Meine zweite Lara hatte ich ja schon angekündigt, jetzt ist die Colorblock Version fertig – genäht aus 100% Resten.
Eine zweite Lara hat sich mir direkt aufgedrängt, denn ich wollte die Reste des Sweatstoffes nicht wieder ins Regal zurücklegen, damit sie dort wieder ewig liegen bleiben.
Die Reste meiner ersten Lara und des Apricot Sweater, den ich im Dezember 2024 genäht hatte, reichten nicht aus für einen ganzen Sweater. Aber ich habe noch einen passenden dickeren Jersey in rot gefunden und passende Reste von Bündchenstoff. Und die zusätzliche kräftige Farbe passt wie ich finde sehr gut dazu. Nach einer kurzen Puzzelei und einer kleinen gezeichneten Visualisierung war klar wie die zweite Lara werden sollte.
Lara ohne Bauchtasche
Die Reste reichten nicht für eine Bauchtasche. Und das Rückenteil habe ich ebenfalls nicht geteilt und es ist komplett aus dem dunkelblauen Sweatstoff. Der Nähprozess ging super schnell, da ich ja das Schnittmuster direkt kurz davor bereits genäht hatte.
Mir gefällt auch diese Lara super gut und ich freue mich, dass ich Reste vernähen konnte.
Diese Woche hat mich am Abend nach einem stressigen Tag im Büro ein kleines Überraschungspaket erwartet.
Ich wusste zwar schon dass ich eine der glücklichen Gewinnerinnen im Weihnachtsfreudenbingo von Antetanni, Nähkäschtle und Starkyli. Aber wenn dann plötzlich ein kleines Päckchen ankommt ist die Freude noch größer.
Mein Geschenk kommt von Anita und sie hat sich wirklich etwas tolles einfallen lassen. In einer Boxy Bag aus rosa Outdoorstoff versteckte sich eine weitere, wirklich tolle und aufwändig genähte bunte kleine Boxy Bag. Ich bin ja viel zu ungeduldig aus so vielen kleinen Teilchen was neues, größeres zu machen. Wirklich allerliebst, es gibt so viel zu entdecken. Seht selbst:
Die Tasche ist wirklich toll verarbeitet, es gibt so viel zu entdecken und der Aufnäher „Bag Street Boys“ ist ein zusätzlicher witziger Hingucker.
Außerdem gab’s noch Schokolade (lecker) und was fürs Badezimmer. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und werde die beiden BoxyTäschchen in Ehren halten und einen passenden Einsatzzweck dafür finden. Nochmal ein herzliches Dankeschön an Anita!
Passend zu den immer noch sehr kalten Temperaturen habe ich mir einen Sweater genäht.
Die Spezialausgabe No.3 der Fibre Mood habe ich mir Mitte des letzten Jahres bestellt. Ich wollte eigentlich direkt die Bluse Odyna nähen, hatte dann aber noch einige andere Projekte und so blieb es und die Bluse steht immer noch auf meiner Liste und die Fibre Mood Zeitschrift ungenutzt.
Meine Jahresprojekte
Zum ersten MeMadMittwoch 2026 hatte ich in meinem Rückblick und Ausblick meine Pläne ja bereits beschrieben.
Mein erstes Jahresprojekte ist es, ungenutze Schnittmuster aus meinem Bestand (sowohl digitale als auch aus Zeitschriften) zu nähen.
Mein zweites Jahresprojekt ist es, den umfangreichen Stoffbestand zu reduzieren umd mit Stoffen aus dem Vorrat zu nähen.
Bei anderen gesehen
Zuletzt habe ich dann bei Instagram den Sweater Lara entdeckt und war direkt begeistert. Sowohl vom Schnittmuster als auch davon, dass die Zeitschrift schon zuhause lag. Ich sollte echt mal meine vorhandenen Schnittmuster-Zeitschriften genauer durchschauen. Da schlummern viele tolle Schnitte, die ich noch umsetzen könnte.
Ein Sweater passt jedenfalls zu einem Winter mit sehr viel Schnee, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten, viel besser als eine Bluse.
