke.

Projektübersicht – das ist drin:

  • Stoff: Leinenviskose stonewashed altgrün, Driessenstoffen
  • Stoffverbrauch: 2m VB
  • Sonstiges: elastische Kordel 2mm, Kordelstopper, Reißverschluss 50cm teilbar von Snaply; 2 Ösen aus meinem Bestand
  • Schnittmuster: Jacke Mashika, Ottobre Design Woman 2/2022 Nr. 3
  • Nähzeit: ca. 5 Stunden
  • Kosten: aufgerundet 32,50 Euro gesamt. Das setzt sich zusammen aus 14 € Stoff + 5,95€ Versand; 12,50 € Zubehör inkl. Versand

Frühlingsjacke Eden – Fibre Mood 28

Ursprünglich hatte ich vor die Bomberjacke von Ottobre zu nähen. Doch dann habe ich die Fibre Mood Eden Blousonjacke gesehen und dann konnte ich nur noch an diese denken. Und der passende Stoff lag auch schon im Regal.

Der olivgrüne Stoff und das Schnittmuster Eden aus der Fibre Mood Nr. 28 – eine Traumkombination für mich – ein perfect match sozusagen. Als ich die Jacke Eden auf Instagram entdeckt habe wusste ich sofort: diese Blousonjacke brauche ich. Und vielleicht nähe ich die Jacke Bomber aus der Ottobre 2/2017 trotzdem noch…..

Der Microfaser Baumwollstoff, leicht glänzend, lag schon wirklich sehr sehr lange in meinem Regal. Ich weiß gar nicht, vor wie vielen Jahren ich ihn mit einer größeren Bestellung in den USA gekauft habe. Und dann war er erstmal nicht das was ich mir damals für das geplante Projekt vorgestellt hatte.

Zuerst prüfte ich die Passform mit Hilfe eines Probeteils und habe mich dann für die Größe L entschieden mit folgenden Anpassungen:

  • Vorderteil in XL mit FBA, Taillenabnäher in die Seitennaht verschoben
  • vorderen Besatz und Futterteil vorne analog angepasst
  • Jacke insgesamt 5cm verlängert
  • Kein Bündchenstoff, sondern gleicher Stoff mit 5cm breitem Gummiband, abgesteppt

Als Futterstoff habe ich einen Rest schwarzen Taft genutzt. Unaufgeregt, aber passt. Und wieder ein Reststück Stoff verbraucht.

Den Reißverschluss habe ich gekauft, da ich unbedingt einen Metallreißer in Gold für die Jacke wollte.

Ich bin jetzt schon total verliebt in die Jacke und verlinke sie beim MemadeMittwoch. Ich bin schon sehr neugierig, was die anderen Frauen heute Tolles präsentieren.

Und beim Jahres-BINGO von Antetanni bin ich mit dieser wunderschön schimmernden Jacke auch dabei mit meinem zehnten Kreuzchen.

Außerdem verlinkt bei Creativsalat und beim Kleidung Sew along von Augensterns Welt.

Bluse Tirza – Fibre Mood 31

Blusen habe ich lange nicht mehr genäht und somit auch nicht im Schrank. Denn Kaufblusen passen meistens eher nicht. Jetzt hab ich mit der Tirza Bluse aus der FibreMood 31 einen neuen Versuch gestartet.

Zuerst habe ich aus einem größeren Reststück von dunkelblauem Musselinstoff eine Probe-Bluse in Größe L ohne Änderungen (außer dem hinzugefügten „Untertritt“) genäht. Sie ist ganz ok geworden und durchaus tragbar. Ich habe trotzdem einige Optimierungen ausgemacht.

Schnittanpassungen:

  • FBA mit Pivot and Slide, ca. 2 cm
  • Verlängerung um etwa 5 cm
  • Eine Schleife mehr, damit die Bluse unten besser geschlossen ist
  • Integration eines „Untertritts“ vorne, denn ich wollte nicht so gerne immer etwas darunter tragen müssen oder nackte Haut zeigen. Die Idee ist nicht von mir. Das habe ich auf Instagram bei Sue Stoney gesehen.

