Christmas isn’t christmas bis nicht der Christbaum steht und all die schönen selbstgemachten Sachen dran hängen.
Vor ein paar Jahren wollte ich neue gehäkelte Sterne für den Baum. Ich habe also alte Häkelhefte meiner Mama durchsucht und einfach mal mit dünnem weißem Garn losgehäkelt.
Es sind verschiedene Sterne entstanden.
Die Sterne habe ich dieses Jahr neu mit Sprühstärke gestärkt, das hält jetzt wieder für 2-3 Jahre.
Am Baum gibt es auch noch weiteres selbstgemachtes:
Kein Advent ohne selbstgebastelte Weihnachtskarten, die an liebe Freunde verschickt werden. Dieses Jahr war ich spät dran, habe dann aber eine tolle Idee aus dem Internet aufgegriffen.
Die Karten mit den aufgestickten Tannenbäumen habe ich irgendwo im Internet gesehen. Dort waren es einfache braune Karten, der Baum mit weissem Faden gestickt.
Das habe ich zuerst getestet.
Meine Karten wollte ich etwas aufpeppen und hatte dann die Idee. Grüne Bäume in verschneiter Landschaft. Ich habe also mit meiner 3D Prägeschablone Schneeflocken in weisses Papier geprägt. Darauf habe ich mit grünem Garn stilisierte Tannenbaum gestickt und dann noch mit dem Stempel „Frohes Fest“ den Stamm angedeutet.
Zusammen mit einer weiteren dunkleren Lage Papier habe ich dann alles auf eine rote Kartenbasis geklebt – fertig ist eine tolle Weihnachtskarte.
Bei den weiteren Karten habe ich gestempelt bevor ich das Papier geprägt habe. Das sieht noch besser aus.
Ich habe noch ein paar mehr Karten gemacht und auch die Tests mit dem braunen Papier und der weissen Wolle habe ich noch zu etwas bunteren Karten zusammengeklebt.
Die Karten sind hoffentlich schon alle angekommen und haben den Empfängern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Meine Weihnachtskarten verlinke ich zum Weihnachtsfreudenbingo (leise rieselt der Schnee) und darf direkt wieder Bingo! rufen. Auch verlinkt bei Creativsalat.
Ich habe für Weihnachten gebacken, ein paar Sorten sind es schon. Jetzt noch der Endspurt, dann kann es Weihnachten werden.
In ein paar nächtlichen Aktion sind Husarenkrapfen und Katzenzungen (beides ohne Foto), Marzipanmakronen, Vanillekipferl, Spitzbuben, Orangenstangen und Elisenlebkuchen entstanden.
Jetzt backe ich vielleicht noch Walnusstaler. Auf jeden Fall mache ich aber noch Pralinen, nämlich Eierlikörkugeln. Ein paar andere Sorten Plätzchen hat meine Schwester schon gebacken. Wir machen immer halbe halbe, das passt perfekt.
Danke erst mal an Elfi für das tolle Projekt und dass ich dieses Jahr dabei sein darf.
Lange habe ich überlegt was ich machen könnte. Dann habe ich den Silhouette Design Store durchsucht und bin auf eine wirklich süße 3D Karte mit Santa Claus gestoßen. Seht selbst:
Die „Schachtel“ und alle anderen Basisteile habe ich aus braunem Kraftkarton ausschneiden lassen. Dann habe ich meine weihnachtlichen Musterpapiere durchgeschaut und nach und nach alle Teile mit meinem Silhouette Portrait 4 Schneideplotter ausschneiden lassen. Das hat richtig Spaß gemacht. Noch alles zusammenkleben und fertig ist der tolle Santa Claus mit seinen Geschenken, der lustig aus der Karte hervorkommt.
Perfekt ist auch, dass sich die Karte flach zusammenfalten lässt.
Wen es interessiert: Die Datei hat im Silhouette Design Store die Nummer 67738, heißt A2 Santa Christmas Box Card und das Design ist von Lori Whitlock.
Das war aber natürlich nicht alles. Ich habe noch eine „richtige“ Karte gestaltet. Auf einem dunkelroten Kartenrohling habe ich vorne die Noten von Santa Claus is coming to town mit Goldstift gemalt. Dann habe ich einen Santa Claus Baumanhänger 2x schneiden lassen. Einen habe ich auf die Karte geklebt. An den anderen ein goldenes Bändchen gefädelt und mit 2 kleinen Klebepunkten außen und innen befestigt. So kann man den Anhänger von der Karte lösen und aufhängen. Und die Karte ist trotzdem nicht leer.
Natürlich habe ich auf dem Kuvert auch noch das Santa Claus Thema aufgegriffen.
Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal bei Elfis Weihnachstkarten Blog Hop mitgemacht. Und es hat mir sehr viel Spaß und Freude bereitet.
Danke an die liebe Elfi, dass ich dabei sein darf. Heute ist der 18.Dezember und mein Zeigetag beim Weihnachtskarten BlogHop.