Für das zweite Jahresprojekt kann ich mit dem Sweater ebenfalls ein Häkchen setzen. Denn ein passender Stoff lag im Regal. Den sehr dunkelblauen, fast schwarzen Sweatstoff hatte ich damals gleichzeitig mit dem grauen Sweat gekauft, aus dem ich zum WKSA 24 den Ottobre Sweater Apricot genäht habe.
Sweater Lara mit kleineren Anpassungen nähen
Ich hab mich beim Sweater Lara für die Version mit Bauchtasche entschieden. Das Nähen hat ohne Probleme funktioniert. Die Ärmel habe ich zum Ärmelbündchen hin 6 cm schmaler genäht und auch das Saumbündchen 10cm gekürzt.
Der Sweater gefällt mir richtig gut und ich will direkt eine weitere Lara umsetzen. Dieses Mal mit dem Ziel Resteverwertung im Colorblocking Stil. Die Reste der ersten Lara und des Apricot Sweaters zusammen mit einem Stück eines roten dickeren Jersey-Stoffes könnten reichen. So ungefähr könnte ich mir das vorstellen, mal schauen wie ich die Teile auf den Resten platzieren kann:
Projektübersicht Sweater Lara – das ist drin
Schnittmuster: Lara, Fibre Mood Sp. 03
Stoff: Sweat, Driessenstoffen; Bündchen, Snaply
Größe und Anpassungen: Gr. L, da ich es nicht so oversizig wollte; Saumbündchen 10 cm gekürzt, Ärmel nach vorn 6cm verschmälert
Arbeitszeit: circa 3 Stunden
Kosten: 20 Euro
Und jetzt verlinke ich meinen Sweater Lara zum MeMadeMittwoch und bin schon ganz gespannt, was die anderen Mitnäherinnen so genäht haben. Vielen Dank ans ganze Orgateam, für diese monatliche Aktion.
Der Kapuzenschal, den ich im Dezember letztes Jahr gestrickt habe war ein Test, ob mir so ein Schal überhaupt steht und praktisch ist. Der Schal sieht gut aus, ist tragbar, aber nicht allzu warm. Da uns der Winter noch sehr im Griff hat wollte ich noch einen wärmeren Kapuzenschal stricken.
Von meiner Mama habe ich zwei Truhen mit Wollresten geerbt. Und für einen weiteren Kapuzenschal wollte ich auch wieder auf bereits vorhandene Wolle zurückgreifen und den Resteabbau weiter fortsetzen. Gefunden habe ich von der Junghans Wolle „Poco“ 4 Knäuel, je 2 in der gleichen Farbe. Einmal weinrot einmal aubergine. Die Farben passen gut zusammen, also war der Plan geboren einen gestreiften Schal damit zu stricken.
Auswahl des Strickmusters für den Kapuzenschal
Bei Instagram ist mir dann das neue Strickmuster des Cappuccio Scarf von Tanja Steinbach über den Weg gelaufen. Im Lana Grossa Shop gab es das Strickmuster bis Ende Dezemer noch mit einem Rabatt und ich habe direkt zugeschlagen.
Cappuccio Scarf Kapuzenschal stricken
Zuerst werden die zwei Schalteile gestrickt Gestrickt wird im Halbpatent mit tiefgestochenen Maschen. In jeder 10. Reihe werden 2 Maschen aufgenommen, danach habe ich dann auch immer die Farbe gewechselt.
Meine Wolle hat bei der Maschenprobe ergeben, dass zwar die Breite passt aber die Höhe nicht ganz. Deshalb sind meine Schalteile etwas länger geworden. Finde ich aber gut so, denn ich mag es, den Schal mehrmals schön warm um den Hals zu wickeln.
Bei der Kapuze habe ich die Anzahl der Reihen dann angepasst, bis ich die angegebene Höhe erreicht habe. Dann wird über die mittleren Maschen hin und hergestrickt und in jeder Reihe 1 Masche abgenommen. Am Ende werden die letzten Maschen mit einem Kordelrand abgekettet.
Die Wolle ist fast vollständig aufgebraucht. Das sind die Reste.
Und mit dem tollen gestreiften Cappuccio Scarf eröffne ich mein Bingojahr und kreuze das Feld „Winter“ an.