Nachdem ich am Schnittmuster die Änderungen gemacht hatte, ging es an den Zuschnitt mit einem tollen Viskosestoff „Daytona Palmen“ von Swafing, gekauft vor einigen Jahren in einem Stoffladen vor Ort, den es leider nicht mehr gibt.

Die Bluse lässt sich ganz gut nähen, auch das Wenden der Bindebänder hat ganz gut funktioniert.

An den Ärmeln habe ich vorne ein Gummiband eingezogen. Bänder wären mir hier unpraktisch vorgekommen.

Beim BINGO von antetanni kann ich damit teilnehmen, denn die Palmen sind auf jeden Fall etwas mit Blättern. Und damit mache ich mein viertes Kreuzchen.

Auch bei MeMadeMittwoch bin ich mit dieser Tirza Bluse dabei. Und jetzt schaue ich mal, was die anderen Sewistas heute auf dem virtuellen Laufsteg präsentieren.

Auch noch verlinkt bei Lieblingsstücke und Creativsalat.

Sweater Griselda – Fibre Mood 31 & Rollkragenpulli Greta G. – Ottobre Woman 5/2021

Zwei neue, tolle Basiccteile sind in meinen Kleiderschrank eingezogen.

Das Nähen des Fibremood Sweaters Griselda (FM 31) hat ohne Probleme funktioniert. Auch der Strickstoff ließ sich gut vernähen.

Den olivgrünen Stoff habe ich extra für dieses Projekt bei Welt der Stoffe bestellt, denn ich hatte nichts passendes in meinem Vorrat. Aus dem Rest nähe ich vielleicht noch eine Weste oder einen Pullunder, mal schauen. Für ein Projekt ohne Ärmel sollte die Restmenge eigentlich reichen.

Genäht habe ich den Sweater in Größe L. Die Passform ist ok. Genäht ohne Änderungen. Ich hätte vielleicht eine Anpassung für die große Brust machen sollen, aber beim Tragen fällt es nicht sehr auf, dass sich ab und zu kleinere Falten bilden. Sollte ich Griselda aber nochmal nähen, würde ich mir mal die Pivot and Slide Methode anschauen, die ohne Abnäher auskommt. Das habe ich bei Instagram gesehen, als ich mir verschiedene Posts zu Griselda angeschaut habe.

Ottobre Rollkragen-Pulli Greta G.

Den Ottobre Rolli Greta G. aus der Augabe 5/2021 habe ich bereits das zweite Mal genäht. Der erste Versuch im Herbst letzten Jahres war nur semi erfolgreich. Der Rippjersey war sehr dünn und so ist daraus nur ein dünnes Langarmshirt zum Unterziehen ohne Rollkragen geworden. Ich stellte zudem fest dass eine FBA der Passform ganz gut tun würde. Ich habe nach dem Nähen das Schnittmuster direkt angepasst.

Anpassungen:

Der Rolli hat jetzt einen Brustabnäher. Den anderen Abnäher habe ich in die Seitennaht verlegt. Die vordere Länge habe ich entsprechend angepasst. Zudem habe ich auch gleich die Schulternaht um 1cm nach vorne verlegt. Aber mangels eines passenden Stoffes blieb das Projekt dann erst mal liegen.

Mit einem dicken, stabilen Rippjersey von Driessenstoffen habe ich nun einen neuen Versuch gewagt. Und der Rolli sitzt jetzt wirklich perfekt. Den Kragen musste ich aber tatsächlich 10cm weiter machen, da der Stoff sehr fest und nicht elastisch genug war für die Originalgröße. Genäht habe ich den Rollkragenpulli in Größe 44.

Meine zuletzt genähte Weste passt auch gut dazu:

Ich freue mich sehr über meine zwei neuen Basicteile. Und damit geht es zum MeMadeMittwoch, wo noch viele andere tolle Projekte vorgestellt werden.