Die Post hat mir die Karte von der lieben Claudia (ohne Blog aber mit Instagram) schon vor einigen Tagen gebracht. Ich habe mich sehr gefreut und konnte es kaum erwarten euch zu zeigen, was ich bekommen habe.
Glück ist ein Stern, der mitten in den Tag fällt!
Und diese tolle Sternenkarte ist wirklich ein Glück.
An der quadratischen Karte hängt ein toller mit hellem Garn umhäkelter Stern, den man von der Karte lösen kann. Ich werde dafür einen besonderen Platz aussuchen, wo ich ihn aufhängen kann. Mit im Brief waren auch noch 3 kleine Sterne und ein gut duftender zauberhafter Wintertee, den ich mir heute Abend schmecken lasse.
Liebe Claudia, vielen lieben Dank dafür. Ich wünsche dir noch eine schöne Adventszeit und fröhliche Weihnachten!
All I want for christmas … das sind manchmal nur warme Wollsocken.
Ende des Sommers haben wir spontan einen Bekannten wieder getroffen. Im Gespräch erwähnte er, dass er seine kleine Wohnung im Winter elektrisch heizen und daher die Stromkosten im Blick behalten muss. Da kam mir eine Idee für das perfekte kleine Weihnachtsgeschenk. Denn warme Füße sind im Winter das Wichtigste. Und richtig schön Wollsocken kann man eigentlich immer gebrauchen.
Das erste Paar habe ich mit einem neu gekauften Garn von Schachenmayr Essentials 4-fädig in dunklen Tönen (schwarz, grau, blau) gestrickt. Das Muster ergibt sich durch das Garn automatisch, sieht gut aus.
Bei Größe 43 bleibt ein Rest vom Knäuel übrig. Also habe ich geschaut, welche anderen Reste ich dazu kombinieren kann, um noch ein zweites Paar Socken zu stricken. Und so habe ich im Schaft relativ spontan ein einfaches Streifenmuster gestrickt und entstanden ist ein zweites Paar warme Socken.
Die Socken gehen jetzt mit guten Weihnachtswünschen auf die Reise und der Beschenkte freut sich hoffentlich bald über warme Füße.
Sterne und Weihnachten gehören ja irgendwie zusammen. Und da dachte ich dass ich für meine Weihnachtspost ein paar Sterne bastle.
Draussen ist leider aktuell kein Winterwonderland mehr, das währte nur kurz. Der Schnee von Ende November ist schon wieder weggeschmolzen.
Für meine Weihnachtspost und auch als Deko wollte ich ein paar kleine Sterne basteln. Es sollte nicht zu aufwändig werden, also bin im Internet auf die Suche nach Origamisternen gegangen. Letztendlich bin ich dann hängen geblieben bei der Videanleitung von MsWellpappe.
Habe mein Origami Weihnachtspapier hervor geholt und erst mal geviertelt. So hatte ich vier 10x10cm große Stücke.
Für die ersten vier Sterne habe ich mich für die einfarbig rote Seite des Papiers entschieden. Entstanden sind 4 rote Origamisterne.
Die nächsten vier Sterne sind rot mit kleinen grünen Sternen. Das macht richtig Spaß und ich mache bestimmt noch ein paar mehr Sterne und träume ein bisschen vom Winterwonderland.
Die Bluse Floral Dreams war dann nach einem eher zähen Start aufgrund von Zeitmangel relativ schnell genäht und ist bereits fertig. Sie ist schön geworden und ich freue mich schon darauf, wenn ich sie bald zeigen darf. Zum Finale gibt’s dann die Details. So konnte ich mich dann ganz auf die Hose konzentrieren.
Hose Classic straight leg – Zuschnitt & Anpassungen
Das Schnittmuster habe ich in 46 abgezeichnet. Ich habe alle Teile aus dem schwarzen Stoff zugeschnitten, auch die Taschenbeutel. So kann schon im Fall der Fälle nichts in einer anderen Farbe rausblitzen.
Hose Classic straight leg nähen
Beim Nähen läuft es bisher gut. Der Stoff lässt sich mit einer Microtex Nadel gut nähen.
Reißverschluss hatte ich in meinem Stash. Er hatte schon mal ein erstes Leben in einer anderen Hose. Ich hab noch ein paar restliche Fäden entfernt und den Reißverschluss dann gebügelt – sieht aus wie neu. Die vorderen Falten habe ich erst nach einer ersten Anprobe eingenäht, da ich nicht sicher war, ob die Hose sonst zu eng wird.
So bin ich gut vorangekommen. Es fehlt noch der Bund und ich muss noch die finale Länge festlegen und säumen. Ich sollte damit also bis zum Finale fertig werden.
Noch Zeit für eine zweite Bluse ?
Kurz von Euphorie gepackt, weil alles so gut voranging, habe ich noch die Schnittteile für die Bluse Papertouch aus der Ottobre Woman 6/2023 abgepaust. Aber das ist auch für Ottobre-Verhältnisse schwierig. Es ist unmöglich die Positionen für die kleinen Falten im Ärmel auf dem Schnittmusterbogen zu identifizieren. Denn der Ärmel ist auf dem Bogen in 2 Teile getrennt, die sich leider auch noch überlagern. So ist nicht ganz klar ob die Markierungen zum einen oder anderen Teil gehören. Das ginge wirklich besser!!!
Bei Mademoiselle Opossum habe ich mir das Blusenschnittmuster der Kollektion mit Herz heruntergeladen. Leider fehlt in den Daten die erwähnte Größentabelle und auch die Infos zum Stoffverbrauch sind mit 1-2m eher vage. Ich werde die Designerin kontaktieren, ob sie das noch zur Verfügung stellen kann. Also erst mal abwarten.
Endspurt bis Weihnachten
Nächste Woche nähe ich zuerst die Hose fertig. Vielleicht schaffe ich es sogar heute noch. Dann stehen die Weihnachtsfeier in der Agentur und ein Tag Weihnachtsshopping in Regensburg an. Ich will auch noch ein paar letzte Weihnachtsplätzchen backen. Ob ich dann noch Zeit und Lust für eine zweite Bluse habe, entscheide ich spontan.
Jetzt verlinke ich zum MeMadeMittwoch Blog und schaue mir an, wie weit die anderen Mitnäherinnen schon gekommen sind.
Von meiner Burda Steppjacke hatte ich noch Stoff übrig. Da dachte ich sofort an eine süße rosa Jacke für meine Nichte als Geschenk.
Als recreate Projekt hatte ich ja im November aus einer Tagesdecke, die ich günstig bei Vinted gekauft habe, eine Steppjacke nach dem Schnittmuster 118 in der Burda 11/2025 für mich genäht. Von der gesteppten Decke war dann noch einiges übrig.
Auswahl des Schnittmusters und Zuschnitt
Und so bin ich auf die Suche nach einem passenden Kinderjacken-Schnittmuster gegangen und habe meine Ottobre Kids durchgeblättert. In der Ausgabe 4/2016 bin ich fündig geworden.
Der Zuschnitt war dann doch ein richtiges Puzzle, aber mit einer Teilung der Vorderteile habe ich es geschafft und alle Teile noch aus den Resten zugeschnitten.
Mehr Sicherheit im Dunklen
Zwischen die geteilten Vorderteile habe ich eine reflektierende Paspel eingenäht. Auf dem Foto sieht man es richtig gut, da ich es mit Blitz aufgenommen habe. So ist meine Nichte in der dunkleren Jahrszeit auf jeden Fall besser zu sehen.
Aufteilung Muster und uni
Für die oberen Vorderteile und den Kragen habe ich die andere, gemusterte Seite des Stoffes genutzt. Für die restliche Jacke die einfarbige Seite in rosa. Das Meiste habe ich mit meinem Obertransportfuß genäht und mit der Ovi versäubert.
Paspeltaschen mit pinkem Reißverschluss
Die beiden Taschen waren ein bisschem frikelig. Bei den dünnen Paspelstreifen aus dem gesteppten Stoff musste ich ganz genau aufpassen, dass ich alle drei Schichten erwische. Für die Reißverschlüsse in den Paspeltaschen hab ich zwei Stücke von einem endlos Reißverschluss aus meinem Vorrat genutzt. Nur einen neuen Zipper habe ich dafür noch benötigt.
Passendes Futter für die Steppjacke
Im Stash hatte ich tatsächlich noch einen passenden Futtertaft in einem rosa/lila Farbton, den ich für das Futter der Steppjacke nutzen konnte.
Meine Nichte hat sich sehr gefreut über ihr Geburtstagageschenk und ich hoffe sie kann die Jacke oft tragen.
Projektübersicht Kinder Steppjacke – das ist drin:
Schnittmuster: Steppjacke #26, Ottobre Kids 4/2016, Größe 122
Stoffund Zubehör: Reste einer gesteppte Tagesdecke, Vinted; Futtertaft aus dem Vorrat; Jackenreißverschluss altrosa, 50 cm; Endlosreißverschluss pink, 2 Zipper, Gummiband 2,5cm, alles von Snaply
Arbeitszeit: ca. 3,5 Stunden
Kosten: 6 Euro
The Gift/das Geschenk (zum Geburtstag und nicht zu Weihnachten) – die Kindersteppjacke für meine Nichte – verlinke ich jetzt sehr gerne zum Weihnachtsfreudenbingo.
An Weihnachten gibt es immer einen riesigen Berg aus Geschenkpapier. Große Stücke hebe ich davon sowieso immer für einen nochmaligen Gebrauch auf. Jetzt hab ich noch eine nachhaltigere Geschenkverpackung genäht.
Den Panelstoff habe ich vor einigen Jahren in einem Laden gekauft, den es mittlerweile leider nicht mehr gibt.
Die beiden Geschenksäckchen waren relativ schnell zusammengenäht. Als Kordeln habe ich mit meiner Strickliesel 4 Kordeln mit einer beigen Wolle gestrickt.
Morgen kommt der Weihnachtsmann…
… kommt mit seinen Gaben. Die kann er dann in die tollen neuen Geschenksäckchen verpacken und so das Geschenkpapier sparen.